Archiv der Kategorie: Urlaub

BELGIEN?? Wirklich im Herbst mit dem Wohnmobil nach Belgien?

Die kalten Tage kommen. Die Heizung im Wohnmobil läuft den ganzen Tag. Vorbei sind die Tage mit 35°, bei denen wir zu müde waren, uns auch noch zu bewegen.
Viel aktiver kann man im Altweibersommer sein. Und abends, wenn es dunkel wird, sitzen wir im kuscheligen Wohnmobil bei einem heißen Tee, lesen, reden und spielen.

Nur wohin?
Uns fehlt noch Belgien auf der Landkarte und so geht es als nächstes nach Brügge.
Ob das Wetter hält? So nah am Meer?
Eigentlich egal.
Die eBikes kommen mit, die Kajaks bleiben zuhause (in Brügge ist offenbar das paddeln in den Krachten nicht erlaubt)
Und auf dem Weg nach Brügge, liegen auch noch Gent, Antwerpen und an Brüssel werden wir auch nicht vorbei kommen.

Habt ihr Ideen, was wir uns unbedingt anschauen müssen oder wo es einen besonders schönen Stellplatz oder Freistellplatz  gibt? Dann her damit: Einfach einen Kommentar schreiben und unser Dank sei euch gewiss:

Unser nächstes Reiseziel: RUMÄNIEN! mit dem Wohnmobil

Norwegen, Schweden, Schottland und als nächstes Ziel:

Rumänien.

Wir haben uns die Wahl nicht leicht gemacht und gehen schon seit der CMT 2017 mit dem Gedanken schwanger, als wir Frau Stancu von Burgreisen.eu kennen lernten. Mit leuchtenden Augen erzählte sie uns von ihrem Heimatland und lud uns ein, Rumänien kennen zu lernen.
Und das machen wir nun.

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Wir haben noch die Bilder vor Augen. Steile Berge, sanfte Hügel, schnuckelige Dörfer mit Menschen, die noch hart auf ihren Feldern arbeiten. Daneben natürlich die Großstädte und das fortschrittliche Rumänien.
Die Gegensätze sind groß und solange es noch möglich ist, möchten wir das ursprüngliche Rumänien noch erleben.

Natürlich haben uns, als wir das erste Mal erwähnten, das wir nach Rumänien fahren wollen, Leute gefragt: „Habt ihr keine Angst? Sind da nicht viele Kriminelle?“

Nein, wir haben nicht mehr Angst, als vor einer Reise nach Italien, Frankreich oder auch in Deutschland.
Auch dort gibt es Bösewichter, auch dort kann man bestohlen oder überfallen werden. Aus Rumänien ist uns da nichts bekannt. Außer die Gerüchte und Erzählungen über rumänische Banden, die in Deutschland ihr Unwesen treiben. Aber wenn die alle in Deutschland sind, sind wir in Rumänien ja sicher.
Als Alternative bietet sich die geführte Tour von Frau Stancu an.


In einer kleinen Gruppe bereist man das Land, trifft sich immer Abends oder an Sehenswürdigkeiten und ist ansonsten frei. Das hat den Charme, dass man viele Einheimische kennen lernt und oft zu Sehenswürdigkeiten kommt, an denen man ansonsten ahnungslos vorbei fahren würde.

Leider schaffen wir es nicht zu der geführten Tour, die vom 27.04 – 17.05.2019  von Frau Stancu geführt wird, aber auch auf eigene Faust werden wir sicher Land und Leute kennen lernen.

Besonders interessiert uns natürlich das (noch) traditionelle Leben auf dem Land, die urigen Landschaften und die Burgen und Klöster.
Ob wir in dreieinhalb Wochen auch das Donaudelta bereisen werden, dürfte fraglich sein, denn Rumänien ist doppelt so groß, wie Österreich und der Norden und Westen und die Karparten reicht allein schon für mehr als einen Urlaub aus.

Aber das werden wir nach und nach präzisieren, wir sagen euch immer mal wieder, was wir so für uns als Ziele entdeckt haben

Wenn ihr schon einmal in Rumänien wart und uns jetzt Tips geben könnt, wäre das eine tolle Sache: Einfach unten in den Kommentaren eintragen oder uns eine PN / eMail schreiben.

Nadja und ich freuen uns auf jede Info, denn Reiseführer für Wohnmobilfahrer gibt bislang nur einen (Womo-Verlag: Rumänien*) und die Informationen im Netz sind ziemlich unstrukturiert.

