WOHNMOBIL TOP-ZIELE

Wir zeigen euch die schönsten Wohnmobilziele:

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir hier nach und nach ergänzen: Update 11/2018

Aus einigen hundert schönen Plätzen haben wir für euch unsere Favoriten herausgesucht und nach Ländern und Regionen sortiert:

Schottland

Eilean Donan Castle

Belgien

Norwegen

Schweden

Kroatien

  • Dubrovnik
  • Split
  • Paklenica
  • Krka Nationalpark
  • Limski Kanal
  • Vrsar
  • Plitivice

Frankreich

  • Avignon
  • St. Pont Esprit
  • Camargue
  • Tarn
  • La Bambouseraie d’Anduze
  • L‘ Aven Armand
  • Cordes sur ciel
  • Albi
  • Carcassonne
  • Narbonne
  • Pont du Gard
  • Dole

Italien

  • Florenz
  • Venedig
  • Teutonengrill
  • Sienna
  • Pisa
  • Carrara
  • Gardasee
  • Südtirol
  • San Gimignano
  • Vinci

Deutschland

Österreich

Schottland

Dänemark

  • Romo
  • Legoland

Slowenien

  • Bled

Bitte beachtet, dass die oben genannten Ziele in unseren Reiseberichten ebenfalls beschrieben wurden. Am besten folgt ihr den Links und dann weiter zu den Reiseberichten. Dort findet ihr sicherlich weitere Tipps und interessante Orte, die wir in den letzten Jahrzehnten mit dem Wohnmobil angesteuert haben.

Im Laufe der Zeit können sich natürlich Änderungen ergeben haben, daher empfehlen wir euch, insbesondere für Camping- oder Stellplätze aktuelle Apps zu checken!

Ganz wichtiger Hinweis:
Wir haben in all den Jahren die Erfahrung gemacht, dass an besonders stark besuchten Zielorten, die Anreise gegen 10 Uhr am besten ist. Dann sind die Tagesgäste vom Vortag am Abreisen und man bekommt die Chance einen der wenigen freien Plätze zu ergattern.
Wer erst spät Abends anreist, hat zumindest in der Hauptsaison, kaum eine Chance.

An Sehenswürdigkeiten IMMER auf die eigene Sicherheit achten.
Das Wohnmobil gut sichern, nicht am Parkplatzrand abstellen – Musik laufen lassen, Abends Licht brennen lassen: Mehr dazu in unserem Bericht: Wohnmobilurlaub ist riskant (…ist er aber nicht, wenn man sich klug verhält)

Trenntoilette – The Winner is … – Werbung –

Die alte Toilette muss raus.
So oder so.
Ganz egal für welchen Hersteller wir uns am Ende entscheiden.
Erst wenn die alte Thetford ausgebaut ist, können wir abschätzen, wie viel Platz für die neue Trockentoilette bleibt.
Also kommt sie raus. Die Alte.
Also die Toilette.

Viele Links zu den Produkten,
zu Einbauberichten und Selbstbauten
haben wir in diesem Artikel zusammengestellt: LINKS

Wie das geht könnt ihr am Ende lesen oder euch im Video anschauen. Und weiter unten erklären wir auch, warum wir keine Toilette selbst bauen.

Erst wenn  das geschafft ist, kann man überhaupt einschätzen, welche Trenntoilette in das eigene Bad passt. Tiefe, Breite, Höhe. Trenntoilette – The Winner is … – Werbung – weiterlesen

Trockentoilette – Selbstbauen, kaufen, Basteln – Alle Links und Tipps – Werbung

Viele Produkte und Internetseiten finden sich zum Thema Trockentoilette. Wir stellen hier die für uns  wichtigsten Details und Seiten zusammen und was wir davon denken:

Kauf – Fertigprodukte:

Airhead      https://amzn.to/2JIfGEJ    www.airheadtoilet.de

Nature’s Head      https://amzn.to/2OnNesp   www.tomtur.de

Separett        https://amzn.to/2OsRB5t   www.separett.de

Selbstbauen einer Trockentoilette

Einzelteile Separett
Damit könnt ihr euch eure eigene Toilette selbst bauen. Trockentoilette – Selbstbauen, kaufen, Basteln – Alle Links und Tipps – Werbung weiterlesen

Trenntoilette – Das ist sie und so funktioniert sie

Eigentlich ist die Idee alt. Und hat auch nichts mit Wohnmobil oder Campen zu tun.
In vielen Gartenhäuschen gab es schon früher Trockentoiletten. Damals hat man Sand, Humus oder Erde ins Plumpsklo geschmissen und nach einiger Zeit das Ganze als Dünger benutzt.
Irgendwann kam dann wohl jemand auf die Idee der Trennung von Urin und Kot.

