Pfalzfahrt: Bad Dürkheim

2016-04-29_16-49-42_BAd Dürkheim__MG_0013-1600Die Wettervorhersagen sind alles andere als berauschend. Der schlechteste und kälteste April des Jahres. Frost bis in den Mai. Manche Winzer verlieren 90% einer Lage. Und wir haben Urlaub.
Machen wir das beste daraus. Wir packen und fahren los und haben überhaupt keinen Plan, wo es hin gehen soll. Noch am Supermarkt überlegen wir: Schweinfurt, Oberhessen, Pfalz, Main-Tauber.
Zumindest für die nächsten zwei Tage soll es in der Pfalz am stabilsten sein.
Wir fahren auf die Autobahn und unterwegs entscheidet Nadja für Bad Dürkheim. Unser Pfalzführer zeigt uns den besten Stellplatz: ein ruhiger Parkplatz außerhalb. Zu Fuß geht man 20 Minuten, mit dem Rad fünf, bis in die Stadt.

2016-04-29_14-29-02_Bad Dürkheim__MG_9947-1600Wir kommen nachmittags an und bummeln durch die kleine Stadt und den Park.

Panorama Gradierwerk Bad Dürkheim
Panorama Gradierwerk Bad Dürkheim

Ich bin noch zu jung für so eine Kurstadt, stelle ich fest. Erst in der Sonne in einem Biergarten kehrt die Ruhe ein. Und mit einem Bier wird auch das Städtchen schon viel schöner. Es hat schöne Ecken – keine Frage, aber irgendwie ist es zu bunt gewürfelt und neu und alt und schön und hässlich liegen nah beieinander. Die Plätze in der Innenstadt sind voll und die Kaffees gut besucht.
Das Eis schmeckt wirklich lecker.

Am Gradierwerk lassen wir es uns gut gehen. Sitzen eine Stunde in der gesunden Luft und wandern zur kleinen Kapelle auf dem nahen Hügel, bevor wir zum Stellplatz zurück gehen.
Das wir eine interessante Woche. Kein Kajak dabei, kein klettern. Der Doc hat mir Ruhe verordnet und wird Stolz auf mich sein. Und ich werd‘ wohl wahnsinnig werden. Die Kids sind zuhause geblieben und kein Kletterpartner in Sicht. Verdamicht.
Vielleicht find ich ja andere Kletterer, die mich mitnehmen, die Pfalz zu erkunden…

 

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