Archiv der Kategorie: WOMO-FAQ

Winter: Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest? UPDATE

Update Oktober 2018 – Punkt 9:  EFOY

Die Frage trifft früher oder später jeden Wohnmobilfahrer (aber auch Wohnwagenbesitzer):

Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest?

Nachdem ich viel gelesen habe, dabei auch viel Unsinniges, stellten wir uns die Frage: Beheizen wir das Wohnmobil über den Winter, oder machen wir es winterfest? Sollte man wöchentlich oder wenigstens zweiwöchentlich das Wohnmobil nutzen, ist es durchaus sinnvoll permanent die Heizung laufen zu lassen. Dabei ist es eine Kostenfrage, ob man die Gasheizung dazu nutzt oder einen elektrischen Ofen oder Frostwächter. Gas ist dabei die deutlich günstigere Variante! Strom um ein vielfaches teurer! Trotzdem summieren sich die Kosten rasch auf 20-30 Euro die Woche! wenn es richtig kalt ist. Desweiteren muss sichergestellt werden, dass die Heizung nicht ausfällt. Also z.B. Gas und Frostwächter und regelmäßig kontrollieren! Egal, wie man sich entscheidet: Das Heizen kostet Strom, ohne Nutzen! Denn es wohnt niemand in dieser Zeit im Wohnmobil. Es ist also reine Bequemlichkeit, den Winter über zu heizen. Denn das Mobil winterfest zu machen, dauert seine Zeit und bedarf einer Checkliste.

Die will ich mir hier für unser Wohnmobil erstellen. Die Liste hat dementsprechend keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist für andere Womos vielleicht nicht weitgehend genug. Winter: Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest? UPDATE weiterlesen

Wie kommt das Kajak aufs Wohnmobil? VIDEO

Ein Urlaub mit dem Wohnmobil, aber ohne Kajak? Das geht allerhöchstens, wenn wir einen Städtetrip machen. Und sogar dann sind die Kajaks meist dabei. Es könnte ja sein, dass es einen Fluss gibt. Oder ein See. Oder das Meer.
Allerhöchstens im Winter lassen wir sie daheim.

Viele fragen uns: Wie bekommt ihr die Kajaks aufs Dach? Immerhin ist unser Wohnmobil 3,20 Meter hoch.
Wie ich die Kajakhalterung gebaut habe, das findet ihr hier.
Ganz wichtig dabei: unsere Teleskopleiter!*

Und nun auch einen Video, der zeigt, wie die Kajaks nach oben kommen:

*Dieser Artikel enthält Affiliate Links / Werbelinks zu verschiedenen Produkten

Lohnt der Kauf eines Wohnmobils, wenn man berufstätig ist?

Die letzten Tage war es bei uns, was das Wohnmobil angeht, etwas ruhiger. In unserem Dorf war Kerb und an vier Tagen herrscht Ausnahmezustand. 
Da bleibt in den Wochen davor keine Zeit für eine Fahrt mit dem Wohnmobil.
Berufsbedingt kommen wir und die meisten von euch nur am Wochenende und im Urlaub dazu, das Wohnmobil zu nutzen.
Und Familie, Freunde, Feste, Vereinsleben kürzen noch einmal die Anzahl der Wochenenden massiv ein, an denen man mit dem Wohnmobil losziehen kann.
Und wenn man das Wohnmobil nur für die wenigen Wochen Urlaub im Jahr nutzt, dann muss man sich schon fragen, ob sich das für einen rechnet. 

Vielleicht geht euch das auch so, dass man Mittwochs davon träumt, am Freitag durchzustarten. Aber dann sind da alte Freunde, die Eltern, die Kinder. Ein wichtiger Termin und man kommt doch nicht los.
Oft höre ich auch: Das Packen hindert mich am losfahren. Bis alles gerichtet ist und aufgefüllt und eingekauft und eingeladen – da bleiben wir am Ende doch lieber daheim.

Die Sehnsucht ist groß: RAUS!
Und doch behindern wir uns oft selbst.

