Archiv der Kategorie: Sankt Peter Ording

Strand von St. Peter Ording: gesuchte Langeweile

2015-10-28_15-19-46_SPO__MG_7366-1600Der Rest der Woche ist schnell erzählt.

Nach dem Aufreger mit dem Laster nutzen wir den nächsten Tag zu einer Fahrt nach Nordstrand. Unsere Lieblingstöpferei und die kleine Teestube daneben lohnen auch einen 100 Kilometer Ausflug.
Wir haben mittlerweile vom Fischmuster etliche Schüsseln, Kaffeeservice, Kerzenständer, Uhren, Leuchtturm und allen möglichen Schnickschnak und finden doch immer noch etwas, dass uns gefällt. Und verückterweise treffen wir immer wieder den alten Chef dort, obwohl er nicht mehr den Laden führt. Vor dreißig Jahren saßen wir zusammen hinter dem Haus und klönten und jedesmal sagt er zu uns: Euch kenn ich doch und dann ists wie früher.

Man darf natürlich auch den Töpfern bei der Arbeit zuschauen und unsere Kinder haben dann nicht nur einmal in der Werkstatt Ton geknetet und ein Krokodil brennen lassen. Das konnten wir dann beim nächsten Mal mitnehmen.
Wir lieben diesen Laden! Und haben auch schon dreihundert Strand von St. Peter Ording: gesuchte Langeweile weiterlesen

Laster versinkt im Sand: Nicht zu nah ans Meer mit den Dickschiffen

Laster versinkt im Meer vor St. Peter Ording
Laster versinkt im Meer vor St. Peter Ording

Der Aufreger heute morgen:

Ein Laster versinkt vor dem 54°

Am Morgen, als wir zu unserem Parkplatz fahren, öffnet ein Traktor eine Einfahrt für einen Gaslaster.
Hinter ihm fährt er zum 54°, nimmt dann aber eine andere Spur, fährt näher ans Meer.
Und bleibt stecken.

Wir gehen joggen und als wir zurück kommen hat das Meer ihn schon erreicht. Rettungskräfte rücken an, ich oute mich als Fotograf und komme mit dem Chef ins Gespräch:
Pech gehabt, Schlickloch erwischt. Der ist hin. Laster versinkt im Sand: Nicht zu nah ans Meer mit den Dickschiffen weiterlesen

Lange Strandspaziergänge und sonst nichts

2015-10-26_09-03-45_SPO__MG_6410-1600Wir stehen früh auf und fahren das Wohnmobil in die erste Reihe.
Dieses Jahr ist der Boden dort hart genug. Trotzdem stelle ich es auf die Matten. Keine Lust, einen Traktor kommen zu lassen.

Die Nacht war kalt. Nicht nur draußen, auch im Wohnmobil. Irgendwann war sie auf Störung gegangen und erst als es kalt wurde, hat Nadja es gemerkt. Nach einigen Aus- und wieder Einschalten startete die Heizung wieder.

So genießen wir die tief stehende Morgensonne, es ist 6 Grad, fühlt sich viel wärmer an. Eine kleine Wolkenschicht zaubert ein wundervolles Muster an den Himmel, das Meer ist ruhig, wenig Wind. Leider, wir wollten Lange Strandspaziergänge und sonst nichts weiterlesen

Wieder ans Meer: St. Peter Ording im Herbst

Unfassbar. Drei Jahre hintereinander fahren wir in den Herbstferien nach St. Peter Ording und schon wieder haben wir Sonnenschein und für die Jahreszeit zu warm.
Die Fahrt geht zügig, die Straßen sind völlig frei, ich fahre mittlerweile deutlich schneller und habe das Gefühl, dem Motor tut es gut. Noch dazu verbrauchen wir nicht einen Liter mehr, wie mit 10km/h weniger. Auch der Motorsystemfehler tritt nicht mehr auf. Liegt es vielleicht am Untertourig-fahren?

Wir kommen nachmittags am Strand in St. Peter an und stehen in der Nacht wieder völlig alleine am Strand.
Der Mond scheint hell, der Strand sieht um Mitternacht gespenstich aus. Das anbranden der Wellen scheint viel lauter, wie am Tage.

Eine Woche am Strand. Am besten nicht viel tun. Lesen, essen, spazieren gehen, nichts tun. Den Alltag mit all seinen Problemen hinter uns lassen.
Das gelingt uns derzeit am besten im Herbst am größten deutschen Sandstrand.

Abschied von Deutschlands größtem Sandstrand

Nebel. Wir können kaum 10 Meter weit schauen. Bei diesem Wetter draußen im Watt – das kann lebensgefährlich sein.
So hatten wir es eigentlich die ganze Woche erwartet.

Beim Brötchen holen treffe ich den netten Parkplatzwächter und beiläufig frage ich ihn, warum denn heute schwere Betonklötze am Eingang liegen.

„Na,“ sagt er, „morgen früh werden hier die Stahlsperren angeschraubt. Dann ist der Parkplatz über den Winter gesperrt.“

Mir bleibt der Mund offen stehen. Gut, dass wir ins Gespräch kamen. Ansonsten hätten wir am Morgen ein Problem gehabt.
So beschließen wir beim Frühstück den Tag noch zu genießen und am Abend zu unserem Wasserschaden nach Hause zu fahren.

Gegen Mittag hebt sich der Nebel und wir wandern zur Strandbar 54°.

Das Wetter ist mies, es wird deutlich kälter – genau die richtige Stimmung für eine Tote Tante oder einen steifen Grog.
Die Nordlichter wissen schon, wie man die kalte Jahreszeit bekämpft.

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Den Rest des Nachmittags wandern wir entspannt durch die Dünen und am Meer entlang.
Es gibt nichts entspannenderes, als dem Schlagen der Wellen zuzuhören.

Aus dem Wohnmobil schauen wir stundenlang zu, wie die Sonne langsam untergeht. Lesen, essen, kuscheln.

Nach dem die Sonne untergegangen ist, machen wir uns auf den Weg Richtung Süden.

Auf Wiedersehen Meer im nächsten Jahr

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Herbstferien: Sankt Peter-Ording

2014-10-27_17-51-55_Stording__MG_7692-1600Wasserschaden in der Küche. Aus der Wand läuft Wasser in den Hof. Nein, ich rede nicht vom Wohnmobil. Heute wollen wir losfahren. Alles ist gepackt. Wir sind soweit, den Urlaub abzusagen. Der Schaden ist heftig. Ganze Rohre hat das Wasser aus der Wand gespült. Offenbar rieselte das Wasser schon seit Monaten in die Wand. Leider – oder glücklicherweise – nicht nach innen, dann hätten wir es sicher viel früher entdeckt. Leitung tot gelegt, Küche ausgebaut – jetzt muss alles trocknen. Und wir fahren doch in den Urlaub. Schließlich trocknen die Wände auch ohne uns.

Es geht nach Sankt Peter Ording. Die Vorhersagen sind schlecht, was uns aber egal ist. Im Zweifel sitzen wir im kuscheligen Wohnmobil und lesen und trinken Tee. Wenn ich das eine Woche durchhalte, bin ich erholter, als nach drei Wochen Sommerurlaub. Herbstferien: Sankt Peter-Ording weiterlesen