Neue Maut gilt nicht für Wohnmobile – warum schreibt das keiner in die Überschrift

Wenn doch eine Tatsache so leicht zu verstehen ist, wie diese,
warum schreibt man dann heutzutage nicht gleich in die Überschrift,
was alle wissen wollen?

Na klar!
Damit geklickt wird – und das nervt.
Es kostet mich einfach zu viel Zeit, bis man des Rätsels Lösung endlich gefunden hat.

Ich will deinen Klick

Selbst der ADAC titelt:
Neue Lkw-Maut über 3,5 Tonnen: Wohnmobile betroffen?“

oder auch:  Efahrer.com

Neue Maut in Deutschland: Das müssen Wohnmobil-Fahrer …

EFAHRER.com
https://efahrer.chip.de › News
 
 
 
04.11.2023 — Ab dem 1. Juli 2024 gilt eine Mautpflicht für Lkw über 3,5 Tonnen, die für den gewerblichen Güterverkehr genutzt werden.

Oder bei Maut1:
Mautpflicht für Wohnmobile über 3,5 Tonnen in Deutschland?

Ich schreibs euch in die Überschrift

Nein, ihr braucht keine Maut zahlen.
Wenn eurer Wohnmobil auch als solches benutzt wird, so eingetragen ist, dann habt ihr auch weiterhin keine Maut zu zahlen.
Punkt.
Auch nicht, wenn es >3,5t hat.

Jetzt können wir anfangen zu diskutieren, welche Möglichkeiten vielleicht doch eine Maut auslösen, aber das ist müßig.
Nehmen wir es doch einfach hin:

Ab Juli 2024 werden auch Fahrzeuge über 3,5 Tonnen mit der Lkw-Maut beglückt.
Aber eben nur, wenn sie gewerblich benutzt werden
Außerdem wurde festgelegt, dass Wohnmobile mit einer festen Wohneinrichtung von der Mautpflicht ausgenommen sind.
Und nun wird es interessant: Fahrzeuge, die zum Transport UND zum Wohnen genutzt werden, dürfen nur maximal 50 Prozent der Fläche für den Transport nutzen. Genannt werden in diesem Zusammenhang oft Transporter für Tiere usw, die mit einer Schlafkabine ausgestattet sind.

 

Um es also einfach zu sagen:
Wenn ihr nicht gerade einen Selbstausbau fahrt oder irgendeine ganz besondere Konstruktion, dann ist euer Wohnmobil oder Van überhaupt nicht betroffen. Selbstausbauer sollten also genauer hinschauen, ob ihr Fahrzeug vielleicht als LKW und nicht als Wohnmobil eingetragen ist – die Fix-und-Fertig Fraktion ist fein raus.

Gar nicht betroffen - Viel Wind um nichts

Um so ärgerlicher, dass alle Welt euch auf die Internetseiten ziehen will,
um Werbeinnahmen zu generieren, am besten noch eine zweite Seite dazu schreiben, so dass man erst mehrere Seiten anklicken muss.
Dazu kommt noch die Urheberabgabe. Auch daran verdient man ein paar Euro.

Das ist auch alles ok so und das machen wir auch.
ABER WARUM SCHREIBT MAN DIE BOTSCHAFT NICHT IN DIE ÜBERSCHRIFT?

Zumindest, wenn es so einfach ist.
Ok, es gibt Sonderlocken. Aber dann kann ich doch reinschreiben: Sonderlocken berücksichtigen.

Zu umständlich

Wäre doch schön, wenn das überall wieder einfacher wird.
Man hat eine Frage und bekommt eine klare Antwort darauf.

Es gab mal ein Buch: „Wie liest man den Wirtschaftsteil einer Tageszeitung“
Damals war das Pflichtlektüre für alle, die schnell und zielgerichtet eine ganze Tageszeitung wie die FAZ, Süddeutsche oder das Handelsblatt lesen mussten. (Tageszeitung? Ach ja, das war vor dem Internet…)
Mit ein wenig Übung konnte man in 20 Minuten die allermeisten Inhalte des gesamten Finanzteils erfassen.
Oder des Feuilleton, des Nachrichtenteils.
Und das war nicht nur eine Anleitung für Leser, das galt auch für Autoren und Redakteure.

