Schweden 2015: Kalmar und Öland

Schloß Kalmar
Schloß Kalmar

Am Morgen machen wir uns auf ins Schloss. Die Sonne scheint, am Strand kann man kaum glauben, dass es fast sieben Tage geregnet haben soll.
Wir passieren die Brücke, zahlen fast 30 Euro Eintritt und tauchen ein in die mittelalterliche Welt Schwedens.
Um es gleich zu sagen: Ja, man muss dort gewesen sein. Aber ich habe schon wesentlich schönere Ausstellungen gesehen und auch die Räume der Burg – zwar riesig – aber nicht außergewöhnlich.
Gleichzeitig war eine National Geografic Ausstellung mit tollen Bildern und eine Ausstellung über die Zeichnerin von Pipi Langstrumpf.
Dafür gibt es im Burghof viel Spaß für alle Kinder.
Hier darf man Ritter und Burgfräulein sein. Wir finden viel Spaß darin den jungen Helden zuzuschauen. Und die Königin in ihrem historischen Gewand ist wirklich nett anzuschauen.

Am Nachmittag machen wir uns auf nach Öland. Wieder schaffen wir es nicht irgendwo zu ent- und versorgen. Da wir eh auf einen Campingplatz wollen, ist das zwar egal, aber die Schweden bieten offenbar keine echten Entsorgungsstationen an. Erstaunlich.

In Möbilanga finden wir einen sehr netten Campingplatz. Für gerade mal 175 SKR ent- und versorgen wir und stehen an vorderster Front zur Ostsee.
Erstaunlich, dass die Campingplätze in der Nähe übervoll sind und noch dazu Stellplätze meist nur ein Stück vom Meer entfernt bieten, und hier alles leer ist.
Wir stellen die Wohnmobilschnauze in den steifen Wind und genießen die Ruhe und das sonnige Wetter.

Die Wellen gehen hoch, ich starte das Kajak und Inga und ich haben noch einige Stunden auf dem Meer. Zwei, Drei Kilometer weit draußen hat man ordentlich Dünung und kann auf den Wellen reiten, 1000 Meter vor der Küste hingegen ist das Wasser manchmal nur Knietief. Auch auf Felsen muss man immer wieder aufpassen. Viele Watvögel stehen am Rand und ich genieße es den Vögeln zuzuschauen und freue mich, dass ich doch so viele erkenne.

 

 

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