Dachten wir in Albi schon etwas außergewöhnliches gesehen zu haben, konnten wir nicht ahnen, dass es nur kurz Zeit später noch besser werden würde.
Da es uns in Albi zu voll war und der Abend in einem heftigen Gewitter endete, entschlossen wir uns, weiter zu fahren und kamen so zum ca. 25 km entfernten Stellplatz in Cordes sur ciel.
Der Weg dorthin führt durch nette Täler und steile Hügel und durch kilometerlange Alleen.
Den Stellplatz findet man am besten, wenn man im Navi die Straße „les tuilerien“ eingibt. Offenbar gab es hier einmal eine Ziegelei. Zuerst fährt man in den unteren Teil des kleinen Ortes, um dann abzubiegen in einen schmalen Weg, der Steil nach unten führt. Auf dem nahe liegenden Parkplatz stehen schon einige Wohnmobile, aber mein Navi sagt: „Weiter fahren“. Etwas irritiert fahren wir durch schmale Wege und entfernen uns von der über uns liegenden Stadt – meinen gar falsch gefahren zu sein – bis ein großer in Terassen gebauter, moderner Stellplatz mit Ver- und Entsorgung und Stromanschluß vor uns auftaucht. Die Plätze unter den Bäumen sind offenbar von Dauercampern besetzt, aber eigentlich sind alle Plätze gut und das Beste: Der Platz liegt nur wenige Meter unterhalb der Altstadt.
Nach einer ruhigen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück starten wir gegen 10 Uhr, um das Dörfchen zu erobern.
Wir sind offenbar vor der großen Touristenwelle – entsprechend leer ist es. Und das ist toll so, denn nicht nur das Licht stimmt und die Stimmung, auch die Menschenmassen fehlen somit auf den meisten meiner Bilder.
Das Dorf zieht sich über einen ganzen Bergrücken und man wandert kontinuierlich bergan. Das bemerkt man aber gar nicht so – obwohl es anstrengend ist – an jeder Ecke bleibt man stehen und bewundert diesen wunderschöne Ort.
Ab jetzt lasse ich Bilder sprechen:
Wir haben viele Stunden hier verbracht und als es gegen Nachmittag voll wurde, zogen wir uns auf den schönen Stellplatz zurück. Auch Abends ist in den Gassen einiges los und Musikgruppen bereichern das Geschehen. Jedoch gefällt mir der kleine Ort am liebsten Menschenleer. Und das scheint nur früh am Morgen möglich zu sein.
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