Alden Sat-Anlage: Der Trick mit dem Steuergerät

In einem älteren Posting schrieb jemand in einem Kommentar:

„…warum hängt das Gerät direkt am SAT-Receiver?
Ist der eingebaute Sat-Empfänger zu schlecht, oder sind die Umschaltzeiten zu langsam?
Ein „unnötiges“ Gerät verbraucht unnötig Strom.
Freundliche Grüße“

Stimmt, dachte ich. Ok, wir lassen oft den TV komplett aus und hören über den Receiver dann Radio. Spart den TV. Aber umgekehrt wird natürlich auch ein Schuh daraus. Wenn der TV schon einen Sat-Empfänger eingebaut hat, dann braucht man natürlich nur einen Satelliten-Sucher, der die Antenne steuert.

Das hat ALDEN auch im Angebot: S.S.C.® HD Steuermodul

Die Anschlüsse sind identisch, ich brauche somit nur das Gerät austauschen. Natürlich geht nun das Antennenkabel in das Steuermodul und von dort an den TV.
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Stromanschluss, Motorkabel einstecken.
Zur Bedienung gibt es auch nicht viel zusagen: Einschalten: Taste „Schüssel aufstellen“ drücken. Nach wenigen Sekunden das beruhigende „Piep Piep“
Den Fernseher noch umschalten: Eingang ist nun nicht mehr HDMI, sondern SAT S. Und da der TV schon programmiert ist, hatten wir sofort ein klares Bild.

So muss das laufen.

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Bleibt die Frage: Warum muss aber das Steuermodul jetzt noch eingeschaltet sein? Verbraucht doch weiterhin – wenn auch wenig – Strom.
Für die Freisteher, ohne Landanschluss, kann das schon zuviel sein. Also ausschalten.

Und schwups ist das Bild weg. Wieder das Steuermodul eingeschaltet: Bild wieder da.

Offenbar schleußt das Steuermodul das Signal nicht einfach nur durch. Die Antenne ist ja ausgerichtet, also einfach das Antennenkabel direkt an den TV angeschlossen – und natürlich haben wir wieder sofort ein tolles Bild. Man benötigt ja das Steuermodul nur einmal, um den Satelliten zu finden, anschließend nicht mehr.
Aber jedes Mal dann die Kabel abschrauben?
Irgendwo lag noch ein Splitter. Den hänge ich in die Leitung zum Steuermodul und ein zweites vom Splitter direkt an den TV.
Nun haben TV und Steuermodul direkten Anschluss an die Antenne.2016-04-23_10-29-35_Womo_20160423_102935-1600 2016-04-23_10-32-18_Womo_20160423_103218-1600

Erster Test: Antenne fängt an zu drehen und hört nicht mehr auf.
Merkwürdig. Noch einmal alle Kabel überprüft: Zweiter Test. Gleiches Ergebnis.
Offenbar stört nun der TV das Steuermodul. Jeder versucht auf das LNB der Antenne zuzugreifen. Das kann nur für Verwirrung sorgen.

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Nächster Test: Ich schalte den TV komplett aus. Steuermodul an, Suche läuft. Er findet unmittelbar den Satelliten. Nun schalte ich das Steuermodul aus und den TV an:
Juppieeh – tadelloser Empfang!

Damit lässt sich leben: Erst den Satelliten suchen lassen und dann den TV anschalten – und das mit minimalsten Stromverbrauch.
Wer also auch auf das letzte KW achten will, der kann so noch etwas herausholen!

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Das Steuermodul ist stromlos, der TV funktioniert trotzdem

 

Ein ALDEN-Techniker bestätigt später meine Vermutung: „Ist bekannt: Der TV stört das Steuermodul während der Suche, daher ist das Signal nicht einfach nur durchgeschleift.“
Also, wenn man das Steuermodul umgehen will, dann ist der oben geschriebene Weg ein Möglichkeit.

5 Gedanken zu „Alden Sat-Anlage: Der Trick mit dem Steuergerät“

  1. Hallo eine Frage bitte, mein Womo würde aufgebrochen und Fernseher , Steuergerät und Reciver gestohlen. Meine Satantenne auf dem Dach ist von Kathrein kann ich trotzdem das Steuergerät von Alden nehmen Danke im voraus Torsten

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