Wassereinbruch im Unterboden

2015-10-30_14-16-58_SPO__MG_7487-1600Eine Wasserpfütze steht im Unterboden!
So muss das sein, wenn man an der Mosel wohnt. Oder am Rhein oder anderen Flüssen. Immer das Gefühl: Demnächst steht wieder alles Unterwasser. Zuhause hatten wir vor einem Jahr einen Wsserschaden: Ein Loch im Rohr irgendwo in der Wand. 3000 Liter liefen munter ins Mauerwerk und kamen irgendwann zum Vorschein.
Im Wohnmobil reagiere ich daher allergisch, wenn irgendwo Wasser steht, wo es nicht hin soll oder kann.
Gestern dann beim Entsorgen in der Nähe des Ablasshahns eine Wasserpfütze. Nicht viel, aber wie kommt das dort hin und woher?

Ich lege ein Tuch unter und will es weiter beobachten.
Am nächsten Morgen kommt natürlich wieder alles dazwischen, irgendwann erinnere ich mich an das Wasser, öffne die Klappe und erstarre: Eine große Pfütze lacht mir entgegen.
Direkt am Absperrhahn liegt auch der Entleerungshahn für den Boiler. Den abgeschraubt, entlarven wir den Übeltäter schnell.
Nicht viel, aber Tropfen für Tropfen drückt sich an der Verbindung vorbei heraus.

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Natürlich sind wir 150 Kilometer vom nächsten Caravanhändler entfernt. Irgendwie muss eine schnelle Lösung her.
Idee 1: Wasserpumpe abschalten und Druck aus der Leitung. Und immer nur Pumpe an, wenn man Wasser benötigt. Dann dürfte der Wasserstrom nur noch gering sein.

Idee 2: Das Rohr komplette abklemmen. Zwei Brettchen mit Schrauben verspannen und das umgeknickte Rohr dazwischen. Das könnte ich mit Bordmitteln lösen

Idee 3: Das Gelump auseinanderbauen und vielleicht leckt es nach dem Zusammenbau nicht mehr.

Die Idee 3 setzen wir nach dem Duschen um. Pumpe ausschalten, Boiler entleeren.

Die Steckverbindungen lassen sich ohne Werkzeug lösen. Anschließend neu gesteckt und gehofft, dass es dicht ist.
Ist es natürlich nicht. Aber nun ist eindeutig: Es ist der Eckwinkel.

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Bei genauerer Betrachtung erkennt man Riefen, die wohl im Lauf der Zeit sich eingeschnitten hatten und nun ein ganz klein wenig Wasser auslassen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Ich drehe als erstes den Absperrhahn, in der Hoffnung, dass auf der anderen Seite der Verbinder es dicht bekommt, aber dem ist nicht so.

Also stecke ich nun das Rohr direkt in den Absperrhahn. Nun passt der Absperrhahn zwar nicht mehr genau in das Loch im Unterboden, aber zumindest ist die Sache erst einmal dicht. Wir können die Wasseranlage wie gewohnt benutzen und beim nächsten Caravan-Laden wird es hoffentlich ein Ersatzteil geben. Zukünftig werde ich auf jeden Fall eine Endmuffe dabei haben, denn so etwas kann immer passieren.

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Wasserrohre: Die Verbindung kann man ohne Werkzeug lösen und schließen

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