Hinten fürs Große, vorne fürs Kleine…

Und dann war der Weg zu den aktuellen Trenntoiletten nicht mehr weit.
Rein anatomisch ist das Trennen von Urin und Kot eigentlich einfach. Wir sind es nur nicht gewohnt. Die Toilettenschüssel ist so gebaut, dass der Urin nach vorne abfließen kann.
Und wenn der Urin nicht mit Wasser in Verbindung kommt, dann riecht der auch nicht einmal. Erst zusammen mit der Wasserspülung entsteht Ammoniak und damit der penetrante Pisse Geruch.
Und da in der Trenntoilette alles trocken ist, kein Wasser zum spülen benutzt wird, riecht es auch nicht.

Unser Video:

Soweit die graue Theorie.

Wir sind noch ganz am Anfang, ohne eigene Erfahrung und vertrauen unseren Freunden von Trenntoilette – Das ist sie und so funktioniert sie weiterlesen

Belgiens Natur-Highlights mit dem Wohnmobil erobern

Antwerpen!

Was soll ich sagen. Haben wir uns geschenkt.
Wir haben nun drei Tage Städte gesehen. Brüssel, das war uns schon zu Beginn klar, müssen wir in einem anderen Urlaub besuchen. Und so war die Entscheidung schnell gefasst: wir fahren noch einmal in die Natur.
Dorthin, wo es uns am Anfang schon so gut gefallen hat. Der Kreis schließt sich: Sylke hatte Recht behalten:

Die Ardennen und das hohe Venn ziehen uns wieder an.

So geht es auf der Autobahn zurück in Richtung Deutschland. Vorbei an Brüssel, ein kurzer Stopp in einem der Vororte, um das Atomium zu bewundern und dann weiter.

Da Belgien nun wirklich nicht groß ist, sind wir nach zwei Stunden angekommen. Auf dem Parkplatz des höchsten Berges Belgiens, dem Botrange – immerhin 694 Meter hoch, parken wir für den Tag.
Unweit des Gasthauses wurde eine Treppe gebaut, die ins Nichts führt. Also nur nach oben. Erst wundere ich mich, bis Nadja die Lösung einfällt. Durch die Steintreppe steht man über 700! Meter über dem Meer.

Vom Berg gehen Wander- und Radwege in alle Richtungen. Uns zieht es auf die andere Straßenseite. Dort beginnt ein Rundwanderweg. 7 Kilometer durchs Moor. Auf Holzstegen, man kann an vielen Ecken auch verlängern und wer mit Rangern unterwegs ist, darf sogar mitten hinein ins Moor.

Mit dem Wohnmobil gibt es hier und in den Ardennen viele Möglichkeiten den Tag zu verbringen, nette, kleine Stellplätze zu finden oder auch frei zu stehen.
Die Natur ist großartig, das Wetter phantastisch. Im Oktober, in T-Shirt und kurzer Hose wandern. Der Wind, der hier heftig blasen kann, ist uns gnädig und so haben wir viel Spaß, Zeit und Muße.

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Wir kommen ins erzählen und schwärmen und natürlich vergleicht man Landschaften immer mit Landschaften, die man schon einmal gesehen hat. Doch das hohe Venn ist schon einzigartig. Allein schon wegen der Größe ist das dortige Hochmoor mit nichts zu vergleichen.
Und seltsamerweise kommen wir dann immer zu uns. Nadja und ich philosophieren auf unserer Wanderung über diesen Belgienurlaub, über unser Familien, Gott und die Welt.
Nichts ist wichtig und alles ist gut.
Morgen müssen wir leider zuhause sein, aber heute gehört uns die Welt!

Belgien ist wunderschön!
Nicht nur die Städte sind außergewöhnlich, auch die Natur, die Berge, Hochmoore, Wälder und Auen.
Für Brüssel hat uns dieses Mal die Zeit gefehlt, aber wir sind uns ganz sicher: Wir kommen wieder!

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Trockentoilette – wir wagen uns!

Wir bauen eine Trockentoilette ein!
Habt ihr Erfahrungen damit oder wollt es vielleicht auch machen?

