Archiv der Kategorie: Urlaub

Reiseziel 2018: Schottland

Die Fähre ist gebucht, der Urlaubszettel eingereicht:
Kommendes Jahr geht es nach Schottland!

Für Tipps und Empfehlungen sind wir dankbar, solltet ihr also schon einmal in Schottland gewesen sein, schickt uns einfach eine Nachricht oder hinterlasst einen Kommentar.

Mit der Fähre werden wir von Amsterdam nach Newcastle schippern. Alles danach ist noch völlig offen, einzig, dass wir nach 3 1/2 Wochen wieder zuhause sein müssen.

Die Vorbereitungen laufen, wir lesen uns derzeit ein. Reiseführer, Bildbände und natürlich gute Blogs und Reiseberichte.
Den unserer Freunden von Stranddeko haben wir schon eifrig verschlungen:
Schaut doch mal rein: Fahr-zit Schottland

Schottland 2018

StepMap

Kroatien: Naturpark Kamenjak bei Pula – Ein Kleinod in Istrien

Nadja hatte mich überzeugt. Und wieder einmal Recht behalten.
Im Oktober an schöne Strände? Ob das lohnt. ? Ach lass‘ uns doch lieber…
Nein, wir sind natürlich am Ende doch in den Naturpark Kamenjak gefahren und ich kann versichern: ES LOHNT SICH!
Sogar im Herbst.
Der Naturpark Kamenjak liegt auf einer Halbinsel unterhalb des Ortes Prementura in der Nähe von Pula.

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Die Halbinsel ist nur gegen Gebühr befahrbar. Zu Fuß oder mit dem Rad zahlt man nichts. Ab dem 1. Oktober konnten wir auch mit dem Wohnmobil kostenlos einfahren. Das Übernachten ist verboten und da jeden Abend Ranger kontrollieren, solltet ihr nicht einmal einen Gedanken daran verschwenden.

Kamenjak bietet viele schöne Badebuchten Kroatien: Naturpark Kamenjak bei Pula – Ein Kleinod in Istrien weiterlesen

Kroatien im Oktober: Pula

Spannend sollte es in Pula für uns werden.
Die Stadt ist mittlerweile nicht mehr sehr wohnmobilfreundlich und wir wissen schon aus Erzählungen des Sommers, dass es viele neue Einschränkungen gibt.
Nach Pula sind wir in den vielen Jahren, die wir schon nach Jugoslawien bzw. Kroatien fahren, immer gerne gefahren.
Das römische Amphitheater und die lange Geschichte sind immer wieder inspirierend. Spätestens nach dem Lesen eines Historienromans, wächst der Wunsch sich wieder in Vergangenheit zurück zu versetzen.
Egal, ob in Split der Diokletianpalast, in Pula das Amphitheater oder natürlich Rom. Kaum zu glauben, dass man vor einem Gebäude steht, das 2000 Jahre und älter ist. Immer wenn ich dann die Hand an einen der Steine lege und mir vorstelle, dass diesen Stein ein Baumeister vor tausenden Jahren bearbeitet hat, berührt mich das.

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Dass Pula mehr zu bieten hat, als das Amphitheater zeigt die belebte Einkaufstraße mit vielen hochpreisigen Läden – auch hier hat sich einiges getan in den letzten Jahren. Die kleinen stillen Plätze, Läden und Gassen gibt es schon lange nicht mehr. Jetzt im Oktober ist es zwar deutlich ruhiger, aber leer ist es nicht.

Schaut euch unser Video an, dann bekommt ihr einen überraschenden Eindruck über die Einkaufsmeile.

Über der Altstadt drohnt das Fort von Pula.
Aber um es deutlich zu sagen: Außer für den Ausblick lohnt es sich nur für Menschen, die den Nationalstolz der Kroaten verstehen wollen. Lohnend ist der Eintritt unseres Erachtens nicht.
Zur Park und Stellplatzsituation:
Bis 2016 konnte man auf dem Parkplatz vor dem Amphitheater mit dem Wohnmobil übernachten. Das ist nicht mehr erlaubt. Zwar berichtete uns ein Pärchen, das die Nacht dort stand, dass sie nicht gestört wurden und die anwesenden Parkwächter auch nichts sagten, aber Schilder, die sie erst am Morgen entdeckten, waren eindeutig: Wohnmobile nicht länger erlaubt.
Dafür gibt es am Hafenbecken Parkstreifen für Wohnmobile und Busse. Aber auch hier zahlt man zwar für einen ganzen Tag (24h) , darf aber nicht übernachten! Noch dazu ist es sowohl am Parkplatz des Amphitheaters als auch am Hafen sehr laut!
Daher fuhren wir zuerst zum Campingplatz Stoja auf einer vorgelagerten Insel. Für einen Besuch, noch dazu, wenn man Fahrräder dabei hat, keine schlechte Wahl.

Wir haben es anders gemacht – das ist der Vorteil, wenn man im Oktober unterwegs ist: Übernachtet haben wir in Fazana:
Zwar ist es dort auch nicht erlaubt, aber so menschenleer, dass wir um diese Jahreszeit niemand störten.

