WLAN im Wohnmobil – so geht es

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Oft werden wir gefragt:
Was benutzt ihr denn auf euren Reisen?

Hier zeigen wir euch, was ihr benötigt und was sinnvoll ist und wie wir es einsetzen.

Natürlich wollen Notebooks, Alexa und Co. auch im Wohnmobil ins Internet und daher haben wir seit Jahren einen eigenen WLAN Router an Bord.
Früher war es dazu noch wichtig, dass man diesen auch als WLAN Repeater benutzen konnte. So kann man das WLAN vom Camping- oder Stellplatz anzapfen (oder von einem entfernten freien Netz) und kostengünstig auf mehrere Geräte verteilen oder sogar kostenlos surfen. Aber dazu später mehr.

Die Technik:
+ Guter Datentarif
+ WLAN Router HUAWEI E5577Cs-321
+ Antenne für noch besseren Empfang MIMO-Antenne DMM-7-27-2TS9

Um das Wohnmobil mit Internet zu versorgen, braucht man zuerst einmal eine SIM Karte mit Datentarif.

In vielen Ländern bekommt man oft am Kiosk oder Telefonladen günstige Karten mit nicht selten 10-50 GB Volumen für kleines Geld. In dieser Hinsicht ist Deutschland eher rückständig. Sofern ihr also große Pakete im Urlaub benötigt oder lange Zeit im Ausland seid, solltet ihr euch in den einzelnen Ländern günstige Karten kaufen.

Im Rahmen des europäischen Roaming könnt ihr aber auch eure deutschen Karten im Ausland nutzen. Wieviel Volumen euch dort zur Verfügung steht, entnehmt ihr euren Vertragsbedingungen.
Wir nutzen derzeit eine Karte von Drillisch, im Vodafone-Netz mit 10 GB pro Monat. Gibt es immer mal wieder als Angebot zu 9.99 Euro pro Monat.
Damit hatten wir in der Vergangenheit in Deutschland gute Erfahrungen gemacht. Davor benutzten wir den ALDI-Talk Tarif mit 4GB und das nicht nur in Deutschland. Dank Roaming kostete es in Schottland, Schweden, Rumänien nichts extra und wir hatten damit immer tadellosen Empfang.

Antennenanschluss inklusive

Eine SIM-Karte allein macht noch kein Internet. Jetzt könnt ihr euch ein altes Handy als Hotspot einrichten oder aber einen echten mobilen WLAN Router kaufen, der nebenbei noch einiges mehr kann und viele Geräte bedient, wenig Strom verbraucht und dank Akku sogar mit auf einen Ausflug kommen kann.
Wir nutzen den HUAWEI E5577Cs-321.
Einen kleinen, feinen Router, der LTE/UMTS/GSM beherrscht und dank Zusatzantenne auch noch in ländlichen Gebieten gute Ergebnisse liefert.
Zur Qualitätsverbesserung nutzen wir die MIMO-Antenne DMM-7-27-2TS9.
Zusammen ein unschlagbares Team.
Noch dazu ist der Router einfach einzurichten und via App vom Smartphone aus zu steuern.

Einmal eingerichtet:
Nur Netzwerkname vergeben und Passwort eintippen, schon lässt sich unser komplettes Equipment damit verbinden. Auch unsere Smartphones nutzen wir im WLAN und schonen damit unser Smartphone Datenvolumen.
Bislang reichen uns 10 GB im Monat, wer mehr braucht, sollte sich den Giga Cube von Vodafone anschauen.

Unser WLAN Router hängt dauerhaft am USB Stecker, der Verbrauch ist mit 10 Watt sehr gering und wenn er nicht am USB Strom hängt, hält der Akku dieses kleinen Zauberwerks gute 5 Stunden.
Wir hatten schon einen der Vorgänger von Huawei, aber der aktuelle verbraucht weniger Strom, wird nicht heiß und hat noch dazu deutlich besseren Empfang!

WLAN Repeater
Ein fremdes WLAN anzapfen

Ab und zu nutzen wir auch die WLAN Repeater Funktion. Zuletzt auf einem Campingplatz in den Bergen: Kaum Internet übers Funknetz. Der Campingplatz bietet WLAN an. Kostet pro Gerät am Tag 2 Euro. Teuer, aber wenn das Internet nötig ist, muss man manchmal in den sauren Apfel beißen. Aber zumindest können wir mit dem WLAN Router dem Campingplatz ein Schnippchen schlagen. Wir benötigen nur einen Zugang und können dann alle auf diesen über unseren Router zugreifen.

Dazu stellt man (am besten via App) den Modus auf WLAN Repeater um, meldet sich im WLAN Netz an und schon verteilt der Huawei das WLAN des Campingplatzes auf unsere Geräte.
1 Mal zahlen, mehrfach nutzen – funktioniert auch im Hotel.
(Achtung: Wir haben auch schon Plätze gehabt, die eine Internetseite zum Login dazwischen geschaltet haben. Dort ist uns der Trick nicht gelungen – Falls ihr eine Lösung kennt, würden wir uns über einen Kommentar freuen.)

Ein wenig tricky war am Ende der Empfang, denn der Campingplatz hatte einige tote Ecken in dem der WLAN Empfang schlecht war und wir standen natürlich in einer solchen.
Also haben wir einfach unseren Huawei Router einem anderen freundlichen Camper, der einige Stellplätze weiter stand, ins Vorzelt gelegt und per normalen USB-Ladegerät an den Strom angeschlossen. Dort bekam der Huawei Router guten Empfang und sendete unser eigenes WLAN bis zu unserem Platz. So lässt sich also auch einiges an Strecke überbrücken. Perfekt.

Ihr seht: Es gibt viele Möglichkeiten an gutes Internet zu kommen.

Das klappt übrigens auch hervorragend bei vielen Tankstellen oder McDonald usw.
Einfach ins dortige WLAN einbinden, repeaten und lossurfen.

Mittlerweile sind die Roaming-Gebühren in Europa weitgehend abgeschafft und auch deutsche Anbieter bieten ansprechendes Volumen zu bezahlbaren Preisen und daher nutzen wir die WLAN Funktion nur noch selten. Es ist aber gut zu wissen, dass es funktioniert.

Unser Fazit:

Baut euch euer eigenes Netzwerk im Wohnmobil und surft quasi wie zuhause!
Mit den vorgestellten Geräten ist das sehr einfach selbst einzurichten und bringt euch viel Bequemlichkeit im Wohnmobil!

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Ein Gedanke zu „WLAN im Wohnmobil – so geht es“

  1. Moin !

    Super-Sache ! Genau nach so einer einfachen Umsetzung habe ich gesucht ! Wird nachgebaut ;o)

    Was für ein Bedienpanel habt ihr ? Ich hätte eine Aussentemperatur-Anzeige im Eura-Panel NE-274 im Angebot… hab ich in unserem Eura von 2019 eingebaut.

    Beste Grüße
    Ralf

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