Wohnmobil – Auflasten? Wenn man zu schwer wird…

Im Alter wird das mit dem Abnehmen immer schwerer. So scheint das auch bei unserem Wohnmobil zu sein. Irgendwie kommt immer mehr hinzu, dass wichtig genug ist, mitgenommen zu werden.

Daher beschäftigen wir uns gerade intensiv mit dem Thema „Auflasten“. Am 22. November haben wir einen Termin bei Goldschmitt – dem Auflastungsprofi.
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Vorher nehmen wir euch schon mit: Was ist zu bedenken? Welche Folgen hat es aufzulasten. Vorteile? Nachteile? 
Wie hoch ist der Aufwand, was kostet es.

Habt ihr auch schon aufgelastet oder beschäftigt euch mit dem Gedanken, zukünftig mit über 3,5 Tonnen unterwegs zu sein, dann schreibt uns: info@womo.blog oder einfach unten als Kommentar

Wurmi Schraubheringe – Produkttest – Daumen hoch – Werbung

Schraubheringe statt Stahlnägel?
Ob das etwas taugt?

Wurmi hat uns ein Set kostenlos zur Verfügung gestellt und  so konnten wir die Wurmi Schraubheringe, die Markisenplatten und fette Sturmheringe in unserem letzten Urlaub jeden Tag ausprobieren.

Ihr solltet euch im Test einmal den Teil mit dem Vergleichstest zwischen normalen Heringen und Wurmi-Schraubheringen anschauen. Das war schon beeindruckend: Ich hatte nicht erwartet, dass die Schraubheringe von Wurmi so viel fester im Boden Halt finden, wie normale Heringe und ich wirklich hart ziehen musste, um sie aus dem Boden zu bekommen. 

Aber der Reihe nach:
Von Wurmi gibt es eine ganze Reihe Wurmi Schraubheringe – Produkttest – Daumen hoch – Werbung weiterlesen

Venedig im Oktober – von wegen leer!

Sehr spontan sind wir von Kroatien nach Venedig gefahren. Das letzte Mal waren wir im Sommer vor 15 Jahren in Venedig und dachten, im Oktober ist es sicher leer und wir können einmal in Ruhe und ohne Hektik alles betrachten. Von wegen!

Zudem wollte ich noch einmal mit dem Kajak nach Venedig paddeln. Auch das war vor 15 Jahren ein Vergnügen. Dachte ich. Aber im Alter neigt man offenbar zu Verklärungen.

So ist es wirklich im Oktober:
In Punta Sabbioni Venedig im Oktober – von wegen leer! weiterlesen

Kroatien: Naturpark Kamenjak bei Pula – Ein Kleinod in Istrien

Nadja hatte mich überzeugt. Und wieder einmal Recht behalten.
Im Oktober an schöne Strände? Ob das lohnt. Ach lass uns doch lieber…
Nein, wir sind natürlich am Ende doch in den Naturpark Kamenjak gefahren und ich kann versichern: ES LOHNT SICH!
Sogar im Herbst.
Der Naturpark Kamenjak liegt auf einer Halbinsel unterhalb des Ortes Prementura in der Nähe von Pula.

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Die Halbinsel ist nur gegen Gebühr befahrbar. Zu Fuß oder mit dem Rad zahlt man nichts. Ab dem 1. Oktober konnten wir auch mit dem Wohnmobil kostenlos einfahren. Das Übernachten ist verboten und da jeden Abend Ranger kontrollieren, solltet ihr nicht einmal einen Gedanken daran verschwenden.

