Archiv der Kategorie: Allgemein

Goslar Weihnachtsmarkt – Winterwald mitten in der Stadt

Jede Stadt versucht mit etwas ganz besonderem auf sich aufmerksam zu machen. Goslar schafft es mit einem Wald, der mitten in die Stadt geholt wird.
Und bekommt damit ein ganz einzigartiges Weihnachtsmarkterlebnis.
Mitten in der Stadt zu stehen und doch das Gefühl zu haben, in einem winterlichen Wald zu sein.
Ein kleiner Glühweinausschank an der Seite – so etwas gibt es wohl nur in Goslar

Dabei hat Goslar noch viel mehr zu bieten:
Eine Fachwerk-Altstadt, die Kaiserpfalz, eine ehemalige Kirche, die in diesen Tagen eine Oase für Handwerkskunst ist und dann obendrauf:
Ein Lichterzauber über dem Marktplatz, der seinesgleichen sucht.
Wer auch immer hier plant, hat ein Gespür für die Adventszeit: viele Lichter und doch nicht übertrieben, Abends scheinen die vielen kleinen Lichter, wie Schnee, über dem Markt zu schweben und zaubern ein weiches Licht, dass die umstehenden Fachwerkbauten in eine Märchenlandschaft verwandelt.


Dazu haben die Planer auf dem gesamten Markt eine einheitliche Weihnachtsmusik laufen. Dezent im Hintergrund.
Auf diese Weise fällt das auf manchen Adventsmärkten nervende Durcheinander an Melodien weg. Überhaupt kommt uns der Weihnachtsmarkt ruhig und gelassen vor. Obwohl der Marktplatz voll von Menschen ist, ist es nicht laut und es macht Spaß sich an den vielen Ständen die Auslagen anzuschauen.

Freßbuden gibt es reichlich, leider auch die mit Abstand schlechtesten Maronen! Und bei der Pilzpfanne kam ich mir regelrecht verarscht vor: Ein kleines Schälchen mit gerade einmal 6 (!) Pilzen und einer sehr gewöhnlichen Sauce für sage und schreibe 5 Euro!
Unverschämt. Auch an anderen Ständen waren die Portionen im Verhältnis zum Preis nicht im rechten Verhältnis. Das haben wir auf anderen Märkten in den letzten Tagen ganz anders erlebt.

Gut, dass wir uns, bevor es richtig dunkel wurde, noch auf einen Kaffee im sehenswerten Cafe Anders eingefunden haben. Die Kuchenauswahl lässt nichts zu wünschen übrig und die Qualität war überragend! Sehr zu empfehlen.

Barock-Cafe Anders

Auch in Goslar gilt: So schön der Weihnachtsmarkt auch ist: Ihr solltet euch wieder hier einfinden: Im Frühjahr oder Sommer, durch Goslar und die Umgebung wandern oder mit dem Rad fahren. Goslar hat viel zu bieten: Als alte Silberstadt findet sich unweit der Stadt das Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg, das alleine schon eine Reise wert ist. Und die bewegte Geschichte der Stadt fand einen ersten Höhepunkt, mit der Kaiserpfalz: Nicht ohne Grund steht die Statur von Kaiser Barbarossa davor.

Stellplatz:
Einen Stellplatz gibt es in angemessen kurzer Entfernung am Rande der Stadt. Zu Fuß geht man ca. 10 Minuten.
Jedoch liegt der Stellplatz zwischen zwei stark befahrenen Straßen. Uns war es nachts zu laut, weswegen wir gegen 23 Uhr in den Wald, auf einem Hügel (Malerturm) hinter Goslar umgezogen sind. Dort gibt es nicht nur einen Parkplatz, sondern es bietet sich ein toller Blick über die Stadt.
Einzig die Tatsache, dass der Parkplatz eine starke Neigung hat, macht die Stellplatzsuche etwas schwieriger. Mit zwei Keilen übereinander unter einem Reifen (!) stand das Wohnmobil aber am Ende doch gerade.

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Der Weihnachtsmarkt in Quedlinburg – ein Traum in den Höfen

Unsere „Tour de Weinachtsmarkt“ geht weiter.
Nach Michelstadt im Odenwald geht es nach Quedlinburg.

Quedlinburg

Quedlinburg ist als UNESCO Welterbe mit über 2000 Fachwerkgebäuden gesegnet.
Die perfekte Kulisse für einen Weihnachtsmarkt.
Und wenn man sich am Wochenende den Weihnachtsmarkt anschaut, kann man noch den „Advent in den Höfen“ erleben.

