Schweden 2015: Fjällbacka – Schären, Sonne, Schwedenhäuschen

aber mit gut 10 bewertet, zu schwer für uns
aber mit gut 10 bewertet, zu schwer für uns

Wir haben es geschafft! Stehen auf „unserem“ Campingplatz in Fjällbacka. Klein ist er, direkt an den Schären, in unmittelbarer Nähe zu Fjällbacka.
Beliebt und zu 95% mit Dauercampern muss man schon Glück haben. Oder wissen, wann man anreisen muss.
Morgens gegen 10 Uhr ist wohl die beste Zeit in der Hochsaison. Dann fahren immer einige Camper davon und auf der Wiese wird Platz.
Nicht gerade freundlich haben uns die Verwalter gestern abgefertigt. Aber das kennen wir vom letzten Jahr und davon sollte man sich nicht stören lassen. Hier weiß man, dass man zu den beliebtesten Campingplätzen gehört und kann sich Launen erlauben.

Ganz anders die Frau an der Stellplatzwiese. Sie wohnt am ersten Campingplatz und weist die Wohnmobile und Zelte ein. Diese Dame ist extrem nett, dass krasse Gegenteil zur Rezeption.

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Wir wählen einen netten Platz, der auch noch Abends Sonne verspricht und planen die nächsten Tage: Klettern, bummeln, kajaken.
Mit der Ruhe im Wald ist es natürlich vorbei, aber wir haben es ja nicht anders gewollt.

Als erstes fahren wir 20 Kilometer ins Inland zurück, um ein wenig zu klettern.
Endlich können wir das Seil auspacken und wieder an den Fels.
Aber die Überraschung kommt ganz schnell. In Schweden sind die Felsen viel runder, die Griffe oft schwer zu halten. Und noch dazu: kaum Absicherung. Wir kämpfen uns einige Routen nach oben, aber zum Teil sind sie schwer und hart und die Linie nicht immer eindeutig. Oft rufe ich Inga zu: „Die haben sie doch nicht mehr alle“


Irgendwann haben wir uns an die runden Strukturen gewöhnt. Ist ja eigentlich auch klar. Der Fels ist seit hundertausenden von Jahren den Witterungen ausgesetzt, vor 10.000 Jahren lag hier ein Eispanzer drauf, der alles abgeschliffen hat. Das muss rund sein.

Am Nachmittag genießen wir die Sonne in Fjällbacka und kajaken oder legen uns einfach auf die faule Haut.
Die Sonne strahl, der Himmel ist blau, keine Wolke zu sehen.
So darf es bleiben.

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