Archiv der Kategorie: Roadtrip

Beautiful Scotland

21 Reisetage…

…haben wir in Schottland verbracht. Mit An- und Abreise waren es
3 1/2 Wochen in denen wir viel erlebt und gesehen haben. Unglaublich nette Menschen kennengelernt, einige abenteuerliche Straßen mit dem Wohnmobil bewältigt. Mit ein wenig Mut tolle Übernachtungsplätze gefunden und nicht nur die schönsten Kalender-Bilder in natura gesehen, auch Tiere aus nächster Nähe sehen dürfen, die wir sonst nur aus Tierfilmen kennen.

Schottland ist sicher mehr als nur eine Reise wert und wir sind dankbar in diesen drei Wochen keinen Regen gehabt zu haben, obwohl die Schotten uns immer wieder erzählten, dass zu Schottland der Regen einfach gehört und viele Landschaften im Regen schöner erscheinen.
Doch wir wollen nicht undankbar sein, haben aber gerne auf den Regen verzichtet.

Folgt uns doch auf unserem Roadtrip, gestartet haben wir in Newcastle und nach 3500 langen Kilometern ging es von dort auch wieder zurück nach Amsterdam.

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Die beste App für die Roadtrip Planung

Schritt für Schritt Anleitung –

In den vergangenen Tagen wurde ich oft gefragt, wie wir unsere Routen planen.
Also praktisch. Nicht nur theoretisch.

Am einfachsten geht das mit Google My Maps.
Im Grunde verwandt mit Google Maps.
Die Sehenswürdigkeiten speichern wir schon bei der Recherche in Google Maps und meist kommen dann bei der Reise noch viele wichtige Spots dazu.
Bis dahin ist das noch ziemlich gewöhnlich und viele von euch machen das genauso.
Nun kann man natürlich von Ort zu Ort, von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit seinen Weg mit Google Maps planen.

Am besten klappt das am PC, es gibt aber auch die App Google MyMaps – dort ist es unseres Erachtens aber schwierig den Überblick zu bewahren. Daher am PC…

Google Maps aufrufen

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Roadtrip oder Camping-Urlaub? Planungshilfe

Reisemobil oder Wohnmobil?

Spätestens, wenn die Urlaubsplanung für das nächste Jahr ansteht, stellt sich die Frage:
Faul im Liegestuhl sitzen oder Rundreise mit Sightseeing.
Natürlich gibt es auch einiges dazwischen. Beim Roadtrip aber steht die Reise im Vordergrund.
Viele Jahre sind Nadja und ich Anfang der 90er mit dem selbstausgebauten Kastenwagen durch Europa getourt.

1994 in Mora / Schweden

Wollen kleine Kinder mit auf einen Roadtrip?

Dann kamen die Kids und recht schnell war für uns klar: Das geht zwar auch weiterhin, aber so richtig Spaß macht es den kleinen Kindern nicht. Und wir Eltern waren irgendwann froh, die Kids mit Freunden vor dem Wohnwagen spielen zu sehen und einfach faul im Liegestuhl zu liegen und am Abend mit anderen Paaren zu klönen. Und wenn wir den Campingplatz wechseln wollten, war der Abschiedsschmerz der Kinder groß. Kinder wollen Kinder zum Spielen. Keine Museen oder Sehenswürdigkeiten.

Erst als die Mädels größer waren, selbst Interesse hatten, mehr als nur den Campingplatz zu erleben, änderten wir daher unsere Urlaubsgewohnheiten wieder und wurden damit beiden Seiten gerecht.

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Schweden im Spätsommer

Sören hat seine Sache wirklich gut gemacht und uns in kurzer Zeit viel von seinem Heimatland gezeigt.
Urlaub in Schweden und nur 14 Tage Zeit?
Mit Anreise und Abreise?
Ja, es ist ausreichend, wenn man nicht die vielen Sehenswürdigkeiten besuchen will.
Dann sollte man eher 3 Wochen und länger anpeilen.