Fast noch schöner, als der Weichnachtsmarkt auf dem Marktplatz, ist der „Advent in den Höfen, denn die 25 Innenhöfe geben nicht nur einen Einblick, wie es hinter den Kulissen der großartigen Fassaden aussieht, sondern bietet oft auch echte Handwerkskunst und nette, sehr liebevoll gestaltete Stände und Hütten.
Viele Höfe haben ein eigenes Motto: Im Hof »Pfeiffer mit drei f«: Dort haben wir die jungen Männer in ihrem Frack mit der Feuerzangenbowle im Heinz Rühmann-Stil bewundert. Dazu passend schallten die alten Lieder aus den Lautsprechern. Oder „Orient meets Occident“ mit stilvollen Basteleien und Keramik, präsentiert in einem schönen Ambiente.

Der Marktplatz dann mit dem eigentlichen Weihnachtsmarkt, viele Fressbuden und trotzdem auch Stände mit Handwerkskunst. Das zeichnet diesen Weihnachtsmarkt aus: Wenig kommerzielles, dafür viel Handwerk und Mitbringsel. Das hat uns sehr gefallen.

Auch der Marktplatz ist einfallsreich gestaltet und bietet viele schöne Ansichten.

Zum Stellplatz:
Natürlich ist die Parkplatzsituation, insbesondere am Wochenende, sehr schwierig.
Der eigentliche Wohnmobilstellplatz nahe der Innenstadt ist gesperrt und soll nur durch Busse befahrbar sein, die Einweiser verweigern uns die Zufahrt. Später sehen wir dort trotzdem einige Wohnmobile stehen.
Der zum Weihnachtsmarkt ausgewiesene Stellplatz soll nachts recht laut sein. Wir haben ihn nicht genutzt.

In fußläufiger Entfernung finden wir am Rande eines Wohngebiets die Möglichkeit unser Wohnmobil zu parken, fragen höflich die Anwohner, ob dies für sie ok ist und bekommen die Antwort, dass man für eine Nacht nichts dagegen habe.

So verbringen wir eine ruhige Nacht und frühstücken am Morgen in einem Café am Marktplatz.
Zu empfehlen ist das Cafe Roland, dass sich über sieben(!) Häuser verteilt, wir gehen aber zum SAMOCCA QUEDLINBURG, bei dem man behinderte Menschen integriert. Der Ablauf ist etwas anders, wie in einem normalen Kaffee, aber wenn man es dann begriffen hat, klappt alles problemlos, der Kaffee ist ausgezeichnet und das Frühstück gut und die Bedienungen ausgesprochen freundlich. Sehr zu empfehlen!

SAMOCCA QUEDLINBURG ist ein Franchiseprojekt der Lebenshilfe- Harzkreis-Quedlinburg gemeinnützige Gesellschaft mbH. Diese Idee verbindet die Lebenshilfe mit ihrem Anliegen der beruflichen Bildung, Begleitung und Integration der Menschen mit Behinderung.

Gegen 11 Uhr öffnen die Adventshöfe und wir schauen uns viele davon noch einmal an. An einem Abend schafft man unmöglich alle.
Auch der eine oder andere Laden hat nun geöffnet und diesen solltet ihr unbedingt besuchen.
Alle, wirklich ALLE Frauen kamen aus diesem Laden mit breiten Grinsen und leuchtenden Augen:

Später machen wir uns mit der Drohne noch zur ebenfalls sehenswerten Burg auf.

Wir können euch den Weihnachtsmarkt in Quedlinburg wärmstens empfehlen. Es ist einer der schönsten Weihnachtsmärkte,den wir auf unserer „Tour de Weihnachtsmarkt“ je besucht haben!

Ganz sicher werden wir einmal im Sommer wieder kommen und die vielen schönen Ecken und Winkel der Stadt, die Burg und die Umgebung genauer kennenlernen.
Quedlinburg ist ein echtes Kleinod und wir sind froh, es besucht zu haben!

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Tour de Weihnachtsmarkt – Planung 2019

Ich brauche mal eure Empfehlungen!
 
