Abschied von Deutschlands größtem Sandstrand

Nebel. Wir können kaum 10 Meter weit schauen. Bei diesem Wetter draußen im Watt – das kann lebensgefährlich sein.
So hatten wir es eigentlich die ganze Woche erwartet.

Beim Brötchen holen treffe ich den netten Parkplatzwächter und beiläufig frage ich ihn, warum denn heute schwere Betonklötze am Eingang liegen.

„Na,“ sagt er, „morgen früh werden hier die Stahlsperren angeschraubt. Dann ist der Parkplatz über den Winter gesperrt.“

Mir bleibt der Mund offen stehen. Gut, dass wir ins Gespräch kamen. Ansonsten hätten wir am Morgen ein Problem gehabt.
So beschließen wir beim Frühstück den Tag noch zu genießen und am Abend zu unserem Wasserschaden nach Hause zu fahren.

Gegen Mittag hebt sich der Nebel und wir wandern zur Strandbar 54°.

Das Wetter ist mies, es wird deutlich kälter – genau die richtige Stimmung für eine Tote Tante oder einen steifen Grog.
Die Nordlichter wissen schon, wie man die kalte Jahreszeit bekämpft.

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Den Rest des Nachmittags wandern wir entspannt durch die Dünen und am Meer entlang.
Es gibt nichts entspannenderes, als dem Schlagen der Wellen zuzuhören.

Aus dem Wohnmobil schauen wir stundenlang zu, wie die Sonne langsam untergeht. Lesen, essen, kuscheln.

Nach dem die Sonne untergegangen ist, machen wir uns auf den Weg Richtung Süden.

Auf Wiedersehen Meer im nächsten Jahr

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