Mich nervt seit Jahren, dass wir immer dann entsorgen müssen, wenn wir irgendwo den perfekten Platz am See, im Wald, am Berg gefunden haben.

Da wir dann nie auf einem Stellplatz oder Campingplatz stehen, müssen wir zusammen packen, irgendwo hin fahren zum Entsorgen der Toilette. Auch mit zweiter Kassette kommen wir auf maximal 4 Tage und sollten wir zu dritt sein sind es höchstens drei Tage, die wir ohne Entsorgung schaffen.

Wasser und Abwasser reicht da deutlich länger – das Fassungsvermögen der Toilette ist ein Problem.

Ein alter Camper riet mir mal, einen großen Weithalsbehälter mitzunehmen und dann die Toilette immer umzufüllen. Aber das möchte ich uns nicht antun. Brrr. 80 Liter Gülle mit sich rumzuschwappen und spätestens bei der Entsorgung ausgießen. Allein schon der Gedanke an den Gestank – Nein Danke.

Auch der andere Tipp: Verbuddel es doch einfach im Wald. Geht gar nicht!

Ich habe kein Problem, die Toilette in den nächsten Gully zu kippen. Das haben wir im Ausland oft genug mit Erlaubnis getan. Aber mitten im Wald ist kein Gully!

Daher haben wir nun entschieden, die Thetford C250 Toilette, die standardmäßig in vielen neuen Wohnmobilen verbaut ist wird ausgebaut und stattdessen eine Trockentoilette eingebaut.

Welche das ist und wie das mit dem Ausbau und so weiter klappt, werden wir euch in den nächsten Wochen berichten. Jetzt müssen wir uns erst einmal zwischen den beiden Anbietern entscheiden. Oder bauen wir vielleicht doch die Thetford um?
Es gibt im Internet ja mehrere Bastler, die ihre Toilette zerschnitten, umgebaut und zur Trockentoilette gemacht haben.

Und wie sich die Trockentoilette in der Praxis schlägt, ob es doch stinkt, und wie das mit „dem Geschäft“ klappt, wollen wir dann im Dezember testen, wenn wir wieder eine „Tour de Weihnachtsmarkt“ machen.

 

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Gent – Bummeln am Fluß

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Auf dem Weg nach Gent finden wir einen Yachthafen, an dem wir entsorgen können. Der Stellplatz für Wohnmobile ist kostenlos. Aber nur, weil der Automat seit Monaten defekt ist.

In einem Vorort Gents gibt es einen Park&Ride Parkplatz an einer Schule, auf dem wir die nächsten zwei Nächte stehen werden.
Von hier führt ein perfekter Fahrradschnellweg bis ins Herz von Gent. Binnen 10 Minuten sind wir in der Innenstadt. Wir sind früh, die Sonne steht noch tief und so sind wir relativ allein, als wir uns den Belfried und die drei Kathedralen Gents anschauen.
Das Besondere an Gent ist für uns das Stadtpanorama. Haufenweise Türme und Türmchen.

Und alle wollen natürlich ihre Geschichte erzählen. Ausgiebig Zeit nehmen wir uns für die Sint-Baafscathedral und den Belfried.
Der Eintritt (nicht ganz billig) lohnt. Man fährt mit dem Aufzug (sehr angenehm für gestresste Beine) nach oben, kann in schwindelnder Höhe über die Stadt schauen und beim Weg nach unten nicht nur das Läutwerk (sensationell), die Glocken und die Glockenherstellung sehen, auch der ‚kleine‘ Drache an der Spitze des Turms ist dort ausgestellt. Wenn der kleine Drache dann auf Augenhöhe vor einem steht, ist er riesig groß und füllt einen ganzen Raum!

Gent ist Studentenstadt. Entsprechend sind die Plätze an den Grachten voll mit jungen Leuten, die träge in der Sonne liegen und das schwere Studentenleben genießen.
Wir Jungebliebenen setzen uns an der Graslei und Korelei dazu.
Die beiden Straßen dürften der Besuchermagnet Gents sein. Stundenlang kann man vor den alten Gebäuden sitzen und in einem der Cafés oder Kneipen nichts anderes tun, als Leute beobachten.

Auf dem Weg zurück zum Wohnmobil kommen wir wieder an der Burg Gravensteen vorbei.
Sollen wir da auch noch hinein? Müde! Zehn Euro Eintritt pro Person.