Wir fahren kommende Woche wieder einmal durch die Lande und besuchen Weihnachtsmärkte.
Gesetzt sind in diesem Jahr Quedlinburg, Goslar und dann als grobe Richtung Essen, Dortmund, Köln.
Am Ende der Woche müssen wir Freitags in Frankfurt sein.
Nun suchen wir noch Weihnachtsmärkte, die auch unter der Woche geöffnet haben (das erste Wochenende haben wir mit Quedlinburg und Goslar und das zweite mit Frankfurt und Bad Homburg schon verplant).
Die schönsten Weihnachtsmärkte habe ich in GoogleMaps eingetragen: https://goo.gl/maps/6ZKkXVT1rkq
 
Was kennt ihr, was ist toll, wo sollten wir unbedingt noch hin.
Beim letzten Mal waren wir ja in Süddeutschland unterwegs:
 
Danke für eure Tipps und Empfehlungen
 
Nadja+Jürgen
 
P.S.: Starten wollen wir am Freitag in Michelstadt, dem bislang schönsten Weihnachtsmarkt, Samstag dann Quedlinburg und Sonntag Goslar – falls ihr also zufällig auch dort seid, lasst uns doch zusammen einen Glühwein trinken.
 

Norwegen – Durch Schweden bis auf die Lofoten – Reisebericht

Norwegen ist das Traumland für Wohnmobilreisen. Update 2018

Unser Roadtrip geht durch Schweden über Mora schnell bis zu den Lofoten und dann langsam über das Fjordland zurück.

Die schönsten Bilder unserer Reise
Planung

00 – Aller Anfang ist schwer

01 – Es geht los: Ziel Travemünde

02 – Travemünde Växjo und ein überraschendes EM-Spiel

03 – Von Växjö nach Mora

04 – Von Mora bis Bodø – Herkules-Tour

05 – Endlich wieder Lofoten

06 – Uttakleiv – Traumstrand im Geheimen

07 – Nusfjord und Strand von Flakstad

08 – Traumwetter in REINE! Wanderung zum Reinebringen

09 – Haeningsvaer bis Vesteralen – Die Bullen sind hinter uns her!

10 – Walsafari in Andenes

11 – Vogelinsel Bleik und Abschied nehmen

12 – Polarzirkel

Statoil Rallye mit Free coffee!

13 – Torghatten oder die Sache mit dem Loch

Torghatten: Nur an einer Stelle im Meer kann man durch das Loch hindurchschauen

14 – Das Trondheim Fiasko

15 – Von Andalsnes über die Trollstiegen nach Geiranger – The Golden Route

16 – Geiranger und die 5 + 2 Schwestern – Delfine und ein Regenbogen

17 – Vom Geiranger zum Briksdalbreen

18 – Stabkirche von Borgund

19 – Bergen

20 – Auf der Zunge des Trolls – 10h Fjellwanderung zur Trolltunga

21 – Stabkirche Heddal, Oslo und der Holmenkollen

22 – Oslo und Herrn Vigeland sein Park, Felszeichnungen in Tanumsvede und Abschied in Fjällbacka

23 – Fjällbacka – Vogelreservat Morups Tange

24 – Travemünde – Wieder in Deutschland

25 – Badetag an der Ostsee und Heimfahrt

Fazit und Statistk

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Auf Womo.blog findet ihr hier viele weitere Basteleien und Produkttips: https://womo.blog/category/bastelei/

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Trockentoilette – wir wagen uns!

Wir bauen eine Trockentoilette ein!
Habt ihr Erfahrungen damit oder wollt es vielleicht auch machen?

Mich nervt seit Jahren, dass wir immer dann entsorgen müssen, wenn wir irgendwo den perfekten Platz am See, im Wald, am Berg gefunden haben.

Da wir dann nie auf einem Stellplatz oder Campingplatz stehen, müssen wir zusammen packen, irgendwo hin fahren zum Entsorgen der Toilette. Auch mit zweiter Kassette kommen wir auf maximal 4 Tage und sollten wir zu dritt sein sind es höchstens drei Tage, die wir ohne Entsorgung schaffen.

Wasser und Abwasser reicht da deutlich länger – das Fassungsvermögen der Toilette ist ein Problem.

Ein alter Camper riet mir mal, einen großen Weithalsbehälter mitzunehmen und dann die Toilette immer umzufüllen. Aber das möchte ich uns nicht antun. Brrr. 80 Liter Gülle mit sich rumzuschwappen und spätestens bei der Entsorgung ausgießen. Allein schon der Gedanke an den Gestank – Nein Danke.