Wir haben Astrid Lindgrens Kindheitslandschaften gesehen und genossen und waren dann fast eine Woche im Wald abgetaucht.
Um Kraft für daheim zu tanken, für Arbeit, Familie und den Alltag.
Und das tat uns unglaublich gut.

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Allein im Wald am See

Wir sind unsichtbar.
Zumindest versuchen wir es zu sein.
Niemand soll wissen, dass wir hier sind.

Wir wollen alleine bleiben. An unserem kleinen See, mitten im Wald in Schweden.
Diese Stille. Diese Ruhe.
Nur der Wind, der durch die Bäume bläst und ein paar Vögel. Von weit her muht es abends.
Kühe?
Oder doch ein Elch.
Auch wenn es stockdunkel ist, bleibt es ruhig hier im Wald.

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Radtour nach Bullerbü und zum Katthult Hof

Wir fanden im Reiseführer eine Radtour, die uns angesprochen hat.
Durch die Wälder, an Seen vorbei, Wiesen, Täler und meist nicht an der Hauptstraße.
Genau das haben wir gesucht.
Also machen wir die eBikes flott und düsen los. Leider zieht der Himmel immer mehr zu und die Morgensonne verabschiedet sich. Aber da der Weg ziemlich heftige Steigungen mit sich bringt, wird uns trotz der eBikes recht schnell warm.


Im Reiseführer ‚Astrid Lindgrens Schweden‘ findet sich ein Bild mit einem Fahrradanhänger – und ohne eBike. Wer auch immer da gefahren ist: Allerhöchsten Respekt!
Man glaubt ja immer, Schweden sei flach, aber dem ist nicht so. Die Anstiege sind steil und knackig, dafür wird man mit einer malerischen Landschaft, versteckt im Wald liegenden Gehöften und einem sagenhaften Wald belohnt. Überall finden sich Blaubeeren und Pilze. Deutsche, die wir trafen, sammelten Pfifferlinge in großen Körben.

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Vimmerby

Gemütlich tuckern wir durchs Land und fahren ganz gezielt kleine Straßen, um Land und Leute zu sehen. Zwei Tage am See waren schon einmal gut, um abzuschalten. Und die Lebensweise der Menschen hier passt genau zu meiner Stimmung.
Kleine, rote Häuschen im Wald oder auf einem Hügel inmitten großer Felder. Freilaufende Kühe, die mit ihren Kälbern zusammen auf der Wiese stehen dürfen. Manchmal wollen wir kaum glauben, was wir sehen. Alles wirkt ruhig und gelassen und gar nicht hektisch.

Erst in Vimmerby stecken wir wieder im Zivilisationsstress. Der kleine Campingplatz am See ist für alle Besucher des Astrid-Lindgren-Lands der erste Anlaufpunkt. Zwar kann man auch mit dem Wohnmobil auf dem Stellplatz vor dem Freizeitpark stehen, aber auf der Betonfläche mit dutzenden anderen Wohnmobilen Tür an Tür, das ist nach drei Nächten am ruhigen See für uns keine Alternative.
Mit 38 Euro ist der Campingplatz nicht günstig, zumindest 5 Euro können wir am Ende für den Strom sparen. Dank Solar und EFOY sind wir völlig unabhängig.

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die Seele baumeln lassen – Südschweden mit See

Kennt ihr das Gefühl?
Im Hamsterrad rennen, für jeden und alles da zu sein, im letzten Moment noch ein Risenproblem oben drauf zu bekommen, die letzten Kräfte mobilisieren, um es doch zu schaffen und dann kommt der Punkt, wo ihr endlich loslassen könnt.
Und dann ist Schluss und alles egal. Wirklich ALLES!

Sören zeigt mir den See Äsen

So ging es mir heute an unserem Übernachtungsplatz am Äsen.
Den kleinen Freistellplatz neben der Straße hatten wir vor Jahren entdeckt und als wir gegen Abend angekommen waren und niemand auf dem Platz stand, fiel der ganze Druck der letzten Wochen von mir ab.

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Rumänien -Der fröhliche Friedhof?

Mit dem eigenen Tod umgehen, ist so eine Sache.
Zumindest auf diesem Friedhof in Rumänien haben die Leute es geschafft, auch im Tod ihren Humor zu bewahren.
Für uns Außenstehende nicht immer zu verstehen.
Zumindest uns fehlt an dieser Stelle vielleicht einfach der Humor.

Fröhlicher Friedhof in Săpânța


Aber etwas ganz Besonderes und Sehenswertes ist der ‚Lustige oder Fröhliche Friedhof‘ in Săpânța im Kreis Maramures ganz gewiss.
Die Einheimischen sagen, Stan Ioan Pătraș sei ein mäßig erfolgreicher Künstler gewesen, zumindest bis er auf die Idee kam, die Grabstätten auf besondere Art und Weise zu verschönern.

Der fröhliche Friedhof in Rumänien


Er begann, die Holzkreuze mit Bildern der Verstorbenen zu schmücken und dazu Gedichte zu reimen, die das Leben und Sterben und manchmal auch ein Highlight im Leben des Verstorben darstellt.
Am Anfang kam das nicht immer gut an, heute ist es ein

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Rumänien – Alt und neu in Maramures

Nicht nur alte Klöster gibt es in Rumänien, offenbar ist die Gemeinschaft finanzstark genug, auch neue Klöster zu bauen.
In Bârsana stehen wir vor den Toren des erst 1993 geweihten Klosters.

Kloster Barsana


Hier vereinen sich traditionelle Handwerke mit moderner Gestaltung. Und das funktioniert hervorragend. Alle Kirchen und die meisten Gebäude sind aus Holz gebaut.

Bârsana

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Rumänien – Dampflok-Blues

Die Waldtalbahn – Viseu des Sus

Man muss kein Eisenbahnfan sein, um die alten Lokomotiven zu lieben, die in Viseu des Sus noch immer in den Wald fahren.
Vordringlich für die Touristen, ursprünglich für die Waldarbeiter und den Transport der Stämme aus den tiefen Wäldern.
Heute ist es ein Vergnügen. Früh am Morgen stehe ich am Kartenschalter an. Ausverkauft sollen die ersten drei Züge sein. Aber auf dem Zug um elf Uhr sollen noch ein paar Plätze frei sein.


Die Öffnungszeit steht groß an der Tür und sogar ein Security steht zur angegebenen Zeit vor der Tür. Die Schlange hinter mir wird länger. Aber von den Angestellten fehlt jede Spur.
Nach 15 Minuten tauchen Menschen im Büro auf. Aber es dauert noch einmal 10 Minuten, bis die ersten Touristen ins Büro eintreten dürfen. Völlig normal in Rumänien, meint ein Mann hinter mir. „20-30 Minuten zu spät ist doch völlig in Ordnung.“

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Rumänien – Sucovita, Moldovita und die längste Seilbahn Rumäniens

Wir radeln zum Koster Sucovita und sind ein wenig betrübt. Die Kirche im Inneren der hohen Mauern ist eingerüstet. Wir hätten gerne die prächtigen Außenfassaden gesehen, aber es trifft einen immer einmal und solche Erhaltungsmaßnahmen sind wichtig.
Innerhalb der Klostermauern befindet sich ein weitläufiges Areal. Dieses Kloster ist riesig, die Mauern neueren Datums.

Die Stimmung, die hier herrscht, lässt uns erkennen, wie achtlos wir gestern durch Voronet gelaufen sind. Gebete und Gesänge empfangen uns. Überall stehen Menschen im weiten Raum, unter Dächern und Bäumen und beten.