Und nun kommt die absolute Empfehlung für Belgien:
IN DIESE BURG MÜSST IHR UNBEDINGT GEHEN!!!!

Und den Audioguide benutzen!

Wir haben selten so herzhaft gelacht und wirklich jeden Teil des Guides abgehört. Der Mann hat eine herrliche Stimme, sein Dialekt ist göttlich, seine Erzählung witzig und die eingeflochtenen Geschichten hört man immer bis zum Schluss. Und am Ende, weiß man sogar einiges über den Erzähler.
So wurde der Kurzbesuch zum Highlight unseres Tages in Gent!

Die Nacht auf dem Park&Ride Parkplatz war wieder perfekt.

weiterlesen auf – Seite 7 –

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Winter: Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest? UPDATE

Update Oktober 2018 – Punkt 9:  EFOY

Die Frage trifft früher oder später jeden Wohnmobilfahrer (aber auch Wohnwagenbesitzer):

Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest?

Nachdem ich viel gelesen habe, dabei auch viel Unsinniges, stellten wir uns die Frage: Beheizen wir das Wohnmobil über den Winter, oder machen wir es winterfest? Sollte man wöchentlich oder wenigstens zweiwöchentlich das Wohnmobil nutzen, ist es durchaus sinnvoll permanent die Heizung laufen zu lassen. Dabei ist es eine Kostenfrage, ob man die Gasheizung dazu nutzt oder einen elektrischen Ofen oder Frostwächter. Gas ist dabei die deutlich günstigere Variante! Strom um ein vielfaches teurer! Trotzdem summieren sich die Kosten rasch auf 20-30 Euro die Woche! wenn es richtig kalt ist. Desweiteren muss sichergestellt werden, dass die Heizung nicht ausfällt. Also z.B. Gas und Frostwächter und regelmäßig kontrollieren! Egal, wie man sich entscheidet: Das Heizen kostet Strom, ohne Nutzen! Denn es wohnt niemand in dieser Zeit im Wohnmobil. Es ist also reine Bequemlichkeit, den Winter über zu heizen. Denn das Mobil winterfest zu machen, dauert seine Zeit und bedarf einer Checkliste.

Dazu das Video:

Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist für andere Womos vielleicht nicht weitgehend genug. Vielleicht habt ihr auch andere Heizungen oder Pumpen! Winter: Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest? UPDATE weiterlesen

Warum ich wieder mit dem Wohnmobil nach Brügge muss!

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Gegen Mittag finden wir in einer Vorstadt Brügges einen tollen Parkplatz, knapp außerhalb der Innenstadt. Dieser war in der Park4Night App noch nicht bestätigt, liegt an einer Sportanlage und hatte weder Verbotsschilder noch andere Einschränkungen.  Brügge kann man von hier aus auch zu Fuß gut erreichen, aber dank der Fahrräder waren wir in wenigen Minuten in der Stadt.

Schon nach wenigen Metern waren wir verliebt in dieses Kleinod.
Als wäre es noch das 17. / 18. Jahrhundert. Manche Straßen sehen aus, als hätte sich nie etwas verändert. Entlang der Grachten stehen zahlreiche stattliche Herrenhäuser. Ein Touristentraum!

Und noch schöner: Die erste Frittenbude.
Der nette Herr hinter dem Tresen macht uns schnell klar, das Ketchup gar nicht geht. Das nehmen nur die Deutschen. Eine deutsche Frau sagt uns später (sie kauft Ketchup): „Was der Bauer nett‘ kennt, frisst er nett‘…“

Wir lassen uns überzeugen und testen ein Dutzend Löffelchen mit den unterschiedlichsten Saucen. Von Curry, Spicy, süß, scharf, senfig. Einfach toll.
Noch dazu sind die Portionen riesig! und günstig. Dafür ist der Laden etwas außerhalb gelegen, aber dafür ruhig und nicht von Touristenhorden belagert.

Wir radeln ein wenig durch die Stadt, mittlerweile scheint die Sonne und am ersten Bootssteg wechseln wir das Fortbewegungsmittel.
Mit dem Boot machen wir eine Stadtrundfahrt. Gerade einmal 8 Euro kostet der Spaß und wir erfahren in 30 Minuten viel über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten. Das hilft uns in den nächsten Tagen die Schwerpunkte zu setzen.

