Alle Beiträge von Jürgen Rode

Mit dem Wohnmobil nach Hessen

– Rezension –

Die Rhön ist schön, sagt man bei uns in der Familie. Wir kommen aus Südhessen und waren als Kinder oft bei Verwandten in der Rhön.
Aber wie das so ist: Wenn etwas so nah ist, gilt es im Freundeskreis nichts. Da muss man weit in die Welt reisen und das ganz besondere suchen.

Anette Scharla-Dey und Franz Peter Tschauner zeigen uns in ihren Hessen-Reiseführern, dass wir uns in Hessen vor den anderen Reiseländern nicht verstecken müssen. Im Gegenteil!
In Hessen gibt es unglaublich viel zu entdecken, deutsche Geschichte vom Mittelalter bis heute findet sich an jeder Ecke.
Urwälder, Naturparks, Rad- und Kanu-Touren, sehenswerte Schlösser und Fachwerkstädte überall. Und wer gerne wandert, kann sich in den Mittelgebirgen verausgaben.

Unbekannte Schönheit: Urlaubsland Hessen

So starten wir mit den zwei Bänden im Odenwald, erkunden das sehenswerte Michelstadt, die Veste Otzberg und besuchen tatsächlich zum ersten Mal in unserem Leben die auf einem sanften Hügel gelegene römische Villa. Gerade einmal 30 Kilometer von unserem Heimatort entfernt, sind wir bisher immer an den Hinweisschildern vorbeigefahren. Bis, ja bis wir im Reiseführer der beiden Kasseler über ‚unsere‘ römische Villa gelesen haben. Wie peinlich. Erst dann fuhren wir dorthin.

Mit dem Wohnmobil nach Hessen:
Teil 1: Norden und Osten
von Anette Scharla-Dey und Franz Peter Tschauner
Womo Verlag
ISBN-10: 9783869038117

aktueller Preis


Teil 2: Mitte und Süden
von Anette Scharla-Dey und Franz Peter Tschauner
Womo Verlag
ISBN-13: 978-3869038315

aktueller Preis

Und fast genauso erging es uns in der Wetterau:
Die Keltenfürsten lebten hier und nur durch Zufall fand man vor einigen Jahren die mittlerweile weltbekannte Statue mit diesen übergroßen Ohren.
40 Kilometer Luftlinie von daheim – und wir waren noch nie dort.
Auch das hat sich dank der Hessen-Reiseführer nun geändert.
Und so kommen wir nach Steinau an der Straße, ins wunderschöne Fritzlar, an die Bergstraße und sogar nach Frankfurt. Dort kennen wir am wenigsten, schließlich wohnen wir vor Ort.
Und immer sind Anette Scharla-Dey und Franz Peter Tschauner gute Begleiter.
Es ist unfassbar, welchen Wissensschatz sie in diesen zwei Bänden über Hessen verarbeitet haben und aktuell halten!
Viele Stellplätze werden genannt, aber auch Möglichkeiten frei zu stehen. Campingplätze für Mehrtagestouren und unendlich viele Wanderparkplätze, nebst den passenden Wanderungen und Ausflügen werden uns geliefert.

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Das Ende vom ‚Freistehen‘

Seit geraumer Zeit erwarten wir es: Die Corona-Krise und Park4Night haben die Situation nun eskalieren lassen und viele schöne Übernachtungsmöglichkeiten werden geschlossen:
So jetzt passiert am Eckwardersiel:
https://www.nord24.de/wesermarsch/Aerger-ueber-Reisemobile-am-Hafen-44658.html

Wurde ein einzelnes Wohnmobil früher toleriert, finden sich jetzt viele dort ein, um den Ausblick und das Meer zu genießen.
Der Platz ist nun gesperrt, die Anwohner empört.

In unseren Beiträgen haben wir schon oft darauf hingewiesen, dass wir Wohnmobilisten selbst an dieser Entwicklung schuld sind.