Unsere wichtigsten Apps: Mit dem Wohnmobil in Schottland – Werbung

Urlaubs-Apps gibt es wie Sand am Meer. Übersetzungsprogramme, Wetterprognosen, Wanderführer, Einkaufstipps. Viele versprechen einem im Vorfeld das Blaue vom Himmel herunter, aber am Ende steckt oft nur Werbung drin.

Das sind die Apps, die wir wirklich ständig benutzt haben:

Die beste Wetter APP:

Met Office – WetterApp

Einfach aufgebaut, mit wenigen Funktionen, insbesondere die animierte „UK Maps“ hat uns immer und sehr genau gezeigt, wie das Wetter in den kommenden Stunden und am nächsten Tag wird.

Historic Scotland – Sehenswürdigkeit

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mit aktuellen Terminen und Tipps. Erkennt, wo in der Nähe die nächste Sehenswürdigkeit ist.
Aufgepasst: Es sind nur die im Historic Scotland angeschlossenen Sehenswürdigkeiten vertreten.

Private Schlösser und Parks fehlen. Im Norden Schottlands gibt es ein konkurrierendes Netzwerk mit eigener App. Die Mitgliedschaft lohnt sich ab ca. 2 Wochen Aufenthalt und man spart enorm Eintrittsgelder und besucht durch die Mitgliedschaft eher einmal einen Park oder ein Schloss mehr. Sehr zu empfehlen.

Park4Night – Die Übernachtungs-Community!

In wenigen Jahren hat sich Park4Night zum Platzhirsch entwickelt. Die Community trägt ständig neue Stellplätze, Picknickorte oder sehenswerte Plätze ein. Lebt vom Mitmachen, also nicht nur nutzen, sondern auch selbst beurteilen, beschreiben und Bilder einstellen.
Mit dieser App fanden wir außergewöhnliche Übernachtunsgplätze und tolle Aussichten.

Google Maps – KartenApp

Eigentlich braucht man diese App nicht mehr beschreiben. Da wir sie aber täglich, quasi immer nutzen, nur der Tipp: Vor dem Urlaub sich Offline-Karten herunter zu laden.
Wenn dann vor Ort kein Internet verfügbar ist, hat man trotzdem seine Detailkarte dabei.
Gute Vorbereitung ist also wichtig

TomTom – Navigation Auto / Bike / Wandern

Unsere Lieblings-Navigation App.
Zwar hat unser Kennwood Naviceiver ein tolles eingebautes Navigationssystem.
Aber TomTom hatte auch in Schottland immer die Verkehrsnachrichten bereit. Zudem zeigt es die Geschwindigkeit automatisch ab der Grenze in Meilen an und warnt bei Überschreiten der Geschwindigkeit. Aufpassen muss man trotzdem. Oft ist der schnellste oder kürzeste nicht der beste Weg. Die Geräte führen einen in Schottland gerne einmal durch sehr kleine Gassen und Feldwege. Also vor Fahrtantritt genau schauen und lieber den Umweg auf einer großen Straße in Kauf nehmen.

Schottland Reisebericht:

Schottland - Wichtige Infos vor dem Start
Unsere Reiseführer - Buchempfehlung
Die TOP-Reiseziele
01 - Anreise, Jedburgh Abbey, Melrose Abbey
02 - Mit dem Kajak zum Bass Rock, Tantallon Castle, Basstölpel und Robben  
03 - Edinburgh mit dem eBike, Castle und Royal Mile
04 - Harry Potter Trail, Dean Village und die Kelpies
05 - Stirling Castle, Wallace Monument
06 - Zum Golfen nach St. Andrews
07 - Highlands und Balmoreal Castle: Die Queen ist zu Besuch
08 - Dunnotar Castle - Pennan
09 - Whiskytasting und das Schlachtfeld Culloden
10 - Dunrobin Castle und Loch Ness
11 - Delfine vom Stellplatz aus beobachten
12 - Das berühmteste Schloss: Eilean Donan Castle
13 - Hebrideninsel Skye und der Leuchtturm Neist Point
14 - Feary Pool ohne Wiederkehr
15 - Singing Sands
16 - Tobermory auf Mull
17 - PUFFINS!!!
18 - Islay - ein ganz privater Whisky Trip
19 - Clencoe,
20 - Radtour am Lake Katrine: Mit Sir Walter Scott unterwegs
21 - Calaeverock Castle, Hadrians Wall und Robin Hood
22 - Tipps
23 - Empfehlungen
24 - Reiseroute