Brügge ist einen kompletten Urlaub wert. Es gibt sehr viele Museen, Sehenswürdigkeiten, Cafés, Kneipen und einfach tolle Straßen und Ansichten. Ich kann euch nur ein paar Bilder dazu liefern, kommt und schaut euch die Stadt selbst an.

Ein Monument hat uns besonders berührt: Aus Müll aus dem Meer hat der Künstler einen Buckelwal gestaltet, der aus einer der Grachten springt. Ein echter Hingucker – und ein Mahnmal zum besseren Umgang mit der Natur.

Das Memmling Museum war für uns Pflicht. Der mittelalterliche Maler stammt aus Seligenstadt (dort arbeite ich) und so war es quasi eine Verpflichtung, das Museum des bedeutensten Seligenstädters zu besuchen. Und es lohnt sich! Nicht nur, dass das Museum in einem uralten Krankenhaus seinen Sitz hat, nein auch die Gemälde Memmlings sind für seine Zeit äußerst präzise und bieten eine Perspektive, die für die damalige Zeit außergewöhnlich war.

Am zweiten Tag hatten wir noch mehr Zeit. Die Nacht an unserem Sportcenter war ausgesprochen ruhig und den Parkplatz kann ich euch empfehlen (Der Stellplatz steht nun auch in Park4Night).

Wir starteten den Tag mit einer Radtour durch viele Ecken und Winkel der Stadt. Durch Parks und an den Grachten entlang bis zum Marktplatz in der Innenstadt mit seinem Belfried. Am Vormittag waren Marktstände dort aufgebaut und es herrschte ein munteres Treiben. Das sind keine Touristenstände, sondern Gemüse, Blumen und Alltagswaren.


In den Einkaufsstraßen sahen wir viele Touristengruppen und fragten uns, ob vielleicht Kreuzfahrtschiffe in Seebrügge angekommen sind. Die Horden verliefen sich dann aber recht schnell und wir hatten ausreichend Gelegenheit Brügge näher kennen zu lernen. In einem Biermuseum – hier gibt es nach eigenen Angaben die meisten Biere Belgiens zu kaufen – fanden wir auch die ‚Tintin Chapel‘. Wer die Bücher des belgischen Zeichners Herge kennt, wird sich hier wohl fühlen.
Ein Mix aus Tim und Struppi, den Daltons, Marsupilami. In jedem Raum gibt es etwas Schönes zu entdecken.

Und das Beste: Im Erdgeschoss eine tolle Kneipe mit Blick auf einen der Hotspots in Brügge. Natürlich mussten wir da ein Bier testen. (Brrrrr. schmeckte nach Orangen und Grapefruit – obwohl: Nadja hat es gut geschmeckt…)

Eins von Michelangelos Werken gibt es übrigens auch in Brügge zu sehen: In der Kirche Unserer Lieben Frau steht die Skulptur ‚Maria mit dem Kind‘ des Bildhauers und Malers.  Nicht nur für Fans sehenswert. Aber auch die Kirche ist einen Besuch wert.

Der Tag wird lang und als wir zurück am Auto sind, entscheiden wir, eine weitere Nacht zu bleiben und erst am Morgen nach Gent zu fahren.
Im Biermuseum haben wir uns reichlich eingedeckt und so spricht natürlich nichts gegen eine weitere, nur aus wissenschaftlichen Gründen durchgeführte Bierprobe.

weiterlesen auf – Seite 6 –

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Freistehen in Belgien

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Mit Bestürzung stellen wir fest: Wir haben uns in den letzten Tagen zuviel Zeit gelassen. Zuviel Zeit, um alle unsere angestrebten Ziele zu erreichen. Da uns schon jetzt klar ist, dass wir wieder einmal nach Belgien kommen wollen, streichen wir ein paar interessante Ziele und fahren direkt nach Tournai, um anschließend nach Brügge – unserem eigentlichen Hauptziel – weiter zu fahren.


In der Nähe von Tournai finden wir einen Übernachtungsplatz an einem der Kanäle. Wieder hat uns Park4Night hierher geführt. Der Platz leert sich gegen Abend. Die Jugendlichen auf ihrem Jet Ski haben noch einige Kreise gezogen, dann wurde es ihnen aber offenbar zu kalt und so sitzen wir bei Sonnenuntergang ganz alleine am Kanal, direkt vor einer Schleuse und geben uns ganz unserer Bierprobe hin.


