Bärenbrunnerhof zum Abschluss

2016-05-04_12-34-23_Pfalz_20160504_123423-1600Erfweiler, klein, beschaulich, nett, ruhig.

Wir wandern am Morgen zur dicken Eiche. Ahnungslos wie immer. Es geht steil den Weg hinauf. An einem Kletterfelsen vorbei zieht sich der Weg, ein paar Mountainbiker überholen uns, aber richtig davon spurten können sie auch nicht. Ich sagte ja, der Weg ist steil.

Kurz vor einer Anhöhe sage ich noch zu Nadja: „…und oben steht ein Schild, dass die Eiche vor zwei Jahren gefällt wurde und nun ein neuer Baum da steht“.

Wir kommen um die Ecke und da liegt: „Die dicke Eiche“ und nebendran steht ein junger Baum.
Wir können uns vor Lachen kaum halten.
Aber der Anlass ist traurig. Irgendein Spinner hat Mitte der 90er den Baum so angesägt, dass er abstarb. Unfassbar: 300 Jahre gewachsen und dann so etwas.

Wir wandern weiter, die Wege sind extrem gut ausgeschildert und kommen nach zwei Stunden bei strahlendblauen Himmel am Bärenbrunnerhof an.
Von diesem hatten mir einmal Kletterer in der Fränkischen Schweiz erzählt. Nicht nur, dass es dort ein nettes Ausflugslokal (Bio-Gasthof) gibt, auch einen extrem gut bestückten Outdoor-Laden. Nicht einmal in einer Großstadt habe ich so eine große Auswahl gefunden. Echt erstaunlich (wenn auch beengt)

Damit geht der Urlaub zu Ende, wir stellen uns im Stau hintenan. Die B10 ist total gesperrt, das Navi weist uns einen Alternativweg und so kommen wir über das Stille Tal und Neustadt dann wieder nach Gimmeldingen. Der Täter kehrt immer an den Ort des Verbrechens zurück. Noch ein Besuch im schönen Blumenladen. Mittlerweile haben sich die Staus sogar aufgelöst und gegen Abend sind wir wieder Zuhause. Schön war´s !!!

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