Norwegen 2013: Tag 13 – Torghattan oder die Sache mit dem Loch

Eigentlich liegen wir hinter unserem Zeitplan. Aber auf unserem Weg nach Trondheim mache ich trotzdem einen Abstecher an die Küste. Es sind nur 100 km, jedoch sind das in Norwegen ganz schnell 2 Stunden. Denn immer mal wieder macht man eine Pause, oder sieht etwas schönes oder muss tanken, entsorgen…

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Mit Rückfahrt werden daraus vier Stunden. Daher muss man sich sehr genau überlegen, wie man fährt und wohin man fährt. Zwar habe ich das Gefühl, dass sich der Ausflug noch rächen wird, aber als wir dann den Torghattan das erste Mal aus der Ferne sehen, sind die Zweifel vergessen.

Die Fahrt bis zum Ende der Straße dauert dann noch länger, wie erwartet und der Weg ist nicht gerade komfortabel. Vom Parkplatz geht ein kleiner, steiniger Weg den Berg hinauf. Nach dreißig Minuten stehen wir in dem Felsendom, den das Meer wohl vor Jahrmillionen geschaffen hat, bevor das Land sich hob. Nun kann man in dem 30 Meter großem Loch durch den Berg spazieren und auf der anderen Seite einen Blick aufs Meer wagen.

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Das reicht mir natürlich nicht und wir fahren nach dem Abstieg auf kleinen Wegen zu den Schären vor der Insel. Ein größeres Wohnmobil hätte hier keine Chance.

Wir laden das Kajak ab und Svenja und ich stechen in See. Auf dem Hinweg haben wir kräftigen Rückenwind. Die Strecke ist weiter als gedacht. Denn nur in einem relativ kleinem Fenster auf See kann man durch den Berg hindurchschauen. Nach einigen Kilometern haben wir den Punkt erreicht. Ein imposantes Bild. Die Möwen jagen uns als Eindringlinge, und der Wind peitscht uns das Wasser um die Ohren. Die Sonne hingegen zeigt sich von ihrer schönsten Seite und so paddeln wir durch die Schären zurück und setzen im flachen Wasser einige Male auf.

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Das Abenteuerlichste war dann die Abfahrt vom Stellplatz. Eine steile Auffahrt auf die Straße. Und die erste Kurve der Straße war dann so steil, dass ich im ersten Gang gerade noch den letzten Buckel schaffte, ohne dass die Räder durchdrehten. Der Wagen bewährt sich.

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Zeitraffer der Strecke:

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