Skye, ein Fahrrad-Webstuhl, Dino-Spuren und eine Kajaktour zu schwimmenden Kühen – Orkney/Hebrides Teil 23

Alle Welt hatte uns gewarnt, wie voll Skye inzwischen sei. Ein Webstuhl, der mit Fahrradpedalen angetrieben wird, ein Leuchtturm, den man von einem Sturm-Zelt aus am besten erlebt, Dinosaurierspuren, die älter sind als fast alles, was wir bisher gesehen haben – und zum Schluss eine Kajaktour zum Kilt Rock und um eine Insel, auf der bis heute Kühe schwimmend umziehen.

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Golden Road, ein blauer Hase und der letzte Leuchtturm auf den Äußeren Hebriden – Orkney/Hebrides Teil 22

Ein 4.500 Jahre alter Stein, den ein Riese verloren haben soll. Eine Straße, die so teuer war, dass die Anwohner sie „golden“ nannten. Eine Kirche mit einem Herz in der Mauer. Und zum Schluss noch einmal aufs Rad, zu einem rot-weiß gestreiften Leuchtturm – der letzte Halt, bevor am nächsten Morgen die Fähre zurück aufs Festland geht.

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Daily Stories – Camper sind Schweine bis Angst vor Gas

Sechs Wochen Schottland liegen hinter uns – und jede Menge Themen haben sich angesammelt. Von Campern, die sich daneben benehmen, über ein cleveres Bezahlmodell für Parkplätze bis zu hartnäckigen Mythen rund um Gas- und Dieselheizungen. Dazu Qualitätsprobleme bei aktuellen Modellen, ein Blick auf die Campingplatzpreise in Europa und ein wichtiger Tipp für alle, die weiter weg reisen. Die Daily Stories sind zurück.

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Black Houses – Leben wie im Mittelalter? Das war noch 1976 so! – Orkney/Hebrides Teil 16

Leben wie im Mittelater? Nein, so war das noch in den 70ern hier! Balck Houses hatten ihren Namen zu recht. Wir haben perfektes Wetter. Kein einziges Wölkchen, 23 Grad schon am Morgen – der heißeste Tag, den wir auf Lewis erleben. 42 Kilometer mit dem Rad, vorbei an rauchgeschwärzten Steinhäusern, in denen die Menschen gesünder lebten als in den modernen Häusern danach, an einem Torbogen aus Walknochen, einer tausend Jahre alten Wassermühle – und bei einem Weber, der uns erzählt, wie viel von den 20.000 Pfund, die ein Ballen Harris Tweed am Ende bringt, eigentlich bei ihm ankommt.

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Willkommen auf Lewis und Harris – Orkney/Hebrides Teil 14

Schwarze Wolken und dann eine Überfahrt, die erstaunlich ruhig blieb. Willkommen auf Lewis. In Stornoway ein älterer Herr auf der Straße, der uns auf Deutsch anspricht und auf dem Gehweg Schlager singt bevor wir Garry Beach entdecken – türkisblau, weiß, mit Basstölpeln die wie Raketen ins Wasser stürzen. Lewis lässt sich gut an.

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NC 500 – Traumstraße hoch im Norden – Orkney/Hebrides Teil 12

Abschied von Orkney. Letzte Klippen, letzte Adler, letzte Inseln. 🌊 Dann dieser Strand: weiß, türkisblau – Nordschottland jenseits des 58. Breitengrades, und 19 Grad reichen fürs T-Shirt und die kurze Hose. 🦌 Drei Hirsche direkt am Straßenrand. Und die berühmteste Bäckerei Schottlands: natürlich geschlossen.

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Zeitsprung 5.000 Jahr zurück: Orkney war ein Hotspot – Orkney/Hebrides Teil 8

5.000 Jahre alte Wohnräume, in denen noch die Steinbetten stehen. Ein Kammergrab, in dem Wikinger aus purer Langeweile Graffiti hinterließen – einer behauptete, die besten Runen im westlichen Ozean zu beherrschen. Und eine Felsinsel, die nur bei Ebbe zu erreichen ist – und auf der man besser nicht vergisst, wann die Flut zurückkommt. Orkney hat uns 5.000 Jahre Geschichte in drei Tagen gezeigt. Wir sind noch lange nicht fertig damit.