Freistehen:
In der App park4night finden sich Freistellplätze oft durch das Baum-Symbol.
Aber nicht jeder Platz ist geeignet!
Zu nahe bei Häusern, schon andere vor Ort?
Dann fahrt lieber weiter. Es gibt genug Möglichkeiten.
Ganz wichtig: Wenn ihr es schafft, dass niemand sich durch euch gestört fühlt, können auch andere später euren Platz nutzen.
Kein Müll, kein Lärm und in Freundschaft mit den Nachbarn.

Wir fragen öfters Anwohner, ob sie etwas dagegen haben, wenn wir dort übernachten und sind damit immer gut gefahren

 

Die Biere schmecken malzig und sind sehr lecker. Den großen Unterschied hat Nadja gleich entdeckt: Das leichteste unserer Biere hat 6%, das heftigste 10% – davon schmeckt man zwar nichts, aber die Wirkung ist schnell zu spüren. Wir haben einen lustigen Abend und eine perfekte Nacht!

In der Nähe unseres Übernachtungsplatzes liegt das Schloss Belœil, das vollmundig auf der Internetseite als Versailles Belgiens angepriesen wird.
Leider hatte es ausgerechnet am Vortag zum letzen Mal in diesem Jahr geöffnet. Doch dank unserer Drohne können wir uns zumindest die Anlage aus der Luft anschauen.

In Tournai finden wir am Marktplatz einen geeigneten Parkplatz. Wie in belgischen Städten üblich, ist der Marktplatz riesig. Die alten Städte haben ihren Reichtum seit dem Mittelalter mit prächtigen Häusern zur Schau gestellt. Um zu zeigen, dass das Bürgertum das Sagen hat, baute man einen hohen, schlanken Glockenturm – der Belfried.
Und in Tournai war man offenbar nicht nur reich, sondern auch ehrgeizig – dementsprechend steht in Tournai der älteste und einer höchsten Belfriede Belgiens.

Die nahe gelegene Kathedrale ist ebenfalls einen Besuch wert. Zwar wird sie gerade restauriert, aber auch das hat seinen Reiz. Man kann derzeit quasi den Restauratoren bei der Arbeit zuschauen.

Etwas enttäuscht waren wir, das alle, wirklich alle Frittenbuden geschlossen hatten. Wir hatten uns sehr auf unsere ersten belgischen Fritten gefreut, doch montags sind die meisten Geschäfte in Tournai geschlossen. Also unser Tipp: montags nicht nach Tournai. Man ist zwar alleine auf dem Marktplatz, aber auch viele Geschäfte sind geschlossen.

In Tournai konnten wir entsorgen und fuhren gut vorbereitet in Richtung Brügge. Wenn unser Wassertank mit 140 Liter voll ist, die beiden Toilettenkassetten und der Abwassertank leer sind, schaffen wir es locker drei Tage frei zu stehen.
So konnten wir uns in Ruhe mit den in Park4Night angebotenen Plätzen, Stellplätzen, freien Plätzen beschäftigen und fanden dann zwei, die unseren Vorstellungen entsprachen. Der eine  in Damme – mittlerweile wissen wir, dass man dort sehr gut essen kann. Und noch etwas weiter, an Damme vorbei in Richtung Seebrügge an einem Kanal, an dem wir dann auch die Nacht verbrachten.

 


Ganz in der Nähe unseres Übernachtungsplatzes ist ein Sperrwerk zu einem anderen Kanal, an dem stündlich, automatisch, Dreck ausgebaggert wird. Das nervt – aber in der Nacht haben wir es nicht gehört. Entweder war die Anlage abgeschaltet oder wir haben tief und erholsam geschlafen.

Ein fieser Nieselregen am Morgen lässt uns ein ausgiebiges Frühstück genießen, um anschließend zu entscheiden, erst einmal ans Meer und somit nicht direkt nach Brügge zu fahren.

Nur das das Meer in Belgien gar nicht so einfach zu erreichen ist. Alles ist verbaut, manches wirklich erschreckend hässlich. Hochhäuser direkt am Strand. So fahren wir ein Stück über die holländische Grenze, um einen Parkplatz zu finden und ans Meer heranzukommen.
Nach einem ausgiebigen Spaziergang am Rande des Landschaft-Schutzgebietes ‚Het Zwin‘, der Regen hatte sich mittlerweile verzogen, geht es dann endlich nach Brügge.

Weiter gehts in Brügge auf – Seite 5 –

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