Zum Abschluss einen guten Schoppen in der Pfalz

In der Nacht regnet es wieder, am Morgen scheint die Sonn2016-04-09_11-50-30_Bodenseetrip_20160409_115030-1600e.
Der Wettergott meint es weiter gut mit uns.
Inga und ich gehen in Gimmeldingen klettern.
Ein alter Sandsteinbruch ist zum klettern freigegeben und wir machen noch ein paar Touren.

Der Blick über die Rheinebene kann bis zum Schwarzwald streifen. Schon verrückt. Wir fuhren den Rhein hinab, folgen ihm um den Bodensee, schauen ihm beim fallen zu, überholen ihn im Schwarzwald. Betrachten die Rheinebeen von Osten und Westen. Dieser Trip dreht sich mehr um den Rhein, als wir dachten. Vielleicht sollten wir uns den Fluss einmal in ganzer Länge vornehmen. Zu erzählen hat er sicher genug.
Ursprünglich wollten wir nur ein paar Tag in Ruhe am Bodensee stehen. Aber das Wetter zwang uns weiter. Vielleicht ganz gut so. Ärgerlich natürlich die Panne, aber das kann wohl an jedem Wagen passieren. Ansonsten schnurrt der Ford wie ein Kätzchen. Zieht jede Steigung. Macht wirklich Spaß. Und die Aufteilung im Wohnmobil ist nach wie vor unser Traum. Die lange Seitenbank für uns unersetzlich. Dort faulenzt sich es einfach am besten. Und durch den Alkoven ist das Wohnmobil so kurz, dass wir auch den kleinsten Parkplatz noch anfahren können und die schönsten Ecken besuchen können. Schade, dass so etwas derzeit nicht mehr gebaut wird.

Während wir klettern, fährt Nadja mit dem Rad in den schönen Gimmeldinger Blumenladen und anschließend nach Neustadt.
Später holen wir sie ab und entsorgen noch am gut gelegenen Neustädter Stellplatz.

Bei einem Wein vom Weingut Oyler verabschieden wir uns. Wir kommen sicherlich wieder, am 1. Mai ist Tag der offenen Tür im Weingut. Die Pfalz hat noch viele schöne Ecken und Stellplätze bei Winzern. Einfach mal vorbeifahren…

5 Gedanken zu „Zum Abschluss einen guten Schoppen in der Pfalz“

  1. Hallo , ergänze doch bitte bei den Kletterbildern den Routennamen und Schwierigkeitsgrad. Deine Webseite wird ja schließlich auch von Wohnmobilfahrenden Kletterkollegen besucht. 😉
    Wie war die Absicherung in der Pfalz? Angeblich ist die Pfalz ja mehr für Nervenstärke Kletterer und nicht für Plaisirkletterer geeignet.

    Deine Beurteilung über die Wohnraumaufteilung im Profila 580ls kann ich uneingeschränkt zustimmen.
    Ford Transit „ToiToiToi“. Angeblich werden es ja immer weniger Motorschäden. Was auch immer der Auslöser ist, es scheint so langsam vorbei zu sein.

    Euch weiterhin viel Spaß.

    Matthias

    1. Hallo Matthias,
      klar sind viele Kletterer mit dem Womo am Fels. Aber nicht alle Womo-Fahrer klettern gerne (nicht mal in den Alkoven :-))
      Daher gibt es von mir auch noch die Seite http://www.klettern.omniro.de. Gib mir noch ein paar Tage, dann sind in meinem Gipfelbuch auch die Routen beschrieben.

      In die echte Pfalz hab ich mich nur vor 20 Jahren mal gewagt. Derzeit reicht es nur für Gimmeldingen. Und das zählt für Pfälzer Kletterer nicht. Ansonsten gehts gerne in die Fränkische.
      Mittlerweile stören mich magere Absicherungen nicht mehr. Für die sächsische Schweiz reichts zwar noch nicht, aber wenn du Frankreich kennst oder Schweden, dann kann die Pfalz auch nicht schlimmer sein.
      Dieses Jahr wollen wir mal in Norwegen ein wenig klettern. Bin gespannt, wie es da mit Absicherung aussieht.

      Vielleicht sieht man sich mal am Fels:
      LG
      Jürgen
      P.S.: Nächstes Wochenende gehts noch einmal nach Gimmeldingen…

  2. Michael, noch ein Nachtrag:
    Im Gegensatz zu viele anderen ist für mich ein Auto ein Fortbewegungsmittel. Und mit dem Kauf unterliegt es dem Verschleiß und irgendwas geht immer mal kaputt. Das ärgert mich nicht. Daher war es auch eher der Zeitverlust, der bei der Panne uns störte. Aber im Wohnmobil kann man das ja gut überbrücken. Hatten wir früher auch schon mal im Wohnwagen und ganz früher im alten Womo. Was solls Nicht schön, gehört aber zum Leben. Das hat auch nichts mit Ford zutun, damals war es VW. Wer sich von so etwas ärgern lässt oder dem schnöden Geld hinterher jammert ist selber Schuld. Dazu ist mir das Leben zu schade.
    Mit unseren verstärkten Kolben gehe ich davon aus, dass wir von der Motorseite her nun Ruhe haben, zumindest ist kein Fall bekannt, wo es mit verstärkten Kolben einen Motorschaden gab.
    Der Transit läuft wirklich sauber und es macht Spaß ihn zu fahren. Wobei ich mittlerweile nicht mehr so untertourig fahre und ruhig auch mal richtig Gas gebe. Und dann geht er wirklich flott.
    Insofern wünsch ich dir weiter gute Fahrt.
    Gruß
    Jürgen

  3. Hallo Jürgen, bei Verschleißteile ärgere ich mich auch nicht. Bei einem Motorschaden ist es aber natürlich das man sich Ärgert. Das ist dürfte (in dieser Häufigkeit) nicht vorkommen da es dafür ja extra einen Versuch beim Motorenhersteller gibt. Der sollte die Aggregate ausgiebig auf die Dauerbeladtng testen bzw. Belastungsvorgaben an die Womohersteller machen.
    Aber was Solls. Wir haben das Womo im Vergleich zu einem Fiatwohnmobil günstig bekommen, so dass ein Motorschaden auch Finanziell verkraftbar aber trotzdem ärgerlich wäre.
    Das Leben würde trotzdem weiter gehen.

    Jetzt zu den wichtigen Dinge im Leben: Klettern. 🙂
    Für die Pfalz war das Wetter ja zu schlecht. Von daher waren wir in unserer schönen A’burger Kletterhalle.
    Hast du ein paar Tips für Klettern in Schweden? Wir planen zwar für dieses Jahr Slowenien und Istrien. Aber durch die Flüchtlingskrise kann sich das ja noch ändern (Grenzkontrolle, Grenzschliessungen, …)

    1. Hallo Matthias,

      sowohl Slowenien, Istrien und unterer Teil von Kroatien findest du auf meiner Kletterseite http://www.klettern.omniro.de
      Schau es dir einfach mal an, sind ein paar nette Sachen dabei.
      In Schweden war es um Göteborg am schönsten. Da gibt es auch recht viel.
      Da wir aber in Fjällbacka kajaken wollten haben wir von dort Abstecher in die Umgebung gemacht. Gut, aber hart! Also lieber leichte Routen wählen und sich nicht wundern, wenn auch die schwer sind.
      Auf der Halbinsel Kullaberg wollten wir auch klettern, sind dann aber lieber schwimmen und wandern gegangen.
      Aspen fand ich am schönsten.

      Gruß
      Jürgen

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