Alle Beiträge von Jürgen Rode

Winter: Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest?

Überarbeitet 2019

Die Frage trifft früher oder später jeden Wohnmobilfahrer (aber auch Wohnwagenbesitzer):
Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest?

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Nachdem ich viel gelesen habe, dabei auch viel Unsinniges, stellten wir uns die Frage: Beheizen wir das Wohnmobil über den Winter, oder machen wir es winterfest? Sollte man wöchentlich oder wenigstens zweiwöchentlich das Wohnmobil nutzen, ist es durchaus sinnvoll permanent die Heizung laufen zu lassen. Dabei ist es eine Kostenfrage, ob man die Gasheizung dazu nutzt oder einen elektrischen Ofen oder Frostwächter. Gas ist dabei die deutlich günstigere Variante! Strom um ein vielfaches teurer! Trotzdem summieren sich die Kosten rasch auf 20-30 Euro die Woche! wenn es richtig kalt ist. Desweiteren muss sichergestellt werden, dass die Heizung nicht ausfällt. Also z.B. Gas und Frostwächter und regelmäßig kontrollieren! Egal, wie man sich entscheidet: Das Heizen kostet Strom, ohne Nutzen! Denn es wohnt niemand in dieser Zeit im Wohnmobil. Es ist also reine Bequemlichkeit, den Winter über zu heizen. Denn das Mobil winterfest zu machen, dauert seine Zeit und bedarf einer Checkliste.

Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist für andere Womos vielleicht nicht weitgehend genug. Vielleicht habt ihr auch andere Heizungen oder Pumpen!

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Schweden im Spätsommer

Sören hat seine Sache wirklich gut gemacht und uns in kurzer Zeit viel von seinem Heimatland gezeigt.
Urlaub in Schweden und nur 14 Tage Zeit?
Mit Anreise und Abreise?
Ja, es ist ausreichend, wenn man nicht die vielen Sehenswürdigkeiten besuchen will.
Dann sollte man eher 3 Wochen und länger anpeilen.


Wir haben Astrid Lindgrens Kindheitslandschaften gesehen und genossen und waren dann fast eine Woche im Wald abgetaucht.
Um Kraft für daheim zu tanken, für Arbeit, Familie und den Alltag.
Und das tat uns unglaublich gut.

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Allein im Wald am See

Wir sind unsichtbar.
Zumindest versuchen wir es zu sein.
Niemand soll wissen, dass wir hier sind.

Wir wollen alleine bleiben. An unserem kleinen See, mitten im Wald in Schweden.
Diese Stille. Diese Ruhe.
Nur der Wind, der durch die Bäume bläst und ein paar Vögel. Von weit her muht es abends.
Kühe?
Oder doch ein Elch.
Auch wenn es stockdunkel ist, bleibt es ruhig hier im Wald.

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ISASWOMO braucht deine Hilfe

Wahrscheinlich reisst mir unsere Freundin Isa für diesen Blog den Kopf ab, aber ich muss einfach für sie werben.

IsasWomo ist abgebrannt.
Wahrscheinlich Brandstiftung und nicht das erste Mal, dass Isa Opfer krimineller Energie wurde. Damals konnte ich ihr Hilfe von ALDEN Deutschland vermitteln (nochmals vielen Dank).
Doch diesmal geht es um ihre Existenz.



Denn wer den Werdegang von Isa kennt, der weiß, dass sie kämpft, um ihren Traum vom Leben im Wohnmobil zu verwirklichen, allen gesundheitlichen Problemen und Widrigkeiten zum Trotz.

Isa würde nie darum bitten, aber es gibt nun eine Spendenaktion für Isa.
Denn IsasWomo muss einfach weitergehen.

Zur Spendenaktion

Das schreibt Isa über das Unglück und die Spendenaktion.
Und wenn ihr mehr über Isa wissen wollt, empfehlen wir euch diesen Artikel: https://reiseblognews.com/isaswomo/

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Als alleinfahrende Frau mit Hund Milla ist Isa längst eine Ikone unter den Bloggern.

Spendet was immer ihr für richtig haltet. Ob 5 Euro oder 500 Euro. Jeder Euro ist wichtig.

Danke dafür.
Eure
Womo.blogger!

