Wernigerode Weihnachtsmarkt

Wernigerode, dominiert durch die wunderschöne Burg, bietet mehr, wie einen Weihnachtsmarkt.
Eigentlich ist es im vorderen Teil ein Volksfest, eine Kirmes, mit Riesenrad und Fahrgeschäften,
Laute Musik, halbwegs weihnachtlich.
Auf dem Marktplatz dann ein richtiger Budenmarkt um den Marktbrunnen mit den sehenswerten historischen Gebäuden und versteckt in einigen Höfen und Gassen, weitere Themenmärkte.
Mal mittelalterlich mit Met, mal mit Eine-Welt-Gedanken und Spendenbox.
Und dann der Wintermarkt mit Bühne und ganz eigenem Flair, der uns extrem gut gefallen hat.

 

 

Aber der Reihe nach.
Wir stehen auf dem Stellplatz am Katzenteich – nicht billig, 20 Euro für die Übernachtung, aber ruhig und gut aufgehoben.
Von hier sind es nur ein paar Minuten bis in die Innenstadt.
Und damit sofort mittendrin.
Der Glühwein ist lecker, Feuerzangenbowle, Schmalzkuchen.
Oder Wildschmorwurst mit Grünkohl. Oder Handbrot – sehr lecker.

 

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Nachtrag: Der Stellplatz ist morgens relativ laut durch Bahnverkehr und die angrenzenden Straßen

Und dann geht die Sonne unter und jetzt wirken die vielen Lämpchen erst richtig und vielleicht liegt es am nächsten Glühwein – im Herzen wird’s sogleich wärmer.
Dann stehen wir am Wintermarkt und auf der Bühne spielt begnadet ein Gitarrist und noch begnadeter ein Sänger, der von Tom Petty bis The Who nicht nur singt, sondern mit Geschichten der Musiker verknüpft und beim dritten Glühwein singen wir begeistert mit.

Ein toller Weihnachtsmarkt in historischem Ambiente.
Ein Besuch lohnt, der Kirmes Teil ist üppig – wir kommen erst gar nicht bis dorthin.

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Wer früh genug kommt, sollte sich Zeit nehmen und die vielen Seitenstraßen besuchen, in denen es noch viel mehr Fachwerkhäuser gibt – oder gar eine Wanderung hoch zur Burg machen, die wie ein echtes Märchenschloss gebaut ist.
Momentan teilweise eingerüstet, sollte man trotzdem auch die Innenräume besuchen – Einzigartig!

Jürgen Rode

Jürgen Rode

schreibt seit 2012 für Womo.blog und hat das Camping-Gen quasi mit der Muttermilch bekommen.
Im Wohnwagen seit 1968, später mit dem eigenen Zelt, im Auto durch Norwegen mit viel Regen, musste anschließend ein Kastenwagen her, der 1990 selbst ausgebaut wurde, mit den Kindern kam der Wohnwagen und als die fast aus dem Haus waren, 2012 die erste Weißware.

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2 Antworten

  1. Früher kostete der Stellplatz einmalig 5 € und 2,50 € pro Tag und Person. Dazu musste man aber in die Touristen Info. Aber die wenigsten haben sich angemeldet. Ich habe sogar gesehen wie 2 Wohnmobile so dicht hintereinander durch die Einfahrt fuhren, dass die Schranke nicht zu ging. Geiz in Perfektion und deshalb ist es jetzt so teuer. Vielen Dank!

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