Laster versinkt im Sand: Nicht zu nah ans Meer mit den Dickschiffen

Laster versinkt im Meer vor St. Peter Ording
Laster versinkt im Meer vor St. Peter Ording

Der Aufreger heute morgen:

Ein Laster versinkt vor dem 54°

Am Morgen, als wir zu unserem Parkplatz fahren, öffnet ein Traktor eine Einfahrt für einen Gaslaster.
Hinter ihm fährt er zum 54°, nimmt dann aber eine andere Spur, fährt näher ans Meer.
Und bleibt stecken.

Wir gehen joggen und als wir zurück kommen hat das Meer ihn schon erreicht. Rettungskräfte rücken an, ich oute mich als Fotograf und komme mit dem Chef ins Gespräch:
Pech gehabt, Schlickloch erwischt. Der ist hin. Zur Ebbe holen wir ihn raus. Zumindest versuchen wir es.

Nun, der Tag ist lang und Nadja, Inga und ich gehen erst einmal ein paar Kilometer in Richtung Westerhever Leuchtturm.
Ganz bis zum Leuchtturm kommt man eh nicht, ein fetter Priel liegt dazwischen, aber es ist schon erstaunlich, wie nah er erscheint und wie viele Kilometer man abspulen kann, ohne ihm wirklich näher zu kommen.
Irgendwann drehen wir um. 10 Kilometer kommen da schnell zusammen.

Wir versuchen uns noch ein wenig mit dem Drachen, aber der Wind ist eher zu wenig und launisch dazu.

Als die Ebbe ihren Höhepunkt erreicht schauen wir mal wieder nach unserem Laster.

Jetzt sind einige Dutzend Menschen damit beschäftig das Areal abzusichern und schweres Gerät müht sich den Laster frei zu bekommen.
Dabei schaffen es zwei weitere Laster sich einzugraben und beim Retten des zweiten Lasters, setzt sich auch noch ein Trecker fest.
Gut, dass sie mittlerweile zwei Bagger und eine Kettenraube da haben.
Was folgt ist ein Beispiel für professionelles Arbeiten! Die Feuerwehrleute sperren weitläufig das Gebiet, falls die Kette reist, Polizei nimmt das Geschehen auf, die Zwei Bagger heben den Laster an einer Seite an, eine Seilwinde zieht ihn Stück für Stück aus dem Schlick. Doch einfach ist das nicht. Immer wieder wird nachjustiert und auch der Laster mit der Wind frisst sich langsam fest.
Dann ist es geschafft, der Laster steht auf festem Grund, die Raube nimmt ihn in Schlepp und zieht ihn vom Strand.

Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang.

Eine Zuschauerin meinte zu Nadja: „Unverständlich, dass das das nicht im Eventkalender steht.“ So sind halt die Touristen.

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