Am Ende muss man sich dann schon fragen: Lohnt sich ein Wohnmobil überhaupt, wenn ich nur im Urlaub damit weg fahre?

Familie und Freunde sind wichtig und gehen vor. Aber man kann trotzdem sein Wohnmobil mit ein wenig Planung und Vorbereitung besser einsetzen:

1) Sucht euch freie Wochenenden im Kalender und markiert euch diese, wie einen Urlaub: Eine feste Vereinbarung: Wir fahren an diesem Tag weg.

2) Nein sagen lernen: Manchmal muss man Freunden und Familie für eine Einladung absagen.

3) Eurer Wohnmobil ist immer bereit:
Ein paar Klamotten, der Pyjama, Zahnbürste und einige Lebensmittel sind immer im Wohnmobil, Gas und Wasser aufgefüllt. Dann kann man spontan los und muss nicht erst viel packen. Einen Supermarkt, um weitere Lebensmittel zu kaufen, findet sich immer

4) Nicht vom Wetter abhängig machen:
Oft ist das Wetter am ‚Packtag‘ gar nicht schön und man fährt am Ende gar nicht los.
Auch bei Regenwetter holt man sich im Wohnmobil Erholung. Und oft ist das Wetter besser, wie es angekündigt wurde.

5) Keine Fernziele für ein Wochenende planen:
Hunderte von Kilometern über die Autobahn für den Wochenendtrip sind gar nicht nötig. Erstaunlich, was man in 30 – 50 Kilometer Umkreis an schönen Plätzen finden kann, die ein Wochenende zum Highlight ohne Stress machen können.

6) Sich nicht zu viel vornehmen!
Keine Ziele, die man abhaken muss, kein fester Zeitplan für die wenigen Tage. Sich einmal treiben lassen. Vielleicht sogar das eigentliche Ziel gar nicht erreichen, weil man schon vorher einen schönen Flecken entdeckt hat. Warum nicht einfach bleiben?

Wenn es trotzdem nicht klappt, und ihr einfach immer etwas anderes zu tun habt, dann verzweifelt nicht.
Es gibt Zeiten im Leben, da kommen immer unvorhergesehene Dinge dazwischen. Manchmal ist es wie verhext: Krankheiten, Unglücksfälle, Unwohlsein.
Irgendwann kommt der Freitag, an dem ihr wieder weg kommt – und das freie Leben im Wohnmobil, an nur einem Wochenende, kommt einem dann noch wertvoller und viel länger vor.

Wir sind in den letzten Jahren oft nur 20 – 30 km gefahren: In den Odenwald, in die Wetterau, an den Rhein. Und oft waren diese Tage so wertvoll, wie ein ganzer Urlaub.
Wir stehen dann gerne auf kleinen Camping- und Stellplätzen, fragen einen Bauern oder nutzen einen Wanderparkplatz.
Wasser , Strom und Gas reichen allemal für drei Nächte und für die Toilette haben wir eine zweite Kassette dabei, um unabhängig von der Entsorgung zu sein.

Solange man berufstätig ist, muss man sich seine kleinen Fluchten immer wieder aufs Neue erkämpfen – aber es lohnt sich.  Oft auch bei nur einer Übernachtung!

Wie macht ihr das? Schreibt uns doch einfach in den Kommentaren, wie ihr eurer Wohnmobil häufiger nutzt.

So repariert man ausgebrochene Schrauben im Wohnmobil

Ausgebrochene Schrauben? Gelöste Scharniere? Halterungen, die einfach von den Wänden fallen? 

