Archiv der Kategorie: Freistehen

Wohnmobil und eBike – die ideale Verbindung

– aktualisiert 2020-

Dank EFOY Brennstoffzelle sind wir autark.
Nach drei Jahre können wir bestätigen: Landstrom ade!

Vor ein paar Jahren haben wir uns eBikes gegönnt.
Natürlich hören wir allenthalben: Dafür seit ihr aber doch noch zu jung. Oder: Wenn wir mal nicht mehr können, kaufen wir auch welche.

In beiden Fällen, versuchen wir nicht mehr zu antworten, ja sogar weg zu hören, die Ohren auf Durchzug zu stellen. 
eBikes sind keine Rollatoren, die man erst nimmt, wenn es nicht mehr anders geht. eBikes darf man auch mit 50 schon fahren. Und natürlich auch jünger.
Viel wichtiger: Spaß muss es machen.
Und das tut es.

Jetzt lohnt sich der Einbau des Fiamma Fahrradträgers – der Lift hebt die schwereren Räder locker in die Höhe. Und auch der damals größer dimensionierte Wechselrichter tut treu beim Laden seine Dienste. Einzig die Solaranlage hätte größer sein dürfen – dafür ist jetzt die EFOY Gold wert: Dank ihr haben wir immer ausreichend Strom! Die Technik passt also schon einmal.

Diese Bericht soll euch Mut machen: 
Es geht nicht mehr so, wie früher? Der Job lässt auch nicht mehr Training zu? Die Familie will auch ihre Zeit.
Verzichten? Warum. Ihr lebt jetzt und hier und heute.
Also hört nicht auf die Sprüche anderer. Macht es einfach und geniest jeden Tag Wohnmobil und eBike – die ideale Verbindung weiterlesen

Das Ende vom ‚Freistehen‘

Seit geraumer Zeit erwarten wir es: Die Corona-Krise und Park4Night haben die Situation nun eskalieren lassen und viele schöne Übernachtungsmöglichkeiten werden geschlossen:
So jetzt passiert am Eckwardersiel:
https://www.nord24.de/wesermarsch/Aerger-ueber-Reisemobile-am-Hafen-44658.html

Wurde ein einzelnes Wohnmobil früher toleriert, finden sich jetzt viele dort ein, um den Ausblick und das Meer zu genießen.
Der Platz ist nun gesperrt, die Anwohner empört.

In unseren Beiträgen haben wir schon oft darauf hingewiesen, dass wir Wohnmobilisten selbst an dieser Entwicklung schuld sind.

Ein paar einfache Regeln sollte man beim Freistehen beachten und dabei denken, dass Freistehen in Deutschland NICHT erlaubt, allerhöchstens toleriert wird:

– Steht schon ein Wohnmobil am begehrten Platz, stelle ich mich nicht dazu.
– Anwohner sollte man fragen, ob das Übernachten für eine Nacht ok ist. Die Akzeptanz der Anwohner wirkt Wunder!
– Der komplette Müll wird mitgenommen – auch den vorhandenen Mülleimer nicht benutzen, ansonsten heißt es, die Camper laden ihren Müll ab und Möwen und Krähen verteilen oft nachts den Müll, was dann auch den Campern angehängt wird.
– Kein Camping ähnliches Verhalten: Keine Stühle, keine Markise!

Auch mal Sheriff sein:

Und wenn ihr Camper erlebt, die sich beim Freistehen daneben benehmen, dann seid auch mal der Sheriff oder Hausmeister und weist sie darauf hin!
Denn am Ende fällt es auf alle Wohnmobil-Fahrer zurück!

So kann es mit dem Wohnmobilboom nicht weitergehen und dank der vielen Mietfahrzeuge wird die Situation nicht einfacher. Denn die ‚Nach mir die Sintflut‘ Einstellung wird uns alle am Ende treffen und Situationen wie in Südfrankreich oder Spanien schaffen.
Am Anfang werden es einzelne Kommunen, dann die Kreise sein und wie ich Deutschland kenne, folgt über kurz oder lang eine bundesweite Verordnung mit Strafkatalog und Ordnungshütern, die nachts kontrollieren.

