Archiv der Kategorie: Weserbergland

Weserbergwald: Der Reinhardswald, Saba-Tierpark und eine Nacht im Urwald

Manchmal glaubt man ja nicht, mitten in Deutschland zu sein. So vielfältig und unterschiedlich ist es doch in Deutschland. Und neben Großstädten und Metropolen, gibt es sie halt immer noch: die stillen Orte. Mit wenig Menschen und viel Ruhe.

Einer ist sicherlich der Reinhardswald. 
Die Sage erzählt, das Reinhard seine Ländereien an den Bischoff verspielt hatte und der Bischoff ihm noch eine letzte Ernte gewährte: So sähte der listige Reinhard Eicheln und konnte so noch lange Zeit auf seinem Land leben und auf die Ernte warten.

Fakt ist, man sieht die jahrhundertealte Pflege und Hege das Waldes. Dieser Landstrich wird seit langer Zeit bewirtschaftet und jeder Baum sicher geplanzt. Auch heute finden wir schnurgerade gesetzte Eichen, die komplexe Muster im Wald bilden.

Gibt es etwas schöneres, als im Wald spazieren zu gehen. Wir genießen den Geruch, allenthalben wachsen Pilze, die Sonne schickt Strahlen durch das spärlicher werdende grüne Dach.

Mitten im Waldgebiet kommen wir zum Weserbergwald: Der Reinhardswald, Saba-Tierpark und eine Nacht im Urwald weiterlesen

Weserbergland: Dornröschen lässt grüßen – Die Sababurg

Irgendein Marketing-Jeck hat  mit seiner Idee einer Märchenstraße ein neues Reiseziel etabliert. Natürlich passt da hervorragend der Rattenfänger von Hameln dazu, aber auch Dornröschen. Und die wird schon lange mit der Sababurg in Verbindung gebracht, weswegen sie auch Dornröschen­schloss genannt wird.
Ganz egal, ob das schöne Kind dort wirklich lebte oder nicht, die Sababurg gehört zum Pflichtprogramm, wenn man an der Weser entlang fährt.

Das Wetter ist traumhaft und so erkunden wir ein ganze Zeit lang die Ruine, sitzen in der Sonne, steigen auf den Turm und schauen von oben auf den nahe gelegenen Tierpark.

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Im Biergarten des Hotels der Sababurg lässt es sich in der Sonne auch länger aushalten und nach dem uns ein netter Herr noch alles Wissenswerte über die Burg erzählt hat, verlassen wir das Kleinod im Reinhartswald.
Wir entschließen spontan, auf einem der vielen Wanderparkplätze in der Umgebung zu übernachten und haben somit noch viel Zeit, um ausgiebig in den herbstlichen Wäldern zu wandern.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf jeden Fall mehr als genug!

Weserbergland: bei den Hugenotten in Bad Karlshafen

Mit offenen Mündern stehen wir am Hafenbecken in Bad Karlshafen.
Die Stadt hat schon bessere Zeiten gesehen, dass wurde uns schnell klar, die Touristenströme frührerer Zeiten ziehen dank Umgehungsstraßen und Autobahn mittlerweile an der ehemals mondänen Kurstadt vorbei. Aber am Hafenbecken bekommt man eine Vorstellung, wie es vor hundert oder zweihundert Jahren gewesen sein muss.

Aber kommen wir erst einmal an.
Erste Wahl in Bad Karlshafen ist der Campingplatz .

Wir finden einen schönen Platz auf dem Stellplatz, merken aber schnell, dass wir noch besser Weserbergland: bei den Hugenotten in Bad Karlshafen weiterlesen

Im Herbst im Weserbergland: Hann. Münden

Im Herbst einmal nicht der Sonne entgegen zu fahren, sondern bewusst die Pracht der immer bunter werdenden Wälder zu genießen. So der Plan, der uns ins Weserbergland führt.

Als Weserbergland bezeichnet man die Region rechts und links der Weser, von Hann. Münden und der Porta Westfalica haben sicher schon viele gehört. Und sei es nur auf Autobahnschildern.

Da es am Abend nicht bis Hann. Münden gereicht hat, übernachten wir am Rande eines Sportplatzes vor Bad Hersfeld.


Die kleine Stadt ist ebenfalls einen Besuch wert, da wir aber schon öfters hier waren, geht es am Samstagmorgen weiter und gegen Nachmittag kommen wir im herbstlichen Hann. Münden an.

Hann. Münden. Komischer Name. Also lassen wir uns erst einmal aufklären: Die Leute in der Gegend sagen nur Münden. Hier fließen Fulda und Werra ineinander und bilden unterhalb der Stadt den neuen Fluss Weser. Um Namensverwechslungen zu vermeiden setzte man vor langer Zeit „Hannoversch“ vor das Münden – man gehörte schließlich zum Kürfürstentum und später zum Königreich Hannover.
Im letzten Jahrhundert war das wohl offenbar zu lang und die Stadt nannte sich nun offiziell Hann. Münden. Die Einwohner selbst sagen Im Herbst im Weserbergland: Hann. Münden weiterlesen