Vibration ist meist Schuld. Vibrationen, die durch das Fahren, nicht nur auf holprigen Feldwegen, verursacht werden. Fromi von Stranddeko.de schrieb letztens in einem Kommentar: „Ein Wohnmobil ist wie ein Haus, das permanent im Erdbebengebiet steht
Den Spruch hat uns Herr Reimann vom Luxushersteller Morello auch schon mit auf den Weg gegeben. Auch bei den Premiummobilen lösen sich immer mal wieder Schrauben durch die permanenten Vibrationen.
Wir zeigen euch in diesem kurzen Video, wie ihr heraus gebrochene Schrauben mit einfachen Mitteln wieder fest bekommt.
Einfach nur erneut einschrauben löst das Problem nicht.
Die Löcher sind meist schon zu sehr geweitet, nach kurzer Zeit sind die Schrauben wieder locker:

Zuerst solltet ihr euch die Löcher der Schrauben anschauen. Meist steht nach außen ein Wulst, den ihr begradigen müsst. Am Ende sollt es wieder flach sein, damit Scharnier oder Halterung plan aufliegen.
Dazu mit einem scharfen Messer die Ränder vorsichtig entfernen oder bei weichen Hölzern den Wulst eindrücken.

Im zweiten Schritt wird das Loch mit Superkleber (Sekundenkleber) aufgefüllt. Das kann man durchaus mehrfach wiederholen und immer wieder trocknen lassen. Sind die Löcher sehr groß oder mehrfach schon ausgebrochen, hilft ein Streichholz, dass man in das Loch einklebt.
Ist der Kleber ausgehärtet, kann man die Schrauben wieder einschrauben.
Es ist erstaunlich, wie gut diese Methode funktioniert.

Übrigens: Natürlich könnte man im Wohnmobil härtere Materialien verbauen, jedoch ging das zu Lasten des Gewichts. Dementsprechend muss man damit leben, dass sich in unseren privaten Erdbebengebieten immer mal wieder etwas löst.
Aber jetzt wisst ihr euch ja zu helfen. Mit einfachen Mitteln und durchaus auch unterwegs.

Wir haben hier noch mehr Basteleien für euch.

Wenn es im Wohnmobil stinkt.

Es müffelt im Wohnmobil. Wir riechen es schon einige Wochen, schieben es erst auf die große Hitze, dann auf die Sportschuhe im Unterboden, aber alles Lüften und putzen ändert nichts.

Was kann man also tun?

Der Clip zum Bericht:

Die Toilette schließen wir rasch aus.
Wenn es dort riecht, stinkt das ganz anders. Den Geruch von Fäkalien kennen wir eigentlich nicht, denn wir haben eine SOG verbaut.
Die transportiert den Gestank zuverlässig nach außen und Wenn es im Wohnmobil stinkt. weiterlesen

Neues Wohnmobil? Das brauchen sie jetzt

Neues Wohnmobil und glücklich?

Um es optimal aufzurüsten, sollten sie noch einiges einbauen und ergänzen:

Bekannte von uns haben sich gerade ein Wohnmobil gekauft und bei der Besichtigung kamen wir ins Fachsimpeln. Und schnell wurde klar: Ein Wohnmobil bietet viele Bastelmöglichkeiten und wird nie vollendet sein. Aber einige Dinge sollte man unbedingt haben oder einbauen. 

Daher haben wir uns die Frage gestellt: Wenn wir morgen ein neues Wohnmobil bekämen, was würden wir unbedingt einbauen oder kaufen: Neues Wohnmobil? Das brauchen sie jetzt weiterlesen

Braucht man Chemie in der Toilette? Egal ob Wohnmobil oder Caravan

In einem Forum kam die Frage auf:
„Wie ist das mit der SOG-Toilette? Bbraucht man da Chemie?“

Falls ihr es noch nie gemacht habt:
Wie funktioniert die Toilette im Wohnwagen oder Wohnmobil?

Abgesehen davon, dass diese ganzen chemischen Zusätze entsetzlich künstlich riechen und ein wenig Essig in der Toilette kostengünstiger wäre, mit einer SOG (Einbauanleitung findet ihr hier C250 und hier C200) braucht ihr gar keine Chemie. Und könnt somit eure Toilette im Zweifel in jedem Klo entsorgen. Trotzdem wurde viel diskutiert, ich habe es dann einmal wie folgt zusammengefasst:

„Ok, dann müssen wir das einmal grundsätzlich beschreiben:“

Die SOG besteht aus einem kleinen Ventilator und einem Schlauch, der an der Toilettenkassette angeschlossen ist.
Immer dann, wenn der Schieber der Kassette betätigt wird, schaltet der Ventilator ein und zieht die Luft aus der Kassette nach außen.
Die Luft wird also durch die Toilettenöffnung (aus dem Bad) in die Kassette gesogen und von dort nach außen transportiert. Braucht man Chemie in der Toilette? Egal ob Wohnmobil oder Caravan weiterlesen

Dometic BirdView – So einfach war das rangieren mit dem Wohnmobil noch nie / Werbung

Nasse Hände beim Rangieren mit dem großen Wohnmobil, leichte Panik beim Wenden in engen Gassen? Hier ist die Lösung

Sie gucken nach oben. Alle. Jeder. Immer.

Schauen auf den Monitor und schauen dann in den Himmel und suchen die Drohne, die doch über unserem Wohnmobil schweben muss.

 

Die Dometic BirdView ist ein geniales Stück Technik. Dank vier fest verbauter Kameras entsteht ein  360° Bild auf dem Monitor mit dem man auch die schwierigste Situation als Fahrer eindeutig beurteilen kann.

Unser neues Video zeigt euch die Details und wie aufwendig der Einbau der Anlage ist.
Aber es lohnt sich. Schaut es euch an. Die BirdView ist unglaublich.

Bei manchem Luxus-Auto kennt man ein solches System schon Dometic BirdView – So einfach war das rangieren mit dem Wohnmobil noch nie / Werbung weiterlesen

Tankreinigung zum Saisonstart – So geht es einfach und kostengünstig

Schaut doch mal zum Spaß mit einer Taschenlampe in euren Frischwassertank. Oder nehmt, wie ich, das Handy und macht ein Bild.

Sieht das dort auch so aus? Oder ähnlich?

Oder sind die Füllrohre noch durchsichtig oder sehen sie schon so aus?

Keine Panik! Im oberen Fall ist das einfach Kalk, aber wie im unteren Fall setzen sich überall im Tank und in den Rohren Mikrobakterien an. Im Laufe der Zeit kann das mehr werden. Dagegen kann man etwas tun.

In unserem Artikel Tankdesinfektion erklären wir euch, wie ihr kostengünstig und schnell und ohne teure Chemie aus dem Fachhandel eure Tanks effektiv reinigt.
Und wenn ich dem Kalk entgegentreten wollt, findet ihr am Ende auch das richtige Mittel. Bitte beachtet die Anwendungshinweise!
Hier weiterlesen

Dann kann die neue Saison beginnen – Wir wünschen euch allzeit gute Fahrt!

 

Wohnmobil und eBike – die ideale Verbindung

Vor ein paar Wochen haben wir uns eBikes gegönnt.
Natürlich hören wir allenthalben: Dafür seit ihr aber doch noch zu jung. Oder: Wenn wir mal nicht mehr können, kaufen wir auch welche.

In beiden Fällen, versuchen wir nicht mehr zu antworten, ja sogar weg zu hören, die Ohren auf Durchzug zu stellen. 
eBikes sind keine Rollatoren, die man erst nimmt, wenn es nicht mehr anders geht. eBikes darf man auch mit 50 schon fahren. Und natürlich auch jünger.
Viel wichtiger: Spaß muss es machen.
Und das tut es.

Jetzt lohnt sich der Einbau des Fiamma Fahrradträgers – der Lift hebt die schwereren Räder locker in die Höhe. Und auch der damals größer dimensionierte Wechselrichter tut treu beim Laden seine Dienste. Einzig die Solaranlage hätte größer sein dürfen – dafür ist jetzt die EFOY Gold wert: Dank ihr haben wir immer ausreichend Strom! Die Technik passt also schon einmal.

Diese Bericht soll euch Mut machen: 
Es geht nicht mehr so, wie früher? Der Job lässt auch nicht mehr Training zu? Die Familie will auch ihre Zeit.
Verzichten? Warum. Ihr lebt jetzt und hier und heute.
Also hört nicht auf die Sprüche anderer. Macht es einfach und geniest jeden Tag Wohnmobil und eBike – die ideale Verbindung weiterlesen