Weihnachtsmarkt Erfurt II: Vom Himmel hoch…

2015-11-28_19-45-09_Erfurt__MG_3104-1600Zweiter Tag unser Xmas-Tour: In der Nacht geht die Heizung auf Störung, dabei ist sie doch erst repariert worden.
Aber der Fehler liegt wohl nicht an Truma, sondern an meiner eigenen Dummheit: Beide Gasflaschen sind leer.
Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Noch dazu hatten wir in St. Peter Ording erst eine ersetzt. Aber offenbar hat der Resturlaub und die Zeit danach mehr Gas gekostet wie gedacht.
Gut, dass wir am Landstrom hingen. Das E-Heizöfchen lässt es uns zumindest nicht kalt werden. Nur Kaffee kann es so nicht geben. Der Herd geht ja auch nicht.

2015-11-28_14-19-49_Erfurt__MG_2869-1600Wir organisieren im Baumarkt Gas, frühstücken spät und fahren später wieder mit der Straßenbahn in die Innenstadt.

Wir bummeln durch die kleinen Läden, genießen den besonderen Flair der Provinzstadt. Die grandios renovierten Läden, bunte Fassaden und Nadja macht mich auf die originellen Namen der kleinen Läden aufmerksam. Es sind diese Kleinigkeiten, die Erfurt so sympathisch machen.

Die Predigerkirche war das nächste Ziel und nicht nur, dass die Sonne mitspielt und tolles Licht unter das Kirchenschiff zaubert, der Organist der Kirche gibt ein kleines Konzert und wir sind begeistert vom Klang der großen Orgel.

 

Hinter der Krämerbrücke standen wir am Vorabend schon vor einem netten Kaffee und wir beschließen dort hin zurück zu laufen. Am Wenigemarkt 8 liegt das Drogerie-Bistro. Wenige Tische, wir haben Glück, direkt am Tresen ist etwas frei. Es dauert nicht lange, da bekommen wir mit, dass hier die ganze Familie arbeitet. Die Oma, die Tochter und die Enkelin. Im Hintergrund der Opa. Und so kommen wir ins Gespräch und die Oma erzählt uns, dass die Möbel aus ganz alten Zeiten stammen, als der Laden noch eine Apotheke war. Dann wurde es unter der Oma zur Drogerie und nach der Wende wäre fast alles im Museum gelandet. Aber die Oma entschied doch anders und machte aus der Drogerie kurzerhand ein Bistro, dass sich heute großer Beliebtheit erfreut.
Das liegt nicht nur am freundlichen Wesen der Familie und der Bedienungen, sondern auch am großartigen Angebot an Kuchen und kleinen Speisen.

Über die Krämerbrücke geht es zurück zum großen Weihnachtsmarkt.
An einem kleinen Marktstand gibt es selbstgestickte Basecaps. Schnell verwirklichen wir die Idee einer Reklamemütze:

Kleine Fluchten – www.womo.omniro.de

Heute ist es noch voller und gegen Ende beschließen wir, noch eine Runde mit dem Riesenrad zu drehen.

Um es gleich zu sagen: Das war die beste Idee!
Von oben sieht der Markt und die malerische Altstadt am Fuße des Doms noch schöner aus.

 

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