Nachtrag:
Ich hätte besser P4N nie erwähnt, denn die App ist nur der Mittel zum Zweck und kann nichts für die Dummheit einiger ihrer Benutzer.
Ohne App war das Suchen nach einen geeigneten Übernachtungsplatz ein Lotteriespiel. Manchmal musste man Mittags schon anfangen.
Heute schaut jeder Depp in die App und meint den perfekten Übernachtungsplatz aus der TV Werbung finden zu können.
Mit See und Lagerfeuer.
Noch dazu dank gigantischer Fan-Gemeinde mit Bewertung, am besten von gestern. Dabei stört der Kommentar ‚Ist verboten‘ genauso wenig wie: ‚Nicht zum übernachten erlaubt.‘ Da werden Schilder abgehängt und Ketten mit ‚Privat‘ einfach ignoriert.
Es ging mir nie um die App, sondern um die Menschen, die ohne Hirn und Verstand das Freistehen in Misskredit bringen.
Und all die, die sich jahre- und jahrzehntelang bemüht haben, nicht aufzufallen, sogar die Anwohner für uns gewinnen konnten und ein positives Bild auszustrahlen, werden darunter leiden müssen.
Und ich rufe nur jeden auf, die Missstände anzusprechen.
Geht auf die Leute zu, die ihren Campingstuhl in die Wiese setzen, nebenan auf dem Wanderparkplatz stehen, ob sie sich der Verantwortung bewusst sind.
Ich will niemand von so einem Platz vertreiben, aber jeder der frei steht sollte wissen, dass er auch für die, die nach ihm kommen, mitdenken muss.
Und dann kann man meines Erachtens dem zweiten oder dritten (oder vierten und fünften), der an den ‚geheimen Super-Spot‘ kommt, ruhig mal sagen: „Du bist hier zuviel, such weiter“. Zumindest dann, wenn der nicht selbst erkennt, dass er einer zu viel ist.

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Die einzig richtige Sicherung für die Markise!

Werbung – unbezahlt wegen Markennennung

„Ganz plötzlich kam Wind auf.
So schnell konnten wir gar nicht von den Stühlen aufspringen, wie unsere Markise abhob und über das Wohnmobil geschleudert wurde.
Die Streben bogen wie Streichhölzer, brachen an der Kante zum Dach und dann riss die komplette Markise aus der Wohnmobilwand.“

So beschreibt es ein Leser.
Wir haben das selbst einmal erlebt. In der Schweiz, in Lauterbrunnen. Windstill. Alle sind auf dem Berg. Am Nachmittag rast ein einziger Windstoß durch das Tal, wir sitzen im Wohnmobil und können nur staunen.

Auf der sicheren Seite dank Wurmi und Schäkel

Alle Zelte, Vordächer und Markisen, die nicht wirklich fest gesichert waren, flogen durch die Luft.
Nadja und ich haben dann eingesammelt und den Leuten unter ihre Wohnwagen und Wohnmobile gelegt, was wir finden und zuordnen konnten. Es sah aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Später, als die Menschen vom Berg herunter kamen, waren alle erschüttert. Oben war es den ganzen Tag windstill.

Die einzig richtige Methode für uns, die Markise rasch und
sicher zu befestigen geht daher so:

VIDEO:

Die einzig richtige Sicherung für die Markise! weiterlesen

Norwegen – Durch Schweden bis auf die Lofoten – Reisebericht

Norwegen ist das Traumland für Wohnmobilreisen. Update 2018

Unser Roadtrip geht durch Schweden über Mora schnell bis zu den Lofoten und dann langsam über das Fjordland zurück.

