Campen für Menschen mit Beeinträchtigungen

Ein Herzensthema:

Mit dem Rollstuhl zum Campen. Campen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Das ist eine Herausforderung, gibt es doch keine Fahrzeuge von der Stange, die das möglich machen. Brecht Caravan baut Wohnwagen um und hat nun auch einen Kastenwagen im Angebot. Den schauen wir uns an: https://www.brecht-caravan.de/brecht-rolli/wir-machen-es-moeglich

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Camping kann für Menschen mit Behinderungen eicht eine herausfordernde Erfahrung sein, da viele Campingplätze und -einrichtungen nicht ausreichend barrierefrei gestaltet sind. Der Mangel an Barrierefreiheit erstreckt sich oft auf verschiedene Aspekte des Camping-Erlebnisses.

Ein zentrales Problem besteht in der unzureichenden Zugänglichkeit. Viele Campingplätze verfügen nicht über angemessene Rampen, barrierefreie Wege oder behindertengerechte Sanitäranlagen. Diese Hindernisse erschweren den Zugang für Menschen mit Mobilitätsbehinderungen erheblich.

Darüber hinaus fehlt es manchen Campingplätzen an der notwendigen Infrastruktur, um den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen gerecht zu werden. Oft sind es sanitäre Einrichtungen, Duschen oder Zeltplätze, die nicht entsprechend angepasst sind.

Und natürlich ist es die Ausrüstung für das Camping, dass oft nicht speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigung abgestimmt ist. Dies betrifft ganz besonders die Wohnmobile und Wohnwagen.
Und deswegen ist es gut, dass sich einige Enthusiasten dem Thema verschrieben haben. Danke an Manuela Brecht, die das Thema immer wieder voran treibt!

Trotz dieser Herausforderungen gibt es immer mehr Bestrebungen, die Barrierefreiheit in der Freizeitgestaltung, einschließlich Camping, zu verbessern.
Es ist wichtig, dass ihr und wir uns dafür einsetzen, auch wenn wir nicht direkt betroffen sind!
Es geht so schnell und es kann jeden treffen.

Auch mit zunehmenden Alter dürften immer mehr Camper über dieses Thema nachdenken – müssen.
Wir auch!

Jürgen Rode

Jürgen Rode

schreibt seit 2012 für Womo.blog und hat das Camping-Gen quasi mit der Muttermilch bekommen.
Im Wohnwagen seit 1968, später mit dem eigenen Zelt, im Auto durch Norwegen mit viel Regen, musste anschließend ein Kastenwagen her, der 1990 selbst ausgebaut wurde, mit den Kindern kam der Wohnwagen und als die fast aus dem Haus waren, 2012 die erste Weißware.

*Die hier verwendeten Links sind Provisions-Links, auch Affiliate-Links genannt. Wenn Sie auf einen solchen Link klicken und auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter oder Online-Shop i.d.R. eine Vermittlerprovision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Share:

Facebook
Twitter
Pinterest
LinkedIn

2 Antworten

  1. Hey, Barrierefreiheit ist nicht immer nur dann gegeben, wenn es für Menschen zugänglich ist, die körperliche Beeinträchtigungen haben. Ich bin blind. Ich hab‘ ein Wohnmobil. kann alles selbst, außer fahren. Fährt mich jemand auf einen Campingplatz und ich möchte alleine dort bleiben, kommt es oft vor, dass man michh dort nicht haben möchte. Aus Angst, mir könne was passieren. Das ist nicht nur nicht Barrierefrei, dass ist auch diskriminierend. Daher stehe ich frei. Aber ich kann es nicht selbstbestimmt entscheiden.

    1. Hi Mella!
      Danke für deinen Einblick.
      Uns ist oft nicht klar, wie das auf Menschen wirkt, die eine Beeinträchtigung haben. Und durch deine Info, wird einem das erst richtig bewusst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

LogoWomo-rund-MITTE300
29918
Abonnenten

Immer informiert sein!

Jetzt Womo.blog abonnieren:

Dabei sein: