Kameras am und im Wohnmobil

Von Gastautor Hannes Schleeh

KAMERAS AM WOHNMOBIL – EINSATZMÖGLICHKEITEN

 

Kamera am Wohnmobil

Hochauflösende Kameras und Bildschirme sind heute nicht mehr unbezahlbar wie noch vor 10 bis 20 Jahren. Das erleichtert nicht nur den totalitären Staaten die Überwachung der eigenen Bevölkerung, sondern auch uns Wohnmobilisten die Überwachung unserer fahrenden Häuser.

Kamera im öffentlichen Raum

Wie viele Kameras braucht man am Wohnmobil?

Außer dem Stromverbrauch, den Kosten und der Anzahl der Bildschirme begrenzt weiter nichts die Anzahl der möglichen Kameras im Wohnmobil.
Ich selbst fahre insgesamt sieben Kameras und zwei / drei Bildschirmen an meinem Wohnmobil durch die Gegend. Hier eine Aufzählung aller Kameras mit Funktion, Einbauort, Anzeigebildschirm und Einbauer:

  1. Rückfahrkamera in der Doppelaugen-Kamera am Heck, Ansicht über das Zenec 3756 Radio Navigation im Fahrerhaus, eingebaut ab Werk
Doppelaugenkamera am Eura Mobil ab Werk

2. Kamera mit Blick nach hinten unten in der Doppelaugen-Kamera am Heck, Ansicht über das Zenec 3756 Radio Navigation im Fahrerhaus, eingebaut ab Werk

Doppelaugenkamera am Eura Mobil ab Werk mit Schneehäubchen

3. Grauwasserablass-Kamera unter dem Fahrzeug, Ansicht über das Zenec 3756 Radio Navigation im Fahrerhaus, selbst eingebaut (inzwischen in Version 3)

Grauwasserablass-Kamera Bild im Cockpit

4. Toter-Winkel Kamera am Arm des Spiegels auf der Beifahrerseite, Ansicht über das Zenec 3756 Radio Navigation im Fahrerhaus, selbst eingebaut (war mal als Frontkamera unten im Spoiler eingebaut)

Rechtsaußen Kamera Toter Winkel Wohnmobil

5. 170 Grad Heckkamera zur Überwachung des rückwärtigen Verkehrs und Dashcam-Funktion, Ansicht über den Bildschirm im virtuellen Rückspiegel, selbst eingebaut (inzwischen in Version 3) Den Einbau habe ich hier beschrieben.

Alles-im-Blick-virtueller-Rückspiegel-und-Rückfahrkamera-mit-Ton
Alles im Blick virtueller Rückspiegel und Rückfahrkamera

6. Frontkamera-Dashcam, Ansicht über den Bildschirm im virtuellen Rückspiegel, selbst eingebaut

Dashcam Front im Eura Mobil

7. Logitech Kamera zur Überwachung des Innenraumes, Ansicht über das Smartphone, selbst eingebaut

Kamera zur Innenraum-Überwachung

Welche Kameras könnte man noch verbauen?

Was ich noch gerne hätte, was mir aber derzeit zu teuer und aufwändig im Einbau ist, wäre eine Birdview-Kamera. Das sind dann noch einmal vier Kameras an jeder Fahrzeugseite eine und je eine an Heck und Front. Die zeigen dann in einem gemeinsamen Bild eine Ansicht des Fahrzeuges von oben. Wie das beim Wohnmobil aussieht, könnt Ihr bei Jürgen sehen, der so eine eingebaut bekommen hat.

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Genial finde ich auch die Höhenkameras am Wohnmobil von René Schmidt, der damit sehen kann, ob sein Wohnmobil durch eine Brücke oder einen Tunnel passt. Er hat eine davon immer auf einem extra Bildschirm.

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Kamera nach vorne kann man auch unten am Fahrzeug einbauen, das hatte ich auch schon.

Frontkamera Eura Mobil

Aber die habe ich so wenig gebraucht, das ich sie als Tote-Winkel-Kamera auf den Beifahrer-Außenspiegel umgebaut habe.

Kamera für den toten Winkel an der rechten Fahrzeugseite

Was habt Ihr denn so an Kameras in Eueren Wohnmobilen verbaut? Schreibt es mir in die Kommentare. Wenn es Fragen zum Einbau gibt, auch her damit. Ist nicht zu schwer, das Kabelziehen braucht am meisten Zeit.

Hannes Schleeh schreibt auf Womo.blog ehrenamtlich und wenn ihr etwas Gutes tun wollt:
Er freut sich über einen Kaffee, dem ihr ihm über diesen Link spendieren könnt:

Hannes Schleeh

Hannes Schleeh

Gastautor bei Womo.blog
www.schleeh.de

– Enthält Werbung –

Anmerkung von Womo.blog:

Wir nutzen im Wohnmobil die Überwachungskameras von BLINK,
einem Produkt von Amazon.

Von Amazon gibt es mittlerweile eine ganze Blink-Familie.
Von Mini bis Outdoor.
Ab 39 Euro.
Hier sehr ihr das komplette Programm.

Zum Womo.blog Artikel:

Unser Blog dazu erzählt nicht nur über unsere Erfahrungen in Rumänien damit, auch als Wildkamera ist sier überraschend einfach zu nutzen.

Zum Artikel

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14 Antworten

  1. Beitrag sinnvoll um zu zeigen, wie gut es uns in D geht, dass darüber ernsthaft geschrieben und berichtet werden soll. Also insofern die Welt in D noch in Ordnung. Top.

    Zum Beitrag:
    Verzeihung, aber Du hast zu viel Zeit und Geld.

    Rückfahrkamera reicht völlig aus.

    Eine Kamera für das Dach, dass ich durchpasse…..Kopf schütteln. So ein Unsinn. Auch er ein Kandidat wie oben mit Zeit und Geld…

    Ne Innenraumkamera…..Bau doch noch eine in den Pott ein. Dann könnt ihr euch gegenseitig beim Toilettengang anfeuern…..

    1. Soll dein kleiner intellektueller Erguss nicht eher in deinen Pott rein?
      Wenn man mit dem Zeitfaktur argumentiert sollten Sie mit gutem Beispiel voran gehen und erst garnicht kommentieren.
      Mit ihrem Argument sich selbst widerlegen, genau mein Humor.🤭

    1. Hallo Fritz,

      wenn Du ein altes Smartphone mit eingelgter SIM-Karte hast, dann geht das auch. Aber die SIM-Karte in einen WLAN-Router einlegen dann kannst Du nicht nur mit einer Kamera überwachen, sonder auch noch andere Internetfähige Geräte im Wohnmobil betreiben.

      Gruß Hannes

  2. Hallo und Danke für den sehr guten Tipp ein wenig teuer, aber bei 200 000 Startpreis für die 9 m Länge ist das auch noch für uns alte Ossi Rentner zu stemmen. Von oben die Rakete beim Einparken zu sehen ist doch sehr toll, wenn man gerade anfängt und schon über 80 Jahre alt ist. Mit 13 m Länge als Gespann hätte ich mir das gerne gewünst und für unsere Weltreisen seit 2006 mit kleinere Sprinter-Campern auch, aber das ging noch.

    1. Hallo Ernsting,

      da kann ich nur sagen: Jeder kann, keiner muss! Viel Spass mit Deinem 200.000 Euro 9 Meter Geschoss mit Anhänger. Respekt, wenn Du Dich das mit 80 als Anfänger zu fahren traust! 😉

      Gruß Hannes

  3. Vielen Dank Hannes für das Aufzeigen dieser wirklich sehr vielfältigen Möglichkeiten, Kameras am und im Womo zu installieren. Sicherlich mag jeder für sich entscheiden, was er möchte oder nicht. Bei unserem knapp 26 Jahre alten Rudi bin ich – als Technik-Freak – eher derjenige, der aufpassen muss, dass er einen Oldtimer nicht in ein „Raumschiff Enterprise“ verwandelt. 🙂 Ich bin aber immer noch auf der Suche nach einer hochwertigen (kabellosen) Rückfahrkamera, weil ich mit der verbauten nicht sehr glücklich bin.

    Hallo Jürgen, dir auch vielen Dank für diesen tollen Gastbeitrag. Wieder ein paar Ideen mehr, über die ich nachdenken kann… 🙂

    1. Solltest Du ein Garmin- Navi nutzen, kann ich die BC40 empfehlen. Leider nur mit Batterien betreibbar, was sie vglw. groß macht und sich deshalb optisch nicht so richtig gut am Heck einfügen lässt….positiv ist aber, dass die beiden Batterien eine ganze Saison durchhalten.

      Hatte vorher die BC30 und das ist von der Auflösung leider Käse und reichte für mich nicht.

  4. Hallo Hannes,
    wir haben durch die BirdView je eine Kamera vorne und hinten und an jeder Seite,
    eine Kamera am Abwassertank, zwei als Rückfahrkamera und noch ein oder zwei Blink im Innenraum dabei.
    Oben auf dem Dach glaube ich keine zu brauchen. Wobei, dann müsste der Partner in niedrigen Durchfahrten nicht mehr aussteigen. Ach ne – die sparen wir uns 🙂

    1. Hallo Jürgen,

      da hast Du ja mehr Kameras (8-9) als ich! Da muss ich unbedingt Nachrüsten!! 😉
      Birdview fehlt mir noch, habe ich im Audi und finde es eine super Möglichkeit nirgends anzuecken, außer bei sehr Technik-feindlichen Menschen: 😉

      Gruß Hannes

    1. Hallo Axel,

      mein werkseitig verbautes Zenec 3756 hat 3 Kamera-Eingänge. Der ebenfalls werkseitig verbauten Doppelaugenkamera von Dometic ist ein kleines Kästchen hinter dem Zenec vorgeschaltet. Damit belegt sie nur einen Eingang. Eingänge am Zenec sind cinch.

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