Update: Wie schlägt sich denn nun der Rasenroboter im Alltag?

2016-04-19_07-12-45_Automower_20160419_071245-1600Unser Automower, liebevoll Shaun, das Schaf genannt, arbeitet nun seit einigen Wochen in unserem Garten.
Ohne zu murren, jeden Tag 6 – 10 Stunden. Zweimal die Woche bekommt er einen Tag frei. Das soll dem Gras die Chance geben zu wachsen.
Etliche Menschen bleiben an unserem Zaun stehen und schauen dem Treiben zu.

‚Wo fährt er denn hin‘, oder ‚Mäht der da auch wirklich alles‘ sind dann oft die Fragen.

Ja, er mäht die ganzen fast 2000 qm und ja, er macht das sehr gut.

Ok, man muss den Garten dafür optimieren und darf auch nicht vergessen Werkzeug auf dem Rasen liegen zu lassen. Das ist nicht gut für die Messer.
Einige Male mussten wir ihn schon retten. Laut blöckend macht er dann auf sich aufmerksam (also die Alarmsirene pfeift), wenn er zwischen zwei Stühlen eingeklemmt war oder sich an einer Würzel den Baum hinauf schob. Dann meint er, er wird angehoben und weggetragen und sein Alarmsystem startet.

Oder eine Steinplatte passt gerade so unter den Mäher – bis die Messer kommen. Das war auch ziemlich unklug – ich hatte am Vortag erst neue Messer montiert.
Ein Tisch, gerade so niedrig, dass er zwar einfahren, aber nicht mehr ausfahren konnte. Einmal fuhr er rückwärts auf eine Beetabgrenzung und kam nicht mehr davon los.
All das sind Dinge, die sich durch sinnvolles Verlegen des Begrenzungsdrahts im Laufe der Zeit eliminieren lassen. Und die Stühle stellen wir nun am Abend an den Tisch.

Den ersten großen Test hat er schon bestanden. Eine Woche waren wir nicht zuhause, der Nachbar schaute immer einmal morgens, ob Shaun im Stall steht und auflädt.
Und er hat brav die ganze Woche ohne einen Fehler gearbeitet. Der Rasen war perfekt gemäht, als wir nach Hause kamen.
So wünscht man sich das.

Danke Shaun!

…wird fortgesetzt…

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