Die wichtigsten Tipps für den Schottland Trip mit dem Womo

Unsere Schottlandtipps sind nicht die üblichen: „Hier ist es toll und da solltet ihr auch hin“.
Wir erzählen euch hier, was uns in Schottland aufgefallen ist und was wir auf unserer Wohnmobilreise als wichtig empfunden haben:

Historic Scotland - Membership

Wenn ihr länger als zwei Wochen unterwegs seid, holt euch an der ersten Sehenswürdigkeit von Historic Scotland die Jahresmitgliedschaft!

Dazu gibt es auch eine App und ihr könnt jederzeit sehen, welche Sehenswürdigkeit in der Nähe im Preis inbegriffen ist. Nach wenigen Besuchen hat sich die Mitgliedschaft schon gelohnt. Der Jahresbeitrag kostete uns £96,00 für 2 Personen - Bei Eintrittspreisen von 10-15£ pro Person bei einer Sehenswürdigkeit ist man ansonsten sehr schnell teurer.

Manche Sehenswürdigkeit ist im Privatbesitz und dementsprechend nicht im Preis enthalten. Es lohnt trotzdem.
Wir haben bei all den Sehenswürdigkeiten am Ende durch den Pass mehr als 150 Pfund gespart!

Jede Möglichkeit der Ent- und Versorgung nutzen!

Manchmal findet man tagelang dazu keine Möglichkeit.Es gibt nur sehr, sehr wenige offizielle Ent- und Versorgungsplätze in Schottland.In öffentlichen Toiletten dürfen keine Chemietoiletten entsorgt werden! Mit SOG fährt man ohne Chemie. An Campingplätzen kann man oft gegen Gebühr Ent- und Versorgen, wobei die Gebühren manchmal dem Übernachtungspreis gleich kommen! Die wichtigsten Tipps für den Schottland Trip mit dem Womo weiterlesen

Schottland – Die schönsten Ziele – Der Roadtrip –

Schottland Reisebericht:

Schottland - Wichtige Infos vor dem Start
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Die TOP-Reiseziele
01 - Anreise, Jedburgh Abbey, Melrose Abbey
02 - Mit dem Kajak zum Bass Rock, Tantallon Castle, Basstölpel und Robben  
03 - Edinburgh mit dem eBike, Castle und Royal Mile
04 - Harry Potter Trail, Dean Village und die Kelpies
05 - Stirling Castle, Wallace Monument
06 - Zum Golfen nach St. Andrews
07 - Highlands und Balmoreal Castle: Die Queen ist zu Besuch
08 - Dunnotar Castle - Pennan
09 - Whiskytasting und das Schlachtfeld Culloden
10 - Dunrobin Castle und Loch Ness
11 - Delfine vom Stellplatz aus beobachten
12 - Das berühmteste Schloss: Eilean Donan Castle
13 - Hebrideninsel Skye und der Leuchtturm Neist Point
14 - Feary Pool ohne Wiederkehr
15 - Singing Sands
16 - Tobermory auf Mull
17 - PUFFINS!!!
18 - Islay - ein ganz privater Whisky Trip
19 - Clencoe,
20 - Radtour am Lake Katrine: Mit Sir Walter Scott unterwegs
21 - Calaeverock Castle, Hadrians Wall und Robin Hood
22 - Tipps
23 - Die wichtigsten APPS
24 - Reiseroute

21 Reisetage…

…haben wir in Schottland verbracht. Mit An- und Abreise waren es
3 1/2 Wochen in denen wir viel erlebt und gesehen haben. Unglaublich nette Menschen kennengelernt, einige abenteuerliche Straßen mit dem Wohnmobil bewältigt. Mit ein wenig Mut tolle Übernachtungsplätze gefunden und nicht nur die schönsten Kalender-Bilder in natura gesehen, auch Tiere aus nächster Nähe sehen dürfen, die wir sonst nur aus Tierfilmen kennen.

Schottland Reiseroute

StepMap

Schottland ist sicher mehr als nur eine Reise wert und wir sind dankbar in diesen drei Wochen keinen Regen gehabt zu haben, obwohl die Schotten uns immer wieder erzählten, dass zu Schottland der Regen einfach gehört und viele Landschaften im Regen schöner erscheinen.
Doch wir wollen nicht undankbar sein, haben aber gerne auf den Regen verzichtet.

