Archiv der Kategorie: Urlaub

Schottland – der Videoclip

Mit dem Wohnmobil und der Drohne durch Schottland.
Dann kommt so ein Video dabei heraus:
7 Minuten Schottland. Zum träumen, zurücksehnen oder zum planen für die Zukunft.

Schaut es euch an. Schottland ist wunderbar.

Unseren Schottlandreisebericht dazu findet ihr in der Rubrik „Reisen“ und wenn ihr eine gute Drohne für eure Urlaube sucht, sei euch unser Drohnenvideo empfohlen.

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Die schönsten Routen durch Schottland mit Hebriden und Orkneys – Rezension – Werbung

Lieber Torsten Berning,

erst einmal vielen Dank für dein grandioses Buch. Es hat mich wirklich gefreut, einen neuen Reiseführer über Schottland für Wohnmobilfahrer in Händen zu halten.

Und ich muss schon sagen: Das Buch ist dir wirklich gelungen.
Dein Stil hat mir schon in anderen Büchern gefallen, aber dieses Buch liest sich wirklich wie ein Roman. Man merkt, dass du weißt, was uns Wohnmobilfahrer interessiert und bringst das gekonnt aufs Papier.
Was soll ich sagen: Ich bin tief beeindruckt, denn wir Die schönsten Routen durch Schottland mit Hebriden und Orkneys – Rezension – Werbung weiterlesen

Carcassonne – FRANKREICH : WOHNMOBIL – HIGHLIGHT

Unser Wohnmobil Urlaubs-Tip:

Carcassonne

Frankreich – Languedoc

Der Inbegriff einer Ritterburg steht in Frankreich, zwischen Toulouse und Narbonne inmitten sanfter Hügel.
Seit Hunderten von Jahren siedeln hier die Menschen, die Katharer hatten hier einen Hauptsitz. Bekannt ist die Stadt hierzulande auch des gleichnamigen Spiels wegen und in etlichen Filmen diente die Stadt als Kulisse.

Zahlreiche Wachtürme, Mauern und die vielen Schießscharten lassen das Ritterherz von groß und klein höher schlagen.
Dementsprechend ist auch der Andrang und als Wohnmobilfahrer sollte man die Möglichkeit nutzen, früh morgens und spät am Nachmittag in die Stadt zu gehen, dann ist es deutlich entspannter. Die Eintrittspreise sind nicht günstig, aber der Besuch lohnt sich: Es gibt auch Mehrtageskarten und Ermäßigungen.

Die Basilika St. Nazaire solltet ihr auf jeden Fall nicht vergessen, In den Abendstunden leuchten die hohen Glasfenster im Abendlicht ganz besonders schön!

Zur Mittagszeit finden sich an den Tischen der Restaurants kaum frei Plätze, aber zwischen der Doppelmauer, im Schatten, lässt sich wunderbar picknicken!

Stellplatz / Besonderheit:

Unterhalb der Stadt findet sich ein guter Campingplatz, der auch gut für mehrere Tage als Ausgangspunkt dienen kann. Mit dem Fahrrad sind wir in wenigen Minuten am Fluss entlang zur Stadt gefahren.

Top-Tip: Sehr früh morgens und spät am Nachmittag sind die meisten Tagestouristen nicht in der kleinen Stadt. Beste Zeit zum fotografieren!


 

 

Hier weiterlesen: Frankreich Rundreise

Noch mehr Wohnmobil-Highlights? Dann lest hier weiter: Womo-Highlights

 

Bitte beachtet: In Carcassonne gibt es so gut wie keine Möglichkeiten legal frei zu stehen. Daher fahrt auf einen der Camping- oder Stellplätze!
Die Polizei ist immer präsent und die Strafen hoch!
Auch ist es nicht fair, in Sichtweite eines Stellplatzes  zu stehen. In unser aller Interesse: Lasst nirgendwo Müll zurück, verhaltet euch so, dass ihr jederzeit wiederkommen könnt und die Einheimischen sich freuen euch zu sehen. 

