Vom Flaggenturm zum Kloster Limburg

2016-04-30_13-48-48_Pfalz_20160430_134848-1600Wandertag.
Schon nach dem Frühstück geht es los: Wir wandern zum samstäglichen Flohmarkt nach Bad Dürkheim. Die Nacht war ruhig und gemütlich. Die Nachbarn nett.
Der Flohmarkt ist gar nicht so kommerziell wie befürchtet und die kleinen Stände mit den Hinterhof-Utensilien werten das Angebot massiv auf. Dazu kommen einige Stände mit Angeboten aus dem nahen Frankreich. Kein Vergleich mit den genialen Flohmärkten, die wir in Frankreich erlebten, aber immerhin.

Gegen Mittag entsorgen wir (und wieder ein paar Bilder für meine „Entsorgungs-Reportage“ ), dann fahren wir weiter zum ‚Pfalzblick“
Richtung Deitesheim kommt rechterhand ein kleiner Turm in Sicht und dazu noch ein Wanderparkplatz. Anhalten, packen. Los geht´s. Die Sonne scheint, die Wettervorhersage sagt für den Mittag Regen an. Warum also im Auto sitzen? Nur weil´s so im Plan steht? Nö.

Wir wandern durch die Weinberge, schnell wird uns warm, obwohl der Wind noch kalt ist.
Vom Flaggenturm hat man einen tollen Blick über das Pfälzer Vorland bis nach Heidelberg und dem Odenwald.


Auf der anderen Seite sehen wir eine Ruine: Nadja zitiert den Reiseführer: Klosterruine Limburg
Weit sieht es nicht aus. Wir wandern munter weiter und natürlich verfehlen wir einen der Wegweiser und wandern um das halbe Tal herum, um am Ende von hinten zur Ruine zu kommen.
Macht nichts, denn den steilen Normalweg können wir so als Abstieg auf dem Heimweg machen. Manchmal haben Fehler ein gutes Ende.

Die Klosterruine ist auf jeden Fall einen Ausflug wert! Schaut euch die Bilder an: Einfach schön.
Dazu ein kleiner Happen zum Mittag: Als die riesigen Portionen gebracht werden, bleibt mir die Luft weg. Und lecker war es noch dazu!
Zufällig entdecken wir noch ein Hinweisschild, dass man für einen Euro auf den Südturm steigen darf. Leider kann man nicht bis zum obersten Podest, aber auch so ist der Ausblick toll.

Der Rückweg zieht sich dann. Wir laufen über die Innenstadt von Bad Dürkheim. Es sieht immer wieder so aus, als würde es gleich anfangen zu regnen, aber es bleibt trocken.
Nadja geht eine Runde shoppen und ich wandere noch zwei Kilometer zum Wohnmobil, um sie dann abzuholen.

Nun gehts aber wirklich zum Pfalzblick. Und auch dieser Tip hat sich gelohnt. Immer noch bleibt es trocken und wir genießen Kaffee und Kuchen mit grandioser Fernsicht. Über Nacht wollen wir dort bleiben, aber gegen Abend beginnt es heftig zu stürmen und zu regnen, wir entschließen uns nach Bad Dürkheim zurück auf den Stellplatz zu fahren. Mal sehen, was der 1. Mai uns bringt

Am Ende sind es übrigens 16000 Schritte und irgendetwas um die 8 Kilometer geworden. Dank Fitnessarmband kann man das heutzutage ziemlich genau messen.

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