Ein paar einfache Regeln sollte man beim Freistehen beachten und dabei denken, dass Freistehen in Deutschland NICHT erlaubt, allerhöchstens toleriert wird:

– Steht schon ein Wohnmobil am begehrten Platz, stelle ich mich nicht dazu.
– Anwohner sollte man fragen, ob das Übernachten für eine Nacht ok ist. Die Akzeptanz der Anwohner wirkt Wunder!
– Der komplette Müll wird mitgenommen – auch den vorhandenen Mülleimer nicht benutzen, ansonsten heißt es, die Camper laden ihren Müll ab und Möwen und Krähen verteilen oft nachts den Müll, was dann auch den Campern angehängt wird.
– Kein Camping ähnliches Verhalten: Keine Stühle, keine Markise!

Auch mal Sheriff sein:

Und wenn ihr Camper erlebt, die sich beim Freistehen daneben benehmen, dann seid auch mal der Sheriff oder Hausmeister und weist sie darauf hin!
Denn am Ende fällt es auf alle Wohnmobil-Fahrer zurück!

So kann es mit dem Wohnmobilboom nicht weitergehen und dank der vielen Mietfahrzeuge wird die Situation nicht einfacher. Denn die ‚Nach mir die Sintflut‘ Einstellung wird uns alle am Ende treffen und Situationen wie in Südfrankreich oder Spanien schaffen.
Am Anfang werden es einzelne Kommunen, dann die Kreise sein und wie ich Deutschland kenne, folgt über kurz oder lang eine bundesweite Verordnung mit Strafkatalog und Ordnungshütern, die nachts kontrollieren.

Nachtrag:
Ich hätte besser P4N nie erwähnt, denn die App ist nur der Mittel zum Zweck und kann nichts für die Dummheit einiger ihrer Benutzer.
Ohne App war das Suchen nach einen geeigneten Übernachtungsplatz ein Lotteriespiel. Manchmal musste man Mittags schon anfangen.
Heute schaut jeder Depp in die App und meint den perfekten Übernachtungsplatz aus der TV Werbung finden zu können.
Mit See und Lagerfeuer.
Noch dazu dank gigantischer Fan-Gemeinde mit Bewertung, am besten von gestern. Dabei stört der Kommentar ‚Ist verboten‘ genauso wenig wie: ‚Nicht zum übernachten erlaubt.‘ Da werden Schilder abgehängt und Ketten mit ‚Privat‘ einfach ignoriert.
Es ging mir nie um die App, sondern um die Menschen, die ohne Hirn und Verstand das Freistehen in Misskredit bringen.
Und all die, die sich jahre- und jahrzehntelang bemüht haben, nicht aufzufallen, sogar die Anwohner für uns gewinnen konnten und ein positives Bild auszustrahlen, werden darunter leiden müssen.
Und ich rufe nur jeden auf, die Missstände anzusprechen.
Geht auf die Leute zu, die ihren Campingstuhl in die Wiese setzen, nebenan auf dem Wanderparkplatz stehen, ob sie sich der Verantwortung bewusst sind.
Ich will niemand von so einem Platz vertreiben, aber jeder der frei steht sollte wissen, dass er auch für die, die nach ihm kommen, mitdenken muss.
Und dann kann man meines Erachtens dem zweiten oder dritten (oder vierten und fünften), der an den ‚geheimen Super-Spot‘ kommt, ruhig mal sagen: „Du bist hier zuviel, such weiter“. Zumindest dann, wenn der nicht selbst erkennt, dass er einer zu viel ist.

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teilen twittern merken RSS-feed  Heute ist ‚Burgtag‘.Früh morgens fallen wir in Bran ein und am Nachmittag erobern wir Peles. Auf unserer Reise müssen wir jetzt einmal Gas geben, ...

Hilferuf: Der Kühlschrank kühlt nicht – Die Lösung ist da

enthält unbezahlte Werbung

’36 Grad und es wird noch heißer…‘
Das Lied dudelt wieder tagelang durch unser Wohnmobil.
Toller Song, wenn es richtig heiß im Sommer ist.
Nur blöde, wenn dann die Cocktails oder auch nur das Bier im Kühlschrank nicht kalt wird.

Überhaupt Kühlschrank. Im Sommer verdient so ein Absorberkühlschrank seinen Namen nicht.
Denn er wird nicht richtig kühl.

Ihr kennt das Problem?
Dann haben wir die Lösung für euch.

In zwei anderen Blogartikeln haben wir euch eine Selbstbauvariante und die Bastellösung mit dem Titan 120 vorgestellt.
Heute folgt der Einbau des Titan 90, mit dem ihr wirklich ein Minimum an Arbeit habt, um zukünftig einen richtig kalten Kühlschrank sogar im Hochsommer zu erleben.
Und dazu noch Gas oder Strom spart.

Denn durch den Ventilator des Titan90 wird die Abwärme des Kühlschranks rasch davon geblasen und der Kühlschrank kann viel besser im Kühlraum für Kälte sorgen.

Das benötigt ihr:
Titan 90 Doppelventilator mit Steuerung
Tesa-Moll

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Kann man das Wasser im Wohnmobil trinken?

Kann man das Wasser aus der Wohnmobiltank trinken?
Ne, oder?
Da das gerade wieder in Foren massiv diskutiert wird, hier unsere Antwort dazu:

Ich habe für Womo.blog zu diesem Thema über viele Jahre recherchiert und viele, wirklich viele Experten kennen gelernt. Einige Scharlatane waren auch dabei. Dabei ist es ganz einfach.

Wie macht man es richtig, damit man sein Wasser trinken kann?
Es fängt beim Wasserbunkern an:

Schon beim einfachen Filter zeigt sich, dass an manchen Zapfstellen das Wasser nicht immer sauber ist.

An der Versorgungsstation, immer Wasser vor dem Aufstöpsel des Schlauchs ablaufen lassen. Ja, dann verliert ihr 2-3 Liter Wasser und man muss am Ende vielleicht noch einen Euro in den Automat schieben.
(Mich wundert immer, dass es Leute gibt, die sich einen Euro für 100 Liter sparen, und das Wasser lieber mit der Gießkanne am Klo-Wasserhahn abzapfen – Brrrr.)

Artikel zum Thema:
Reinigung Wassertank mit einfachen Mitteln
Der richtige Wasserschlauch
Vorfilter selbst gemacht
ALB-Wasserfilter für Profis
UV LED Wasserentkeimung
Wasserdieb und Adapter

Aktuelle Preis der Produkte

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Handel in Coronazeiten

Interview mit Sarah Becker – Wohnwagen Becker Fuldatal

Die Händler und Vermieter hat es zu Beginn von Corona am härtesten getroffen. Wie ist das heute? Was hat sich verändert?
Wir führen ein Interview mit der Händlerin Sarah Becker von Wohnwagen Becker aus Fuldatal.

Ihr sucht noch gutes Zubehör
für die nächste Reise?
Schaut einmal in unsere Produktempfehlungen:
Das benutzen wir.
Alle verwendeten Produkte findet ihr auch hier: https://www.amazon.de/shop/womo.blog

Auch in diesem Video erfahren wir wieder erstaunliches über die aktuelle Marktsituation.
War der Boom vor der Corona Krise schon sehr ausgeprägt, hat sich das Kaufverhalten der Kunden noch einmal verändert.
Sarah Becker gibt uns einen Einblick in die täglich Arbeit eines großen Händlers für Wohnwagen und Wohnmobile und macht uns auch deutlich, dass in den Werkstätten alles versucht wird, um so schnell wir möglich Ausliefern zu können.

An dieser Stelle eine Bitte von Womo.blog an alle verzweifelten Käufer, die auf ihr Wohnmobil warten und ebenso die unleidlichen Kunden, die nicht verstehen, warum sie erst in einigen Wochen einen Werkstatttermin bekommen.