Skye – Neist Point – Schottland: WOHNMOBIL – HIGHLIGHT

Unser Wohnmobil Urlaubs-Tip:

Leuchtturm Neist Point – Schottland

Schottland

Die Isle of Skye ist schon alleine eine Reise wert. Und die Bilder vom Neist Point finden sich in fast jedem Reiseführer.
Der Weg dorthin ist weit und beschwerlich, aber er lohnt sich.

Neist Point

Wenn man dann noch Glück mit dem Wetter hat, kann man das atemberaubende Panorama bewundern.
Bei Sonnenuntergang bieten sich phantastische Ausblicke. Daher unbedingt bis späte Abends vor Ort bleiben.
Die Zeit kann man sich mit ausgedehnten Wanderungen zum Leuchtturm oder den nahe gelegenen Stränden vertreiben. 
Manchmal sieht man von der Steilküste aus sogar Wale vorbei schwimmen.

Aufgepasst: Die Fahrt zum Neist Point geht über einen Single track road. Eine Fahrbanhn, mit Haltebuchten zum ausweichen. Da heißt es langsam und aufmerksam fahren. Rücksicht nehmen ist dabei aber nicht jedermanns Sache.

Die Route ist nur für kurze Wohnmobile zu empfehlen. Auch Reisebusse oder LKWs findet man auf der Strecke nicht. Die längsten Reisebusse sind 9-Sitzer, und die Fahrer wissen, warum sie nur mit kleinen Bussen die Straße befahren.
Wir sind die Strecke spät nachmittags und ganz früh morgens gefahren, um dem dicksten Autoverkehr zu entgehen.
Direkt vor Neist Point endet die Straße an einem kleinen Kiosk. Dort kann man direkt an der Straße parken.

Stellplatz / Besonderheit:
Es gibt keinen Stellplatz oder Campingplatz.
Übernachtet direkt an der Straße, dort ist es Nachts sehr ruhig.
Ein Dutzend Wohnmobil standen zusammen mit uns über Nacht dort. Der stetige kalte Wind verhinderte Lagerfeuerathmosphäre, das Gemeinschaftsgefühl ist trotzdem groß.
Am besten schon das Wohnmobil bei Ankunft oder am Abend in Fahrtrichtung drehen, damit man morgens nicht erst drehen muss, wenn viele PKWs ankommen. Dann ist das Verkehrschaos vorprogrammiert. Viele Mietwagenfahrer sind unfähig mit ihren geliehenen Autos zu parken. Und jeder fährt erst einmal ganz bis ans Ende, um dann drehen zu müssen und gegen den Strom sich wieder hinaus zu drängeln.


 

 

 

Top-Tip: 

Auf dem Weg zum oder vom Neist Point unbedingt bei einer Weberei anhalten.

Bei den Skye-Weavers den Parkplatz an der Hauptstraße nutzen, der kleine Parkplatz am Ende der Straße ist nur für PKWs geeignet.

Einmal auf einem Tweed-Webstuhl-Fahrrad den eigenen Schal weben und sich die Technik erklären lassen.

Hier weiterlesen: Schottland

Noch mehr Wohnmobil-Highlights?
Dann lest hier weiter: Womo-Highlights

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Öregrund – SCHWEDEN : WOHNMOBIL – HIGHLIGHT

Unser Wohnmobil Urlaubs-Tip:

Öregrund

Schweden

Zu behaupten, Öregrund wäre ein Besuchermagnet, wäre mehr als vermessen.
Aber genau das ist es, was die kleine Stadt so liebenswert macht.
Obwohl sie zu den wenigen erhaltenen Holzstädten gehört, ist die Touristenflut bislang weitgehend an Öregrund vorbei gefahren.

Und das ist gut so, denn so bleibt die Ursprünglichkeit und dörfliche Charakter erhalten.

Örgrund und Insel Gräsö

Ein Fähre führt von Öregrund zur Insel Gräsö. Dort finden sich auch mehrere Campingplätze.
Der kleine Hafen von Öregrund lädt zum Bummeln ein, ein sagenhaft gutes Kaffee bietet Ficka, doch sollte man einen Platz reservieren.
Die Holzkirche und Altstadt sollte man für einen Ausflüge nutzen und ansonsten gibt es viel Meer und Ruhe und nette Leute.

