Motorschaden – Pech gehabt, es geht trotzdem weiter

Heute erfahrt ihr, warum es bei uns etwas ruhiger war und wir auch nicht in die Normandie gefahren sind.
Nein, es liegt weder am Motor, am Hersteller oder an mangelnder Qualität.
Was uns passiert ist, kann jedem passieren, auch wenn es sehr, sehr unwahrscheinlich ist.
Einfach Pech gehabt.
Und damit nicht genug, war wochenlang auch kein Ersatzmotor zu bekommen.
Nun hat die Werkstatt zumindest einen Motor bekommen und wir wissen: Es geht weiter.

Aber der Reihe nach.

Der Unfall

Die Geschichte hört sich so unwahrscheinlich an, dass ich sie selbst nicht glauben würde.
Und doch ist die Verkettung unglücklicher Zufälle schon wieder so genial, dass man sie einfach erzählen muss:

Wir kamen vom Caravan Salon nach Hause, haben das Wohnmobil erst einmal im Hof stehen lassen, um auszuladen und sauber zu machen, wie wir es immer tun. 
Am nächsten Tag fahre ich unseren Fiat Ducato in unseren Carport.
Beim Einfahren klappt alles wie gewohnt, schön 
langsam fahre ich hinein, da ein Carport nun einmal eng ist, und fahre unser Wohnmobil weit nach vorne – alles wie immer.

Kurz vor dem Zielpunkt gibt es einen Ruck, es jault kurz auf und dann verreckt abrupt der Motor.
Schon da fuhr mir der Schreck in die Glieder.
Handbremse an und aus dem Wagen und mich unters Wohnmobil gelegt:

Steinplatte - Motorschutzwanne - Keilriemen

Was haben eine Steinplatte, eine Motorschutzwanne und ein Keilriemen mit einem Motorschaden zu tun?
Im besten Fall natürlich nichts.
Aber durch eine Verkettung unglücklicher Zufälle bei uns doch einiges.

Mit dem rechten Vorderrad fahre ich über eine der Steinplatten, die im Carport liegen.
Tausendmal gemacht – jetzt bricht eine der großen Platten in der Mitte durch und vielleicht gerade weil man langsam fährt, stellt sie sich durch den Druck des Vorderrads aufrecht, drückt von unten die Motorschutzwanne ein. Man sieht im oberen Bild noch den Knick in der Wanne.
Dieser Knick drückt nun von unten gegen die Keilriemen.

Die Keilriemen reißen, das war das quietschende Geräusch und wenn ihr euch das Bild anseht, fällt euch ein „Faden“ auf, der links neben dem Keilriemenrad zu sehen ist.
An dieser Stelle sind Fetzen des Keilriemens in den Motor zum Zahnriemen gelangt.
Der Zahnriemen ist für die Steuerung von Kolben und Ventilen im Motor zuständig. Nur wenn der richtig sitzt und arbeitet, stimmt der Takt im Motor.
Die Fetzen haben den Zahnriemen offenbar um eine oder mehrere Zähne weiter gedrückt und wer sich mit Motoren auskennt, weiß: Wir haben einen fatalen Motorschaden.
Noch habe ich Hoffnung, versuche die Fetzen heraus zu bekommen, aber vergebens.

Motorschutzwanne mit Schleifspuren des Keilriemens

Gefühlschaos

Wir sind am Boden zerstört.
Wissen nicht weiter.
Verschiedene Werkstätten weigern sich einen Mechaniker vorbei zu schicken, der sich das Problem anschaut. „Für sowas haben wir keine Zeit und keine Leute!“
Wir trauen uns auch nicht den Wagen zu starten, wollen nicht, dass das, was zu retten ist, auch noch kaputt geht.
Ich biete einem Mechaniker Geld fürs vorbeikommen – nicht einmal das hat geholfen.
„Bringen sie den Wagen vorbei!“
Wie denn? Mittlerweile bin ich enttäuscht und sauer.
Wie sollen wir denn den Wagen aus dem Carport bekommen? Ohne Motor? Rückwärts? Schieben?

Versicherung

Irgendwann melde ich den Schaden meiner Versicherung in der Hoffnung, dass die mir hilft. Oder eine Idee hat.
Zumindest wird mir Hoffnung gemacht, dass das ein Kaskoschaden sei.
Der Wagen war ja im Fahren und dementsprechend sei es ein Unfall.
Später höre ich davon nichts mehr von der Versicherung, doch dazu später mehr.
Zumindest nimmt man den Schaden auf und will einen Gutachter schicken. 

ADAC

So kommt mir die Idee, den ADAC anzurufen.
Wir sind zwar auf dem eigenen Grundstück – gilt da auch der ADAC Familientarif, frage ich als erstes: „Ja, klar,“ sagt die Dame am Telefon.
Die erste freundliche und um Hilfe bemühte Stimme in diesen Tagen.
Sie lässt sich den Schaden beschreiben und auch das Problem Carport.
„Da muss er raus und in die Werkstatt, das nehme ich auf und suche jemand, der ihnen hilft“
WOW – damit hatte ich nicht gerechnet.
Denn der Carport ist nur ein Teil des Problems.
Baulich ist es bei uns extrem eng. Um in den Carport zu kommen, muss ich rückwärts durch unseren Hof in den Garten und habe an manchen Stellen nur 2 cm Platz an den Seitenspiegeln.

 

Abschleppdienst

Der erste Kontakt mit einem Abschlepper ist auch dementsprechend ernüchternd:
„Wenn der Wagen nicht auf der Straße steht, kommen wir nicht“
Doch mit dem Hinweis auf den ADAC und dem Zusenden eines Videos über unsere „Einbausituation“ kommen wir im zweiten Gespräch schon besser klar.
„Der Chef sagt, das kriegen wir hin“

Kostet zwar einen Aufpreis, da der ADAC nicht alle Kosten übernimmt, aber die 350 Euro zahle ich am Ende gern.
Schaut euch den Clip an und ihr wisst warum.

Mit zwei Fahrzeugen kommen die Männer des Abschleppdienst. Vollprofis. Und immer mit noch einer Idee. Das bekommen wir hin.
Ein kleineres Fahrzeug ist mit einer Winde ausgestattet und zieht das Wohnmobil zentimetergenau aus dem Carport und anschließend durch den Hof auf die Straße. Das ist Maßarbeit.
Als wir nach zwei Stunden (!) endlich das Wohnmobil auf der Straße haben, fällt uns ein Stein vom Herz und Nadja und ich liegen uns in den Armen:  
Es geht voran. Der große Abschlepper bringt unser Wohnmobil in unsere Lieblings-Schrauber Werkstatt. 
Unsere Fiat Werkstatt hatte dankend abgelehnt, bis Dezember keine Zeit. Auf einen Rückruf von Fiat Professionell warten wir bis heute,
Vom Motorschaden bis zum Abschleppen sind mittlerweile vier Tage vergangen.

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Mehr Informationen

Motorschaden

Hatten die Männer vom Abschleppdienst noch einmal alle Register gezogen, um den Wagen anzuwerfen, ist mittlerweile klar: Der Motor ist hinüber.
Anfangs kamen noch Fragen, ob ich vielleicht Benzin getankt hätte (glücklicherweise hatte ich die letzte Tankquittung in der Tasche: Diesel – Glück gehabt), aber spätestens der Gutachter bestätigte:
Motorschaden.
Liest man sein Gutachten, dass immerhin schon nach wenigen Tagen vorlag, dann weiß man : Jetzt geht es ums Geld. Viel Geld.
Der neue Motor wird mit 16.000 Euro angesetzt.
Und der Gutachter empfiehlt mir, nicht den alten Motor reparieren zu lassen, sondern einen neuen einzubauen.
„Die Kolben haben bestimmt auch was abbekommen und das macht sich erst nach 50.000 Kilometern bemerkbar. Würd ich nicht machen“, sagt er.

Versicherung

Ich hatte bei meiner Versicherung immer gute Ansprechpartner und alles wurde anstandslos und korrekt bearbeitet und abgewickelt.
Wir hatten aber auch noch nie so einen hohen Schaden.
Nach vierzehn Tagen fragt meine Werkstatt, ob ich denn schon etwas von der Versicherung gehört hätte. Sie hätten nur das Gutachten bekommen.
Anruf bei der Versicherung: „Wir haben ihnen zwei Briefe geschrieben mit Formularen, die sie hätten ausfüllen müssen“
Weder Brief eins, noch Brief zwei sind bei uns angekommen.
Warum, so frage ich nach, haben sie es nicht wie üblich per eMail geschickt? Schweigen auf der anderen Seite.
Ich bekommen dann ein Formular per eMail. Wieso dann eigentlich zwei Briefe, die nicht ankommen? Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Das Formular sofort ausgefüllt zurück geschickt, haben weder die Werkstatt noch wir auch nach vier Wochen eine Antwort. Nicht einmal eine Eingangsbestätigung.
Also rufe ich wieder dort an. 
„Waren sie betrunken?“, fragt der Mann auf der anderen Seite. „Das ist im Formular nicht ausgefüllt.“
Ernsthaft jetzt? Warum fragen sie dann nicht nach? Ich hatte in meiner Mail darum gebeten, zu überprüfen, ob etwas fehlt und sich gegebenenfalls bei mir zu melden.
„Ach, sie hatten ja schon bei der ersten Meldung angegeben, nicht getrunken zu haben. Ich gebs an die Kollegin weiter“