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Das Schloss, dass Queen Mum rettete und Duncansby Stacks im Sturm – Orkney/Hebrides Teil 6

Steile Klippen, stolze Burgen – und ein Schloss, das eine Queen Mum vor dem Abriss gerettet hat, weil sie es einfach nicht ertragen konnte. Das Castle of Mey war der Lieblingsrückzugsort der Queen Mother. Die Leute hier kannten sie. Noch heute erzählen sie von ihr, als wäre sie gestern hier gewesen
Duncansby mit seinen spitzen Felsen zeigt uns, wie anders Schottland wirklich ist

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Ein Märchenschloss, Papageientaucher im Kajak und das Ende der Welt – Orkney/Hebrides Teil 5

Steile Klippen, stolze Burgen – und ein Schloss, das aussieht, als hätte jemand Versailles an die schottische Nordseeküste gesetzt. Dunrobin Castle ist real, bewohnt und beeindruckend. Danach paddele ich alleine durch Meereshöhlen, während Robben mit ihren Heuler-Babys auf den Felsen liegen und Papageientaucher auf Armlänge vorbeischwimmen. Und schließlich John O’Groats – touristisch, windig, 12 Grad – und trotzdem ein Moment, der zählt. Denn in der Ferne sieht man zum ersten Mal die Orkneys.

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Mit der Fähre nach Schottland – Überfahrt, Linksverkehr und ein unvergesslicher Sonnenuntergang – Orkney/Hebrides Teil 3

Steile Klippen, stolze Burgen, die Highlands und dann weite Sandstrände und türkisblaues Meer. 44 Tage. Und das Gefühl, dass diese Reise etwas Besonderes werden würde – noch bevor wir Schottland auch nur gesehen hatten. Die Fähre von Amsterdam nach Newcastle ist lang, das Essen für Vegetarier ein schlechter Witz und die erste Stunde im Linksverkehr pure Konzentration. Aber dann: Jedburgh im Regen, Rosslyn im Staunen, und die Kelpies in einem Sonnenuntergang, der jedes mit Flutlicht erzeugte Bild in den Schatten stellt. So fängt eine Reise an, die man nicht vergisst.

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Schottland Roadtrip: Was man wissen sollte – Fähren, Straßen, Linksverkehr, Spiegel behalten und mehr

Linksverkehr, Single Track Roads, Fähren die ausgebucht sind, Diesel der fehlt und Whisky der teurer ist als zu Hause – wer nach Schottland fährt, sollte ein paar Dinge wissen. Nicht als Abschreckung, sondern damit man die Energie fürs Wesentliche hat: die Landschaft, die Menschen, das Erlebnis. Hier sind unsere gesammelten Erfahrungen aus 44 Tagen – ohne Beschönigung.

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Timișoara– wo Geschichte noch lebt – Rumänien Roadtrip 02

Timișoara – das kleine Wien des Ostens. Barocke Plätze, bunte Fassaden, Kaffee in der Abendsonne. Und eine Geschichte, die einem den Atem verschlägt. Hier begann 1989 die Revolution, die Ceaușescu stürzte. Was wir von einem einheimischen Stadtführer gehört haben, vergessen wir nicht so schnell.

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Donaudelta: Das musst du wissen musst- Rumänien – Auftakt zum Roadtrip

Rumänien 🇷🇴 – das Land, das wir immer wieder unterschätzen. Pelikane, Eisvögel, Seeadler, Wildpferde und ein Hausboot mitten im größten Flussdelta Europas. 40 Tage. 6.063 km. Unvergesslich. Hier bekommt ihr alles, was ihr für eine Reise nach Rumänien wissen müsst – von der Geschichte der Siebenbürger Sachsen bis zu Campingplätzen, Gas, Maut und dem Donaudelta.

