Kurzbesuch in Oberstdorf

In Ulm war es nasskalt und da wir noch zum Skifahren wollen, fahren wir spontan nach Oberstdorf. Die Wettervorhersage ist dort um ein vielfaches besser: Sonnig, sonnig, sonnig.
Kaum dem Donautal entronnen, lässt sich die Sonne wieder blicken und verlässt uns den Rest des Tages auch nicht mehr.

Blauer Himmel soweit man schauen kann – leider kein Schnee. Aber zum wandern ideal. Wir schlagen am Stellplatz mitten in Oberstdorf auf: Fast leer. In drei Wochen, zur Vier-Schanzen-Tournee wird das anders sein. Dann wird jeder Platz heiß umkämpft sein.

Der Stellplatz ist sicher nicht der günstigste, mit Kurtaxe bezahlen wir rund 20 Euro, dafür stehen wir mitten in einem Kurort.
Beschaulich ist es in Oberstdorf an diesen ersten Dezembertagen. Fast als warte das Dorf auf die Besuchermassen und hält bis dahin die Luft an. Irgendwie vibriert schon alles und nur die Touristen fehlen noch.
Das wird sich in wenigen Tagen ändern, jedoch sind wir dann schon wieder weg.

Ein Gedanke zu „Kurzbesuch in Oberstdorf“

  1. Ich finde die Stellplatzgebühr in Ordnung. Was in der Endabrechnung zu Buche schlägt sind die 2,60 Euro pro Person Kurtaxe. Dabei hat Oberstdorf eine für Wohnmobilisten ungünstige Regelung. Die Stadt gibt auf den Vermieter ausgestellte Chipkarten heraus, für die je Person 10 Euro Pfand hinterlegt werden müssen. Bei der eingeschränkten Öffnungszeit der Rezeption (Stellplatz) überlegt man sich das bei einem Kurzaufenthalt zweimal.

Schreibe einen Kommentar zu Bernhard Wider Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.