Hört sich irgendwie nicht kompetent an und auch nicht nach Schadensregulierung. Da ahne ich nichts Gutes!

Aber hoffen wir mal, dass die Versicherung am Ende zahlt.
Der Gutachter schreibt, dass ein neuer Motor eine Werterhöhung von 3.500 Euro ausmacht.

Wir sind gespannt, wie das weiter geht – und das dürfte auch für euch noch spannend werden.

Wie gehts weiter?

Nadja und ich sitzen am Küchentisch und wieder stellen wir uns die Frage:
Ist Camping weiterhin unser Ding, oder war das ein Zeichen des Himmels, etwas anderes zu tun.
Und wie 2012, als wir den geplatzten Reifen am Wohnwagen hatten und 2016, als der fehlerhafte Fordmotor in unserem Wohnmobil bei gerade einmal 80.000 km den Kolben hat reißen lassen, stellten wir uns die Frage:

Geht es weiter?

Fernreisen? Australien, Nepal, Südamerika – würde uns schon reizen.
Aber mal auf die Schnelle in den Odenwald, die Wetterau, nach Frankreich oder Polen.
Ja, das ist uns wichtiger.
Und schnell ist uns auch klar, dass wir kein anderes Wohnmobil wollen.
Der Grundriss ist genial und genau unser Ding.
Ein neues Fahrzeug mitnichten besser. Und die Motoren sicher noch problembehafteter wie unser Euro 6 Motor.

Also ja, ein neuer Motor muss her und egal, ob die Versicherung zahlt oder wir es aus eigener Tasche berappen müssen:

Wir wollen wieder campen.

Kein Motor in Sicht

Und dann kommt es, wie es kommen muss.
Die Werkstatt unseres Vertrauens findet keinen Motor.
Neu schon gar nicht. Der Markt ist leergefegt sagt der Chef.
Er sucht einen Rumpfmotor, der dann alle Anbauteile unseres alten Motors bekommt.
Er versucht es in ganz Deutschland, in Österreich, Polen. Auf keiner Plattform gibt es einen passenden Motor.
Wir warten und uns ist klar. Der nächste geplante Urlaub in die Normandie fällt ins Wasser.

Wochen vergehen.

Ab und an besuche ich unser Wohnmobil, aber der Anblick erschüttert mich jedes Mal.
Der Juniorchef macht mir Hoffnung: So schlimm ist das nicht.

Ende September dann die Botschaft. Ein Motor ist unterwegs.
Aber aus welchen Gründen auch immer verschiebt sich die Lieferung Woche um Woche und aus einem neuen Motor wird ein gebrauchter mit 41.000 Kilometern.
Natürlich sagen wir zu.
Der Seniorchef ist vom neuen, gebrauchten Motor überzeugt.
Der ist überprüft und besser, wie ihr alter.

Aktueller Stand:

Der Motor ist geliefert und geprüft und soll in den nächsten Tagen eingebaut werden.
Ein Vorteil ist, dass nun auch alle Anbauteile, Turbolader, Lichtmaschine neuer und jünger sind.
130.000 Kilometer vs. 41.000 Kilometer
Der Seniorchef ist überzeugt: Der Motor ist gut.
Die Versicherung hat immer noch nichts von sich hören lassen.
Unser Roadtrip in die Normandie ist ausgefallen und nun hoffen wir unsere „Tour de Weihnachtsmarkt“ mit dem Wohnmobil machen zu können und vielleicht noch das eine oder andere Wochenende im November unterwegs zu sein.
Aber dazu müsste der Wagen erst einmal wieder daheim sein.
Auf jeden Fall hat der Carport nun keine Platten mehr. Wir haben die Fläche betoniert. So ein Schaden kann nun nicht mehr passieren.

