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CMT 2019: Trenntoilette ein neuer Trend?

Neu ist das Thema Trenntoilette natürlich nicht, aber offenbar nun langsam Massentauglich.
So habe ich mich einige Zeit am Rande des kleinen Messestandes von ToMTuR herumgedrückt und einfach zugehört.
Eigentlich immer waren Leute da und haben sich die Trenntoilette angeschaut und sind mit Harriet Diedering von ToMTuR ins Gespräch gekommen.
Irgendwann habe ich mich dann zu erkennen gegeben und wir sind ins Gespräch gekommen.
Das folgende Interview ist dabei entstanden:

Zum Video auf den roten Pfeil klicken: 

https://youtu.be/NL8f62sKxzo

Vielleicht interessiert euch das Thema Trenntoilette, dann habe ich hier einige Artikel und Youtube-Videos zur Funktion, Einbau und Benutzung:

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Die alte Toilette muss raus. So oder so. Ganz egal für welchen Hersteller wir uns am Ende entscheiden. Erst wenn die alte Thetford ausgebaut ist, ...
Eigentlich ist der Einbau der Trenntoilette auch in einer normalen „Weißware“ unproblematisch. Da der Platz im Bad beengt ist, wollen wir unsere Airhead Trenntoilette* drehbar ...
Viele Produkte und Internetseiten finden sich zum Thema Trockentoilette. Wir stellen hier die für uns  wichtigsten Details und Seiten zusammen und was wir davon denken: ...

CMT 2019: Frühmorgens erste Bilder

Guten Morgen
Noch bevor es richtig losgeht auf der CMT habe ich einen Rundgang gemacht und zeige euch ein paar der ersten Bilder.
Da ist der Hymer mit seinem Aufbau der an Expeditionsmobil a la Bimobil erinnert.

Überhaupt fällt mir immer mehr auf das bei dem Teilintegrierten und integrierten die Seiten Sitzbank wieder im Kommen ist das will ich mir in den nächsten Stunden noch mal genauer anschauen also richtig gezählt hat sich nicht viel aber wenn man sich die Details anschaut dann fällt einem das ein oder andere schon auf.
Bei Euromobil hat mir wieder gut die echte Tür und Türgriff am Bad gefallen, das gibt es mittlerweile aber auch bei anderen Herstellern, zumindest bei den Premium-Marken. Wo aufs Geld geschaut wird, sieht man das meist an den Schanieren der Türen und Schränke. Schaut es euch auf den Bildern an.

CMT 2019: Echte Innovationen? Fehlanzeige

Ein langer Wohnmobiltag neigt sich dem Ende zu und wir haben viel erlebt und gesehen.
Eine Sachen habe ich schon in folgendem Video eingebaut, der Rest folgt in den nächsten Tagen.

Auffallend ist, dass die Hallen der Wohnmobilanbieter leerer erschienen, dafür die Hallen der Zubehör- und Reiseanbieter voller.
Aber das ist nur eine Momentaufnahme.
Sicher wird man am Ende der CMT wieder mit Superlativen protzen, aber der erste Eindruck ist: Viele haben ihr Wunschmobil schon gefunden und brauchen nun Equipment.

Richtige Innovationen habe ich überhaupt nicht gesehen. Das Cabrio Wohnmobil ist eher eine Spinnerei, wie ein Trend. Die Super-Luxus-Wohnmobil haben ihr Klientel, aber mit Sicherheit sind sie nicht massentauglich und auf Dauer nur eine Nische, wie Luxusyachten: Man schaut sie an, staunt und bewundert, aber drin Urlaub machen will man gar nicht.
Einzige im Detail findet man Änderungen. Bei Integrierten fiel mir auf, das am Beifahrersitz viel öfter eine länger Sitzbank folgt, aber dazu morgen mehr.

CMT 2019: Die ersten Highlights: Slide-Out ist angekommen

Slide-Out ist nun endlich richtig angekommen. In den letzten Jahren gab es ja mehr oder weniger dichte Varianten und manche Spielerei, aber nun gibt es viele Hersteller, die sich der Thematik angenommen haben.
Diesen von der Firma Protec werden wir morgen genauer unter die Lupe nehmen und euch auch ein Video davon machen

Wobei sich nicht nur das Design sehen lassen kann: Auch die Breite:

Wobei ich mich schon frage, wie das auf einem normalen Parkplatz aussieht, wenn man nur einmal die Nacht verbringen möchte, oder unterwegs aufs Klo geht.
Ist der Wagen dann auch ohne Slide-Out nutzbar? Wir machen uns morgen ein Bild davon und für euch ein Video.