Die schönsten Bilder unserer Reise
Planung

00 – Aller Anfang ist schwer

01 – Es geht los: Ziel Travemünde

02 – Travemünde Växjo und ein überraschendes EM-Spiel

03 – Von Växjö nach Mora

04 – Von Mora bis Bodø – Herkules-Tour

05 – Endlich wieder Lofoten

06 – Uttakleiv – Traumstrand im Geheimen

07 – Nusfjord und Strand von Flakstad

08 – Traumwetter in REINE! Wanderung zum Reinebringen

09 – Haeningsvaer bis Vesteralen – Die Bullen sind hinter uns her!

10 – Walsafari in Andenes

11 – Vogelinsel Bleik und Abschied nehmen

12 – Polarzirkel

Statoil Rallye mit Free coffee!

13 – Torghatten oder die Sache mit dem Loch

Torghatten: Nur an einer Stelle im Meer kann man durch das Loch hindurchschauen

14 – Das Trondheim Fiasko

15 – Von Andalsnes über die Trollstiegen nach Geiranger – The Golden Route

16 – Geiranger und die 5 + 2 Schwestern – Delfine und ein Regenbogen

17 – Vom Geiranger zum Briksdalbreen

18 – Stabkirche von Borgund

19 – Bergen

20 – Auf der Zunge des Trolls – 10h Fjellwanderung zur Trolltunga

21 – Stabkirche Heddal, Oslo und der Holmenkollen

22 – Oslo und Herrn Vigeland sein Park, Felszeichnungen in Tanumsvede und Abschied in Fjällbacka

23 – Fjällbacka – Vogelreservat Morups Tange

24 – Travemünde – Wieder in Deutschland

25 – Badetag an der Ostsee und Heimfahrt

Fazit und Statistk

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Weitere Informationen im Blogpost zum Video:
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Schnitt: DaVinci Resolve
Musik: https://www.epidemicsound.com/

Diebstahl Wohnmobil!

Derzeit häufen sich die Meldungen von gestohlenen Wohnmobilen.
Teils direkt vor der Wohnung, teils unterwegs beim Einkaufen, manchmal unmittelbar vor dem Urlaub.

In den einschlägigen Internetforen und auf Facebook finden sich täglich neue Suchmeldungen: 

(Ganz aktuell: Vielleicht könnt ihr ja helfen)

Bitte Augen aufhalten!!! Die Chance ist gering aber heute Nacht zwischen 1 und 5 Uhr ist unser gerade drei Wochen altes WOHNMOBIL vor der Haustüre gestohlen worden. Das Modell ist ganz neu auf dem Markt und hat somit noch Seltenheitswert und sollte daher erkannt werden. Ich würde mich freuen wenn ihr das Foto verbreitet. Wenn jemand den FORSTER sieht bitte die Polizeiwache in Mettmann infomieren. Vielen Dank!

Wie man sich vor Einbruch schützt haben wir ja schon in mehreren Artikel beschrieben, das hilft auch gegen Diebstahl.

Einbruch, Raub, Überfall

Risiko Funkschlüssel, so einfach wird ihr Schloß geknackt

Alarmanlage: Sicherheit im Wohnmobil

Wohnmobilurlaub ist riskant

Aber kein Schutz ist 100% sicher – und wenn das Wohnmobil dann doch geklaut wurde, gibt es noch eine Chance, es wieder zu finden:

GPS Tracker

Diebstahl Wohnmobil! weiterlesen

Wohnmobil-Highlights der Welt – Buchbesprechung – Werbung

Die Wintermonate sind einfach ideal zum Lesen!
Und wenn dann das Thema auch noch spannend ist, schmökert es sich um so schöner.

In den letzten Tagen haben Nadja und ich uns in der ganzen Welt umgeschaut. Zwar nur im Buch und mit vielen schönen Bildern, aber was wir gesehen haben, hat uns gefallen: 
Afrika, Asien, Australien, Südamerika.
Fernziele mit dem Wohnmobil – davon träumen wir. Noch lässt die Urlaubsplanung das nicht zu, aber wer weiß, irgendwann kommt vielleicht der Tag. Wohnmobil-Highlights der Welt – Buchbesprechung – Werbung weiterlesen

Wir rüsten auf: EFOY 140 Brennstoffzelle

An einem trüben Novemberwochenende haben wir testweise eine EFOY 140 in unseren großen Unterboden gestellt und kurzerhand provisorisch angeschlossen. 

Über den Tag haben wir 40 A verbraten – TV, Heizung, Fön, Computer. Da kommt doch einiges zusammen. Nach drei, spätestens vier Tagen wären wir mit diesem Verbrauch im kritischen Bereich unserer Batteriekapazität.
Ab und an zeigte der Solarladeregler mal 1,5 bis 2,5 A an, meist deutlich weniger. Aber das reicht über den Tag hin nicht, um die Verluste auszugleichen.
Dann kam die EFOY erstmals zum Einsatz.

„Läuft nicht“, sage ich zu Inga. „Mist. Vielleicht falsch angeschlossen?“, antwortet sie.
„Es gibt nur zwei Kabel, was soll man da falsch machen?“
„Ich höre aber was.“, meint Nadja.
Wir sind ganz still. 
Ganz ganz still. Und tatsächlich, ein leises, sehr leises rhythmisches Brummen ist zu hören. Man würde es nicht einmal wahrnehmen, wenn es nicht ab und zu aussetzen würde.
„Läuft doch?“ fragt Inga. 
Ich begebe mich in den Unterboden und tatsächlich. Die EFOY läuft längst, die Anzeige verkündet 5 Ah, nur die APP bekommt keine Verbindung. Sie ist so leise, dass wir gar nicht gehört haben, dass die kleine Anlage uns schon unterstützt.
Ich fahre die EFOY noch einmal herunter, ziehe den Bluetooth-Dongle ab und stecke ihn wieder an, starte die Anlage erneut. Und jetzt bekomme ich sofort nach Eingabe der Seriennummer Verbindung und sehe auch auf dem Smartphone, dass die EFOY ordentlich Energie in die Batterie pumpt. 5 bis 6 A – Stunde für Stunde.
Wir stellen auf Automatik und legen den Batterietyp fest und lassen die EFOY arbeiten.
Am Morgen haben wir wieder 100%.
Hip, Hip, Hurray! – AUTARK!!!


Die nächsten drei Tage machen wir uns keinerlei Gedanken mehr über unseren Verbrauch. 
Und nun – wir sind wieder zuhause – klären wir erst einmal mit dem EFOY-Hersteller, an welcher Stelle wir am besten die Anlage verbauen.
Denn unser erster Gedanke, in einem kleinen Räumchen unter der Truma-Heizung, scheitert womöglich an der hohen Temperatur, die dort herrschen kann. Über 40 Grad wird die EFOY heruntergeregelt. Aber dies und viele andere Details erzählen wir euch in unserer Einbaueinleitung zur EFOY.

Mehr zum Thema Freistehen? Lesen sie: Wie viel Solarpower brauche ich im Wohnmobil

Thitronik WiPro III Einbau: Sicherheit im Wohnmobil

Es gibt einfach ein sicheres Gefühl, wenn man eine ausgezeichnete Alarmanlage im Wohnmobil eingebaut hat.
Nicht nur, wenn man für eine Wanderung oder den Einkauf das Wohnmobil zurücklässt, sondern auch nachts, wenn man hinten schläft und sicher sein kann, dass niemand eine Tür, ein Fenster oder Stauklappe öffnet, ohne dass man das mitbekommt.

Wir haben uns für die Thitronik WiPro III * nicht nur der guten Testberichte wegen entschieden, überzeugt hat uns auch der modulare Aufbau. So sind spätere Erweiterungen jederzeit möglich.

Den ersten harten Alltagseinsatz haben wir mit dem System nun hinter uns und sind begeistert. Zwar muss man einige lieb gewonnene Gewohnheiten überdenken, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden - dazu später mehr - aber die Technik hat uns überzeugt.

Ein paar Worte zur Alarmanlage:
Die WiPro III verbindet sich mit der Schnittstelle des Autos, dem sogenannten CAM Bus.
So koppelt sich das System mit dem Computer des Basisfahrzeugs und erkennt offene Fahrzeugtüren, Verriegelungen oder reagiert auf den Funkschlüssel. Dies hat den Vorteil, dass vieles nicht erneut verkabelt werden muss.

Für die WiPro III gibt es Funk-Magnetkontakte, kleine Sender, die das Öffnen und Thitronik WiPro III Einbau: Sicherheit im Wohnmobil weiterlesen

Einbruch, Raub, Überfall: Gefahr im Wohnmobilurlaub ist vermeidbar!

In einem älteren Bericht haben wir dazu schon einmal einige Tipps gegeben.
Nun dreht sich die Welt weiter und auch wir haben einiges geändert und unser Verhalten angepasst.
Denn eins ist sicher: Der Urlaub darf nicht durch einen Überfall, Diebstahl oder Raub im Chaos enden.

Im Gespräch mit Herstellern und  Anbietern von Sicherheitstechnik haben wir in den letzten Monaten einiges erfahren, dass unsere Sicherheitsstrategie bestätigt, aber auch neue Verhaltensmuster fordert.

Unsere Zusatzsicherungen:
Zusatz-Türschlösser für die Fahrer- und Beifahrertür von Fiamma
Thitronik WiPro III Alarmanlage
Türstange für das Fahrerhaus von Fiamma
Aufbautürsicherung Fiamma Pro
GPS-Tracker

Einig sind sich wirklich alle, so hört man vom ADAC, der Polizei, den Herstellern oder den Sicherheitstechnikanbietern:

NIEMALS auf Rastplatz-Parkplätzen an der Autobahn übernachten!
Dies gilt nicht nur für das Ausland, sondern selbstverständlich auch für Deutschland!
Binnen Minuten werden dort Wohnmobile geknackt und ausgeraubt, ohne dass selbst die Insassen davon etwas merken.
Tipp: Von der Autobahn abfahren und abseits der lauten Autobahn einen Stellplatz anfahren. Alternativ nutzen wir gerne einen Wanderparkplatz oder suchen uns Sportplätze oder -hallen. Dort gibt es immer eine deutlich leisere und sicherere Übernachtungsmöglichkeit.
Dazu am Morgen einen Bäcker vor Ort. So wird die Reise zum Urlaubsziel zum Genuss und artet nicht in Stress aus.
Einbruch, Raub, Überfall: Gefahr im Wohnmobilurlaub ist vermeidbar! weiterlesen

Freistehen ist verboten! Und gefährlich.

Zumindest sagten uns das die Nachbarn auf dem Campingplatz.
Und dann erzählten sie uns bei fast zwei Flaschen Wein, was irgendwelche Menschen von anderen schon alles erzählt bekommen haben. Echte Erfahrungen mit dem Thema Freistehen hatten sie nicht.

Darf man Freistehen?

Wann ist Freistehen verboten?

Ist  Freistehen gefährlich?

Warum wollen Menschen überhaupt Freistehen? Wo es doch so schöne Campingplätze und Stellplätze gibt?

Kaum ein Thema wird unter Campern so heftig diskutiert, wie das Thema Freistehen.

Unter Freistehen versteht man Freistehen ist verboten! Und gefährlich. weiterlesen

Frankreich – Ab in den Süden

2014-07-26_10-24-00_Frankreich__MG_5399-1600Der Urlaub fing leider auf dem Friedhof an. Bevor wir los fuhren, mussten wir Abschied von einem 48 jährigen Bekannten auf dem Friedhof nehmen. Er war mit dem Motorrad unterwegs und übersehen worden.
Dementsprechend war unsere Urlaubsstimmung und die ersten 800 km bis Pont St. Esprit, unserer französischen Partnerstadt, gingen ziemlich leise vorüber.
Mitten in der Nacht kamen wir in dem beschaulichen Städtchen im Rhonetal an. Vor 10 Jahren waren wir schon einmal mit unserem Chor hier gewesen und so war nicht alles völlig fremd. Und dank unseres Reiseführers aus dem Womo-Verlag, der uns auch den ganzen weiteren Urlaub gute Tips geben sollte, wussten wir, dass auf dem Parkplatz zwischen den beiden alten Kirchen die Möglichkeit zum übernachten gegeben sein sollte. Ohne diesen Hinweis wären wir nie auf die Idee gekommen, in diesen Teil der Altstadt zu fahren.

Pont St. Esprit war wohl im Mittelalter eine bedeutenden Stadt, die einzige erhaltene Steinbrücke über die Rhone zeugt noch immer davon. In vielen Bögen zieht sie sich durch das breite Flussbett, direkt am Zusammenfluss der Ardeche und der Rhone. Offenbar hat es in letzter Zeit gut geregnet, denn die Rhone ist ein breiter Fluss mit starker Strömung. Frankreich – Ab in den Süden weiterlesen

Eifel: Maare und Eishöhlen

2014-04-28_11-21-59_Höhlentour__MG_2042-1600Nach einem ausgiebigen Frühstück und endlosen Reha-Übungen sind wir ein Stück entlang der Deutschen Vulkanstraße gefahren.
In Daun haben wir am Flugplatz halt gemacht, denn das Wetter war noch überraschend schön. Leider gibt es unter der Woche kein Flugbetrieb (anders, wie bei uns in Egelsbach mit 70.000 Starts und Landungen im Jahr) und so erwanderten wir drei weitere Maare (Schalkenberger Maar, Weinfelder Maar (Totenmaar) und Gemündener Maar).

Als es gegen Mittag zu regnen begann wollten wir das Vulkanmuseum in Daun besuchen und standen vor verschlossenen Türen: Montags Ruhetag. Auf der Internetseite stand davon kein Wort. Am besten war dann die Reaktion in der Touristeninformation von Daun direkt nebenan: Eifel: Maare und Eishöhlen weiterlesen

Odenwald, Mittelrhein und ein wenig Taunus

Da unsere Tochter Svenja unter der Woche zum Fußballtraining musste konnten wir diese Herbstferien nicht all zu weit weg. Wir entschlossen uns die Heimat vor der Haustüre zu erkunden. Oft wohnt man ja dort, wo andere Urlaub machen und kennt die Vorzüge der eigenen Umgebung nicht.

So fuhren wir spontan Richtung Dieburg und hatten eigentlich die Burg Breuberg zum Ziel, als uns rechterhand ein Gipfel auffiel. Die Veste Otzberg! Aus dem flachen Land hinter Darmstadt in Richtung  Hoechst im Odenwald erhebt sich hier ein uralter Vulkan, von dem nur noch der innere Schlot erkennen lässt, dass man sich in vulkanischem Gebiet bewegt. Quasi erst gestern ist der Vulkan erloschen, gerade einmal 22 Millionen Jahre ist das her.

Die Veste Otzberg lädt jedes Jahr mit einem Ostermarkt und einem Weihnachtsmarkt Scharen von Besuchern ein, doch obwohl wir es immer wieder vor hatten, haben wir die gerade einmal 30km nie geschafft. Nun also heute.

Odenwald, Mittelrhein und ein wenig Taunus weiterlesen

Wohnmobil: Technik, DIY, Produkttests + Reiseberichte