Wir halten euch auf dem laufenden, wie es mit dieser Geschichte weiter geht.
Eins haben wir gelernt:
Nicht den Kopf hängen lassen und Arschbacken zusammen kneifen.
Auch wenn es manchmal düster und dunkel aussieht, am Ende wartet auch wieder Licht auf einen.

Insofern: Sollte euch ein Unglück ereilen, bleibt positiv und macht das Beste daraus!

Picture of Jürgen Rode

Jürgen Rode

schreibt seit 2012 für Womo.blog und hat das Camping-Gen quasi mit der Muttermilch bekommen.
Im Wohnwagen seit 1968, später mit dem eigenen Zelt, im Auto durch Norwegen mit viel Regen, musste anschließend ein Kastenwagen her, der 1990 selbst ausgebaut wurde, mit den Kindern kam der Wohnwagen und als die fast aus dem Haus waren, 2012 die erste Weißware.

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32 Antworten

  1. Wow… Also das ist mal die ganz harte Schule. Schön, das nach dieser Odyssee nun endlich der neue, alte Motor da ist. Und ja: sowas passiert leider. Komplett unbedarft und unschuldig, aber dann um so heftiger. Versicherungen sind von Natur aus dein „Partner“ und für dich da, wenn sie nix zahlen sollen. Bei großen Schadensfällen sind fast alle Versicherungen zunächst einmal ein Gegner. Ich drücke euch jedenfalls die Daumen, und das man „sein Schätzchen“ nach all der Zeit behalten will ist völlig normal. Alles Gute und verliert nicht den Mut und nicht die grundsätzlich positive Haltung.

  2. kaum glauben, wenn es nicht stimmen würde. Passt wie im Film. Trotzdem, wie oft im Leben – was soll das ganze
    aufzeigen? Es kann doch kaum zufällig so viele Verknüpfungen geben! Warum, wozu? Ich hoffe ihr werdet die Erklärung des jetztigen
    Geheimnisses noch erfahren. Eine Fortsetzung der „Storie“ würde mich freuen. „Immer schön lächeln“ GlG. Peter

  3. Hallo Jürgen, ich kann deinen Frust verstehen. Vor kurzem hatte ich ein Problem mit dem EBL von Schaudt.
    Ich habe dort angefragt, ob man das Teil reparieren kann und wie lange es dauern würde. Ja, man kann es reparieren, es würde dann, Achtung, 3 – 4 Monate dauern.
    Wie soll man solche Aussagen noch verdauen? Ich habe mittlerweile das Gefühl, man versteckt sich immer noch hinter der Corona Krise.
    Du schreibst es ja, auf Antworten wartet man ewig. Ich selbst war als technischer Kundenberater, zuständig für die VAG in Deutschland. Ich hätte mich nicht getraut, derartige Aussagen abzugeben. Man hätte mich vom Hof gejagt.
    Was lernen wir, der Endverbraucher steht im Regen und keiner hilft!!!.
    Was viele vergessen habe, wir bezahlen den Lohn/Gehalt der Betriebe die wir beauftragen.
    Ich denke, das kapieren die nicht.

  4. Lieber Jürgen, echt eine saublöde Sache, die Euch da passiert ist! Die Entscheidungen kann ich nachvollziehen – würde wohl auch den Motor tauschen lassen. Allerdings muss man das finanziell auch erstmal packen – ich denke, nicht viele haben da mal auf die Schnelle 16 TEUR flüssig!! Hoffe, dass das alles hinhaut beim Einbau und ihr bald wieder losdüsen könnt! Das mit der Versicherung ist spannend – eigentlich ein klarer Unfall, der als Folge einen Motorschaden verursacht hat. Von daher wäre die Kasko eigentlich in der Pflicht… LG Markus