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Weite Wildnis Wohnmobil

Auf der Nationalparkroute

Rezension

Wir fahren auf der Nationalparkroute, die uns Michael Moll, Petra Lupp und Martin Klug in ihrem Buch aus dem Bruckmann Verlag vorschlagen.
Und um ehrlich zu sein: Ohne dieses Buch und ihre Vorschläge hätten wer viel verpasst.

Wenige kennen alle Nationalparks in Deutschland.
Deutschland gönnt sich immerhin 16 dieser großartigen Refugien für die Natur und Tierwelt und nicht wenige Wohnmobilisten wissen gar nicht, dass sie gerade in unmittelbarer Nähe eines solchen Kleinods vorbeifahren.

WEITE WILDNIS WOHNMOBIL
Auf der Nationalparkroute
Michael Moll, Petra Lupp und Martin Klug
Bruckmann Verlag
Aktueller Preis
ISBN-13: 978-3734314896

Das Wattenmeer kennen vielleicht noch die meisten, aber spätestens beim Hainich dürften viele nicht einmal die Richtung ahnen, auf der sie auf einer Deutschlandkarte suchen müssten.
Und so verbinden die Autoren kurzerhand unser liebstes Hobby mit dem Wunsch nach unverbrauchter Natur und gestalten einen Roadtrip um und durch ganz Deutschland herum und zeigen uns in jedem Nationalpark die Highlights.

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Entkeimtes Trinkwasser im Wohnmobil – mit UV-Licht auf der sicheren Seite!

– unbezahlte Werbung

Wer trinkt schon das Wasser aus seinem Wassertank?
Wir.
Und das mit gutem Gewissen.
Nur in unsicheren Gegenden weichen wir auf Wasserflaschen aus dem Supermarkt aus. Ansonsten trinken wir das Wasser, als Kaffee, zum Kochen, zum Zähneputzen.
Und mit einer UV-Entkeimung lebt darin auch nichts mehr, dass uns gefährlich werden könnte

Dank neuer LED-Technik sind die UV-Bestrahlungsreaktoren so klein, dass sie selbst im kleinsten Wohnmobil eingebaut werden können.

Gefahr im Wasser?

Im Interview mit dem Hersteller Ultraqua lassen wir uns die Technik erklären und zeigen euch, wie wir die Technik eingebaut haben.

ULTRAQUA UD12
UV-LED Wasserentkeimung
Aktueller Preis
https://ultraqua.de/produkt/ud-12-verkehrsweiss/
Die umweltfreundliche Lösung für die Trinkwasserdesinfektion in allen mobilen Fahrzeugen wie Reisemobile und Booten.

Waren UV-Lampen vor Jahren mit dem Makel behaftet, nur eine begrenzte Lebensdauer zu halten, sind die neuen LED-UV Lampen so langlebig, dass sie die meisten Wohnmobile im Gebrauch überleben dürften. Und noch dazu ist der

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Neue Camper nach Corona: Die Grundstimmung ist anders

INTERVIEW MIT NICOLE KRAUTHAHN STELLPLATZ MARINA COSWIG

Ein spannendes Interview haben wir mit der Stellplatzbetreiberin der Marina Coswig, Nicole Krauthahn geführt.
Diesmal geht es nicht nur um Corona, sondern auch das neue Anspruchsdenken der Camper.
Offenbar braucht man als Betreiber eines Stellplatzes ein dickes Fell und wir Camper sind aufgerufen, auch andere Camper einmal auf das eine oder andere Fehlverhalten hinzuweisen.
Und den Unterschied zwischen Stell- und Campingplatz kennen offenbar nicht alle.

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Was braucht man zum Wasser auffüllen? – Wohnmobil für Beginner – Die Einsteiger-Reihe

aktualisiert 2020

Aller Anfang ist schwer. Und wer das erste Mal ein Wohnmobil mietet oder gar gleich kauft
hat einige Fragen.

Wir klären:
Was benötigt man unbedingt,
was ist nice to have,
worauf muss man unbedingt achten,
wie funktioniert das.