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Rumänien – Absturz in der Bicaz Schlucht

Heute sind wir Reisemobil und müssen wieder einmal Kilometer schrubben.
Aber auch das ist in Rumänien schön.
Wir fahren durch eine Landschaft, die uns an das Allgäu erinnert, nur 10-mal so groß.
Und grüner.
Und Blumen.
Blumen, Blumen, Blumen
.
Wir haben noch nie so viele Blumen in den Wiesen stehen sehen.

Kilometerlange Blumenwiesen.
Unser Fernziel sind die Klöster der Bukowina und auf dem Weg dorthin soll es durch die Bicaz Schlucht gehen. Wir übernachten an einem kleinen Campingplatz direkt an einem Bach.
Lagerfeuer ist wieder inklusive und wer möchte

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Rumänien – Die Bären sind los

Am Sankt Anna See gibt es Bären.
Das weiß hier jeder.
Auch sonst kann einem in Rumänien überall mal ein Bär über den Weg laufen. Aber das ist eher selten.
Hier am Sankt Anna See ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Zurzeit sind elf Bären im Gebiet um den Vulkansee und dem Moor. Und mindestens fünf haben bis zu drei Junge.
Das macht die Lage prekär. Denn eine Bärin mit Jungen kann schnell aggressiv werden.

Aber das wissen wir alles noch gar nicht, als wir von der Landstraße abbiegen und kleine Wege den Hang hinauf und in die Wälder fahren.
Am See angekommen, endet die Straße auf einem Parkplatz. Ein junger Mann macht uns schnell mit den Gepflogenheiten vertraut: Die Wiese, auf der man auch früher stehen durfte, ist gesperrt. Zu viele Bären und zu gefährlich. Vor einigen Wochen wurde eine Touristin angegriffen. Seit dem heißt es: Übernachtung nur hinter Gittern und Elektrozaun. Für 11 Euro die Nacht bekommen wir noch eine Ladung Brennholz für ein Lagerfeuer und 5 Liter Trinkwasser in einer großen Flasche, denn Trinkwasser und Strom gibt es auch nicht.

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Rumänien – Traumjob Burghüter

Habe ich nicht schon einmal erwähnt, dass ich gerne an irgendetwas vorbei brause und wenn Nadja nicht wäre, das Beste im Urlaub verpassen würde? So wie im Schloss Peles?
So auch heute.
Ohne Nadja wäre ich einfach an Honigberg vorbei gefahren.

Wir sind auf der Landstraße, wollen zum Sankt Anna See (Lacul Sfânta Ana).
Ab in die Natur.
Gestern hatte ich schon wieder genug Stadt für einen ganzen Urlaub. Ich stehe wohl doch eher auf Grün und Wald und See.

An einer der wenigen Ampeln auf der Landstraße meint Nadja plötzlich: „Fahr nach links, da gibt es auch eine Kirchenburg – die soll sehr schön sein“
„Noch eine!„, denke ich. „Die Beste haben wir doch gestern erst gesehen. Was soll da noch kommen.“
Aber ich denke das nur und bin fast am Weiterfahren, lege aber dann doch den Blinker ein und fahre in die kleinere Straße ein.
Ist ja nicht weit. Und Nadjas Instinkte in solchen Sachen sind sagenhaft.

Und dann kommt wieder dieser Moment, wo ich sagen darf:

„Danke Nadja“

Kirchenburg Honigberg / Hărman


Wir stehen vor der Kirchenburg von Honigberg. Zumindest ich habe von ihr in keinem Buch gelesen oder Bilder im Internet gesehen. Und das ist ein Fehler und das wollen wir mit diesem Blog nun ändern.
Denn warum auch immer ist Prejmer Weltkulturerbe, aber die Kirchenburg von Honigberg ist schöner, heimeliger liebevoller.
Mit viel Handarbeit und Mühe und noch mehr Engagement kämpft diese Kirchengemeinde für den Erhalt ihrer mittelalterlichen Anlage.
Mit den spärlichen eigenen Mitteln und vielen Helferinnen und Helfern.

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