Bastelei: Endlich Licht: Die Heki wird zur Monsterlampe

2013-01-23_12-33-01_Womo_20130123_123302-1600Mir ist es grundsätzlich zu dunkel, wenn ich ins Wohnmobil komme und die „große“ Deckenlampe anschalte. Zuletzt hatte ich einfach einen Restmeter LED-Stripes in die Lampe gelegt, dass machte es zumindest schon etwas heller und da viele Lämpchen Licht machten auch irgendwie angenehmer.

Gesehen hatte ich es schon, aber nur auf einem Bild:  Rund um die Heki einen LED-Streifen gezogen. Dazu noch eine Funkfernsteuerung und plötzlich ist es richtig hell im Wohnmobil.

Energie sparen ist zwar wichtig – zumindest wenn man frei steht und keinen Landstrom hat, aber es gibt Situationen, da braucht man es einfach hell. Und mit 14 Watt pro Meter komme ich bei rund 3 Metern auf gerade 42 Watt unter Vollast. Da die Deckenlampe aber wohl nie längere Zeit am Stück brennt, nehmen wir das gerne in Kauf!

Wichtig ist, dass bis auf das Ankleben der LED-Stripes, keine Kabel verlegt werden müssen oder etwas gebohrt oder verändert wird! Ein wenig löten muss man können und + von – unterscheiden und dann kann es los gehen.
Ich habe als LED-Streifen diesen gekauft: 5M 300 SMD 5050 LED Stripe Streifen Leiste Band Warmweiß wasserdicht IP65
u
nd den Dimmer: 12V 8A Funk LED Helligkeit Dimmer Regler Controller+ Remote f. SMD Strip Licht
(
nach einiger Zeit gehen die Links zu eBay nicht mehr, daher einfach den Text bei eBay einfügen und suchen)

Der Rest ist denkbar einfach. An den Anfang des LED-Streifens ein Kabel angelötet, die LED-Stripes einmal um die gesamte Heki sorgfältig ankleben und am Start angekommen, an den Markierungen (Scherenzeichen) abschneiden. Festdrücken. Ich habe mit der Heisklebepistole zusätzlich an den Ecken einen Klebepunkt gesetzt.

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Bevor es jetzt weitergeht: Sicherung entnehmen und prüfen, dass kein Strom mehr auf der Leitung ist.

Nun die Deckenlampe öffnen, Halogen (oder LED-) Birne entnehmen. Die Lampe von der Decke abschrauben. Kabel von der Heki unter die Lampe führen und aus dem Mittelloch herausnehmen. Man könnte nun auch ohne Dimmer weitermachen und einfach die LEDs an die Leitung direkt anschließen. Aber lieber Leser, mit Dimmer ist es einfach viel schönen.

Den Dimmer haben wir schon vorbereitet und ihn aus dem mitgelieferten Gehäuse ausgeschraubt. Wir brauchen nur die Platine (und den Drehknopf)

Ich wollte die Hauptlampe im Zweifelsfall jederzeit wiederbenutzen, daher habe ich den Dimmer mittels Stiftleiste  an die Halogenfassung angeschlossen.
ACHTUNG: auf Verpolung aufpassen. Also erst ausmessen, welcher Pin plus und welcher Minus ist!

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Nun nur noch den Dimmer anschließen, LED Kabel dazu und das Ganze mit Klebeband fixieren und in der nur noch als Deko dienenden Deckenlampe verstecken. Lampe wieder anschrauben, Kabel verläuft nun unter der Lampe, daher steht sie ein paar Milimeter auf der einen Seite hoch. Man kann auch ein wenig am Lampenboden ausschneiden, dann liegt sie wieder bündig an.

Fertig.

Anschalten und genießen! Mit der Fernbedienung lassen sich stufenlos die LEDs dimmen, es gibt sogar feste Stufen 25%, 50%, 75% und 100%

Es werde Licht!

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Nachtrag: Da das Klebeband in der Sommerhitze doch sehr litt und sich an einigen Stellen das Band ablöste, habe ich alle ca. 5cm einen kleinen weißen Sikaflex Klebepunkt unter das Band geklebt. Das ist elastisch und hält Hitze und Kälte aus. Seit dem klebt die Lampe ohne Probleme.

3 Gedanken zu „Bastelei: Endlich Licht: Die Heki wird zur Monsterlampe“

  1. Danke für die guten Tipps.

    Ich habe das gleiche LED-Band aus Deinem Link bestellt uand im Wohnzimmer an Deckenbrettern verklebt, doch leider hält es trotz Heißklebepunkten alle 15 cm nicht. Ich vermute, weil die LEDs im Betrieb warm werden, und weil die selbstklebende Rückseite entgegen des Aufdrucks niemals von 3M sein kann (viel zu unsauber verarbeitet und zu unklebrig).

    Hängt Deine Heki-LED noch, oder ist die auch schon abgefallen?

    1. Meine Heki-LED hängt noch, aber ich habe auch später alle 5 cm einen Punkt Sikaflex unter das Band geklebt. Hat die Kälte im Winter und die Hitze im Sommer gut vertragen.

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