Für ein langes Wohnmobil Leben: Unterboden-Schutz

– Enthält Werbung und Affiliate Links –

Rost ist der Albtraum jeden Fahrzeugbesitzers. Ganz egal, ob Kastenwagen, Wohnmobil oder PKW.
Wenn bei der HU das Todesurteil gefällt wird: Durchgerostet  – ist es zu spät.
Ist uns leider schon passiert – und man sah jahrelang davon nichts, bis es nicht mehr zu ändern war.

Dabei kann man Vorsorge betreiben. Unterbodenschutz und Hohlraumkonservierung heißen die Zauberworte.

Wobei es schon erstaunlich ist, das derzeit wenige Jahre alte Fahrzeuge wesentlich schlechter aussehen, wie ältere.
Unsere Bloggerfreundin Isa kann ein Lied davon singen. Nach wenigen Jahren sah ihr Unterboden deutlich schlechter aus, wie unserer nach sieben Jahren.

Warum das so ist, wie man sein Fahrzeug über Jahre und Jahrzehnte schützen kann und welche Maßnahmen notwendig, nice to have oder unnütz sind, haben wir den Spezialisten Roland Neffke gefragt:

 

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Unterbodenschutz, Trockeneisstrahlen, Hohlraumkonservierung

Drei Schlagworte, denen wir in unserem Video auf den Grund gehen.

So hat sich der Unterbodenschutz im Laufe der Jahre gewandelt. 
Was früher Usus war, ist heute verpönt.
Bitumen oder Lacke aufgetragen, ergibt zwar ein ordentliches Bild, leider rostet es darunter munter weiter.
Und ist der Rost hartnäckig oder der alte Lack oder die Bitumenschichten blockieren die Aufbereitung, muss man mit der teuren Trockeneisstrahlung erst einmal klar Schiff machen, bevor man einen hochwertigen Unterbodenschutz aufbringen kann.

TimeMax, Mike Sanders oder Würth

Einen regelrechten Hype gibt es in vielen Foren und Gruppen über das Mittel der Wahl. War es vor Jahren Mike Sanders, hieß es woanders Seilfett und die, die es sich leisten können, schwören auf TimeMax von Gerd Cordes, den ich einmal auf einer Messe kennen lernen durfte. Wer sich dafür interessiert, sollte mal seine Lebensgeschichte lesen und wie er schon als junger Mann versuchte dem Rost ein Schnippchen zu schlagen.

Roland Neffke kann im übrigen jedes Mittel verarbeiten,
da er aber gute Erfahrungen mit Würth (ihr kennt sicher die Würth-Schrauben) gemacht hat und das Material um einiges günstiger ist, folgen wir seiner Empfehlung.

Vorbereitung

Unterbodenschutz kann man auch selber machen. Aber es ist viel Arbeit und man benötigt einiges an Erfahrung und  viel Zeit, um am Ende jede Ritze zu erreichen und auszuspritzen. Der Boden wird dabei mit einem anderen Material, wie die Hohlräume ausgespritzt. Wir lassen das lieber die Experten machen.

Zuerst kommt aber das Demontieren von Teilen, dem Einpacken und Abdecken von Auspuff, Motor, Kühler und vieles mehr.
Dann wird gereinigt und Rost entfernt. Kleine Stellen werden mit der Drahtbürste behandelt, wenn es großflächig wird oder alter Lack oder Bitumen / Kleber runter muss, geht man ans Trockeneisstrahlen. 

Vor dem eigentlichen Unterbodenschutz wird das Fahrzeug komplett in Folie eingepackt, um Verschmutzungen zu verhindern.

 

Preise

Bei Roland kostet (Stand 2023) der laufende Meter Unterbodenschutz Fahrzeuglänge 250 Euro.
Bei 7 Meter Länge ist man also bei 1750 Euro mit seinem Haus- und Hofmaterial von Würth.
TimeMax oder Mike Sanders kosten dann extra.

