- enthält Werbung -

Wir sind bekennende Goldschmitt-Benutzer.

Vor ein paar Jahren haben wir uns für unseren Ducato eine Luftfederung gegönnt und seitdem haben wir auf vielen Reisen nur Gutes damit erlebt.

Auf Holperstrecken einfach mal den Druck aus den Luftbälgen genommen und ruhig weiter gefahren. Dazu gerade bei kurvigen Strecken kein Aufschauckeln, das mach richtig Spaß.

Nun hat Goldschmitt gerade angekündigt, dass es neues gibt:

Das Komplettpaket CamperPLUS+. Dort werden auch die Vorderachsen optimiert.

Das ist bei uns noch ein Schwachpunkt, denn wir haben nur hinten die Luftfederung. Ich lese in der Ankündigung: 

Goldschmitt CamperPlus+

„Die Komplettpakete mit dem Namen CamperPLUS+ wurden speziell für leichte Fahrzeuge konzipiert und sind neuerdings in den Varianten „EvoBasic“ und „EvoSmart“ erhältlich. Beide Ausführungen beinhalten die Vorderachsoptimierung RouteComfort Evo. Die neuen Komfortfederbeine sind mit einer automatischen Dämpfkraftverstellung ausgestattet, welche sich der Fahrbahnunebenheiten anpasst. Diese Technik, die durch die Strömungs- und Druckverhältnisse im Stoßdämpfer gesteuert wird, sorgt für eine noch komfortablere Dämpfung bei ruhiger Fahrt, jedoch auch für ein äußerst stabiles und sicheres Fahrverhalten bei intensiven Aufbaubewegungen. An der Hinterachse kommen je nach Paket Schraubenfedern (EvoBasic) oder Luftfedern (EvoSmart) zum Einsatz, die zusätzlich an der blattgefederten Hinterachse installiert werden und für ein weiteres Plus an Fahrkomfort und Sicherheit sorgen.“

Die neuen CamperPLUS-Pakete sind für Fiat Ducato, Citroën Jumper und Peugeot Boxer ab Baujahr 2006 erhältlich und kosten je nach Ausführung
1.169,00 € (EvoBasic) bzw. 1.799,00 € (EvoSmart).

 

Ich denke, dass das die perfekte Lösung ist. Die Vorderachsoptimierung RouteComfort Evo gibt es auch einzeln.
Da werde ich gleich mal anfragen, ob die bei uns passt.

Hinten die Luftfederung und vorne die Komfortfederbeine.
Hinten haben wir ja schon die Luftfederung und wenn nun vorne auch noch die Schläge weggenommen werden, fährt es sich, wie auf Schienen.
Ich verlinke euch mal die Stelle in unserem Polentrip im Video, da sieht man ziemlich gut, wie die Luftfederung schon jetzt bei uns arbeitet.

Der Clip startet gleich an der Stelle, an der die Luftfederung zu sehen ist:

 

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ich denke, ihr könnt gut erkennen, was ich meine.
Man sieht ja, wie stark das Fahrwerk gefordert wird. Und gerade in brenzligen Situationen ist es gut, wenn man sich auf die Technik verlassen kann.
Und das erstaunliche ist ja, dass wir nicht etwa in Rumänien oder Polen die schlechtesten Straßen vorfanden, sondern in Deutschland manche Piste, ja vermeintliche Autobahn, Schlaglöcher aufweist, die wirklich gefährlich werden können. Vor zwei Wochen auf dem Weg in die Pfalz, an Mannheim vorbei gefahren und beinahe in einem Loch gelandet, dass man eher in einem Entwicklungsland vermutet hätte.

Auflasten

Und wenn wir schon einmal beim Thema sind: 
Die ruhige Fahrt ist ja nur ein Pluspunkt an der Geschichte!
Fast noch wichtiger wird doch zunehmend das Thema Auflasten.
Zu viel Gewicht fahren die allermeisten Wohnmobile mit sich herum, kaum einer kommt frisch aus dem Werk und liegt dann mit zwei bis vier Personen und Urlaubsgepäck, Wasser und vollem Tank noch unter den erhofften 3,5 Tonnen.