Eins ist mir dabei im Gedächtnis geblieben:
Die Botschaft muss in den ersten fünf bis zehn Zeilen stecken und wird dann im Rest erläutert und im Detail erklärt.
Wer also mehr wissen wollte, las den ganzen Artikel, für die Kernbotschaft reichte der erste Abschnitt meist aus.

Wäre schön, wenn sich das die Presse zu Herzen nehmen würde.
Ok, auch Blogger.
Ok, auch wir.
Werden wir daran arbeiten. Versprochen.

Und ja, ihr Leser sollt dabei natürlich gezwungen sein, bis zum Ende zu lesen – aber nicht, da dort erst die Botschaft steckt, sondern, weil man mit einem interessanten Text oder einer Geschichte die Spannung aufrecht erhält.
Hohe Ansprüche – arbeiten wir dran.

Jürgen Rode

Jürgen Rode

schreibt seit 2012 für Womo.blog und hat das Camping-Gen quasi mit der Muttermilch bekommen.
Im Wohnwagen seit 1968, später mit dem eigenen Zelt, im Auto durch Norwegen mit viel Regen, musste anschließend ein Kastenwagen her, der 1990 selbst ausgebaut wurde, mit den Kindern kam der Wohnwagen und als die fast aus dem Haus waren, 2012 die erste Weißware.

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31 Antworten

  1. Ich hatte die Info, das wir keine Maut für unseren 4,2 to Wohnmobil zahlen müssen in der Vergangenheit gelesen. Von daher habe ich weiter recherchiert und das für mich als erledigt abgehakt. Aber du hast Recht, denn mein Kumpel fragte mich mit seinem 3,5 to Womo nach der neuen Maut. Ich habe es ihm dann erklärt.
    Ich verstehe die verschiedenen Webseiten, man will Besucher auf den Seiten haben. Inzwischen meide ich diverse, die schon in ihrer Überschrift dick auftragen. Dazu hast du ja schon ein Video gemacht, das von Rene Kreher analysiert wurde.

  2. Hallo,
    schön, dass du das Thema neue Maut so richtig beschrieben hast. Ich war mir bislang auch unsicher. Fahre einen Hymer MLT 620 mit 4,2 to. Bin seit 1987 Wohnmobilist.
    Deine Beiträge sind immer sehr interessant und bereichernd für mich.

    Gruß Ulli

  3. …..warum schreibt das keiner?
    Ist halt n Aufmacher. Sonst würde es keiner lesen. Genauso wie Führerschein für Senioren und Maut über 3,5to in AUT.
    Es ändert sich (fast) nichts. Aber sonst bekommt man keine Aufmerksamkeit!
    Guten Rutsch

  4. Guten Morgen,
    der Kommentar trifft den Nagel fast auf den Kopf…
    Wenn jetzt noch zu lesen wäre suf welche Länder das zutrifft – dann wäre der Nagel auf den Kopf getroffen.
    Ein gesundes Neues Jahr allen wünscht Heiner Seeberger

  5. Die Bemerkung, dass die Antwort auf die Frage nicht gleich in der Überschrift steht, nervt mich auch jedesmal.
    Z.B.: „Bekannte Modemarke insolvent“.
    „Ein Waschpulver war das beste“ u.s.w.
    Toll, dass Sie das mal ansprechen!

  6. Hallo Jürgen
    Danke für Deine klaren Worte. Ich bin in Österreich zu Hause und da hat sich auch mit 1.12.2023 einiges geändert. Selbst der ÖAMTC (ADAC in Österreich) hat nicht klar dazu Stellung bezogen. So wird mit Jahreswechsel in der gesamten EU die Bezeichnung „Höchzulässiges Gesamtgewicht“ durch den Begriff „technisch zulässige Gesamtmasse“ ersetzt. In Österreich kommt nun dazu, dass jene Fahrzeug die ursprünglich mehr als 3,5 t HzGg eingetragen hatten und wegen der B-Führerscheingrenze dieses Fahrzeug abgelastet haben, nun trotzdem in die kilometerabhängige Mautpflicht fallen und eine Go-Box auf Österreichs Autobahnen brauchen.
    Dabei titelte der ÖAMTC in seiner Printausgabe so verwirrend, dass ich dachte, nun eine Go-Box zu benötigen. Erst nach langem recherchieren, war mir klar, das trifft für mich nicht zu. Aber darfst Dich ja selber zu diesem Thema schlau machen. Hier der Link auf die online Ausgabe: https://www.oeamtc.at/thema/vorschriften-strafen/neuerungen-2024-63713733 und auch der Campingclub Österreich hat dazu einen Artikel auf seiner Seit: https://www.campingclub.at/maut-fuer-tausende-wohnmobile-bis-3-5-tonnen-hzgg
    Danke für Deine immer wieder sehr passenden Beiträge.
    LG
    Michael Eichinger