  5. Moin,
    Also erstmal da habt ihr echt Pech gehabt 🙄 und könnt einem schon sehr leid tuten .
    Jetzt zu eurem Motor was da der Gutachter sagt ist Blödsinn.
    Jeder gute Motorenbauer hätte den wieder hin bekommen 😉
    Rumpf wird überarbeitet sprich Kolben auf die erste oder zweite große aufgearbeitet kommt auf den Verschleiß an, Kurbelwelle wird abgedreht und neue Pleulager und Hauptlager mit dem Übermaß ersetzt .
    Der Zylinderkopf wird erneuert gibt’s als Kompleten Satz mit Ventilen .
    Dann kommt es auf die Riemenscheibe an hat die was abbekommen neu ,habt ihr Schaltung ? Wenn ja neues Schwungrad und Kupplung neu.
    Zur Vorsicht hätte ich dann den Turbolader erneuert.
    Der Zahnriemen mit Wasserpumpe und allen Umlenkrollen neu.
    Die Frage wäre gewesen bekommt man die Teile zügig braucht Eure Werkstatt den Platz oder hätte Das Womo so zusammen gebaut werden müssen damit man es aus der Werkstatt rollen kann bis der Motor fertig ist .
    Lg Uli & Ulli

  6. Hallo Jürgen,
    manchmal passieren Dinge da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
    Versicherungen versuchen leider sehr oft sich vor dem Ausgleich eines versichertem Schaden mit Ausflüchten zu drücken, dass kenne ich leider zu gut.
    Positiv denken und weiter dran bleiben denn oft hilft einfach nerven weiter. 😉

    Wir wünschen euch das alles bald wieder läuft und ihr wieder ans rollen kommt.
    Danke für deinen Bericht und die Informationen.

    Liebe Grüße heute aus Idstein auf dem Weg in den Westerwald 😉
    Berty und Bernd

  7. Dieser Stein… So ein Ärger… Ich kann mir vorstellen, wie Ihr Euch fühlt! Am Ende sind wir immer schlauer! Aber was gar nicht geht, dass nicht innerhalb von wenigen Tagen das Gutachten auf dem Tisch liegt und die Reparaturfreigabe mit alternativen Reparaturformen bekannt gegeben wird! Hier hätte ich Euch sehr gerne geholfen, das ist für mich ein Teil meines Jobs! Meldet euch doch mal bei mir! Liebe Grüße, Frank Pigge 0171/3479381

  8. Mann oh Mann, so etwas wünscht man nicht seinem ärgsten Feind. Über die Blutdrucksituation wollen wir nicht einmal nachdenken!
    Ich drücke beide Daumen, daß es sich zum Guten wendet und dem neuen alten Motor ein langes Leben beschert ist. Toi, toi, toi.

  9. Unglaublich…. wir drücken euch 4 Daumen, dass die Versicherung den Schaden letztendlich übernimmt! Dranbleiben 👍🏻 Vielen Dank, dass du die Odyssee so gut dokumentiert und aufbereitet hast – quasi ein Lehrstück wie das Leben spielen kann. Habe den Link weitergeleitet, guter Content muss sich verbreiten.

  10. Hallo Jürgen,
    Das ist ja wirklich eine fast „unglaubliche“ Geschichte. Ich bewundere eure Zuversicht. Hoffentlich klappt alles zum positiven Ausgang eurer Geschichte. Für mich ist es aber wieder ein Beweis das Deutschland eine Servicewüste ist. Solange du deine Zahlungen bei der Versicherung zahlst bist du der beste Kunde, aber wehe sie sollen 1,00€ zahlen.
    Es sollte auch keiner sagen sowas passiert mir nicht.
    Lieber Rolf, ich wünsche euch viel Kraft und das es zum guten ausgeht.
    LG Wolfgang Thiere

  11. Was für eine Verkettung von unglücklichen Umständen und Ereignissen. Trotz unverständlichem Verhalten von Fiat und Versicherung, trotzdem Lichtblicke von ADAC, Abschlepper und Werkstatt.
    Euch viel Glück weiterhin und Durchhaltevermögen!

  12. Hallo Jürgen, meine Güte was so alles passieren kann, echt ein grosser Mist. Aber auch das Drumherum mit der Versicherung ist echt übel, da fragt man sich schon wie die arbeiten. Drücke euch fest die Daumen daß alles gut wird und ihr wieder schöne Reisen macht und auch dass ihr nicht auf den Kosten sitzen bleibt, liebe Grüße Ute

  13. Hallo Jürgen,
    eine solche Situation wünscht man niemandem.
    Was mich irritiert hat ist der anscheinende Fakt, dass in Deinem Fall die Vollkasko Versicherung den Schaden übernehmen wird. Ich vermute mal, dass die wenigsten von uns diesen Schaden ihrer Versicherung gemeldet hätten.
    Ich bin jetzt sehr gespannt wie die Angelegenheit mit der Versicherung ausgeht.
    LG
    Axel

  14. Erstmal drücke ich euch die Daumen, was für eine Geschichte!!!
    Was einige Versicherungen angeht, Hochkrimminell wenn es ums bezahlen geht.
    Ich bin mal gespannt wie es weitergeht.
    Mit den besten Grüßen aus Köln
    Micha

  15. Ähnliches Problem, andere Ursache.Ventilabriss. Fiat Professional (Bischofshofen,A) sehr unprofessionell!! ADAC war dagegen sehr professionell
    Per Tieflader nach Deutschland. Meine Werkstatt hat den Motor in Ordnung gebracht.Laut Fiat hätte es ein neuer sein müssen. Fazit: Eine Gute Anbindung an die Werkstatt des Vertrauens ist essentiell. Und nie ohne ADAC unterwegs sein….

  16. Hallo Jürgen, hätte man den Motor nicht überarbeiten / instandsetzen lassen? Klang ja bei einigen Kommentaren auch an.
    Gute Nerven weiterhin und VG,
    Lutz

  17. Herrjeh, das sind Dinge, die niemand braucht!
    Zum Glück habt ihr wenigstens einen halbwegs erschwinglichen Ersatzmotor bekommen…
    Würde mich interessieren, wie es mit dem Einbau weitergeht, was die Versicherung macht ( bisher wohl nicht sehr ruhmvoll ), und was der Spaß dann gekostet hat – inkl Stellplatzbetonierung.

    Gesund bleiben und immer gute Fahrt!!

  18. danke für deine ausführliche Schilderung…hundertmal geht’s gut und 1x nicht!!! Versicherung wäre interessant!
    wünsche euch von Herzen das ihr bald wieder unterwegs sein dürft!
    LG Judith

  19. Hallo Jürgen,
    das mit dem fremden Austauschmotor musst mal etwas besser erläutern.

    Bei einem gebrauchten Motor mit 41.000km muss das Spenderfahrzeug ja fast ein Unfallfahrzeug gewesen sein.
    Dann muss der Unfall so heftig gewesen sein, dass man das Fahrzeug verschrotten musste, denn warum sollte sonst der Motor ausgebaut werden?

    Alternativ könnte dieser Austauschmotor noch so ein instandgesetzter Motorschaden sein, wie Du Ihn selbst hattest.

    In beiden Fällen würde ich eine Instandsetzung des eigenen Motors unbedingt vorziehen!

    Vermutlich wurdest Du da in der ganzen Aufregung „etwas falsch beraten“ und hast Dich von den „nicht lieferbar Aussagen“ zu einem falschen Schritt hinreißen lassen.

    Jetzt lässt Du für viel Geld einen gebrauchten Motor einbauen, von dem Du bestimmt viel weniger über die bisherige Nutzung weißt, wie von Deinem Motor. (Ist der mal mit zu wenig Öl gelaufen, war das ein starkes Unfallfahrzeug, wurde der Motor im kalten Zustand getreten usw…)

    Die Aussage „die Kolben haben bestimmt etwas abbekommen, das macht sich erst in 50.000km bemerkbar“ ist schon sehr „bemerkenswert“! Also 40.000 km wären kein Problem, oder wie?
    Im Gegenzug wird ein Motor, den man nicht kennt (und man sich auf die Angaben eines unbekannten Verkäufers verlassen muss, eingebaut und man geht nicht davon aus, dass dieser Motor vielleicht wegen enormer Probleme irgendwo ausgebaut wurde.

    Ich möchte hier bestimmt nichts mies machen, aber mit diesem Austauschmotor hätte ich ein ganz schlechtes Gefühl!

    Ich wünsche, dass alles gut verläuft und später keine Probleme auftreten.

    VG Paul

    1. Ich finde deine Kommentierung nicht vollkommen falsch, aber auch nicht wirklich richtig. Denn grundsätzlich ist davon auszugehen, dass ein Motor mit 40.000 km deutlich weniger Verschleiß hat als ein Motor mit über 100.000 km. Da beißt die Maus keinen Faden ab…😉
      Ich hätte eher die Kohle, die die Versicherung bezahlt, immerhin könnte es in Richtung 20.000 € gehen, in die Elektrifizierung des Wohnmobils gesteckt. Einen 150 kWh Akku rein und eine Reichweite von problemlos 500 km erreicht. CCS Ladung möglich mit 150 KW, an jeder blauen Steckdose aufladen, total entspanntes Reisen, es ist toll elektrisch mit Wohnmobil oder Wohnwagen zu reisen. Habe schon sehr viel Zeit mit diesem Reisen genossen! Liebe Grüße, Frank Pigge

      1. Wenn ich hier so mitlese, muss ich ehrlich gesagt schon etwas lachen, sorry!
        Du gehst also davon aus, dass ein 40.000km Motor weniger Verschleiß hat, als ein komplett überholter, auf Übermaß aufgebohrter, also quasi „neuer“ Motor?
        Bei solchen Annahmen wird die Maus nicht nur Fäden, sondern ganze Seile abbeißen.

        Und dann der Vorschlag ein wunderbares Diesel Wohnmobil auf Elektro umzurüsten.
        Dass Du schon sehr viel Zeit mit Elektro-Reisen genossen hast, kann ich mir gut vorstellen!
        Die meiste Zeit hast vermutlich an der Ladesäule, oder beim Suchen einer passenden Ladesäule genossen.
        Gerade bei Auslandsreisen ist man ja besonders gut versorgt mit starken E-Ladesäulen.

        Diese ganze grüne Ideeologie wird spätestens nach der nächsten Wahl zu Grabe getragen und zwar zurecht!
        Unser kleines Deutschland kann mit E-Wohnmobilen nicht das Weltklima retten.
        Wer so etwas glaubt, schützt das Klima besser, wenn er gleich zu Hause bleibt.

  20. Wenn du willst ich kann dir einen fabrikneuen Rumpfmotor besorgen und einbauen. Und das für wesentlich weniger als die 16.000€

    Bei Interesse bitte melden.

  21. Hier sind ja viele unglückliche Sachen zusammengekommen.
    Zuerst das aufkippende Pflaster, danach die Gutachteraussage und zuletzt die Werkstatt des Vertrauens.

    Das Pflaster wurde bereits beseitigt und kann somit abgehagt werden.
    Die Gutachteraussage (Gutachter rechnen nach Schadenshöhe ab) hat dann Folgeentscheidungen ausgelöst, die sagen wir mal, „nicht die besten Entscheidungen“ waren. Hier hätte jeder gute Motoreninstandsetzer in kürzerer Zeit und vor allem viel günstiger als für 16.000€ den Motor mit neuwertigen Eigenschaften und Garantie wieder hergestellt.
    Diese Werkstatt des Vertrauens hätte bei mir künftig wirklich gar kein Vertrauen mehr, denn eine gute Werkstatt berät den Kunden in alle Richtungen. Da wird dann auch mal angesprochen, dass eine Motorinstandsetzung nicht die schlechteste Lösung ist und es dafür spezielle Firmen gibt, die auch eine Garantie dafür geben.
    Dass es diese Rumpfmotoren als verfügbare Lagerware gibt, kann man selber im Internet sehen.
    Sonst könnte ja auch der User „Popp“ keinen Einbau anbieten.

    Das ist ein klassischer Fall, wobei offensichtlich mehrere nicht die beste Lösung für den Geschädigten gefunden haben, aber trotzdem gut davon Leben können.

  22. Hallo,
    geht die Geschichte auch weiter und ist der Motor nun eingebaut?
    Ich lese im Artikel vom 20.10.24 „Der Motor ist geliefert und geprüft und soll in den nächsten Tagen eingebaut werden.“
    Somit sollte doch mittlerweile alles erledigt sein, oder?
    Wie ist der Stand der Dinge?
    VG Hans

    1. Hallo Hans,
      es gab noch ein paar Wirrungen und wir warten immer noch.
      Ich werde ganz sicher, wenn es soweit ist, einen neuen Beitrag und Film machen.
      Nur Geduld – die haben wir auch. Und starke Nerven, denn spannend wird es ja, wenn abgerechnet wird…

  23. Sehr interessanter Bericht, wenn auch leidvoll für die Besitzer. Ich wünsche Ihnen, dass das Mobil bald wieder auf der Straße ist und der Traum weitergelebt werden kann!
    Welche Motoren werden eigentlich aktuell bei Fiat/Zitrone verbaut? Ist es ein Gemeinschaftsmotor von Stellantis oder hat jeder Hersteller seinen eigenen Motor? Ich hatte mal ein Eura Mobil BJ 2012, dort war ein 130 PS Iveco-Motor verbaut. Hat jemand Kenntnis?

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