Deswegen haben wir aufgelastet und euch das Thema in folgendem Clip mit allen Vor- und Nachteilen erklärt.
Eins dürfte klar sein: Nur des Führerscheins wegen oder der jährlichen TÜV Vorführung (ab dem 5. Jahr) solltet ihr nicht das Risiko eines überladenen Wohnmobils eingehen.
Die Alten (wie wir) dürfen mit ihren alten 3er Führerscheinen noch dicke Brummer fahren, wie das bei euch ist, könnt ihr im Film erfahren:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wir gehen auf Nummer sicher!
Auflasten, vernünftige Luftfederung von Goldschmitt und die Fahrt genießen!

Jürgen Rode

Jürgen Rode

schreibt seit 2012 für Womo.blog und hat das Camping-Gen quasi mit der Muttermilch bekommen.
Im Wohnwagen seit 1968, später mit dem eigenen Zelt, im Auto durch Norwegen mit viel Regen, musste anschließend ein Kastenwagen her, der 1990 selbst ausgebaut wurde, mit den Kindern kam der Wohnwagen und als die fast aus dem Haus waren, 2012 die erste Weißware.

Share:

Facebook
Twitter
Pinterest
LinkedIn

13 Antworten

  1. Guten Tag

    Ich habe die Goldschmittfederung hinten verbaut weil ich an meinen kurzen Ducato eine Rollerbühne angebaut habe. Diese Federung ist sehr gut für diese Heckbelastung. ZZ probiere ich aus ob ich mit Aufpumpen resp. Ablassen der Luft (links und rechts jeweils getrennt möglich) meinen Camper zum Übernachten ausrichten kann, anstatt mühselig mit Keilen zu hantieren.
    Vorne habe ich Gummimanschetten (ca 5cm) der Marke Sumo (USA) in den Schraubfedern verbaut, wodurch das Fahrzeug vorne nicht so tief liegt oder beim Bremsen eintaucht. Der Fahrkomfort ist beträchtlich.

  2. Ich habe seit 2016 die Luftfederung von Goldschmitt unter meinem Womo.
    Man hat mir damals gesagt, man würde wie auf „Wolken“ fahren, oder auch „ ein Muß“ für jedes Womo sein.
    Leider konnte ich dies nie feststellen!
    Doch Wohnmobil rumpelt wie eh und je über die Straßen.
    Selbst meine Anfragen bei Goldschmitt waren nicht der Bringer.
    „ Es ist nunmal ein Nutzfahrzeug und kein PKW „
    Seit dieser Zeit fahre ich nur mit 0,5 – 1,0 at. und minimiere den Luftdruck in den Reifen auf das höchst zulässige.
    War das der Sinn dieser Investitionen ?

    Sollte ich nochmals vor der Frage einer Luftfederung stehen, würde ich mir das Geld sparen.

  3. Das ist ja mal ein ehrlicher Kommentar. Genauso mache ich es mit meinem Siesta 650 auf Ford Transit 460 Basis, Hinterradantrieb mit Zwillingsreifen, 3,5T abgelastet. Das Fahrwerk ist für 4,6t ausgelegt, da gibt es also jede Menge Reserven. Selbst eine Überladung von 10% bringt ihn niemals in einen technischen Grenzbereich und die 30€ riskiere ich seit 10 Jahren, wurde aber noch nie überprüft.
    Mit der Auflastung steigen nicht nur die Kosten, TüV, Maut etc, sondern es sind auch viele Straßen offiziell nicht mehr passierbar, da oft, wie in Südfrankreich, ein Limit von 3,5t besteht.
    Davon abgesehen könnten meine Kinder mit ihren normalen Führerscheinen das Womo nicht mehr fahren.
    Also insgesamt bringt das ganze weder Komfort noch irgendwelche anderen Vorteile.