Für das Trockeneisstrahlen muss man zusätzlich mindestens 1200 Euro rechnen.

Glücklicherweise ist das nicht immer und nur bei starkem Rostbefall notwendig – das wird dann vor Ort entschieden. Auch habe ich den Eindruck, dass Roland Neffke sehr auf die Kundenbedürfnisse achtet und nur, wenn es wirklich notwendig ist, teure Maßnahmen, wie z.B. das Trockeneisstrahlen, empfiehlt.

 

 

 

Mit dem Hinweis
auf Womo.blog
bekommt ihr bei
Roland Neffke Customs
einen Rabatt von 3%
auf den Unterbodenschutz.

 

Erhaltung

Auch das habe ich im schönen Elchesheim-Illingen gerlernt:
Roland Neffke und sein Team können auch schwere Fälle noch heilen. Durchgerostet und ein Fall für die Presse?
Das scheint es hier nicht zu geben. Die Liste an Fahrzeugen ist lang, die die Oldtimerspezialisten wieder zum Laufen gebracht haben.
Beruhigend ist für uns nun die Aussage, dass wir durch unseren Unterbodenschutz nun viele Jahre Ruhe haben werden. Regelmäßig nachschauen, ob sich etwas verändert und dann partiell nachbessern.
Damit unser Wohnmobil noch viele Jahre, ja Jahrzehnte unterwegs sein kann.

Kontakt

Unsere Einschätzung

Eine Schrauberwerkstatt, wie man sie nur noch selten findet. Dazu echte Typen, die Autos leben. Die ihre Liebe zu Motoren, alten Schätzchen und außergewöhnlichen Fahrzeugen jeden Tag aufs neue feiern.
Keine Hochglanzwerkstatt, dafür Liebe zum Details und das auch noch kostengünstig. 
So haben wir Roland Neffke und seine Mitarbeiter erlebt.
In der Nachbarschaft findet ihr die Werkstatt von Gerd Seiter, bei dem wir die Glaskeramikversiegelung haben machen lassen – vielleicht könnt ihr ja beides miteinander verbinden.

Roland Neffke hat uns im Laufe der Gespräche durch seine unglaublichen Fachkenntnisse beeindruckt. Der Mann wäre wahrscheinlich am liebsten selbst Auto geworden – er kennt wohl jeden Motor und jedes Fahrzeug, weiß für jedes Problem auch einen Trick oder Workaround, ein Tüftler mit Akribie und einer, der auch den schwierigsten Fall noch zu retten versucht, wie man an einigen Beispielen in seiner Werkstatt schnell erkennen kann.

Was ihn aber für uns außergewöhnlich gemacht hat:
Er versucht nicht den letzten Euro heraus zu kitzeln.
Leicht hätte er uns auch Trockeneisstrahlung oder eine aufwendige Sanierung des Tankeinfüllstutzenabdeckblechs verkaufen können. Für ihn geht es aber auch darum, auf die Kosten für seine Kunden zu schauen.
Was notwendig ist, muss gemacht werden, was nice-to-have ist, empfiehlt er – und rat davon ab, wenn er selbst der Meinung ist, dass es nicht notwendig ist.
Das gibt es nur noch selten und dafür an dieser Stelle einmal ein dickes LOB!

Insofern können wir ihn und seine Werkstatt wärmstens empfehlen.
Gerade bei älteren Fahrzeugen ist ein Unterbodenschutz wichtig, um noch lange Spaß zu haben.
Aber auch die ganz jungen, ja Neuwagen(!) solltet ihr mit einem modernen Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung beglücken!

Auf dass wir noch lange mit unseren Wohnmobilen reisen können!

Jürgen Rode

Jürgen Rode

schreibt seit 2012 für Womo.blog und hat das Camping-Gen quasi mit der Muttermilch bekommen.
Im Wohnwagen seit 1968, später mit dem eigenen Zelt, im Auto durch Norwegen mit viel Regen, musste anschließend ein Kastenwagen her, der 1990 selbst ausgebaut wurde, mit den Kindern kam der Wohnwagen und als die fast aus dem Haus waren, 2012 die erste Weißware.