Auch der andere Tipp: Verbuddel es doch einfach im Wald. Geht gar nicht!

Ich habe kein Problem, die Toilette in den nächsten Gully zu kippen. Das haben wir im Ausland oft genug mit Erlaubnis getan. Aber mitten im Wald ist kein Gully!

Daher haben wir nun entschieden, die Thetford C250 Toilette, die standardmäßig in vielen neuen Wohnmobilen verbaut ist wird ausgebaut und stattdessen eine Trockentoilette eingebaut.

Welche das ist und wie das mit dem Ausbau und so weiter klappt, werden wir euch in den nächsten Wochen berichten. Jetzt müssen wir uns erst einmal zwischen den beiden Anbietern entscheiden. Oder bauen wir vielleicht doch die Thetford um?
Es gibt im Internet ja mehrere Bastler, die ihre Toilette zerschnitten, umgebaut und zur Trockentoilette gemacht haben.

Und wie sich die Trockentoilette in der Praxis schlägt, ob es doch stinkt, und wie das mit „dem Geschäft“ klappt, wollen wir dann im Dezember testen, wenn wir wieder eine „Tour de Weihnachtsmarkt“ machen.

 

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Regensensor am Ventilator abschalten – Basteltip

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HINWEIS:
Mathew hat in den Kommentaren darauf hingewiesen, dass man den Regensensor an der Fernbedienung ausschalten kann (3s lang die AUF-Taste drücken) - dies funktioniert bei uns nicht, daher haben wir den Schalter eingebaut.
Also testet erst mal mit eurer Fernbedienung, bevor ihr zum basteln übergeht!

Wir lieben unseren Ventilator. Wie wir ihn eingebaut haben, haben wir euch ja schon gezeigt.
Der Dometic Fantastic Vent bringt nach dem Duschen im nu die Feuchtigkeit aus dem Wohnmobil und im Sommer ist es deutlich kühler.

Nur in der kalten Jahreszeit passiert es, dass durch den Dampf der aus der Dusche aufsteigt sich das Dachfenster schließt, weil der Regensensor meint, es regnet.
Schuld ist der Regensensor, der außen liegt und kalt ist und der warme Dampf, der sich am kalten Regensensor niederschlägt.
Schwups fährt die Dachhaube ein.

Das hat uns anfänglich irritiert, mittlerweile ist es ärgerlich.
Daher habe ich gebastelt.

Was ihr braucht:
Dometic Fantastic Vent*
einfacher Kippschalter*
Kabel, Schrumpfschlauch*
Ihr solltet löten können und wissen, wie
man mit Schrumpfschlauch umgeht.

Die Aufgabe ist denkbar einfach. Der Sensor ist durch zwei Kabeln an der Steuerung angeschlossen. Einen Draht durchtrennt und mit einem Schalter versehen, kann man den Sensor ein- und ausschalten.
Doch genau darin liegt auch das Problem.
Zum einen verliert man natürlich die Dometic Garantie, zum anderen ist man selbst verantwortlich, dass der Regensensor auch funktioniert.
Den Regensensor ausgeschalten und das Wohnmobil verlassen und es beginnt zu regnen, bedeutet das eine Pfütze im Wohnmobil zu haben.
Ab jetzt sollte daher bei offener Dachhaube immer ein Blick auf den Schalter geworfen werden, bevor man das Wohnmobil verlässt: Regensensor „Ein“ bedeutet Sicherheit.

Im Video seht ihr wie ich es gemacht habe.

Zuerst baue ich die Verkleidung des Dometic Fantastic Vent ab. Darunter versteckt sich im hinteren Teil das Kabel zum Regensensor. Einen Draht durchschneiden und die beiden Kabel nun mit dem vorbereiteten Schalter verlöten.
Den Schalter in die Verkleidung einbauen.

Das ganze wieder zusammen bauen – Fertig.

Das ist einfach, nur erschwert, weil ich über dem Kopf arbeitete.
Bauzeit maximal eine Stunde, wenn man bei der Gelegenheit noch die Mückengitter reinigt.

Ein Test zeigt, dass der Regensensor nach wie vor funktioniert, nun aber auch deaktiviert werden kann.
Für uns nun Ideal!
Auch wenn wir ab jetzt darauf achten müssen, dass nach dem Duschen der Regensensor auch wieder aktiviert werden muss!