  4. Geht mir genauso wie Manfred. Habe einen teilintegrierten Peugeot Boxer mit 7,00 m und 3,5 T von Knaus. Die Schläge hinten sind wie ehedem unangenehm zu hören. Ggf. muss man das Womo an das Maximum beladen um einen besseren Effekt zu erhalten, aber nur wg. der Federung mehr mitnehmen als man benötigt ist auch Unsinn.
    Vorne habe ich Spezialstoßdämpfer von Koni. Die haben wirklich viel gebracht.
    In der Kombination kann man jedoch positiv vermerken, dass die Straßenlage besser geworden ist und Seitenwind bzw. Böen nicht mehr so stark am Wagen zerren. Man kann auch ohne weiteres LKW’s mit 130 überholen, ohne Stress von den Windsogeverhältnissen zu haben.
    Für den Feder- und Geräuschkomfort hat tatsächlich am meisten genutzt, die Luft in den Reifen zu reduzieren. Vorne nun 3,8 und hinten 4,3 bis 4,8 je nach Beladung.

  5. Hallo Jürgen, um die 1 – 1,5 auf Landstraßen und in Ortschaften. Ca. 2-3 auf Autobahnen, je nach Kurvigkeit und Geschwindigkeit.

    1. Wir fahren nie unter 2 auf schlechtesten Straßen, auf Landstraßen und Autobahn 3,5 eher 4.
      Probiers mal aus, ob das einen Unterschied macht.

  6. Hallo Jürgen,
    habe auch wie du den Druck mit allen Möglichkeiten ausprobiert.
    Je mehr Druck auf den Bälgen, desto härter die Federung.
    Laut Goldschmitt kann man den Druck ohne Probleme auf 0,5 ablassen.
    So halte ich es jetzt auch!

    1. Hallo, bei 1,0 und schlechten Strassen/Kurven kommt sofort die Rote Warnlampe. Da hab ich lieber wider 2,0 eingestellt, so habe ich das Womo übernommen. Den Reifendruck konnte ich ach schon etwas optimieren. Zur Zeit fahren wir eher leer, da die Saison ja fast vorbei ist und es nur um den Fahrzeug Check geht und notwendige Reparaturen.

  7. Hallo Manfred,
    0,5 aber sicher nur bei gemütlicher Fahrweise. Beim LKW-Überholen auf Autobahnen wirst du kaum mit 0,5 auskommen.
    Ggf. macht es auch noch etwas aus, ob man die 6″ oder 8″ Bälge drin hat.

    Und mit welchem Luftdruck fährst du auf den Reifen?
    Was meine Auswahl betriftt ist es wie in einem weiteren Chat oben geschrieben: vorne 3,8 und hinten 4,3 bis 4,8 je nach Beladung.
    Möchte nur wissen, ob damit auch andere gut fahren.
    Weniger eher nicht, da ich schon an den Reifen einen ungleichen Verschleiß an den Rändern nach ca. 25.000 km feststelle.

  8. Hallo Jürgen, wir überlegen, ob wir das Camper+-Paket verbauen lassen. Wenn ich es richtig verstanden habe, bedarf es zur Auflastung auch der 16 Zoll Alufelgen. Mit 16 Zoll-Felgen fahren wir bereits: Alufelge bei den Sommerreifen, 16 Zoll Stahlfelge bei den Winterreifen. Kannst du uns sagen, ob die Stahlfelge weiter genutzt werden kann (sprich die Größe 16 Zoll der entscheidende Parameter ist) oder ob wir grundsätzlich Alufelgen nutzen müssen. Welche Bereifung/Felgen habt ihr bei eurem WoMo? Schon jetzt vielen Dank für deine Hilfe! Liebe Grüße aus dem schönen Schleswig-Holstein, Nicola & Rainer

    1. Hi Nicola,
      da fragst du am besten direkt bei Goldschmitt nach. Ich meine mich zu erinnern, dass es mit Stahlfelgen nicht geht, aber da kann ich mich irren.
      Wir fahren Alljahresreifen, nachdem wir jahrelang (auch im Sommer) Winterreifen fuhren. Ich finde die aktuellen lauter, weswegen ich überlege, wieder zu Winterreifen zu wechseln, wenn die durch sind.
      Da wir nie mehr wie 105 / 110 fahren, dürfet auch der Bremsweg nicht das Problem sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

LogoWomo-rund-MITTE300

Immer informiert sein!

Jetzt Womo.blog abonnieren:
29418
Abonnenten

Dabei sein: