Tour de Weihnachtsmarkt: Neu-Ulm

Fast wären wir daran vorbei gefahren, aber dank eines Hinweises suchen wir in Neu-Ulm nach dem Mittelalterlichen Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz.

Aus der Ferne erscheint uns das Treiben erst einmal trostlos. Ein kleines Karree vor einem modernen Bürogebäude.
Aber schon nach wenigen Metern tauchen wir in ein buntes, lustiges Treiben ein. Dunkel ist es. Handwerkerstände wechseln sich mit Garküchen ab. Und nicht der schnelle Euro wird hier gesucht, da gart der Fisch über dem offenen Feuer und dementsprechend dauert es schon einmal länger, bis man eine Scholle ergattert.

Der Tischler mag seine Ware gar nicht fotografiert haben und gerne lösche ich seine magischen Objekte. Denn die sind echte Handwerkskunst und fühlen sich in der Hand lebendig an.
Die Taverne hat die größte Gästeschar und davor liegt die Bühne, auf der ständig Aufführungen stattfinden. Wir erleben das Feuerspektakel Mimikry.

Wir verweilen viel länger wie gedacht und finden viele schöne Mitbringsel.

Am Ende bleiben wir am französischen Freßstand hängen. Leider habe ich den Namen vergessen – aber die Kässpätzle mit extra viel Käse, die die Chefin mir serveriert sind göttlich. Dazu die lustigen Sprüche des Chefs, und das für weniger Geld, wie am großen Ulmer Weihnachtsmarkt. Die Portion hätte für eine ganze Familie ausgereicht und war extrem lecker!

Fazit: Nicht immer sind es die großen Märkte, die uns begeistern.
Der Neu-Ulmer Weihnachtsmarkt hat es uns wirklich angetan.

Und ein Tip noch dazu:
Nebenan liegt eine Kirche, die bis 20 Uhr geöffnet hat und Besinnlichkeit bietet.
Wir kehren ein und lauschen der besinnlichen Musik und kommen nach einiger Zeit zur Ruhe. 


Irgendwann sind wir bereit, wieder hinaus in die kalte Welt zu gehen – aber irgendwie beschwingt und so freuen wir uns um so mehr auf unser molliges Wohnmobil.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.