  7. Hallo Jürgen,
    Fragen machen neugierig.
    Fragen lösen eine Diskussion aus.
    Viele Zeitungen, Blogger und Youtuber benutzen diese Fragetechnik für mehr Traffic und Umsatz.
    Das sich darüber jemand beschwert ist legitim.
    Du beschwerst Dich darüber, aber auch Du benutzt dabei die selbe Fragetechnik. Auch in Deiner Headline steht eine Frage. Sätze die mit „Warum“ anfangen sind meistens eine Frage, auch wenn kein Fragezeichen dahinter steht.
    Dafür gibt es ein Sprichwort: Wer im Glashaus sitzt, werfe nicht mit dem ersten Stein.
    Aber nicht dass Du mich falsch verstehst: Ich finde Headlines mit Fragen gut, weil „wer nicht fragt bleibt dumm“ oder anders ausgedrückt: Fragen macht schlauer und sind sexy.

    Natürlich gibt es auch Dinge welche mich besonders aufmerksam werden lassen und das sind Umstände, welche sich widersprechen. Ich habe dazu den interessanten Begriff Oxymoron gefunden.

    Ich wünsche Dir auch im neuen Jahr viele interessante Reisen durch die Welt der Buchstaben, Wörter, Sätze und Fragen
    Felix von immer unterwegs

    1. Ach Felix,
      ich muss manchmal mit dem Stein werfen, auch wenn ich nicht unfehlbar bin. Ja, klar, nutze ich die Fragetechnik auch für meine Artikel.
      Aber doch nicht, wenn es soooo offensichtlich ist.
      Ich finde das ok, wenn man anschließend etwas kontrovers diskutiert oder verschiedene Ansätze darstellt. Beispiel Tankreinigung, da gibt es verschiedene Ansätze.
      Aber wenn es offensichtlich ist, dann ist das unnötig.
      my2cents

      1. Eine Frage ist eine Frage und bleibt eine Frage, solange damit nicht gemordet wird.
        Die Absicht der Fragesteller ist offensichtlich Aufmerksamkeit zu erwecken.
        Hinterfragen sollten sich die Neugierigen, welche sich im Nachhinein der Befriedigung ihrer Gelüste darüber beschweren möchten, dass sie die Zeit ihres Genusses hätten anders nutzen können.
        You can’t have your cake and eat it

  8. Lieber Jürgen,
    Dein Kommentar spricht mir voll aus dem Herzen ❤️. Danke dafür.
    Dir und Deinen Lieben wünsche ich einen guten Rutsch ins neue Jahr.

  9. Danke auch für diesen Bericht, Jürgen!
    Ich freue mich immer auf die Newsletter und lerne viel daraus – ein Riesenaufwand bis zum Endprodukt, aber er lohnt sich für viele wie mich! Am Ende des Jahres deshalb ein ganz grosses Dankeschön für all deine Arbeit!
    Euch allen einen guten Rutsch und im neuen Jahr viele tolle Kilometer mit euren Womos – vielleicht sieht man sich irgendwo!

  10. Deine Fachkompetenz ist leider nicht unter den Schreiberlinge zu finden. Chef Redakteur zum Journalisten! Ehe Du brauch bis heute Abend noch einen Artikel, verstanden? Ja Chef, hab da schon was im Feuer. Traurig, doch das spiegelt einfach den Zustand unserer Printmedien wieder. In diesem Sinne. Guten Rutsch ins neue Jahr und viele lustige Artikel. Wusstet ihr schon? In Beijing ist ein Sack Reis umgefallen.

  11. Hallo zusammen,
    Ich fahre selbst ein Wohnmobil mit 4Tonnen zulässige Gesamtmasse. Habe auch mehr als 40 Beiträge gelesen und immer noch so schlau wie vorher. Also wie immer einfach mal in den entsprechen zuständigen Ämtern nachgefragt, Zeitaufwand ca. 10 Minuten, und schon hatte
    ich die entsprechenden Infos.
    Macht euch am besten selber schlau bei euren Zuständigen Stellen und ihr könnt wieder ruhig schlafen.
    Mit einem Gruß an alle.
    mfg
    K.D.D.