Am Morgen haben wir uns dann einen Platz auf dem Wohnmobilparkplatz am Hafen gesucht:

Aufgepasst: Die Automaten nehmen nur MÜNZEN!!
Und 100 Kuna in Münzen hat man nicht so einfach dabei. Daher bin ich mit dem Rad zum Amphitheater, konnte dort auch nicht bezahlen – da der Automat dort für diesen Bereich am Hafen nicht berechtigt ist. Die Parkwächterin hat aber einen Kollegen angerufen, der uns nach einer halben Stunde besuchte. Bei diesem konnten wir mit einem Schein bezahlen – aber leider auch nicht mit Kreditkarte.
Das ist alles ziemlich hinterwäldlerisch. Per SMS kann man die Parkgebühr nur mit einer kroatischen SIM-Karte bezahlen.
Da lob ich mir Schweden, wo wir regelmäßig Stellplätze per APP bezahlten. Einfach und bequem.

Die Parkplatzsituation war übrigens im Oktober genauso chaotisch, wie im Sommer. Zwar findet man mit dem PKW gute Parkplätze, aber mit dem Wohnmobil, sogar mit einem 6-Meter Wohnmobil, fast unmöglich. Daher ist es eine gute Überlegung, mit dem Rad oder Bus nach Pula zu fahren, sollten die Stellplätze am Hafen alle belegt sein.

 

 

Kroatien im Oktober: Bale intim

Wir sind auf dem Weg in Richtung Pula, als rechts ein Hügel mit einer Kirche auftaucht. So venezianisch schön, dass ich den Lenker herumreiße und gerade noch die Abfahrt erwische.
Was dann folgt ist Liebe auf den ersten Blick: In unserem Womo Reiseführer lesen wir, dass man in Bale auf dem Parkplatz übernachten kann. Gesagt getan. Und natürlich sofort die verschlafene kleine Stadt überfallen. Schon der erste Einsstand gehört uns und nach einer leckeren Abkühlung wandern wir durch fast leere Gassen. Viele Fenster und Türen zeugen davon, dass im Sommer hier Menschenmassen an Touristenständen vorbeigeschoben werden. Jetzt gibt es nur einen offenen Stand vor den Toren der Kirche.

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Bale ist kein Ort, den man stundenlang durchschlendert, dafür gibt es unglaublich schöne Blickwinkel und man darf sich Zeit nehmen, die Einfachkeit der Lebensweise zu bewundern.

Wir werden sicher einmal vorbei schauen, wenn hier der Bär tobt. Aber so menschenleer ist es wunderbar.

Und nun dazu das passende Video: Einfach nur schön!

 

Kroatien: Im Oktober schließen die Campingplätze

Auf Koversada sind wir die allerletzten. Morgen schließen die Tore und die restliche Belegschaft wird auf wenige Campingplätze, die auch über den Winter geöffnet haben, verteilt.

Die Dauercamper haben in den letzten Tagen ihre Plätze geräumt und die Wohnwagen wurden von kleinen Traktoren in die Winterdepots gebracht.  Einige, wenige Urlauber, wie wir, werden morgen wieder zu Nomaden. Wir ziehen gen Pula und anschließend ins Hinterland. Das Wetter ist seit 7 Tagen stabil und traumhaft sonnig. Erstaunlich, das es sogar für FKK warm genug ist. Mittags sogar richtig heiß, abends dann erstaunlich kalt.

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So zieht es uns nun weiter. Spannend wird es mit der Ent- und Versorgung und möglichen Stellplätzen werden.  Davon werden wir euch berichten.

Kroatien im Herbst: In Vrsar im Dauergewitter

Wir überspringen mal flux einen Tag.
Saßen wir morgens auf Koversada zum Frühstück noch in der Sonne und planten gerade einen Videoclip zu den „Wurmi“ Schraubheringen, überraschte uns ein Gewitter, dass sage und schreibe 24 Stunden um uns herum zog.
Es donnerte unentwegt. Mal näher, mal weiter einfernt. Manchmal so nah, dass das ganze Wohnmobil wackelte. Und Regen, Regen, Regen.
Glücklicherweise hatten wir gerade mit ein paar Hindernissen (könnt ihr später im Produktfilm sehen) die Wurmi-Schrauben für die Markisenhalterung per Hand im Boden versenkt (den Akku-Schrauber-Aufsatz  habe ich beim zweiten Versuch glatt geköpft) und die Sturmleine mit den wirklich dicken Wurmi-Alu-Schrauben im Boden  richtig Kroatien im Herbst: In Vrsar im Dauergewitter weiterlesen

Kroatien im Herbst

Wir sind wieder auf der Straße!
Sehr spontan fahren wir nach Kroatien und nehmen euch mit. 

Mit dem Zelt, Wohnmobil und Wohnwagen waren wir seit 1987 einige Male in Kroatien und haben erlebt, wie sich das Land verändert hat. Nicht immer zum Guten, aber das Land, die Naturschönheiten und den mediteranen Flair hat das Land behalten und daran wird sich hoffentlich auch nie etwas ändern.

Doch einiges hat sich geändert und darauf wollen wir in diesem Urlaubsbericht nach und nach hinweisen.

Wir starten wieder in der Mitte Deutschlands und haben drei Routen zur Auswahl. Über Graz und Slowenien in Richtung Zadar.
Nach München und von dort durch den Karawankentunnel nach Istrien. Oder über Triest auf einer Landstraße nach Istrien, um die Slowenische Maut zu umgehen.

Wir wählen als erstes Ziel Vrsar in Istrien und den Weg über München – Villach – Karawankentunnel – Vrsar. Die 30 Euro Mautgebühr in Slowenien akzeptieren wir ohne Murren. Der Erholungswert einer Autobahn gegenüber einer kleinen, kurvenreichen Landstraße sollte man nicht unterschätzen und ist die 30 Euro wert! Kroatien im Herbst weiterlesen