*Die hier verwendeten Links sind Provisions-Links, auch Affiliate-Links genannt. Wenn Sie auf einen solchen Link klicken und auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter oder Online-Shop i.d.R. eine Vermittlerprovision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

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30 Antworten

    1. Hallo Arne,
      Das kommt leider häufig vor, von oben ist alles top, aber wenn man sich die ganze Geschichte mal genauer anschaut kommt es oft zu bösen Überraschungen.
      Deshalb lieber öfters und frühzeitig kontrollieren wie es denn um den Unterboden und die Hohlräume aussieht.
      Viele Grüße euer Roland

    2. Hallo
      ich wollte noch etwas zu den Bildern hinzufügen:
      Wir haben eine Reparaturwerkstatt im Süden der Republik und wir werden hauptsächlich über die Versicherung angesteuert. Deshalb haben wir seltenst solche Rost-fälle.
      Wir waren aber zutiefst erschrocken wie moderne Fahrzeuge von aussen nur sehr wenige Rostschäden aufweisen aber dann – im zuge der Demontage – schwere Rostschäden aufweisen.
      Bei dem Kotflügel von innen (das ist das Bild von einem grauen Teil mit Rost) kann man gut sehen, dass es in keinster Weise reicht wie die Werksbehandlung gegen Rost wirkt.
      Der Rost hat sich trotz Verzinkung mit anschließender KTL- Beschichtung und Grundierung durchgefressen.
      Tipp zum Gebrauchtwagen-kauf: solltet ihr bei der Besichtigung schon kleine (in der Fläche – nicht unbedingt ab der Kante) sichtbare Rostungen sehen – Finger weg oder erheblich vom Preis runter, denn das wird sehr wahrscheinlich ein Reparaturfiasko.
      PS: solltet Ihr von eurer Versicherung gefragt werden wo Ihr gerne euren Schaden reparieren lassen würdet –
      Grüße. Arne Smejkal – Unfallex

  1. Danke Jürgen für die Unterhaltung zum Sonntagskaffee! Es ist einfach schade, dass die Hersteller weiterhin keinen Unterschied bei den Fahrgestellen machen. Egal, ob sie es für den Paketdienst und einen vierjährigen Einsatz oder für ein Womo mit 10 oder 20 Jahre ausliefern. Ist die Frage, ob die Womo Hersteller nicht einen Aufschlag zahlen sollten, damit es entsprechend haltbarer wäre! Unser jetzt 12 Jahre altes Iveco Gestell sieht erstaunlich aus. Bei der letzten TÜV Kontrolle haben wir uns viel Zeit gelassen (der Prüfstellenleiter ist ein Freund von mir) und selbst in der letzten Ecke war alles noch dick schwarz, keine Rostansätze in den Ecken oder ähnliches, er fand es ertaunlich. Toi toi toi

  2. Hallo Jürgen,
    Danke für den informativen Blog und das YouTube Video.
    Wo habt ihr die Zeit genächtigt, während euer Womo zum Unterbodenschutz in der Halle war?
    Gruß Stefan

    1. Ich habe den Fehler gemacht und wollte unbedingt im Wohnmobil schlafen, das kann ich niemanden empfehlen und das wird Roland auch nicht mehr machen.
      Das riecht die ersten Tage sehr stark, daher sollte man sich ein Hotel oder eine Pension suchen-oder deinen Wagen in die Werkstatt fahren und nach einer Woche wieder zum abholen kommen

    2. Hallo,
      Jürgen hatte in seinem Womo geschlafen, wovon ich aber abraten würde.
      Der Geruch ist die ersten Tage doch sehr intensiv.
      Wir arbeiten gerade an einer Lösung für diese Übernachtungsfrage.
      In Kürze werden wir verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten anbieten können.
      Viele Grüße Roland

  3. Hallo Jürgen,
    Ich habe mit einigen „Fachleuten“ gesprochen und auch in Foren finden sich die unterschiedlichsten Meinungen. Mein Citroen Jumper ist 2 Jahre alt. Es wird gesagt er sei geschützt, da feuerverzinkt und deshalb ein zusätzlicher Schutz nicht nötig. Stimmt das?