  12. Hallo Jürgen!

    Erst einmal eine „glückliches neues Jahr“ Bleibt/t gesund und unfallfrei.

    Zu dem Thema „höchst zulässiges Gesamtgewicht lt. Fahrzeugschein“ vs. „technisch zulässige Gesamtmasse“
    ändert sich z.Z. für Bestandsbesitzer !!!! VOR 01.12.2023″ nichts.
    Die müssen erst ab 01.12.2028 zur Mautbox greifen. (Für den Altbestand (= Zulassung vor 1. Dezember 2023) gibt es eine fünfjährige Übergangsfrist.)

    Den Händlern wird es egal sein, die Zeche zahlt der Kunde.
    Da kauf man sich ein Maxi-Chassis und dann wird man doppelt zur Kasse gebeten.

    UND DA ALLE WEGE NICHT NUR NACH ROM FÜHREN, sondern in Österreich auch über die
    A9 nach Kroatien, die
    A10 nach Oberitalien
    die Inntalautobahn und der Brenner Richtung Korsika, Sardinien und die Toskana und weiter,

    müssen ALLE aufpassen, die ASFINAG wird wie ein Geier auf das aufpassen.

  13. Nicht ganz zu dem Thema aber für mich irgendwie auch wichtig. Mich ärgert genau diese Art der Information hier in den modernen Medien, da interessiert einen mal ein Thema dann sucht man fast vergeblich nach dem Was eigentlich gefragt/beschrieben wird. Es ist hier für reine Bauernfängerei man will nur Abonnenten ködern um „werbefrei“ lesen zu können. Ich lese seit langen keine Nachrichten hier im Internet und dieser Art mehr.
    Was ich jedoch auch noch anmerken möchte ist das Lkw-Überholverbot für Wohnmobile, zumindest für die über 3,5t bis 7,5t jeder Omnibus ist davon nicht betroffen, auch jedes Wohnmobil besagter Gewichtsklasse fährt zumindest 100 km/h und hat gute Beschleunigungswerte muss aber das Überholverbot beachten., für mich nicht nachvollziehbar.

  14. Leider werden Themen bis zur Unkenntlichkeit ausgelutscht und spektakulär unwahr aufgerissen um dann nach unglaublichen Achterbahnfahrten ganz zum Schluss, wie ein drückender Rülpser, richtig gestellt zu werden. Alles für den Klick, falle immer wieder darauf herein, macht mich im Ergebnis ärgerlich und verstärkt mein Mißtrauen in die Mediengestaltung.

  15. Hallo Jürgen,
    danke für den Text. Eine Frage bleibt trotzdem offen bei dem Selbstausbau.
    Mein Ford ist zwar nur auf 2,8t zugelassen und als privat genutzter LKW angemeldet.
    Grundsätzlich sollte der ja auch ohne Maut sein da diese ja erst ab 3,5t greift wenn ich es richtig verstehe. Welchen Grund gäbe es überhaupt den auf Wohnmobil zuzulassen? ich habe ca 120€ Steuer und zahle ca 50€/Mtl Versicherung, dafür ist der ohne Kilometerbegrenzung und ich darf bis auf Gefahrgut so auch alles transportieren. Der Ausbau ist halt so gestaltet, das der jederzeit entnommen werden kann.
    Gruß Stefan

    1. Hi Stefan,
      ja, so war unser Kasten früher auch – damals gab es solche Spitzfindigkeiten nur bezüglich der Steuer, nun auch bei der Maut.
      Um die zu sparen, müsstest du ummelden, mit den steuerlichen Konsequenzen.

      1. Hallo Jürgen,
        Ab Juli 2024 werden auch Fahrzeuge über 3,5 Tonnen mit der Lkw-Maut beglückt.
        Aber eben nur, wenn sie gewerblich benutzt werden.

        Dein Satz, also brauche ich keine Maut zahlen?! Der Ford ist ja weder über 3,5t noch ist er gewerblich genutzt.

        Welchen Vorteil würde es bringen den auf WoMo umzuschreiben? Bis auf die Nachteile die beim Ausbau beachtet werden müssen.