Die Idee kam durch einen Bekannten, der aufgrund des aktuellen Womo Hypes sich ein neues Wohnmobil kaufte. Die Campingerfahrung ist viele Jahre her und bestand vielleicht in einem Zelt oder Wohnwagenurlaub. Vielleicht sogar in einem Mietmobil.

Nun steht das neue Wohnmobil auf dem Hof und die ersten Fragen tauchen auf, denn nächste Woche soll es für einige Tage losgehen.

Erste Frage:

Wasserversorgung

Wie bekomme ich eigentlich Frischwasser in den Tank?

An der Außenseite des Wohnmobils gibt es einen Einlass, meist sogar mit Schloss, damit Was braucht man zum Wasser auffüllen? – Wohnmobil für Beginner – Die Einsteiger-Reihe weiterlesen

Wie funktioniert die Toilette im Wohnmobil? – WOHNMOBIL FÜR BEGINNER – DIE EINSTEIGER-REIHE

aktualisiert 2020

Ja, so etwas gibt es wirklich.
Man kauft oder mietet ein Wohnmobil und geht irgendwann auf das stille Örtchen und bemerkt: Das funktioniert ja ganz anders, wie zuhause.
Und während die Notdurft in der Schüssel langsam riecht, krabbelt man um die Toilette und versucht zu verstehen, wie sie funktioniert.

Hier erklären, wir, auf was man achten sollte und wie es funktioniert

Aber fangen wir erst einmal mit dem Aufbau einer normalen Campingtoilette an. 
Im Regelfall sind die Toiletten in den modernen Wohnmobilen aus
dem  Haus Thetford oder Dometic.

Schüsselprobleme

Im Grunde ist die Campingtoilette nicht viel anders, wie Wie funktioniert die Toilette im Wohnmobil? – WOHNMOBIL FÜR BEGINNER – DIE EINSTEIGER-REIHE weiterlesen

Deutschlandreise – der Harz

Wir sind on Tour, statt Cornwall gerade im Harz.
Und ich habe jetzt keine große Lust zu schreiben, den ganzen Abend schon Bilder und Videos gesichtet, daher schaut am besten auf Facebook und Twitter und Instagram, da findet ihr auch Videos der letzte Tage.

(https://web.facebook.com/Womo.Omniro.de)

Für einen Freund, der kommende Woche auch in den Harz will, habe ich einige interessante Punkt zusammengeschrieben.

Ey, jetzt völlig unrein, aber vielleicht seit ihr ja auch gerade auf der Suche:

Hallo Mark, wie versprochen einige Highlights:

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Ver- und Entsorgung beim Wohnmobil – WOHNMOBIL FÜR BEGINNER – DIE EINSTEIGER-REIHE

aktualisiert 2020

2016-04-30_11-35-01_Pfalz_20160430_113501-1600Irgendwann ist es soweit. Auch beim neuesten Wohnmobil ist die Toilettenkassette voll, das Wasser leer und die Anzeige des Abwassertanks zeigt schon rot an.

Wer das erste Mal mit einem Wohnmobil unterwegs ist und sich vorher darüber keine Gedanken gemacht hat, wird vor eine echte Herausforderung gestellt.
Ein sehr vermögender Bekannter, der noch nie in seinem Leben auch nur in die Nähe eines Campingplatzes gekommen war, fragte mich einmal über das Camperleben aus. Seine Frau würde gerne einmal ein Wohnmobil mieten und Urlaub machen. Beide sind schon lange im Rentenalter und haben neben einem Gärtner auch eine Hausangestellte.
Ich zögerte länger, bevor ich ihm versuchte schonend beizubringen, dass auch das größte und modernste Wohnmobil einen gewaltigen Unterschied zum Hotelurlaub hat: Das Ver- und Entsorgen. Ich vergesse nie seinen Gesichtsausdruck, als ich ihm erzählte, dass er die Toilettenkassette ausleeren muss. Und ich vergesse auch nicht die Frage: „Wie? Da gibt´s niemanden am Campingplatz, der das für einen erledigt?“ Ich zumindest habe das noch nie erlebt.