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Und sollte ein Slide-Out nichts für euch sein, dann vielleicht zurück zu den Waltons.
Das ist doch mal ein Pick-up. Wenn man damit zum Camping-Platz kommt, wird man doch sofort gefeiert.
Ok, wahrscheinlich geht es nur um den Aufsatz, aber der Werbegag ist echt gelungen. Ein tolles Wohnmobil.

Sensationell: Der kleine größte Wohnwagen der CMT

CMT – Stuttgart
Wir sind dabei und haben schon einen ersten Messerundgang gemacht!
Dabei habe ich den absolut genialsten Wohnwagen gesehen, der je auf einer Messe stand!
Das Teil ist grandios.

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Wo andere noch an Slide-Outs basteln, ziehen die zwei Franzosen ihren Wohnwagen kurzerhand in die Lange.
Der Innenraum ist riesig, eine geräumige Sitzgruppe im vorderen Raum, in der Mitte die Küche, eine Toilette mit Dusche und im hinteren Raum ein großzügiges Bett.
Und zusammengeschoben ist das Teil so groß, wie ein Baumarktanhänger – der passt wirklich in den kleinsten Hof, vielleicht sogar in eine Garage.

Sehr gespannt bin ich auf die ersten Erfahrungsberichte und ob das Teil dicht ist.
Der Erfinder, Eric Beau von www.beauer.fr war so freundlich, mich schon vor dem eigentlich Start der CMT in sein Prachtstück zu lassen.
Wirklich: AUßERGEWÖHNLICH – solltet ihr unbedingt einmal einen Blick hinein werfen.


Ein Jahr Erfahrung mit der EFOY Brennstoffzelle im Wohnmobil

Die EFOY Brennstoffzelle ist meines Wissens derzeit die einzige Brennstoffzelle für den Wohnmobilmarkt. Die Technik ist seit Jahren ausgreift, nicht gerade billig, wir haben sie nun seit einem Jahr im Einsatz und fassen hier unserer Erfahrungen für euch zusammen.

EFOY Brennstoffzelle von SFC:

Die EFOY COMFORT produziert den Strom aus dem Betriebsstoff in der Tankpatrone, ergänzt um Sauerstoff aus der Luft.
Dabei entsteht neben Strom lediglich Abwärme und Wasserdampf 
mit etwas Kohlenstoffdioxid. Das ist außergewöhnlich umweltfreundlich.

Unser Anspruch war: Immer ohne Landstrom unterwegs und sich nicht einschränken müssen.
Nur mit Solar alleine geht das nicht. Mit eBike, TV und all unserem technischen Spielzeug klappt dies nur von März bis Ende September.

Wir haben getestet, ihr könnt gerne nachlesen: Ab Oktober 2017 an der Keltenwelt in der Wetterau, über den Winterurlaub in Ischgl, einem Trip in der Pfalz zum eBiken, der Roadtour in Schottland, einem reinen Stand-Urlaub in Plön, auf unserer Belgien Rundfahrt, im Winter bei der Tour der Weihnachtsmarkt.

Auf dem Dach des Wohnmobils haben wir mit 200 Watt Solarzellen installiert, im Bauch schlummert eine 200 Ah AGM Batterie. Man sollte meinen, dass das für den Campingbedarf langt.
Aber das stimmt nur bedingt. Im Hochsommer und auf unbeschatteten Stellplätzen kommen wir ohne zusätzlichen Landstrom aus. Während einer zwei wöchigen Standphase auf dem Campingplatz Vierer See in Plön, konnten wir das gut beobachten. Die Sonne brannte vom Himmel, die Batterie war meist zur Mittagszeit vollständig geladen.
Wenn, ja wenn wir nicht unsere eBikes laden mussten.
Zwei fette eBike-Akkus verschlingen gut die Hälfte unseres Batterievorrates. Wenn dann durch die Sonne nicht nach kommt, wird es für die AGM Batterie kritisch.
Das hatten wir schon im Frühjahr in der Pfalz erfahren, da stand die Sonne noch sehr flach und beschien die Solaranlage sehr schräg, die Ausbeute war dementsprechend gering. Und obwohl wir nicht eine Wolke am Himmel hatten, waren wir nach zwei Tagen am Ende der Batterieleistung.
Ok, wir hätten Strom sparen können, aber gerade das wollten wir in unserem Testjahr ganz bewusst nicht.
Auch den Motor laufen lassen, um Strom zu erzeugen oder eine Runde mit dem Wohnmobil fahren, gehören zu unseren no-go’s.