Einbauanleitung Dometic Fantastic Vent

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Strom sparen

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Ein tolles Kunstwerk steht in Brügge.
Aber eigentlich ist der Hintergrund ziemlich traurig.
Der gesamte Wal ist aus Plastikmüll aus dem Meer zusammen gesetzt.
Der Künstler hat dazu extra die Plastikteile aus den Ozeanen der Welt gesammelt.
Ein holländischer Reiseführer erklärte seiner Gruppe dazu: „Da hätte er nicht in die ganze Welt gemusst. Das haben wir alles schon direkt vor unserer Küste.“

Unsere Videos zu Belgien:

Belgien - Mit dem Wohnmobil in die Ardennen
Belgien - mit dem Wohnmobil durch die Ardennen
Belgien - auf dem Weg nach Brügge
Brügge - mit dem Wohnmobil
Belgien Roadtrip Zurück im Hohen Venn

So langsam müssen wir ALLE dagegen etwas tun.
Und uns nicht damit heraus reden, was es denn bringe, wenn wir Plastik vermeiden, aber die da in Asien den Müll ins Meer kippen.

Die ANDEREN sind auch wir – für die anderen.

Womit wir beim Wohnmobil und beim Urlaub sind.
Daheim sind wir alle Müllvermeider und trennen, was das Zeug hält.
Im Urlaub kommt dann alles in eine Tüte und ab in die nächste Mülltonne.
Es ist möglich, auch im Urlaub zu trennen und zu entsorgen.
Es ist aufwendig und immer noch bieten viel zu wenig Parkplätze und Stellplätze getrennte Sammlung an.
In Deutschland ist das selten, im Ausland sehen wir das schön öfter.
Also fordert doch von den Touristenverbänden Mülltrennung. Fordert es auf jeden Camping- und Stellplatz.
Und lasst die Plastikverpackung im Supermarkt und nehmt Jutetaschen zum einkaufen mit.

JEDER MUSS ETWAS TUN.
Und sei es auch nur ein klitzekleiner Beitrag.

DANKE fürs Zuhören

Kleiner Nachtrag:

Leider ist es auch in Belgien an der Tagesordnung, dass Menschen ihre Taschentücher, Cola-Dosen und Plastiktüten einfach fallen lassen.
Und das ist kein Problem der jungen Leute, sondern auch bei älteren Menschen anzutreffen.
Ich bin immer erschüttert, wenn ich Menschen die Nase putzen sehe und diese dann ihr Papiertaschentuch gezielt in den nächsten Busch werfen.
Glauben die wirklich, dass das Papiertuch sich rasch auflöst?
Oder an einem Wanderweg, wenn der Stuhlgang drückt, die nächste Hütte aber weit ist – dann geht man in den Wald. Und dann liegt da das Geschäft mitsamt der Taschentücher.  Einfach eklig!
Wenn sie es wenigstens verbuddeln würden.

Ganz übel – und das ist in Deutschland mittlerweile ein echtes Problem (der Jugend)
Mc Donalds Tüten vom abendlichen Gelage auf dem Parkplatz, einfach aus dem Fenster geworfen und weiter fahren.
Die Plastikbecher und Dosen werden dann im nächsten Stau bei der Ausfahrt in der Kurve entsorgt.
Was ist nur passiert? Da kämpfen Menschen für den Erhalt des Hambacher Forstes und andere vermüllen in aller Seelenruhe die Landschaft!

Wenigstens wir wollen es besser machen, oder?

Lohnt der Kauf eines Wohnmobils, wenn man berufstätig ist?

Die letzten Tage war es bei uns, was das Wohnmobil angeht, etwas ruhiger. In unserem Dorf war Kerb und an vier Tagen herrscht Ausnahmezustand. 
Da bleibt in den Wochen davor keine Zeit für eine Fahrt mit dem Wohnmobil.
Berufsbedingt kommen wir und die meisten von euch nur am Wochenende und im Urlaub dazu, das Wohnmobil zu nutzen.
Und Familie, Freunde, Feste, Vereinsleben kürzen noch einmal die Anzahl der Wochenenden massiv ein, an denen man mit dem Wohnmobil losziehen kann.
Und wenn man das Wohnmobil nur für die wenigen Wochen Urlaub im Jahr nutzt, dann muss man sich schon fragen, ob sich das für einen rechnet. 