Das darf nicht das Ende von IsasWomo.de sein

Nachtrag:
Isa schreibt mittlerweile, dass es sich um Brandstiftung handelt. Das ist natürlich der Hammer und wenn man weiß, dass sie vor einem Jahr schon einmal Opfer von Vandalen geworden ist, muss man sich schon fragen, ob es Leute gibt, die es gezielt auf sie abgesehen haben.
Das wäre unglaublich und noch ein Grund mehr, ihr zu helfen.
Als alleinfahfahrende (starke) Frau wird sie auch im Internet angepöbelt. Ich frage mich, was für Männer sind das? Welchen antiquierte Frauenbild tragen die in sich?

Nichts, aber auch wirklich nichts rechtfertig eine solche Tat, die die selbst aufgebaute Existenzgrundlage einer jungen Frau ruiniert.

Wir können nur hoffen, dass genug Spenden zusammen kommen, dass sie weiter machen kann oder sich Weinsberg, Knaus, Hymer oder wer auch immer überzeugen lässt Isa in Zukunft zu unterstützen und sie mit einem Wohnmobil ausrüsten.

Gamla Linköping

Nach gefühlten Wochen in Pipis Welt, verlange ich von Nadja, dass sie mich für den Rest des Urlaubs „Messerjocke“ oder „Blutsvente“ nennt.
Na, die kennt ihr doch sicherlich auch?
Am See im Naturschutzgebiet ist am frühen Morgen nur noch ein schwedisches Wohnmobil und wir unterhalten uns mit dem Pärchen.
Die Esel sind wohl immer so zutraulich und freuen sich über Besucher.


Es ist recht frisch, wir sitzen zum Frühstück im Freien und genießen die Stille und die wärmende Sonne.
In Linköping treffen wir unsere Tochter Inga, die dort für ein paar Monate studiert.
Sie zeigt uns die ‚Gamla‘, die Altstadt, die eher ein Museum ist.
Jetzt waren wir schon so oft in Schweden und finden doch immer wieder Sehenswürdigkeiten, die kaum Erwähnung in deutschen Reiseführern und Portalen findet. Schön, dass es so etwas gibt!

Gamla Linköping

Hier in der Gamla Linköping finden sich traditionelle Gebäude, in denen das alte Leben gezeigt wird. Es wirkt eher so, als dürfe man den Bewohnern der kleinen Stadt bei ihrem Alltag über die Schulter schauen. Die Räume sind eingerichtet wie vor 50 oder 100 Jahren und dort wird gearbeitet, gebacken, geputzt.
In einem Haus gibt es gerade getrocknete Apfelringe, in einer Seilerei machen zwei Frauen aus Hanf dicke Seile für Schiffe.

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Zu Gast bei Pipi Langstrumpf

Heute wird’s albern und am Ende verrate ich euch noch einen tollen Stellplatz!

Aber erst einmal fahren wir sehr früh am Morgen vom Campingplatz, um gleich um 10 Uhr im Pipi Langstrumpf Welt einlaufen zu können. Das ist wichtig, denn schon um 10:30 Uhr finden die ersten Vorstellungen statt. Dank eigener App kann man so den Tag ziemlich gut planen, um wirklich viel zu sehen und zu erleben, denn teilweise sind auf den vielen Bühnen zeitgleich Events.

Ach, und albern sind wir, weil wir nicht einmal Kinder dabeihaben. Nur so zum Spaß. So ziehen wir mit den Horden an Kinderwagen an einem Freitag in die bunte Kinderwelt und fühlen uns dabei pudelwohl.
Der Eintritt ist nicht gerade billig, aber wenn man in Vimmerby ist, muss man hier hinein gehen.
Der Park war ursprünglich von einigen Männern für ihre Kinder gestaltet und hat sich auch mit Unterstützung von Astrid Lindgren zu einem liebevoll gestalteten Kinderparadies gemausert.
Unendlich viele kleine Details. Wer die Augen aufmacht, wird sie finden. Ob irgendwelche kleinen Wesen und nur zentimeterhohe Häuschen im Unterholz, bis zu den Details in den Kulissen auf dem letzten Regal. Da passt einfach alles.
Aber der Reihe nach:

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Radtour nach Bullerbü und zum Katthult Hof

Wir fanden im Reiseführer eine Radtour, die uns angesprochen hat.
Durch die Wälder, an Seen vorbei, Wiesen, Täler und meist nicht an der Hauptstraße.
Genau das haben wir gesucht.
Also machen wir die eBikes flott und düsen los. Leider zieht der Himmel immer mehr zu und die Morgensonne verabschiedet sich. Aber da der Weg ziemlich heftige Steigungen mit sich bringt, wird uns trotz der eBikes recht schnell warm.


Im Reiseführer ‚Astrid Lindgrens Schweden‘ findet sich ein Bild mit einem Fahrradanhänger – und ohne eBike. Wer auch immer da gefahren ist: Allerhöchsten Respekt!
Man glaubt ja immer, Schweden sei flach, aber dem ist nicht so. Die Anstiege sind steil und knackig, dafür wird man mit einer malerischen Landschaft, versteckt im Wald liegenden Gehöften und einem sagenhaften Wald belohnt. Überall finden sich Blaubeeren und Pilze. Deutsche, die wir trafen, sammelten Pfifferlinge in großen Körben.

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Zu Besuch bei Astrid Lindgren

Ihr kennt sicher Astrid Lindgren.
Jeder kennt schließlich Astrid Lindgren.
Oder zumindest Pipi Langstrumpf.
Und natürlich Michel aus Lönneberga. Der hier in Schweden in Wirklichkeit Emil heißt. Aber dazu später mehr.
In Deutschland kennen wir Astrid Lindgren nur als Kinderbuchautorin.
In Schweden aber ist Astrid Lindgren eine Ikone.
Eine moralische Instanz, die man hörte, bevor man Gesetze auf den Weg brachte.
Sie wurde politisch, als sie feststellte, dass sie mehr Steuern zahlen musste, als sie einnahm, beeinflusste mit ihrer Geschichte „Pomperipossa in Monismanien wahrscheinlich die Abwahlen der Regierung und setzte sich zeitlebens für Kinder- und Tierschutzrechte ein.

Astrid Lindgren: Skulptur auf dem Marktplatz in Vimmerby

Als ihr 1997 der Preis ‚Schwedin des Jahres‘ verliehen wurde, entgegnete sie: „Ihr verleiht den Preis an eine Person, die uralt, halb blind, halb taub und total verrückt ist. Wir müssen aufpassen, dass sich das nicht rumspricht.“
Kein Wunder, dass diese Frau heute noch so beliebt ist. Auf Katthult hängt ein Bild, in der sie im hohen Alter noch auf einem Baum klettert. Warum sie das mache? Weil es ihr Spaß macht.
So war sie.

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Wir fahren mit Dashcam im Wohnmobil

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Eine DashCam im Auto ist für uns mittlerweile unverzichtbar.
Nach vier Monaten fassen wir für euch zusammen:

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In den letzten Monaten sind wir vier Mal auf der Autobahn (immer in Deutschland) von PKWs ausgebremst worden.
Warum auch immer, setzte sich dabei ein PKW vor uns und drückte voll auf die Bremse. Nicht nur Show, so dass die Rückleuchten aufleuchten, sondern wirklich gebremst. Da bleibt einem nichts anders über, als selbst in die Eisen zu gehen. Blöde nur, dass gerade ein 10/20/30 Tonner Lastwagen hinter einem fährt und auch bremsen muss. Völlig irre, diese Typen.

Im Einsatz haben wir eine Z-Edge GPS Dashcam Dual Autokamera
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Und weil Videoaufnahmen nur mit schnellen Speicherkarten funktioniert, benutzen wir diese Speicherkarten:
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Vimmerby

Gemütlich tuckern wir durchs Land und fahren ganz gezielt kleine Straßen, um Land und Leute zu sehen. Zwei Tage am See waren schon einmal gut, um abzuschalten. Und die Lebensweise der Menschen hier passt genau zu meiner Stimmung.
Kleine, rote Häuschen im Wald oder auf einem Hügel inmitten großer Felder. Freilaufende Kühe, die mit ihren Kälbern zusammen auf der Wiese stehen dürfen. Manchmal wollen wir kaum glauben, was wir sehen. Alles wirkt ruhig und gelassen und gar nicht hektisch.

Erst in Vimmerby stecken wir wieder im Zivilisationsstress. Der kleine Campingplatz am See ist für alle Besucher des Astrid-Lindgren-Lands der erste Anlaufpunkt. Zwar kann man auch mit dem Wohnmobil auf dem Stellplatz vor dem Freizeitpark stehen, aber auf der Betonfläche mit dutzenden anderen Wohnmobilen Tür an Tür, das ist nach drei Nächten am ruhigen See für uns keine Alternative.
Mit 38 Euro ist der Campingplatz nicht günstig, zumindest 5 Euro können wir am Ende für den Strom sparen. Dank Solar und EFOY sind wir völlig unabhängig.

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