Via Bluetooth aufs Handy

Die EFOY ist als Brennstoffzelle jedem anderen Stromerzeuger weit überlegen. Nahezu geräuschlos arbeitet sie im Unterboden und nur nachts, wenn es absolut ruhig ist, konnte man manchmal ein Summen hören, wenn die Anlage arbeitet. Dieses Pumpgeräusch ist deutlicher zu hören, wenn die EFOY im Innenraum verbaut ist. Daher sucht euch einen Platz der weit genug weg vom Bett ist.
Tagsüber nahmen wir die EFOY überhaupt nicht wahr, obwohl sie in den ersten Wochen im Staukasten unserer Dinette arbeitete. Dann sind die Umweltgeräusche einfach viel lauter. Weit hinten im Unterboden hören wir sie nun gar nicht mehr.

Dabei sollte man
vielleicht erwähnen, dass die EFOY im Vergleich zu Benzin- oder Gasaggregaten ein
Wundergerät ist. Wer jemals in der Nähe es sogenannten Moppels übernachtet hat,
der kann verstehen, warum diese Geräte u.A. fürs Campen verboten werden müsste.
Noch Kilometer entfernt hat uns an einem See einmal ein Camper damit erfreut.
So gesehen ist die EFOY eine echte Wohltat.

Zu Bedienung:
Einmal einrichten, Automatik einschalten. Fertig. Läuft.
Einzig einen Blick auf den Methanolvorrat muss man immer mal wieder werfen, die
EFOY selbst brauchte uns nicht einmal in diesem Jahr. Sie lief absolut problemlos.
Auch den Bluetooth-Dongle, der eine Systemanzeige am Smartphone ermöglicht,
hätten wir uns sparen können. Denn nach einiger Zeit haben wir kaum noch
geschaut, was er überhaupt anzeigt. Einzig die Handy-Meldung: „Methanol
nachfüllen“ war einmal sehr praktisch. Aber auch das kann man durch
die normale Anzeige der EFOY erfahren.

Der Verbrauch:
Wir haben im gesamten Jahr 3 Kanister mit je 10 Liter Methanol verbraucht. Pro Kanister muss man etwa 45 Euro berappen.
Die Anlage schaltet unter einem gewissen Grenzwert der Batterie ein und erst wieder aus, wenn die Batterie wieder voll ist.
Dabei ist uns aufgefallen, dass eine Zeitsteuerung oder eine Kopplung mit der Solaranlage sinnvoll wäre:
Optimal wäre, wenn die EFOY erkennen würde, dass die Solaranlage die Batterie lädt und sich in dieser Zeit vornehm zurück hält.
Mehrfach lud unsere Solaranlage und die EFOY gleichzeitig die Batterie. Und die AGM-Batterie war so um 11 Uhr voll geladen, wenn die Sonne erst so richtig los legt.
Hätte die EFOY in dieser Zeit pausiert, hätte die Solaranlage bis zum Nachmittag die Batterie laden können. Und wenn das nicht gereicht hätte, hätte die EFOY sich wieder zuschalten können.
Hätte, hätte – ja, ich weiß, aber zumindest an dieser Stelle könnte das System optimiert werden.

Erstaunt hat uns auf jeden Fall, wie gut die Anlage am Ende des Jahres gearbeitet hat und wie wenig wir doch verbraucht hatten.

Vollständig autark dank Brennstoffzelle und Solar

Fazit:
Die EFOY ist einfach. Genial. Leise. Zuverlässig.
Wir hatten immer genug Strom für alle unsere Aufgaben.
Nicht ein einziges Mal mussten wir uns in diesem Jahr einschränken. Nicht einmal standen wir am Landstrom.
Irgendwann haben wir überhaupt keinen Blick mehr auf die Anzeige unseres Batteriemonitors geworfen. Strom war immer genug vorhanden.
Probleme hatten wir mehrfach mit der Bluetooth Verbindung, jedoch kann das auch an unseren nicht mehr ganz so neuen Handys liegen. Auf alle Fälle benötigt man die Bluetooth Steuerung nur selten und im Zweifel hat man ja die normale Schaltzentrale. Wir sind froh mit einer EFOY unterwegs zu sein und sind gespannt, wie lange sie so werkelt. Der Langzeittest wird es zeigen. Einige Leser berichten von tausenden Stunden, die die Anlage problemlos werkelte, bevor sie zur Überholung zum Hersteller musste. Wir freuen uns auf die nächsten Jahre und werden euch weiter berichten.

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Vorschau statt Rückblick

Auf jedem zweiten Blog gibt es derzeit einen Jahresrückblick:
Das nervt fürchterlich. Uns interessiert viel eher euer Ausblick:
Wo gehts bei euch hin? Was wollt ihr sehen und erleben?

CMT Stuttgart

Hymer Van S 520

Wir werden als nächstes bei der CMT in Stuttgart aufschlagen.
Die Urlaubsmesse bringt uns neben den Neuheiten der Campingbranche auch die Möglichkeit sich über Urlaubsländer zu informieren.
2019 steht bei uns Rumänien an und so treffen wir uns mit Anca Stanciu von Burgreisen, um uns auf Rumänien vorzubereiten.

Ski foarn

Skifahren steht auch auf dem Programm, wobei wir den Trip am nächsten Wochenende aus gesundheitlichen Gründen gecancelt haben. Aber der Winter ist lang und ob es dann wieder Ischgl, Stubai oder Leogang wird, werden wir spontan entscheiden.

Ischgl – perfekter Skitag

Auf jeden Fall kommt im Frühjahr eine Fahrt in die Pfalz oder an den Schwarzwald. Dank der eBikes sind wir wieder in der Lage auch lange Radtouren zu packen und die Erfahrungen in der Pfalz lassen uns gutes Wetter freuen, um endlich los zu fahren. (Kennt ihr unseren Pfalzbericht dazu?)

eBike Tour

Dank EFOY und Solaranlage können wir frei stehen, auch wenn die Sonne noch nicht so hoch am Himmel steht und kräftig Strom liefert: Die Akkus der eBikes sind stets voll geladen.

hoch hinaus mit den eBilkes in der Pfalz

Rumänien

Dann kommt unser großer Urlaub: Dreieinhalb lange Wochen Rumänien.
Was uns da wohl erwarten wird? Wir wissen es nicht, aber nach allem, was wir lesen und uns anschauen wird es großartig.

Caravan Salon Düsseldorf

Kurz danach ist schon der Caravan Salon mit all seinen Highlights und dem größten Stellplatz Deutschlands. Eigentlich braucht man gar nicht in die Messe gehen, alleine ein Rundgang auf dem Stellplatz am Abend reicht. Ins Gespräch kommen, bewohnte(!) Wohnmobile von innen bestaunen und von den Erfahrungen der Besitzer lernen. Das bringt oft mehr, wie jedes Verkaufsgespräch und Hochglanzprospekt auf der Messe.

Schweden, Polen, oder…

Im Sommer kommt vielleicht ein zwei Wochen Trip nach Schweden dazu.
Oder aber nach Polen. Oder aber…
Ach das lassen wir einfach wieder passieren. So kommen immer die erstaunlichsten Wohnmobiltrips zustande.

Im Herbst haben wir dann im Oktober sicher noch eine sportliche Woche vor uns. Belgien war letztes Jahr das Ziel, mal sehen, vielleicht geht es in diesem Jahr eher eine Woche an die Nordsee. Den Wellen zuschauen, den Wind um die Nase wehen lassen und den Wolken beim Ziehen zusehen.

Nordseeluft schnuppern

Oder aber nach Italien oder Frankreich. Maßgeblich richten wir uns da nach dem Wetter. Das ist ja das schöne am ‚Reise‘-Mobil.

Was plant ihr?
Wo geht es hin?

Schreibt uns – wir würden gerne in Gedanken mit euch reisen!

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Die ultimative Reiseroute durch Schottland

Gerade habe ich den Artikel bei „Visit Scotland“ gefunden und mir deren ultimative Reiseroute angeschaut.
Bei gerade einmal 2 Wochen ist das ein strammes Programm, aber ich finde, unsere eigene Route hat mehr Höhepunkte und Sehenswürdigkeit und sogar noch ein paar Tage Ruhepause dazu.

Bei unserem Schottland Roadtrip mit dem Wohnmobil finden sich viele Orte, die man erst mit dem Wohnmobil richtig genießen kann. Denn oft kann man in Schottland einfach am Wegesrand die Nacht verbringen, den Sonnenunter oder -aufgang genießen, Wanderung und Radtouren starten.
Schottland mit dem Wohnmobil ist eine Reise wert!

Weiterlesen: Schottland mit dem Wohnmobil: Der Roadtrip

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DVB-T2: Braucht man noch eine Sat-Schüssel beim Campen? Werbung

Bei vielen Campern ganz oben steht der Wunsch nach einer automatischen Sat-Antenne.
Bei Preisen zwischen 1000 – 2000 Euro für eine solche Anlage, kaufen einige häufig eine Anlage, die man manuell ausrichten muss.
Im Wohnwagen, der wochenlang fest auf einem Campingplatz steht, mag das noch gehen, im Wohnmobil, das jeden Tag einen neuen Platz findet, wird das vielen nach kurzer Zeit zu aufwendig und der TV bleibt einfach aus. Was im Urlaub vielleicht sogar die beste Lösung ist, aber darüber wollen wir heute gar nicht diskutieren.

DVB-T2
Antenne attraktiv als Akryl-Bild von Huber

Wir haben bekanntlich eine automatische ALDEN-Sat-Anlage auf dem Dach und sind damit auch sehr zufrieden, aber auch uns ist es schon passiert, dass wir unter Bäumen oder vor einer hohen Wand standen und die Sat-Schüssel keinen Empfang bekam.
Dann kann man sich zwar mit einer transportablen Anlage helfen, die man ein Stück vom Camper entfernt aufstellt, aber auch dann ist nach ca. 10 – 20 Metern Schluss.

In der Vergangenheit, als es noch DVB-T gab, konnten wir gelegentlich im städtischen Bereich noch Empfang bekommen, spätestens im Wald und auf der Flur hatten wir damit aber meist keinen Erfolg.
Mit dem Abschalten der DVB-T Technologie haben die allermeisten nicht erneut aufgerüstet. Für DVB-T2 braucht es einen zusätzlichen Receiver oder einen Fernseher, der diese Technologie unterstützt.
Das tut zwar unser ALDEN-TV, aber ausprobiert hatten wir es nur einmal zu Beginn, mit einer kleinen Antenne und das Ergebnis war wegen geringer Netzabdeckung eher traurig.

DVB-T2 ist der Nachfolgestandard von DVB-T. Er bezeichnet die Verbreitung digitaler Radio-, Fernseh- und Datensignale mittels terrestrischer Übertragung. DVB-T2 zeichnet sich gegenüber seinem Vorgänger durch eine höhere spektrale Effizienz aus. 

So haben wir uns anschließend auf unsere Sat-Antenne verlassen und sollte die einmal keinen Empfang haben, dann gab es eben kein TV oder was wir viel eher machen: kein heimisches Radio.

Alois Huber, von antretter-huber.com, hat uns eine seiner Antennen geschickt und im Gespräch versichert: „Ist heute alles ganz anders. Ja, in der Anfangszeit wurden da viele Fehler gemacht, aber heutzutage ist die Technik ausgereift und man bekommt eigentlich überall guten Empfang. Auch auf der grünen Wiese oder im Wald. Probiert es doch einfach mal aus.“

Gesagt, getan.

Wir haben eine attraktive Aufstell DVB-T2 Antenne und eine Klebeantenne dabei und testen während unserer Tour de Weihnachtsmarkt.
Im Winter schauen wir eher einmal Abends TV und in dieser Woche wechseln wir täglich den Übernachtungsplatz.
Die richtige Gelegenheit DVB-T2 auszuprobieren.

Standfuß

Wichtiger Hinweis: Natürlich funktioniert DVB-T2 auch im Ausland, aber deutsche Sender wird man dort nicht bekommen. Wer also viel im Ausland unterwegs ist, dem hilft DVB-T2 nur bedingt.
Alle, die sich weitgehend im Inland aufhalten können von Flensburg bis Bad Reichenhall deutsche Sender bekommen.
Wenn denn überall gesendet wird. Das war ja das große Problem bei DVB-T und soll mit DVB-T2 nun endlich behoben sein.

Wie funktioniert nun die neue Technik bei uns:
DVB-T2 Antenne aufstellen, Kabel in den TV (oder externen Receiver) einstöpseln und los geht’s.
Für die Klebeantenne haben wir uns einen Platz in einem unserer Schränke gesucht. Bei einer GFK Außenwand reicht es, die Antenne innen (!) und damit nicht sichtbar auf die Wand zu kleben. Bei Alu-Wänden ist es besser, die Antenne auf der Außenseite anzubringen. Das Loch für das Kabel können wir uns dank GFK Wände sparen.

DVB-T2 Antenne im Kleiderschrank

Eine andere Antenne lässt sich dank Akryl-Bild dekorativ im Wohnraum aufstellen oder aufhängen.
Der Vorteil dabei  könnte sein, dass man sich den „besten Platz“ suchen kann. Sprich: Wir testen, ob es einen Unterschied macht, wo man die Antenne hinstellt.

Beide Antennen sind technisch identisch, wir starten unseren Fernseher und gehen in den Menüpunkt „Sendersuchlauf“.
Und nach einigen Minuten die erste Überraschung: Kein Sender gefunden.
Ja, natürlich!!! Herr Huber sagte ja, dass es AKTIVE Antennen sind. Und das muss der Fernseher natürlich auch wissen.

Klebeantenne

Wir finden in den Einstellungen den Menüpunkt „Aktive Antenne +5V“ und aktivieren die Einstellung. Das kann bei euch natürlich ganz anders heißen.
Erneut Sendersuchlauf starten und nach rund 5 Minuten hat unser TV rund 40 Sender gefunden.
Die meisten davon sind gesperrt. Die Firma Freenet vertreibt ein Abo für weitgehend alle Privatsender: Kosten um die 6 Euro pro Monat, dafür erhält man auch die Privatsender in HD Qualität.
Uns reichen für den Alltag die öffentlich rechtlichen Programme, für Heute und Tagesschau und die meisten Sportsender allemal.

Erste Erfahrungen:
Wir stehen in Quedlinburg auf dem Stellplatz. Die Sat-Antenne hat Empfang, aber auch mit der DVB-T2 Antenne bekommen wir nach 5 Minuten die wichtigsten Sender.
Die Qualität ist ausgezeichnet, kein Flimmern, kein Rauschen. Perfekt.
Wir stehen mitten in der Stadt, alles andere hätte uns gewundert.

Goslar. Wir stehen mitten im Wald, die Stadt war uns zu wuselig.
Die Sat-Antenne bekommt keinen Empfang, zu dicht stehen die Bäume um uns herum.
Obwohl nur wenige Kilometer vom letzten Standort entfernt müssen wir die Sendersuchwahl wiederholen.
Auch jetzt findet das System anstandslos die Sender und wir können auch mitten im Wald fernsehen.

Wir fahren weiter und stehen auf einer Wiese mitten im Harz.
Wir starten den Sendersuchlauf – offenbar ändern sich die Frequenzen schon nach wenigen Kilometern – und bekommen wieder alle Sender.

Alden Sat-Anlage – Huber DVB-T2 Antenne

Auf einem Supermarktparkplatz in Hildesheim bekommen wir kein ZDF. Alle anderen Sender schon.
Ich starte den Sendersuchlauf erneut und diesmal ist auch ZDF und Co mit dabei.
Die Sender sind aber nicht sehr sauber. Daher wechsele ich auf die variable Antenne. Bislang gab es nie einen Unterschied. Egal, ob variabel oder verklebt, die Ergebnisse waren stets gleich.
Hier ist es anders: Die variable Antenne direkt ans Fenster gestellt bekommt auf der Südseite den besten Empfang.
Dies bestätigt sich auch später noch einmal: In wenigen Fällen ist es also gar nicht schlecht, wenn die Antenne variabel ist.

Hameln auf dem Stellplatz:
Wir stehen direkt vor einer Fabrikwand – 8 Meter hoch. Unsere Sat-Antenne hat keine Chance.
Wir können trotzdem Tagesschau gucken – die DVB-T2 Antenne funktioniert.

Fazit:
Bislang haben wir einfach verzichtet. Mit einer DVB-T2 Antenne, zumindest in Deutschland bekommen wir auch dann Empfang, wenn die freie Sicht auf den Satellit versperrt ist.
Wer nur in Deutschland unterwegs ist, braucht nur DVB-T2, muss dann aber für die Privatsender ein Abo abschließen und ggfls. ein Zusatzgerät kaufen.
Im Ausland lassen sich zwar Sender empfangen, jedoch keine Deutschen. Wer der fremden Sprache nicht mächtig ist, dem bleibt nur die Sat-Anlage als Alternative.

Wir haben eine Sat-Anlage werden aber in Zukunft auch die DVB-T2 Antenne dabei haben, denn immer wieder fehlt der freie Blick auf den Satellit und da ist es gut, eine Alternative dabei zu haben.

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Europasim – aufgepasst

In diesem Jahr fahren wir überraschend nach Frankreich. Ein Ziel wird die Tarnschlucht sein. Vielleicht Carcassonne, sicher Avignon, ein Abstecher ans Meer. Planlos. Aber das ...
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