Folgt uns doch auf unserem Roadtrip, gestartet haben wir in Newcastle und nach 3500 langen Kilometern ging es von dort auch wieder zurück nach Amsterdam.

Am besten ihr beginnt hier und arbeitet euch dann von Tag zu Tag durch unsere Reise: Jedburgh

 

Schottland: Die Dreiecksburg und der Robin Hood Baum

Caerlaverock Castle,

das berühmte dreieckige Schloss an der Grenze zu England, sollte auf einer Schottlandreise nicht fehlen.
Wir nutzen den günstigen und perfekten Stellplatz einige hundert Meter entfernt zur Übernachtung und ent- und versorgen. Der Stellplatz bittet um einen Zuwendung übers Internet und das machen wir auch gerne.


Nach einer ruhigen Nacht am Meer starten wir morgens zum letzten Schloss unseres Urlaubs. Wir bekommen den Stempel für ‚Member“ in unseren Guide und unterhalten uns noch eine Weile mit den netten Damen am Empfang.
Wir kennen das Schloss von Kindesbeinen an: In „Robbi, Tobbi und das Fliwatüt“ gab es ein dreieckiges Schloss in Schottland. Das kann nur Caerlaverock Castle gewesen sein.
Anmutig sieht die Burg aus der Luft aus und auch in den noch stehenden Gemäuern spürt man den Geist der Jahrhunderte.

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Unweit der Burg stand eine noch ältere Anlage. Nur die Grundmauern sind übrig, doch auch hier weht ein Hauch der Geschichte.
Im Besucherzentrum läuft ein kurzer Film über die Belagerungen der Burg. Lange hielt sie stand, aber irgendwann wurden die Mauern überwunden.

Wir fahren weiter in Richtung Fähre. Newcastle könnten wir schnell auf der Autobahn erreichen, aber eine Nacht haben wir noch Zeit. So folgen wir der kleinen Straße parallel des Hadrian Wall und kommen auf diesem Weg nach England.

Die Geschichten von Robert the Bruce und William Wallace sind hier nicht mehr Gegenstand der Verehrung.
In diesem Teil von England scheint sich alles um die ersten Römer zu drehen, die nicht nur überall Forts hinterlassen haben, sondern auch den berühmten Wall, quer durch England, um sich vor den barbarischen Pikten zu schützen.

Hadrianswall

Dass dies so nicht stimmen kann, sieht man schnell, wenn man auf einem der Hügel über eine lange Strecke der Mauer schaut. So viele Römer können hier gar nicht gewacht haben, um an allen Enden einen Angriff abzuwehren.

Hadrianswall

So glauben wir viel eher der neueren Einschätzung, dass die Mauer dazu diente, den Warenverkehr zu bestimmten Übergängen zu lotsen, um Steuern erheben zu können und Schmuggel zu erschweren.
Auch ungewünschte Einwanderung sollte so unterbunden werden.

Das erinnert leider alles an heutige Zustände. Trumps Mauer und Seehofers Lager. Irgendwie scheint sich Geschichte immer zu wiederholen.

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Wir sind sehr beeindruckt von der immerhin 170km langen Mauer aus den Jahren 122-128.
Wie man zu dieser Zeit ein solches Bauwerk hier errichten konnte? Ohne Bagger, schwere Maschinen, Laster und moderne Logistik?
Offenbar waren die alten Römer zu mehr in der Lage, als wir es heute manchmal sind.

Beim Flug mit der Drohne entlang des Hadrianwalls fällt mir ein Baum auf.
Erst heute Morgen haben Nadja und ich gerade über diese  eine Filmszene gesprochen, die am Hadrianswall gedreht sein könnte, und nun ist doch tatsächlich dieser Baum direkt voraus. Wir wussten nicht einmal, dass der Film hier gedreht wurde

Robin Hood, König der Diebe. Mit Kevin Costner und Morgan Freeman.
An dieser Stelle rettet sich der Junge vor den Soldaten des Scherriffs auf den Baum und Robin Hood kämpft alleine gegen die Soldaten, während Morgan Freeman noch betet.