      1. Hallo Angelika,
        natürlich darf da jeder seine Meinung haben und diese sind natürlich auch sehr unterschiedlich, allerdings sind die meisten Fahrzeuge vom Hersteller nicht dafür konzipiert 30 Jahre alt zu werden, sondern nach 6-8 Jahren ersetzt zu werden.
        Deshalb hat der Hersteller auch kein Interesse daran, dass das Fahrzeug nicht rostet.
        Natürlich sollte es die Garantiezeit überleben, aber was danach ist ist den meisten Herstellern scheinbar egal.
        Deshalb würde ich jedem raten, dass Fahrzeug frühzeitig konservieren zu lassen.
        Viele Grüße Roland

    1. Hallo Angelika,
      wir haben einen Ducato Kasten, Bj. 2000. Da ist das Chassis voll verzinkt. Wir haben extra deswegen bei Fiat nachgefragt. Hab es schriftlich. Und wenn ich mir den Unterboden, Radkästen und Verschraubungen ansehe: keine Roststippen zu sehen. Alles „quasi“ wie am ersten Tag. Am besten du fragst beim Werk (Citroen), unter Nennung der Fahrzeug-ID selbst an. Kann mir aber nicht vorstellen, dass es bei Citroen anders aussehen soll. Karosserien werden doch im selben Werk gefertigt?

  4. Hallo Jürgen,
    mal wieder ein tolles Video und eine gute Empfehlung. Ich frage mich nur, ob man nicht in irgendeiner Weise den Gewährleistunganspruch eines neuen Womo gefährdet, wenn man den Unterbodenschutz innerhalb der 2jährigen Gewährleistung durchführen lässt.
    Liebe Grüß

    Dieter Wisniewski

  5. Mir ist noch kein Auto weggerostet, aber ich pflege meine Fahrzeuge auch etwas.
    Heißt vor allem regelmäßige Wäsche und wenigstens 2x im Jahr wachsen.
    Ein Teil des Rostes auf den Bildern ist eindeutig AUF dem Lack also außen.

    Alle die eine Unterbodenversiegelung vorhaben empfehle ich mal zu Googeln
    Unterbodenkonservierung – Geruch

    Man findet dort Besitzer die ihr relativ neues Fahrzeug nicht mehr nutzen konnten weil das Zeugs monatelang roch.
    Immerhin sitzt man bei Reisemobilen oft neben dem Fahrzeug, etwas was bei Lieferwagen und PKWs selten vorkommt.

    Beste Gruesse Bernd

  6. Hallo Jürgen, ein wichtiges Thema und danke für die vielen Hinweise. Da bin ich aber froh, dass wir ein voll verzinktes Chassis (Bj. 2020) haben. Bei der gelegentlichen Kontrolle der nostalgischen Punkte gibt’s bei mir noch keinen Roststippen. Auch bei den Schrauben und Befestigungen nicht. Das einzige, um was ich mich noch kümmern muss, ist der Kühlerschutz. Drücke allen Wohnmobilisten die Daumen, dass sie ähnliches Glück haben.
    Deiner Familie und dir: Bleibt gesund.