Zwar gibt es mittlerweile Zerhacker, Festtanktoiletten, sogar Ver- und Entsorgung beim Wohnmobil – WOHNMOBIL FÜR BEGINNER – DIE EINSTEIGER-REIHE weiterlesen

Deutschlandreise Tag 1

Corona Flucht – enthält unbezahlte Werbung für Deutschland

Ich überschreibe das bewusst ‚Deutschlandreise‘, obwohl Nadja und ich schon jetzt genau wissen, dass wir nicht durch ganz Deutschland fahren werden. Jedoch wissen wir momentan noch gar nicht, wo die Reise hingehen wird, insofern ist der Titel falsch und doch auch richtig.
Sicher ist, dass unsere Reise nach Cornwall ausfällt, verschoben auf das kommende Jahr.
Sicher ist auch, dass wir die Hotspots und Menschenansammlung meiden werden. Keine Nordsee, kein Sankt Peter Ording, kein Ostfriesland, keine Großstädte, keine bayerische Seen und ganz sicher nicht die Mosel oder große Binnenseen.
Wir starten quasi im Odenwald, fahren den Spessart entlang, die Wetterau und landen zu allererst in Seiferts am Fuße der Wasserkuppe.

Meine Tante Gertrud hatte in Wüstensachsen einen Hof gehabt und ich erinnere mich gerne an meine Kindheit dort. Mathisberger Hof. Schafzucht und Arbeit rund um die Uhr. Heuernte noch von Hand. Zur Wasserkuppe steil den Berg hinaufgelaufen, mit Jupp, dem Knecht, die Schafe gehütet.
Mit Cousine und Cousin von den Dachgiebeln ins Heu gehüpft. Lebensgefährlich – wie so vieles damals.

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TÜV Unfall

Manchmal hat man echt Pech.
Vor dem Urlaub noch schnell zum TÜV. Durch Corona waren wir überfällig.
Das Auto beim Fiat-Zentrum abgestellt.
Am nächsten Tag ein Anruf:
Man beachte die Reihenfolge der Schilderung!

„Ja, der TÜV Mann hat ihren Wagen auf die Bremsprüfungsanlage gefahren. Und die ist neu gemacht und jetzt 5 cm höher, wie früher.
Ja und dann ist er mit der Satellitenantenne oben ans Dach angestoßen. Ist aber nur ein Kratzer auf der Rückseite“
Schock!
AHA, nur ein Kratzer.
„Ja und dann ist er etwas in Panik geraten und in der Hektik wollte er schnell rückwärts fahren und ist dann rückwärts gegen ein parkendes Auto gefahren und hat die Rückleuchte abgerissen.“

AHA!!!! Nur ein Kratzer und die Rückleuchte abgerissen.

Mittlerweile bin ich sprachlos und das hat bei mir schon etwas zu bedeuten.
„Und kann ich den Wagen morgen abholen, wir wollen morgen losfahren“
Aber der Servicemann antwortet: „Ne, der Wagen hat keinen TÜV. Die Rückleuchte ist ja kaputt und die Bremsen wurden ja nicht geprüft!“

Jetzt bin ich wirklich am Ende: Kein TÜV!!! Weil der TÜV-Mann einen Unfall baut. Das ist doch SAGENHAFT!

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Der Camping-Crash ist abgesagt? Zumindest vorerst!

Nun kommen unsere und eure Erkenntnisse nach der Lockerung und eure Fragen:

Die Coronakrise ist noch lang nicht beendet, aber die Normalität kehrt langsam zurück.
Wir haben viele eurer Fragen und Meinungen zusammengefasst und nehmen Stellung dazu.

Jetzt das Video anschauen:

Alle vom Womo.blog verwendeten Produkte findet ihr auch hier: https://www.amazon.de/shop/womo.blog
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