Kamenjak bietet viele schöne Badebuchten Kroatien: Naturpark Kamenjak bei Pula – Ein Kleinod in Istrien weiterlesen

Kroatien im Oktober: Pula

Spannend sollte es in Pula für uns werden.
Die Stadt ist mittlerweile nicht mehr sehr wohnmobilfreundlich und wir wissen schon aus Erzählungen des Sommers, dass es viele neue Einschränkungen gibt.
Nach Pula sind wir in den vielen Jahren, die wir schon nach Jugoslawien bzw. Kroatien fahren, immer gerne gefahren.
Das römische Amphitheater und die lange Geschichte sind immer wieder inspirierend. Spätestens nach dem Lesen eines Historienromans, wächst der Wunsch sich wieder in Vergangenheit zurück zu versetzen.
Egal, ob in Split der Diokletianpalast, in Pula das Amphitheater oder natürlich Rom. Kaum zu glauben, dass man vor einem Gebäude steht, das 2000 Jahre und älter ist. Immer wenn ich dann die Hand an einen der Steine lege und mir vorstelle, dass diesen Stein ein Baumeister vor tausenden Jahren bearbeitet hat, berührt mich das.

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Das Pula mehr zu bieten hat, als das Ampitheater zeigt die belebte Einkaufstraße mit vielen hochpreisigen Läden – auch hier hat sich einiges getan in den letzten Jahren. Die kleinen stillen Plätze, Läden und Gassen gibt es schon lange nicht mehr. Jetzt im Oktober ist es zwar deutlich ruhiger, aber leer ist es nicht.

Schaut euch unser Video an, dann bekommt ihr einen überraschenden Eindruck über die Einkaufsmeile.

Über der Altstadt drohnt das Fort von Pula.
Aber um es deutlich zu sagen: Außer für den Ausblick lohnt es sich nur für Menschen, die den Nationalstolz der Kroaten verstehen wollen. Lohnend ist der Eintritt unseres Erachtens nicht.
 

Zur Park und Stellplatzsituation:
Bis 2016 konnte man auf dem Parkplatz vor dem Amphitheater mit dem Wohnmobil übernachten. Das ist nicht mehr erlaubt. Zwar berichtete uns ein Pärchen, dass die Nacht dort stand, dass sie nicht gestört wurden und die anwesenden Parkwächter auch nichts sagten, aber Schilder, die sie erst am Morgen entdeckten, waren eindeutig: Wohnmobile nicht länger erlaubt.
Dafür gibt es am Hafenbecken Parkstreifen für Wohnmobile und Busse. Aber auch hier zahlt man zwar für einen ganzen Tag (24h) , darf aber nicht übernachten! Noch dazu ist es sowohl am Parkplatz des Amphitheaters, als auch am Hafen sehr laut!
Daher fuhren wir zuerst zum Campingplatz Stoja auf einer vorgelagerten Insel. Für einen Besuch, noch dazu, wenn man Fahrräder dabei hat, keine schlechte Wahl.

Wir haben es anders gemacht – das ist der Vorteil, wenn man im Oktober unterwegs ist: Übernachtet haben wir in Fazana:
Zwar ist es dort auch nicht erlaubt, aber so menschenleer, dass wir um diese Jahreszeit niemand störten.

Am Morgen haben wir uns dann einen Platz auf dem Wohnmobilparkplatz am Hafen gesucht:

Aufgepasst: Die Automaten nehmen nur MÜNZEN!!
Und 100 Kuna in Münzen hat man nicht so einfach dabei. Daher bin ich mit dem Rad zum Amphitheater, konnte dort auch nicht bezahlen – da der Automat dort für diesen Bereich am Hafen nicht berechtigt ist. Die Parkwächterin hat aber einen Kollegen angerufen, der uns nach einer halben Stunde besuchte. Bei diesem konnten wir mit einem Schein bezahlen – aber leider auch nicht mit Kreditkarte,
Das ist alles ziemlich hinterwäldlerisch. Per SMS kann man die Parkgebühr nur mit einer kroatischen SIM-Karte bezahlen.
Da lob ich mir Schweden, wo wir regelmäßig Stellplätze per APP bezahlten. Einfach und bequem.