Mit dem Kajak konnten wir viele schöne Touren zur Insel oder an der Küste entlang unternehmen – man ist durch die nahe gelegene Insel immer vor dem teilweise heftigen Winden auf See geschützt.

Stellplatz / Besonderheit:

Stellplätze sind absolute Mangelware!
Die besten Stellplätze gibt es am Hafen und in einer Seitenstraße direkt am Meer. Gebucht wird über eine APP, die Gebühr ist täglich zu entrichten. Aufgepasst: Längere Wohnmobile haben hier keine Chance. 7 Meter sind schon schwierig, 8 Meter quasi unmöglich. Die großen Wohnmobile finden nur Platz an der Einfallsstraße auf einem Parkplatz.
Dort findet sich auch die hervorragende Entsorgungsstation.

Top-Tip: Fahrradtour über die Insel Gräsö.
Weite Felder, schöne, kleine Strände, malerische Dörfchen


 

Hier weiterlesen: Schweden

Bitte beachtet: In Öregrund gibt es so gut wie keine Möglichkeiten legal frei zu stehen. Daher fahrt auf einen der Camping- oder Stellplätze!
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Die ultimative Reiseroute durch Schottland

Gerade habe ich den Artikel bei „Visit Scotland“ gefunden und mir deren ultimative Reiseroute angeschaut.
Bei gerade einmal 2 Wochen ist das ein strammes Programm, aber ich finde, unsere eigene Route hat mehr Höhepunkte und Sehenswürdigkeit und sogar noch ein paar Tage Ruhepause dazu.

Bei unserem Schottland Roadtrip mit dem Wohnmobil finden sich viele Orte, die man erst mit dem Wohnmobil richtig genießen kann. Denn oft kann man in Schottland einfach am Wegesrand die Nacht verbringen, den Sonnenunter oder -aufgang genießen, Wanderung und Radtouren starten.
Schottland mit dem Wohnmobil ist eine Reise wert!

Weiterlesen: Schottland mit dem Wohnmobil: Der Roadtrip

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Norwegen – Durch Schweden bis auf die Lofoten – Reisebericht

Norwegen ist das Traumland für Wohnmobilreisen. Update 2018

Unser Roadtrip geht durch Schweden über Mora schnell bis zu den Lofoten und dann langsam über das Fjordland zurück.

Die schönsten Bilder unserer Reise
Planung

00 – Aller Anfang ist schwer

01 – Es geht los: Ziel Travemünde

02 – Travemünde Växjo und ein überraschendes EM-Spiel

03 – Von Växjö nach Mora

04 – Von Mora bis Bodø – Herkules-Tour

05 – Endlich wieder Lofoten

06 – Uttakleiv – Traumstrand im Geheimen

07 – Nusfjord und Strand von Flakstad

08 – Traumwetter in REINE! Wanderung zum Reinebringen

09 – Haeningsvaer bis Vesteralen – Die Bullen sind hinter uns her!

10 – Walsafari in Andenes

11 – Vogelinsel Bleik und Abschied nehmen

12 – Polarzirkel

Statoil Rallye mit Free coffee!

13 – Torghatten oder die Sache mit dem Loch

Torghatten: Nur an einer Stelle im Meer kann man durch das Loch hindurchschauen

14 – Das Trondheim Fiasko

15 – Von Andalsnes über die Trollstiegen nach Geiranger – The Golden Route

16 – Geiranger und die 5 + 2 Schwestern – Delfine und ein Regenbogen

17 – Vom Geiranger zum Briksdalbreen

18 – Stabkirche von Borgund

19 – Bergen

20 – Auf der Zunge des Trolls – 10h Fjellwanderung zur Trolltunga

21 – Stabkirche Heddal, Oslo und der Holmenkollen

22 – Oslo und Herrn Vigeland sein Park, Felszeichnungen in Tanumsvede und Abschied in Fjällbacka

23 – Fjällbacka – Vogelreservat Morups Tange

24 – Travemünde – Wieder in Deutschland

25 – Badetag an der Ostsee und Heimfahrt

Fazit und Statistk

WOHNMOBIL TOP-ZIELE

Wir zeigen euch die schönsten Wohnmobilziele:

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir hier nach und nach ergänzen: Update 11/2018

Aus einigen hundert schönen Plätzen haben wir für euch unsere Favoriten herausgesucht und nach Ländern und Regionen sortiert:

Schottland

Eilean Donan Castle

Belgien

Norwegen

Schweden

Kroatien

  • Dubrovnik
  • Split
  • Paklenica
  • Krka Nationalpark
  • Limski Kanal
  • Vrsar
  • Plitivice

Frankreich

  • Avignon
  • St. Pont Esprit
  • Camargue
  • Tarn
  • La Bambouseraie d’Anduze
  • L‘ Aven Armand
  • Cordes sur ciel
  • Albi
  • Carcassonne
  • Narbonne
  • Pont du Gard
  • Dole

Italien

  • Florenz
  • Venedig
  • Teutonengrill
  • Sienna
  • Pisa
  • Carrara
  • Gardasee
  • Südtirol
  • San Gimignano
  • Vinci

Deutschland

Österreich

Schottland

Dänemark

  • Romo
  • Legoland

Slowenien

  • Bled

Bitte beachtet, dass die oben genannten Ziele in unseren Reiseberichten ebenfalls beschrieben wurden. Am besten folgt ihr den Links und dann weiter zu den Reiseberichten. Dort findet ihr sicherlich weitere Tipps und interessante Orte, die wir in den letzten Jahrzehnten mit dem Wohnmobil angesteuert haben.

Im Laufe der Zeit können sich natürlich Änderungen ergeben haben, daher empfehlen wir euch, insbesondere für Camping- oder Stellplätze aktuelle Apps zu checken!

Ganz wichtiger Hinweis:
Wir haben in all den Jahren die Erfahrung gemacht, dass an besonders stark besuchten Zielorten, die Anreise gegen 10 Uhr am besten ist. Dann sind die Tagesgäste vom Vortag am Abreisen und man bekommt die Chance einen der wenigen freien Plätze zu ergattern.
Wer erst spät Abends anreist, hat zumindest in der Hauptsaison, kaum eine Chance.

An Sehenswürdigkeiten IMMER auf die eigene Sicherheit achten.
Das Wohnmobil gut sichern, nicht am Parkplatzrand abstellen – Musik laufen lassen, Abends Licht brennen lassen: Mehr dazu in unserem Bericht: Wohnmobilurlaub ist riskant (…ist er aber nicht, wenn man sich klug verhält)

Belgiens Natur-Highlights mit dem Wohnmobil erobern

Antwerpen!

Was soll ich sagen. Haben wir uns geschenkt.
Wir haben nun drei Tage Städte gesehen. Brüssel, das war uns schon zu Beginn klar, müssen wir in einem anderen Urlaub besuchen. Und so war die Entscheidung schnell gefasst: wir fahren noch einmal in die Natur.
Dorthin, wo es uns am Anfang schon so gut gefallen hat. Der Kreis schließt sich: Sylke hatte Recht behalten:

Die Ardennen und das hohe Venn ziehen uns wieder an.

So geht es auf der Autobahn zurück in Richtung Deutschland. Vorbei an Brüssel, ein kurzer Stopp in einem der Vororte, um das Atomium zu bewundern und dann weiter.

Da Belgien nun wirklich nicht groß ist, sind wir nach zwei Stunden angekommen. Auf dem Parkplatz des höchsten Berges Belgiens, dem Botrange – immerhin 694 Meter hoch, parken wir für den Tag.
Unweit des Gasthauses wurde eine Treppe gebaut, die ins Nichts führt. Also nur nach oben. Erst wundere ich mich, bis Nadja die Lösung einfällt. Durch die Steintreppe steht man über 700! Meter über dem Meer.

Vom Berg gehen Wander- und Radwege in alle Richtungen. Uns zieht es auf die andere Straßenseite. Dort beginnt ein Rundwanderweg. 7 Kilometer durchs Moor. Auf Holzstegen, man kann an vielen Ecken auch verlängern und wer mit Rangern unterwegs ist, darf sogar mitten hinein ins Moor.