Vielleicht geht euch das auch so, dass man Mittwochs davon träumt, am Freitag durchzustarten. Aber dann sind da alte Freunde, die Eltern, die Kinder. Ein wichtiger Termin und man kommt doch nicht los.
Oft höre ich auch: Das Packen hindert mich am losfahren. Bis alles gerichtet ist und aufgefüllt und eingekauft und eingeladen – da bleiben wir am Ende doch lieber daheim.

Die Sehnsucht ist groß: RAUS!
Und doch behindern wir uns oft selbst.

Am Ende muss man sich dann schon fragen: Lohnt sich ein Wohnmobil überhaupt, wenn ich nur im Urlaub damit weg fahre?

Familie und Freunde sind wichtig und gehen vor. Aber man kann trotzdem sein Wohnmobil mit ein wenig Planung und Vorbereitung besser einsetzen:

1) Sucht euch freie Wochenenden im Kalender und markiert euch diese, wie einen Urlaub: Eine feste Vereinbarung: Wir fahren an diesem Tag weg.

2) Nein sagen lernen: Manchmal muss man Freunden und Familie für eine Einladung absagen.

3) Eurer Wohnmobil ist immer bereit:
Ein paar Klamotten, der Pyjama, Zahnbürste und einige Lebensmittel sind immer im Wohnmobil, Gas und Wasser aufgefüllt. Dann kann man spontan los und muss nicht erst viel packen. Einen Supermarkt, um weitere Lebensmittel zu kaufen, findet sich immer

4) Nicht vom Wetter abhängig machen:
Oft ist das Wetter am ‚Packtag‘ gar nicht schön und man fährt am Ende gar nicht los.
Auch bei Regenwetter holt man sich im Wohnmobil Erholung. Und oft ist das Wetter besser, wie es angekündigt wurde.

5) Keine Fernziele für ein Wochenende planen:
Hunderte von Kilometern über die Autobahn für den Wochenendtrip sind gar nicht nötig. Erstaunlich, was man in 30 – 50 Kilometer Umkreis an schönen Plätzen finden kann, die ein Wochenende zum Highlight ohne Stress machen können.

6) Sich nicht zu viel vornehmen!
Keine Ziele, die man abhaken muss, kein fester Zeitplan für die wenigen Tage. Sich einmal treiben lassen. Vielleicht sogar das eigentliche Ziel gar nicht erreichen, weil man schon vorher einen schönen Flecken entdeckt hat. Warum nicht einfach bleiben?

Wenn es trotzdem nicht klappt, und ihr einfach immer etwas anderes zu tun habt, dann verzweifelt nicht.
Es gibt Zeiten im Leben, da kommen immer unvorhergesehene Dinge dazwischen. Manchmal ist es wie verhext: Krankheiten, Unglücksfälle, Unwohlsein.
Irgendwann kommt der Freitag, an dem ihr wieder weg kommt – und das freie Leben im Wohnmobil, an nur einem Wochenende, kommt einem dann noch wertvoller und viel länger vor.

Wir sind in den letzten Jahren oft nur 20 – 30 km gefahren: In den Odenwald, in die Wetterau, an den Rhein. Und oft waren diese Tage so wertvoll, wie ein ganzer Urlaub.
Wir stehen dann gerne auf kleinen Camping- und Stellplätzen, fragen einen Bauern oder nutzen einen Wanderparkplatz.
Wasser , Strom und Gas reichen allemal für drei Nächte und für die Toilette haben wir eine zweite Kassette dabei, um unabhängig von der Entsorgung zu sein.

Solange man berufstätig ist, muss man sich seine kleinen Fluchten immer wieder aufs Neue erkämpfen – aber es lohnt sich.  Oft auch bei nur einer Übernachtung!

Wie macht ihr das? Schreibt uns doch einfach in den Kommentaren, wie ihr eurer Wohnmobil häufiger nutzt.

Womo.Blog auf Youtube: Danke für 1000 Abonnenten

Die 1000 Abonnenten Marke ist geknackt. Wir sind ja spät mit Youtube gestartet, aber nach nicht einmal einem Jahr läuft es sehr gut.

Womo.blog auf Youtube

Viele Menschen kommen und schauen unsere Clips und was uns noch mehr freut: Sie kommen über die Erklär- und Testvideos mit uns ins Gespräch. Erstaunlich, wie viele Mails wir in den letzten Monaten zu den Videos bekamen.

Danke euch allen!

Wohnmobil, Reiseberichte, Produkttests, Selbermachen,