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Serie oder Parallel? So könnte deine Solaranlage schon früher und mehr laden

Zwei Panels auf dem Dach. Klingt erstmal einfach. Aber wie schaltest du sie zusammen – Serie oder parallel?
Das macht einen größeren Unterschied als die meisten denken. Nicht nur bei der Kabelwahl – sondern schon morgens um halb sieben, wenn die Sonne gerade erst aufgeht und der Ladevorgang bei der einen Variante schon läuft, während die andere noch schläft.
Wer die Theorie dahinter versteht, kommt eigentlich nur zu einem Schluss.

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Camping und Wohnmobil News&Neuheiten 5/2026

LINN und LUVA von CampoLibre, VanGo 60 Jahre, Unterbodenschutz, Tank O3 Update, Anmiber-Stütze 3.0, Sicherheitsschirm, eSIM für Router, Campwerk, Nomadiq Grill 3.0, FidiBus, Bücher Niederlande und Irland – und einiges mehr.

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Baltikum Roadtrip – Alles was du wissen musst

Drei Länder, eine Reise. Litauen, Lettland, Estland – das Baltikum ist einer der faszinierendsten und am meisten unterschätzten Reiseräume Europas. Mittelalterliche Städte, endlose Wälder, einsame Küsten, Wanderdünen, Wildpferde und eine Geschichte, die einen nicht loslässt. Wir haben vier Wochen und 5.420 Kilometer gebraucht, um zu verstehen, dass das nicht annähernd reicht.

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Fährenchaos – und ein letzter Blick zurück – Baltikum Roadtrip 19

Die Einschiffung in Liepāja ist chaotisch – keiner weiß, wo man hin muss, eine endlose Schlange, etliche drängeln sich vor. Aber dann stehen wir an Deck, lettisches Bier in der Hand, und die Sonne geht ein letztes Mal über der Ostsee unter. Wir reden und reden. Vilnius, Saaremaa, Kap Kolka, die Kurische Nehrung, Wildpferde in Pape. Wir kommen wieder. Versprochen.
5.420 Kilometer. 68 Stunden Fahrzeit. Vier Wochen Baltikum.

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Klaipėda, Ännchen von Tharau und das Naturschutzgebiet Pape – Baltikum Roadtrip 18

Ein letzter Stopp vor der Fähre. In Klaipėda verpassen wir den Simon-Dach-Brunnen – eine Veranstaltung versperrt den Platz, das Ännchen schaut von oben zu, Nadja singt trotzdem. Dann Ulrike und Wolfgangs Geheimtipp: das Naturschutzgebiet Pape. Ein Holländer mit leuchtenden Augen führt uns mitten in die Herden. Wildpferde kämpfen, Stuten liegen faul in der Sonne, Heckrinder schauen uns ruhig an. Und am Morgen davor: Kraniche auf der Wiese neben dem Wohnmobil.

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Drei Räder sind sicherer – Mooncool TK1 Dreirad

Wer älter wird oder mit Gleichgewichtsproblemen kämpft, muss nicht aufs Radfahren verzichten. Das Mooncool TK1 ist ein faltbares eBike-Dreirad – kompakt genug für viele Wohnmobil-Heckgaragen und stark genug für den Alltag. Unser ausführlicher Test.

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Die Kurische Nehrung – ein Traum wird wahr – Baltikum Roadtrip 17

Die Kurische Nehrung war der Grund für die ganze Reise. Immer wenn wir sie bei Terra X gesehen haben, haben wir geträumt. Jetzt stehen wir hier: 100 Kilometer Sand zwischen Ostsee und Haff, UNESCO-Weltkulturerbe, Wanderdünen die Dörfer verschlucken, Fischerhäuser in Braun und Tiefblau, Kurenwimpel im Wind. Thomas Mann war hier glücklich. Wir auch. Und am Ende der Straße steht ein Zaun. Dahinter: Russland.

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Kap Kolka – gefährliches Meer, ein Sturm und wir mittendrin – Baltikum Roadtrip 16

Kap Kolka. Der Strand der zwei Meere, wo die offene Ostsee auf den Rigaer Meerbusen trifft. Das Meer frisst den Wald – Baum für Baum, Meter für Meter, seit 130 Jahren. Ein Mann am Strand zeigt uns Fotos, Jahr für Jahr aus derselben Perspektive. Der Wald wird weniger. Wir sägen Eichenbalken aus dem Wasser und schleppen sie nach Hause. Heute stehen sie bei uns im Wohnzimmer. Und dann zieht Sturmtief KIRSTI über das Baltikum – wir schlafen tief im Wald und erfahren erst Tage später, was in der Nacht passiert ist.

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zwischen Pärnu und Riga – Baltikum Roadtrip 15

Wir werfen alle Pläne über den Haufen – und fahren uns prompt fest. Rettung kommt von kräftigen Männern, die einfach anfassen und schieben. Was danach kommt, hätten wir nicht geplant: ein Hochmoor, das über 5.000 Jahre alt ist, fleischfressende Pflanzen am Wegrand und ein Storch, der uns fast die Windschutzscheibe einrennt.

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Saaremaa – Insel mit Vergangenheit und Tiefe – Baltikum Roadtrip 13

Saaremaa ist Estlands größte Insel – die sonnigste, die weitläufigste, die schönste. Bushaltestellen wie kleine Wohnzimmer. Ein Opernfestival in einer mittelalterlichen Festung. Ein Wrack, das ich mit dem Kajak drei Kilometer vor der Küste entdecke. Und Vilsandi, wo man barfuß durch die Ostsee waten kann. Eine Insel, die man nicht so schnell vergisst.

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Camping und Wohnmobil News&Neuheiten 4/2026

Der Frühling ist da und ganz neue Themen: Staybetter – Affiliate-Programm und großes Campertreffen
Thitronik legt den Finger
Gelmags – magnetisch befestigen ohne Bohren
Vango Ranger BBQ – Lagerfeuer und Grillen
Bücher – Skandinavien, Norwegen, Polen und ein Abenteuer bis zum Himalaya
Solar-Serienschaltung – 3M Dual Lock – Bosch GO 3
WowaGadget
Dieselpreis –
Markise
Frostschäden

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Rummu – TikTok Schönheit über dem Abgrund – Baltikum Roadtrip 11

Auf dem Weg von Tallinn nach Westen, zu den Inseln, liegt Rummu.
Auch wir sind nur wegen der Bilder hier. In Reiseführern, Instagram oder TikTok sieht man immer wieder diese verlassenen Gebäude im türkisgrünen Wasser.
Das wollen wir sehen und werden auch nicht enttäuscht, aber es ist so ganz anders, wie erwartet und die einsam wirkenden Bilder reine Illusion.

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Tallinn – Das Mittelalter lebt – Baltikum Roadtrip 10

Tallinn überrascht uns von der ersten Minute an. Wir treten durch das Viru-Tor – und sind im Mittelalter. Drei Tage erkunden wir die UNESCO-Welterbstadt: das Rathaus bis unters Dach, die Ratsapotheke mit ihren mittelalterlichen Rezepten, die Heilig-Geist-Kirche mit ihrem gotischen Schnitzaltar. Abends essen wir in zwei der bemerkenswertesten Restaurants der Stadt – im Peppersack und im Old Hansa, wo fahrende Spielleute auf der Empore aufspielen, während die Pilzsuppe dampft. Den weltbesten Schokoladenkuchen gibt es bei Pierre Chocolaterie. Ich träume noch immer davon.

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Estland – Tartu, Zwiebelrussen und der Lahemaa – Baltikum Roadtrip 09

Wer denkt, das Baltikum sei überall gleich, irrt sich. Estland überrascht bereits an der Grenze: gepflegter, skandinavischer, selbstbewusster. Tartu war 2024 Kulturhauptstadt Europas – und hat diesen Titel verdient. Wir schlendern durch Ausstellungen, Gassen und den botanischen Garten der Universität, der kostenlos und wunderbar ist. Weiter geht es zu den Altgläubigen am Peipussee, den sogenannten Zwiebelrussen. Ihre Dörfer sind russisch geprägt, die Grenze zu Russland liegt mitten im See – und die Nähe zu Putin ist hier kein abstraktes Thema.

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Gauja Nationalpark und Cēsis – Wenden an der Gauja – Baltikum Roadtrip 08

Der Gauja Nationalpark ist Lettlands grünes Herz: ein tief eingeschnittenes Flusstal, rötliche Sandsteinfelsen, Wälder voller Stille. Wir paddeln einen ganzen Tag auf der Gauja, erkunden die mittelalterliche Stadt Cēsis auf dem Fahrrad – und begegnen dort einer Geschichte, die einem den Atem verschlägt: 1577 sprengten sich die Frauen der Stadt mit ihren Kindern in der Pulverkammer in die Luft, lieber als in die Hände Iwans des Schrecklichen zu fallen. Ein Besuch, der lange nachhallt

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Riga – Bernstein, Backstein und Jugendstil – Baltikum Roadtrip 07

Riga hat uns überrascht: mit 800 Jugendstilhäusern, die weltweit ihresgleichen suchen, mit einer Altstadt, die noch immer nach Hanse riecht, mit Bremer Stadtmusikanten vor der Petrikirche und einem Nationalgetränk, das schmeckt wie eine alte Apotheke. Und dann noch die Kajaktour durch den Stadtkanal – vorbei an der Oper, durch die Parkanlagen, bis in den Hafen. Riga ist eine Stadt, die man nicht in einem Tag abhandelt. Wir haben es in drei Tagen begeistern lassen.

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Schloss Rundāle – und der Sturm danach – Baltikum Roadtrip 06

Morgens strahlender Himmel, mittags versunken in einem der schönsten Barockschlösser des Baltikums, abends auf der Flucht vor einem der stärksten Sommerstürme, die Lettland je erlebt hat. So war unser Tag in Rundāle. Das Schloss haben wir vollständig gesehen – und uns in jedem Saal ein bisschen mehr verloren. Den Garten nicht. Den holen wir nach.

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Kaunas, ein Lost Place und der Berg der Kreuze – Baltikum Roadtrip 05

Es gibt Orte, die man nicht vergisst. Der Berg der Kreuze ist so einer. Wir standen vor diesem Hügel, durch den der Wind rauschte wie durch ein leises Glockenspiel, und verstanden erst nach und nach, was wir da sahen: 150.000 Kreuze, die Menschen nachts heimlich aufstellten, während Bulldozer tagsüber alles niederwalzten. Fünfmal. Und fünfmal standen am nächsten Morgen neue Kreuze da. Davor hatten wir ein verfallenes Herrenhaus bei Šeduva besucht – auch so ein Ort, der von einer verlorenen Welt erzählt. Den Abend verbrachten wir ruhig in Naisiai, neben einem riesigen Amphitheater, das wir uns zunächst nicht erklären konnten – bis wir die Geschichte dahinter erfuhren.

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Trakai – die rote Burg und der See – Baltikum Roadtrip 03

Trakai, 28 Kilometer von Vilnius entfernt, ist eine andere Welt: Seen, Wälder – und eine Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert, die mitten im Galvė-See auf einer Insel thront. Wir paddelten mit dem Kajak um sie herum, besichtigten die beeindruckenden Gewölbesäle und aßen litauisch: goldbraune Kibinai-Teigtaschen und riesige Cepelinai-Kartoffelklöße. Abends stiegen Heißluftballons über der Burg auf – ich hatte die Drohne in der Luft und drückte auf den Auslöser. Und beim Gut Užutrakis landete ich ohne Badesachen im See – was sich als weniger einsam herausstellte als gedacht.

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Baltikum – Ankunft mit Paukenschlag

Baltikum Viele Jahre schon überlegten wir , dass Baltikum zu besuchen, doch erst kam Corona, dann der Krieg in der Ukraine, der uns abschreckte, so nahe an die russische Grenze zu fahren. Aber irgendwann fassten wir uns ein Herz und fuhren los.
Und der Zufall wollte, dass wir in Vilius das große Sängerfest als erstes erleben durften.

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