Mit dem Wohnmobil gibt es hier und in den Ardennen viele Möglichkeiten den Tag zu verbringen, nette, kleine Stellplätze zu finden oder auch frei zu stehen.
Die Natur ist großartig, das Wetter phantastisch. Im Oktober, in T-Shirt und kurzer Hose wandern. Der Wind, der hier heftig blasen kann, ist uns gnädig und so haben wir viel Spaß, Zeit und Muße.

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Wir kommen ins erzählen und schwärmen und natürlich vergleicht man Landschaften immer mit Landschaften, die man schon einmal gesehen hat. Doch das hohe Venn ist schon einzigartig. Allein schon wegen der Größe ist das dortige Hochmoor mit nichts zu vergleichen.
Und seltsamerweise kommen wir dann immer zu uns. Nadja und ich philosophieren auf unserer Wanderung über diesen Belgienurlaub, über unser Familien, Gott und die Welt.
Nichts ist wichtig und alles ist gut.
Morgen müssen wir leider zuhause sein, aber heute gehört uns die Welt!

Belgien ist wunderschön!
Nicht nur die Städte sind außergewöhnlich, auch die Natur, die Berge, Hochmoore, Wälder und Auen.
Für Brüssel hat uns dieses Mal die Zeit gefehlt, aber wir sind uns ganz sicher: Wir kommen wieder!

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Gent – Bummeln am Fluß

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Auf dem Weg nach Gent finden wir einen Yachthafen, an dem wir entsorgen können. Der Stellplatz für Wohnmobile ist kostenlos. Aber nur, weil der Automat seit Monaten defekt ist.

In einem Vorort Gents gibt es einen Park&Ride Parkplatz an einer Schule, auf dem wir die nächsten zwei Nächte stehen werden.
Von hier führt ein perfekter Fahrradschnellweg bis ins Herz von Gent. Binnen 10 Minuten sind wir in der Innenstadt. Wir sind früh, die Sonne steht noch tief und so sind wir relativ allein, als wir uns den Belfried und die drei Kathedralen Gents anschauen.
Das Besondere an Gent ist für uns das Stadtpanorama. Haufenweise Türme und Türmchen.

Und alle wollen natürlich ihre Geschichte erzählen. Ausgiebig Zeit nehmen wir uns für die Sint-Baafscathedral und den Belfried.
Der Eintritt (nicht ganz billig) lohnt. Man fährt mit dem Aufzug (sehr angenehm für gestresste Beine) nach oben, kann in schwindelnder Höhe über die Stadt schauen und beim Weg nach unten nicht nur das Läutwerk (sensationell), die Glocken und die Glockenherstellung sehen, auch der ‚kleine‘ Drache an der Spitze des Turms ist dort ausgestellt. Wenn der kleine Drache dann auf Augenhöhe vor einem steht, ist er riesig groß und füllt einen ganzen Raum!

Gent ist Studentenstadt. Entsprechend sind die Plätze an den Grachten voll mit jungen Leuten, die träge in der Sonne liegen und das schwere Studentenleben genießen.
Wir Jungebliebenen setzen uns an der Graslei und Korelei dazu.
Die beiden Straßen dürften der Besuchermagnet Gents sein. Stundenlang kann man vor den alten Gebäuden sitzen und in einem der Cafés oder Kneipen nichts anderes tun, als Leute beobachten.

Auf dem Weg zurück zum Wohnmobil kommen wir wieder an der Burg Gravensteen vorbei.
Sollen wir da auch noch hinein? Müde! Zehn Euro Eintritt pro Person.

Und nun kommt die absolute Empfehlung für Belgien:
IN DIESE BURG MÜSST IHR UNBEDINGT GEHEN!!!!

Und den Audioguide benutzen!

Wir haben selten so herzhaft gelacht und wirklich jeden Teil des Guides abgehört. Der Mann hat eine herrliche Stimme, sein Dialekt ist göttlich, seine Erzählung witzig und die eingeflochtenen Geschichten hört man immer bis zum Schluss. Und am Ende, weiß man sogar einiges über den Erzähler.
So wurde der Kurzbesuch zum Highlight unseres Tages in Gent!

Die Nacht auf dem Park&Ride Parkplatz war wieder perfekt.

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