  16. Hallo Jürgen,
    ich habe seit Jahren deinen Blog abonniert und lese jeden neuen Bericht und auch teilweise die Kommentare. Ich selbst habe es nicht so mit dem Schreiben. Deshalb hast du sicher von mir auch noch nichts gehört. Aber diesmal musste ich mich mal melden. Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Das was du hier schreibst, ist schon lange meine Meinung und deshalb lese ich viele Camperseiten oft nicht mehr, weil auf zig Seiten nur gelabert wird und im letzten Satz steht dann die Kernaussage. Es ist schon eine kleine Kunst Berichte zu schreiben, die auch bis zu Letzt spannend sind. Mach weiter so und du wirst auch weiter deine Follower haben.
    Schöne Grüße aus Landsberg bei Halle
    Herbert H.

  17. Es ist nur eine Frage der Zeit da zahlen auch die Wohnmobile.
    Denkt noch jemand daran dass in Zukunft was im Buntland umsonst ist 🙈

    1. Du bist ja angstgetrieben! Wenn die D so zu wider ist, warum haust du dann nicht ab? Und ja! Buntland ist schön, solange es nicht zu Blau-Braun-Land wird!

  18. Ein Hallo an ALLE!
    Ein Hoch den deutschen Landen, wo „noch“ keine Maut erhoben wird.

    Aber an den Grenzen zu den Nachbarn ist es aus mit „lustig“
    Da dürft Ihr die „rosarote Brille“ abnehmen und in die Brieftasche greifen.
    (Ist das selbe wie das 100km/h Schuld auf dem WoWa. Gilt in DE,
    in Österreich zahlt Ihr Strafe, da das nicht anerkannt wird.
    Genau so wie mein 130km/h Taferl auf meinem Anhänger in CZ.)

    Und das habe ich mit meinem vorhergegangenem Posting gemeint.
    Erkundigt euch rechtzeitig und am besten per eingeschriebenem Brief bei der ASFINAG nach der aktuellen Gesetzeslage.
    Betroffen im Moment nur die „Erstanmeldungen“ seit 01.12.2023
    ALLE „alten“ Anmeldung haben eine Übergangsfrist bis 2029.
    Aber ab dann dürft Ihr für Euer Maxi-Chassis auch die LKW-Maut bezahlen.
    Und da ist es egal, ob gewerblich oder privat.
    DA ZAHLT nur der Eintrag in der FIN
    Chassis bis 4,2t technisch zulässige Gesamtmasse = zahlen
    Chassis bix max 3,5t technisch zulässige Gesamtmasse = PKW-Maut wie gehabt mit Vignette oder elekt. Maut.
    Und die ASFINAG ist erfinderisch bei der feststellung der Maut.
    DU als Fahrzeughalter mußt IHNEN BEWEISEN, dass das Auto von der Produktion her !!!!
    NIE EINE technisch zulässige Gesamtmasse von über 3,5t gehabt hat.
    Also wird z.B. ein CRAFTER mit L4H2 , der auch als 5-tonner zugelassen werden kann, und der für ein WoMo als 3,5t heruntertypisiert ist, LKW-Maut zahlen müssen. Spätestens alle dann ab 2029!!!!
    Soviel zur EU !!!

  19. Hallo, ist das WoMo zu hoch, wird Z.Bsp in Frankreich LKW Maut fällig. Bei einigen Mautstationen kann man mit den freundlichen Damen am Serviceknopf sprechen und sagen: Campincar und schon kostet es nur noch die Hälfte der Maut.

  20. Da hast Du vollkommen Recht. Es nervt total, erst seitenweise sich durch irgendwelchen Müll durchzuhecheln + dann am Ende festzustellen: betrifft mich gar nicht. Du träume von einem Info-Kanal, der kurz + knackig das Entscheidende auf den Punkt bringt. Oder wenigstens nicht erst am Ende ein Fazit bringt, sondern gleich am Anfang stichwortartig das Wesentliche zusammenfasst. Bei der Vostellung von Neuheiten machst Du das sehr gut, lieber Jürgen! Da kann ich mir dann das herauspicken, was mich interessiert. Schließlich hab ich als Rentner nicht unbegrenzt Zeit 😀. Mach weiter so!

  21. Das ist mittlerweile bei sehr vielen Themen so. Das eigentliche Thema wird gaaanz weiten hinten abgearbeitet.
    Das ist mittlerweile eine Unsitte. Ob Heizungsgesetz, Führerschein für Senioren, Maut führ Wohnmobile etc pp. Man hat den Eindruck, es wird gesteuert.

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