Die Parkplatzsituation war übrigens im Oktober genauso chaotisch, wie im Sommer. Zwar findet man mit dem PKW gute Parkplätze, aber mit dem Wohnmobil, sogar mit einem 6-Meter Wohnmobil, fast unmöglich. Daher ist es eine gute Überlegung, mit dem Rad oder Bus nach Pula zu fahren, sollten die Stellplätze am Hafen alle belegt sein.

 

 

Die Gasanzeige hat sich gemeldet

Wir sind das erste Mal längere Zeit mit dem Truma LevelControl unterwegs. Hatten wir ja schon darüber berichtet.
Und heute war es dann das erste Mal soweit:
Ich bekam eine SMS – zu einem Zeitpunkt, zu dem ich nicht damit gerechnet hatte:
Unser Wohnmobil (Sternchen genannt) hat sich bei mir gemeldet und den niedrigen Füllstand mitgeteilt!

Geniale Sache. In der Truma App sieht das dann so aus:

Wir freuen uns schon auf den Winter!

Funktionierende Technik ist einfach eine tolle Sache

​Irgendwo in Istrien


Wir finden zum Frühstück einen netten, leeren Strand.
Bislang war es immer sonnig, heute ziehen Wolken auf.

Die Technik des Wohnmobils läuft super. Föhnen, Notebook laden, TV, alles autark.

Die Solaranlage könnte doch stärker ausgelegt sein, die tiefstehende Sonne lädt nicht so stark, wie erwartet.

Die AGM Batterie kommt bis 70% schon mal runter. Überhaupt kein Problem, nur dauert es richtig lange und wir befürchten, das es an trüben Tagen nicht mehr ausreicht auf 100% zu kommen. Dann sind aber trotzdem drei, vier Tage drin. Oder wie schränken uns tatsächlich einmal ein.

Aber davon sind wir weit entfernt …

Kroatien im Oktober: Bale intim

Wir sind auf dem Weg in Richtung Pula, als rechts ein Hügel mit einer Kirche auftaucht. So venezianisch schön, dass ich den Lenker herumreiße und gerade noch die Abfahrt erwische.
Was dann folgt ist Liebe auf den ersten Blick: In unserem Womo Reiseführer lesen wir, dass man in Bale auf dem Parkplatz übernachten kann. Gesagt getan. Und natürlich sofort die verschlafene kleine Stadt überfallen. Schon der erste Einsstand gehört uns und nach einer leckeren Abkühlung wandern wir durch fast leere Gassen. Viele Fenster und Türen zeugen davon, dass im Sommer hier Menschenmassen an Touristenständen vorbeigeschoben werden. Jetzt gibt es nur einen offenen Stand vor den Toren der Kirche.

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Bale ist kein Ort, den man stundenlang durchschlendert, dafür gibt es unglaublich schöne Blickwinkel und man darf sich Zeit nehmen, die Einfachkeit der Lebensweise zu bewundern.

Wir werden sicher einmal vorbei schauen, wenn hier der Bär tobt. Aber so menschenleer ist es wunderbar.

Und nun dazu das passende Video: Einfach nur schön!

 

Kroatien: Im Oktober schließen die Campingplätze

Auf Koversada sind wir die allerletzten. Morgen schließen die Tore und die restliche Belegschaft wird auf wenige Campingplätze, die auch über den Winter geöffnet haben, verteilt.

Die Dauercamper haben in den letzten Tagen ihre Plätze geräumt und die Wohnwagen wurden von kleinen Traktoren in die Winterdepots gebracht.  Einige, wenige Urlauber, wie wir, werden morgen wieder zu Nomaden. Wir ziehen gen Pula und anschließend ins Hinterland. Das Wetter ist seit 7 Tagen stabil und traumhaft sonnig. Erstaunlich, das es sogar für FKK warm genug ist. Mittags sogar richtig heiß, abends dann erstaunlich kalt.

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So zieht es uns nun weiter. Spannend wird es mit der Ent- und Versorgung und möglichen Stellplätzen werden.  Davon werden wir euch berichten.