Nennt sich Sycamore Gap

Wir beschließen, die Nacht am Hadrianswall zu verbringen. An unserem Parkplatz ist dies verboten – ganz eindeutig sind Erklärungen am Parkautomat jedoch nicht. Irgendetwas steht von Kamera und Abfahrtszeit. Werden wir hier gescannt? Wir lesen weiter und finden einen Hinweis zu einem Stellplatz am Besucherzentrum mit dem bezeichneten Namen „The Still“ unterhalb des Hügels.
Dieser entpuppt sich dann als wahre Oase!Viele Wohnmobile könnten hier stehen. Aber wir sind ganz alleine!
Man bezahlt an einem Automaten, wenn man abfährt. Bei An- und Ausfahrt wird von einer Kamera das Nummernschild aufgenommen und das System erkennt, wie lang man auf dem Platz war. Nun kann man am Automat oder übers Internet bezahlen! Wer nicht bezahlt, bekommt nach einigen Wochen eine hohe Strafe in Rechnung gestellt.
Die Übernachtung kostet 10 Pfund – uns werden am nächsten Morgen, warum auch immer, nur 5 Pfund in Rechnung gestellt.

Der Platz ist himmlisch gelegen, sanfte Hügel tausende von bunten Blumen, Schmetterlingen, Vögeln.
Die nahegelegene Straße hört man überhaupt nicht.
So sitzen wir lange in der Abendsonne, warten auf den Sonnenuntergang.
Morgen geht es wieder nach Hause. Leider.

Schottland Reisebericht:

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02 - Mit dem Kajak zum Bass Rock, Tantallon Castle, Basstölpel und Robben  
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08 - Dunnotar Castle - Pennan
09 - Whiskytasting und das Schlachtfeld Culloden
10 - Dunrobin Castle und Loch Ness
11 - Delfine vom Stellplatz aus beobachten
12 - Das berühmteste Schloss: Eilean Donan Castle
13 - Hebrideninsel Skye und der Leuchtturm Neist Point
14 - Feary Pool ohne Wiederkehr
15 - Singing Sands
16 - Tobermory auf Mull
17 - PUFFINS!!!
18 - Islay - ein ganz privater Whisky Trip
19 - Clencoe,
20 - Radtour am Lake Katrine: Mit Sir Walter Scott unterwegs
21 - Calaeverock Castle, Hadrians Wall und Robin Hood
21 - Tipps
22 - Empfehlungen
23 - Reiseroute

Schottland: Bei Sir Walter Scott

The Lady of the Lake (vertont von Schubert), Ivanhoe und natürlich Rob Roy machten Sir Walter Scott bekannt. Natürlich hat es etwas mit Heldenverehrung zu tun und die Schotten suchten  zu dieser Zeit ihre Nationalhelden.
Hier am Loch Katrine hat Sir Walter Scott einige seiner Geschichten angesiedelt und dementsprechend geliebt wird dieser See von vielen Schotten.
Auch hat Queen Viktoria ein Cottage hier, das alte Dampfschiff trägt den Namen der großen Ikone und am Ende des Sees steht tatsächlich auch noch das Haus des legendären Rob Roy. Ein Viehdieb und Clanoberhaupt, der sich gegen die Engländer behauptet – heute zum schottischen Robin Hood erkoren.
Grund genug, dass Lake Katrine zumindest bei Engländern und Schotten ein begehrtes Ausflugsziel ist. Schottland: Bei Sir Walter Scott weiterlesen

Schottland: Glencoe – Das Wunderland

Glencoe ist vielen Wanderern ein Begriff. Hunderte Trails ziehen sich durch das Hochland, viele Touristen vergessen dabei, dass sie sich quasi im Hochgebirge bewegen. Schnell kann das Wetter umschlagen und den höchsten Berg, Bidean nam Bian, einmal ohne Nebel zu sehen, soll eins der Weltwunder sein.
Wir starten sehr früh am morgen und der Nebel sitzt noch auf den Bergspitzen, die Sonne tastet sich aber langsam voran. Und so ahnen wir, wie verwunschen die Landschaft aussehen kann.
Wir fahren eine kleine Straße parallel der Hauptroute entlang. Es lohnt sich obwohl die Straße für ein Wohnmobil schon recht schmal ist. Aber da sind wir von Skye schlimmeres gewohnt.

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An einem Bach halten wir uns erfrischen uns nahe der Quelle am sauberen Wasser. Davon nehme ich doch gleich mal ein wenig mit, denn entgegen der viel verbreiteten Meinung, verdünnen die Schotten gerne einmal ihren Whisky mit Wasser. Quellwasser.

Am Clachaig Inn kommen wir (leider) wieder auf die Hauptstraße. Das Tal wird enger, die Berge höher und wir wollen an fast jeder Ecke aus dem Auto springen und die Landschaft feiern. Am „Meeting of three waters“ tun wir das dann auch, drehen dann noch einmal um, fahren zu einem weiteren Aussichtsparkplatz, können uns nicht satt sehen.

Weiter geht es zur Moorlandschaft am Loch Ba.

Das Wetter spielt wieder einmal mit. Was sollen wir erzählen? Von Libellen, die um uns herum sausen? Der Sonne, die heiß vom Himmel scheint? Von Spiegelungen weit entfernter Berge im See?

Schaut einfach selbst:

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Der Tag vergeht viel zu schnell, am Nachmittag fahren wir an Kilchurn Castle vorbei. Die Sonne hat hier wohl den Hochnebel den ganzen Tag nicht bezwungen.

Erst am späten Nachmittag, als wir am Invernary Castle ankommen, erbarmt sich die Sonne und will uns auch dieses Schloss mit seinem schönen Garten im besten Licht zeigen.

Invernary Castle

Invernary Castle ist im Privatbesitz (so nutzt uns unsere Member-Karte nichts) lohnt aber den Besuch.
Der attraktive Garten bietet biedere und wilde Teile und viele Bänke, die zum verweilen einladen.
Die Midges lassen uns zumindest im sonnigen Teil in Frieden, im eher schattigen Teil lauern sie hingegen.

Das Innere des Schlosses ermöglicht einem ein Einblick in das Familienleben des Duke of Argyll.
Viel bekannter durfte das Schloss hingegen allen Bewunderern der Serie Downtown Abbey sein. Aber auch James Bond Skyfall wurde hier gedreht.

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Gegen Abend übernachten wir auf einem Campingplatz am Loch Lomond. Doch hier sind Schwärme von Midges unterwegs und obwohl der See und Landschaft schön sind, bleiben wir lieber im Wohnmobil.
Der Campingplatz liegt wie fast alle Übernachtungsplätze am nördlichen Teil des Sees, direkt an der Straße und richtig ruhig wird es dort nicht. Vielleicht wären wir doch besser gleich zum Loch Katrine gefahren. Dort erwartet uns morgen kein geringerer als Sir Walter Scott.

Schottland Reisebericht:

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Schottland: Papageientaucher knutschen und Erdgeschichte auf Staffa erleben

Mit dem Boot fahren wir heute zu den Treshnish Islands und nach Staffa.

Die Crew von „Staffa Tours“ sammelt uns am Morgen in Tobermory auf und da das Meer spiegelglatt ist, fährt das hochmoderne und schnelle Boot uns ziemlich rasch und komfortabel zu den Treshnish Islands.

Tipp:
Von Tobermory aus lässt sich mit einigen Booten die Inseln vor Mull gut erreichen. Staffa Tours hat eins der schnellsten Boote und bietet Tagestrips an.
Auf den Treshnish Islands kommt man dann bis auf wenige Meter an die Puffins heran. Wer sich vorsichtig nähert und leise ist, dem sind unvergessliche Bilder garantiert.

Auf Lunga haben wir zwei Stunden Aufenthalt und können die Insel erobern.
Und unsere Models warten schon.
Die Vögel auf der Insel sind nicht gezähmt, aber wenn man sich ihnen vorsichtig und überlegt nähert, hat man gute Chancen Papageientaucher, Trottellummen und Toralke aus nächster Nähe zu beobachten.

Mein 300 mm Teleobjektiv hätte ich auch zuhause lassen können.
Dieses Video ist aus einem halben Meter Entfernung mit dem Handy gemacht.
Eigentlich will ich gar nicht mehr von der Insel, aber man hat uns vorgewarnt: es wird nicht gewartet, gerne kann man auch am nächsten Tag wieder mit dem Schiff zurückfahren.

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Der nächste Halt ist die Insel Staffa.
Staffa ist eine Vulkaninsel, von der wir schon früher öfters gehört haben. Sehenswert sind die Basaltblöcke, die achteckig die ganze Insel zu bilden scheinen. Dabei sind originelle Strukturen entstanden, eine erinnert uns an eine Sprungschanze.

Das Schiff fährt dank des ruhigen Wasser bis in die Höhle „Fingals Cave“ und entlässt uns dann an Land.

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Auf dem Rückweg fahren wir noch an einem Schloss vorbei und können aus der Ferne einen Seeadler erkennen. Unser Skipper kennt den Horst des Pärchens und fährt auch dort noch vorbei. Ich bin dankbar, dass er das aus großer Entfernung tut, denn Seeadler in der Brut zu stören, finde ich unmöglich.
Am späten Nachmittag kommen wir im sonnigen Tobermory an, gönnen uns eine weitere Hafenrunde mit Eis und Kaffee und freuen uns über die tollen Eindrücke des Tages.

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Schottland Reisebericht:

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Schottland: Single Road Trip to Tobermory

Von der restlichen Landschaft auf „Ardemacken“ (Ardnamurchan) habe ich nicht viel gesehen.
Auf dem Weg zur Fähre nach Tobermory war ich dermaßen auf die Straße fixiert, dass ich von der Landschaft (wunderschön sagt Nadja) und den tollen Landhäusern (wunderschön sagt Nadja) absolut nichts mitbekommen haben.
Warum ich mich so auf den Weg konzentriert habe: na schaut einfach selbst.

Nach einiger Zeit habe ich nur noch Randstreifen, Ausweichbuchten und ab zu einen Rhododendron gesehen.

Einige Kilometer vor dem Fährhafen hält uns dann ein Wohnmobil an.
„Die Fähre fährt heute nicht mehr. Auf dem Meer ist dichter Nebel“
Das hat uns gerade noch gefehlt. Aber die Straße ist so eng, dass wir die 50 Meilen Umweg nicht fahren wollen. Im Zweifel warten wir bis zum nächsten Tag.

Direkt vor der Fähre hält uns wieder ein Wohnmobil an.
„Die Fähre fährt frühestens am Nachmittag, vielleicht auch erst morgen“
Es ist nun 11 Uhr geworden und wir sind froh angekommen zu sein. Dann geht es halt erst morgen weiter.
An der Fähre stellt man uns (mal wieder) die Frage: „Haben sie reserviert ?“ Nein, haben wir nicht.
„Wegen Nebels können wir nicht fahren“
Vielleicht später. Ich frage, ob denn überhaupt Platz für uns sei. Die Antwort: „Ja. Es sind zwei Wohnmobile weggefahren. Daher haben wir wieder Platz“.
Am Hafen scheint fett die Sonne auf den Asphalt, aber keine Meile entfernt, steht auf dem Meer eine undurchdringliche Nebelwand.
So etwas haben wir noch nicht gesehen.

Wir warten und nur eine Stunde später öffnet die Fähre ihre Tore und es geht tatsächlich schon los.
Gut, das die anderen Wohnmobilfahrer und Autofahrer ungeduldig waren, sonst hätten wir an diesem Tag vielleicht keinen freien Platz bekommen.

Nach kurzer Überfahrt kommen wir auf der Isle of Mull im sehenswerten Tobermory an.
Wir finden einen Parkplatz direkt am Hafen und der Mitarbeiter eines Reservierungsbüros ermutigt uns, trotz Warnschild, auf dem Parkplatz zu übernachten.
Wir buchen bei ihm eine Bootstour für den nächsten Tag nach Staffa und zu den Treshnish Islands.
Den restlichen Tag genießen wir beim Bummel durch die kleinen Läden, die Destillerie (bäh – schmeckt wie Medizin) und nette Cafés.
Gegen Abend besuchen wir das Mishnish, den Pub in Tobermory.
Grandioser Name – nach drei Ale spricht sich der ganz automatisch.
Alle Innenräume sind individuell und jeden Abend gibt es irgendetwas Besonderes. Meist wechseln sich wohl Fußball und Live-Musik ab.

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Mull wimmelt von Ottern. Überall an der Küste besteht die Möglichkeit, welche zu sehen.
Aber wir hatten genug Aktion in den letzten Tagen und so sitzen wir nur faul auf einer Bank vorm Wohnmobil, lesen, trinken Kaffee, schlafen, essen, lesen und schlafen.
Genau das ist es, was uns am Wohnmobil gefällt: wir machen gerade das, was uns gefällt.

Schottland Reisebericht:

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16 - Tobermory auf Mull
17 - PUFFINS!!!
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19 - Clencoe,
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21 - Calaeverock Castle, Hadrians Wall und Robin Hood
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