Eifeltour: Wie der Laacher See entstand

2014-05-01_10-38-23_Maria Laach__MG_2490-1600Ich bin mir nicht sicher, ob es am 1. Mai auch so ist, wie bei uns zuhause. Aber es ist völlig normal, dass vormittags das Wetter gut ist und spätestens zum Nachmittag gibt es ein Gewitter. Die Feier der Kerbborsche an der Waldhütte stört das meist wenig, aber einen ganzen Tag Sonne zu haben ist genauso selten wie den ganzen Tag Regen.

Die Vorhersagen für dieses Jahr waren aber eher „den ganzen Tag Regen“. Noch nachts waren schüttete es ordentlich und morgens waren wir um so erstaunter, dass wir bei blauem Himmel und Sonnenschein aufwachten.

Dementsprechend planten wir wieder einmal um, und fuhren direkt zum Kloster Maria Laach, am Laacher See.

Kontemplation sucht man hier vergeblich. Tausende strömen hier vorbei und wir hatten wahrscheinlich noch Glück, der Parkplatz war nicht all zu voll.

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Natürlich ist die Kirche sehenswert und auch der Buchladen und Schnickesladen. Ausgesprochen gut besucht ist die Gärtnerei, die alles für den heimischen „Klostergarten“ zu bieten hat.

 

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Um den See fuhren wir mit dem Fahrrad. Ein Experiment. Denn laufend hätte ich es mit der kaputten Schulter nicht geschafft und Fahrrad bin ich bislang nicht gefahren. Aber es ging recht gut. Ich hätte nie gedacht, dass man beim normalen gehen so stark die Schultern benutzt – da ist Radfahren richtig entspannend.

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Der Laacher See ist vor 12.500 Jahren im Frühsommer an einem Dienstag entstanden, als unter der Eifel ein Magmastrom auf wassergetränkte Bodenschichten traf. Peng, flog die Choose in die Luft und es regnete 10 Tage lang Asche vom Himmel. Als sich alles wieder beruhigte hatten die Leute dort einen neuen See und aus Dankbarkeit bauten sie ein Kloster.
Naja, so ähnlich war es wohl. Aber ich bin sicher es war ein Dienstag. Freitags wäre so eine Katastrophe ja auch total doof, das ganze Wochenende versaut.

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Just zum Kaffee fing es an heftig zu regnen. .
Ganz wie zuhause. 1. Mai halt.

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Da wir noch Karten vom Vulkanmuseum „Terra Vulcanica“ hatten, manchten wir uns wieder auf nach Mayen. Und ich muß sagen: Das zweite Museum in Mayen, dass den Besucher einbindet und das Thema „erfahren“ lässt! Wenn man dann mal selbst versucht das Mühlrad zu drehen oder mit viel Kraft einen Stein zu ziehen, heben, schieben – wird Geschichte erfahrbar. Klasse gemacht. Und dann in der Parklandschaft sieht man die alten Kräne udnd Abbauflächen mit anderen Augen. Sehr zu empfehlen – auch ohne Kinder.

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