  7. Danke für den tollen Beitrag!
    Mein Bürstner ist jetzt 8 Jahre alt und ich und auch die Werkstatt konnte noch KEINEN Rost feststellen.
    Nicht zum Trotz, würde ich das auch gern machen lassen, denn der hat ja noch nicht einmal ein Viertel seiner Lebenszeit auf dem Buckel.
    Man merkt schon wenn sein Womo im Winter in einer Garage steht, oder wie wir im Winter in Spanien überwintern.
    Könnt Ihr mir nicht mal eine Werkstatt für Unterbodenkonservierung in meiner Nähe nennen?
    Mein Postleitzahlenbereich ist 99885 (Landkreis Gotha)
    Vielleicht auch nicht nur für mich interessant !
    Vielen Lieben Dank und Danke für den Beitrag!

    Gruß Manfred

    1. Hi Manfred, ich kann dir leider keine Werkstatt nehmen aber vielleicht jemand aus unserer Community – das Problem ist halt dass ich immer nur die empfehle, die ich selber auch kenne: daher meine Bitte an die Leser oder Zuschauer, schreib doch mal welche Werkstatt in eurer Nähe gute Arbeit geleistet hat.

  8. Hallo Jürgen,msl wieder ein tolles Thema Unterbodenschutz.
    Ich habe letztes Jahr bei meinem neuen Womo Unterbodenschutz und Hohlraumversigelung machen lassen u d bin sehr zufrieden. Der Unterbodenschutz wurde mit Dekalin und die Hohlraumversigelung mit Sanders gemacht. Alle Kabel und Schläuche wurde gelöst, sodass dahinter auch Unterbodenschutz angekommen ist. Ich habe das bei WCS in Goch machen lassen.
    Und nächstes Jahr zu Überprüfung, da schaut WCS nochmals nach.

  9. Liebe Komuniti,
    danke für ein heikles Thema! Beim Rostschutz ist sehr viel auch „Glauben“! Warum:
    Ich habe mir vor Jahren einen neuen X-Type gekauft. Ein tolles Allradauto!! Kaufentscheident war die explizit erfragte Hohlraumversiegelung. Mir wurde gesagt das das Auto kpl. verzinkt ist. Damit war die Entscheidung gefallen! Soweit war alles bestens und ich hatte eine große Freude.
    Nach 6 Jahren hatte ic die Diagnose v. Tüv: Türschwellen und Holme durchgerostet……. ca. 4000 € Schaden! Ja Gewährleistung abgelaufen…. Es war egal das Rost ja nicht auf Heute – Morgen auftritt! Ja und streiten gegen einen Konzern…. viel Spaß!
    Soweit mein Glauben an Verzinken.
    Bei anderen Fahrzeugen mit beim Kauf neuer Unterbodenversiegelung ist meine Erfahrung: Nach wenigen Jahren ist die Versiegelung oprisch noch ok….. doch an den Stellen die erfahrungsgemäß schlecht zu einsehen sind Löst sich der „Teer“. Da hat man dann Kapillartaschen die die Feuchtigkeit bestens konservieren und ?????
    Nach diesen Erfahrungen habe ich in meiner Jugend (vor 50 Jahren) eine pragmatische Lösung die heute ein absolutes „NO GO“ ist! Danach hatte ich keine Probleme mehr! Und ich fuhr das Auto 20 Jahre….bis der „Himmel“ innen von selbst herab kam.
    Zurück zum Womo…….. warum nicht beim Herstellauftrag gleich wenn die „Heirat“ noch offen ein wirklich vernünftiger erweiterter UBS anbringen und dann weiterbauen? Ist vermutlich auch nicht gewollt…..?
    Also bleibt einem nur noch sich darum selbst zu kümmern!
    Bleibt bitte alle fitt!

    Werner

    1. Hallo Karl,
      Gibt es vielleicht, aber ich kenne keine.
      Das ist auch der Grund warum ich zu Roland gefahren bin.
      Dort hatte ich schon vorab ein gutes Gefühl und mehrere positive Berichte und die wurden dann vor Ort bestätigt.

      1. Darf ich nochmal wg. des Unterbodens fragen. Weißt du, ob es im Großraum Rhein-Main Gebiet (+-50 km) eine Waschanlage gibt, wo man wenigstens eine Unterbodenwäsche machen kann? Für außen gibt es ein sehr gute, Waschservice Gebauer in Bad Soden-Salmünster, aber der macht keine Unterbodenwäsche. Und LKW Waschanlagen soll man ja meiden…

  10. Bei Knaus kann einem die Dichtigkeitsgarantie erlöschen, wenn man das machen lässt. ein Blick ins Kleimgedruckte der selbigen sollte vorher auf jedenfall passieren. Sonst kommt einen im Falle des Falles diese Versiegelung sehr teuer im Nachgang!

  11. Hallo Jürgen,
    sehr interessanter Beitrag.
    Roland Neffke und seine Jungs scheinen ja wirklich Ahnung zu haben, das steht außer Frage.

    Wie siehts aber bei einer Behandlung von Neufahrzeugen aus, in unserem Fall einem 540 Sunlight Cliff Adventure auf Fiat, den wir in wenigen Wochen bekommen?
    Werden Kunststoffteile und Leitungen bei Roland Neffke vor der Konservierung abgebaut, wird das Fahrzeug eingepackt und anschließend gründlich gereinigt?

    Auf der CMT vor Ort in Halle 1 ist der Stand der „Rostschutzklinik“ in Freiberg. Die behandeln seit jahren auch neue Wohnmobile, schön mit Photodokumentation der einzelnen Schritte, werben mit Beiträgen aus Promobil. Jeder schwört auf sein eigenes Mittelchen, wer hat Recht? Frage 5 Profis, hast du 5 Meinungen.
    Kennst du die Rostschutzklinik, sind die kompetent oder einfach überteuert, bzw. wie sind da allgemein die Erfahrungen und Meinungen der anderen You Tube Kollegen?
    Und wie siehts generell mit der Neuwagengarantie aus, wenn man diesbezüglich Hand anlegt bei den Fahrzeugen?
    Fragen über Fragen, da kann man schnell vieles gutgemeint falsch machen.
    Ich würde mich auf deine Antwort freuen, vielen herzlichen Dank schonmal und viele Grüße,
    Christian

    1. Hallo Christian!
      Wie du im Film siehst, wurde das Fahrzeug komplett eingepackt und hinterher war es sauber, wie zuvor. Da achtet Roland Neff sehr darauf. Auch alle Öffnungen, Löcher wurden sorgfältig abgeklebt und Teile, die nicht mit Konservierung versehen werden dürfen ebenfalls, oder sie werden sogar abgeschraubt.
      Zu den Mitteln ist im Film auch alles gesagt: Branchenprimus ist m.E. TimeMAX und das kannst du auch bei Roland Neff haben, er hat bei mir Würth verarbeitet, da er der gute Erfahrungen bei einem günstigen Preis gemacht hat.

      Zur Neuwagengarantie:
      Da kann ich nichts dazu sagen, wage auch zu bezweifeln, dass man die Garantie deswegen ausschließen kann, das werden aber am Ende immer Gerichte entscheiden.
      Im Gegenteil, warum sollte eine Maßnahme, die nachweislich hilft, ein Ausschlusskriterium sein?
      Gruß
      Jürgen
      P.S.: Zur Rostschutzklinik kann ich nichts sagen – aber warum sollten die schlecht sein?

      1. Hallo Jürgen,

        vielen Dank für deine Antwort.
        Was die Garantie anbelangt, habe ich endlich Nachricht vom Händler erhalten. Nach Rücksprache mit dem Hersteller gibt es keinerlei Enwände gegen die Hohlraumkonservierung/
        Unterbodenschutz. Die Garantieleistungen sind dadurch nicht beeinträchtigt.

        Die Rostschutzklinik macht gute Arbeit, will aber auch beim Neuwagen die Trockeneisstrahlung vor der Behandlung durchführen. Das ist natürlich sehr kostenintensiv. Sie begründen diesen Schritt mit dem langen Stehen des Fahrzeugs auf der Halde und beim Händler.
        Außerdem wären die Blechteile von Stellantis/Fiat zwar verzinkt, aber die Schnittkanten und Schweißpunkte seien durch den Umbau zum Wohnmobil vom Hersteller ungeschützt. Außerdem befinden sich immer noch Metallspäne am Fahrzeug, diese würden durch die Trockeneisbehandlung entfernt, ebenso Sprühnebel der Lackierungsarbeiten.

        Ich habe mit Roland Neffke telefoniert, der hält diese Maßnahmen für übertrieben, was wiederum den Geldbeutel schont.
        Ich werde die Arbeiten jedenfalls bei ihm durchführen lassen, eure Argumente haben mich überzeugt.

        Eine Frage nach dem Geruch habe ich noch.
        Daß man in der ersten Woche nach Behandlung nicht im Fahrzeug übernachten sollte, habe ich mitbekommen.
        Aber wie lange hält der Geruch ungefähr noch an? Geht er überhaupt komplett weg?

        Vielen Dank, alles Gute und immer eine sichere Fahrt,

        viele Grüße Christian

        1. Hi Christian!
          Ja, er geht weg. Komplett. Wir waren im Herbst und im Winter (Tour de Weihnachtsmarkt), auf der CMT und jetzt wieder in Meschede unterwegs. Nix.
          Ich habe ja sogar im Fahrzeug bei Roland übernachtet – das kann ich nicht empfehlen. Einige Tage später hatte ich das Gefühl, dass der Geruch schon draußen nachlässt, aber im Innenraum sich (durch Öffnungen im Boden???) noch hält. 14 Tage später habe ich nichts mehr gerochen, das empfindliche Näschen meiner Frau sah das anders, drei Wochen später sind wir zur Tour de Weihnachtsmarkt aufgebrochen und da war definitiv nichts mehr. Ich kann mir vorstellen, dass der Geruch schneller verfliegt, wenn es wärmer ist – bei uns war es ja November / Dezember und durch Schnee und Eis sehr kalt.

  12. Hallo Jürgen,

    wir hatten uns auch seit dem Bericht von ISA mit dem Gedanken an Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung beschäftigt.
    Nach einem Blick unter das Fahrzeug war ich ein wenig erschüttert wegen einiger Schraubenmuttern, die bereits Rost angesetzt hatten. Das erzeugt natürlich auch diversen Flugrost der auch schnell auf das Chassis übergreifen kann.
    Da wurde möglicherweise am Material der Schrauben gespart, dennd as Fahrzeug ist erst ca. 3 Jahre alt….
    Dein Video hat uns dann von Roland Neffke überzeugt und letzte Woche hatten wir unser Womo erst bei ihm und direkt im Anschluss bei Gerd Seiter zur Glas-Keramik-Versiegelung, der mir ganz unbürokratisch den anschliessenden Termin ebenfalls zusagte.
    Wie Du auch schon geschrieben hast, ist Roland Neffke wirklich ein Vollblutschrauber und ich hatte einige wirklich tolle Gespräche mit ihm an die ich mich gerne erinnere.
    Er ist schon ein ganz besonderer und toller Mensch und ich frage mich langsam wo Du die nur immer wieder hernimmst 😉
    Ich habe das Womo nach einer Woche (am Wochenende) dann wieder abgeholt und der befürchtete Geruch war quasi schon gar nicht mehr wahrzunehmen.
    Wegen dem doch etwas feuchten Wetters wird das vollständige Trocknen wohl noch ein Bisschen dauern aber der Geruch ist schon mal kein Problem mehr.
    Ich habe ein richtig gutes Gefühl damit etwas getan zu haben um die Lebensdauer des Fahrzeugs zu verlängern.
    Für mich bist Du mit Deinen Berichten eine sehr vertrauensvolle Referenz auf die ich mich gerne verlasse.
    Mach weiter so und ich freue mich schon auf Deinen nächsten Berichte!
    Bis bald auf dem Platz

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