Mit dem Kenwood Radio zum Wohnmobil Himmel – Produkttest – Werbung

Es ist kein Geheimnis, dass die im Wohnmobil serienmäßig verbauten Autoradios selten  Urlaubsgefühle aufkommen lassen.
Ein Grund, warum wir auch im Fiat Ducato uns nach einem geeigneten, zukunftssicheren Autoradio umgeschaut haben.

Diesmal sind wir bei Kenwood fündig geworden.
Natürlich heißt das heutzutage nicht mehr Radio, sondern Navitainer, aber das Gerät ist auch nicht mehr nur eine Soundmaschine, sondern eigentlich die neue Zentrale im Wohnmobil-Cockpit.

Kenwood Navitainer DNX5170DABS:

 15,7cm WVGA-Monitor und Digitalradio DAB+
 4 x 50 Watt-Verstärker 
 umfangreichen Klangeinstellungen
 Integriertes Navigationssystem
 INRIX Traffic, Kartendaten von Garmin
 DAB+ und UKW - Seamless Blending
 Integriertes Bluetooth-Modul
 Unterstützt Apple CarPlay
 Touch Screen
 Separater Anschluss für Rückfahrkamera
 SD Kartenanschluss
 Radio Text Plus
 Anschluss für OEM Lenkradfernbedienung
 Wiedergabe von MPEG4 Video, MPEG1/2, WMV, H.264
 Wiedergabe von MP3 Dateien, AAC, WMA, WAV, FLAC

Die Wahl fiel auf eher aus dem Bauch heraus auf Kenwood – natürlich sprechen gute Testberichte schon eine deutliche Sprache, aber es war eher das Design und die Bedienmöglichkeiten, die eher an ein Tablet als an ein Autoradio erinnern. Ganz intuitiv kann man sehr schnell mit dem Gerät umgehen. Das hat uns schon beim ersten Anschauen auf einer Messe beeindruckt.

Viel spannender wurde es dann, als wir das Gerät haben einbauen lassen. Und der gute Mann war völlig unabhängig und nicht derjenige, der uns das Gerät verkauft hat – er hat also gar nichts davon, es nun großartig zu loben. Schaut euch mal den Originalton im Video an, als ich ihn frage, ob das Gerät etwas taugt. Ganz trocken sagt er: „Es ist das beste“ und dann erzählt er, das Kenwood seine Hausaufgaben in den letzten Jahren gemacht hat und die Geräte einfach spitze seien.

Spätestens da waren wir überzeugt.

Der Einbau war übrigens nicht ganz so einfach. Früher kannte ich nur: Stecker einstecken, Schrauben dran, Blende drauf, fertig.
Heute braucht es noch eine GPS Antenne, eine eigene DAB+ Antenne oder einen UKW-Splitter (klappt nicht immer, sollte man aber erst einmal probieren) und wer eine Lenkradsteuerung hat, der will natürlich auch diese weiter benutzen. Ganze Kataloge füllen mittlerweile die Adapterstecker und den richtigen Chassis-Rahmen als Abdeckung für das Armaturenbrett zu finden, gestaltete sich auch nicht so einfach. Daher haben wir das Radio bei ACR einbauen lassen.

Alles zusammen kommt man am Ende auf rund 1000 Euro. Unser Kenwood Navitainer DNX5170DABS gibt es mittlerweile ab 600 Euro*. Dazu kommen die Adapter, ggfls. zusätzliche Antenne oder Splitter und Blende je nach Fahrzeugtyp.

Die erste Urlaubswoche:

Überzeugt hat uns nicht nur der Sound – das ist sogar mit den einfachen Fiat-Lautsprechern ein gewaltiger Unterschied!
Richtig heftig ist der Unterschied UKW zu DAB+. So gut haben wir noch nie Radio gehört. Das ist wie Schwarzweiß-Fernsehen und dann das erste Mal HD-Farbfernsehen!
Das Gerät schaltet übrigens je nach Empfangsqualität zwischen UKW und DAB+ um. Das hört man dann an der Qualitätsänderung. Wobei es sehr lange dauert, bevor wir einen Sender verlieren. Auch das ständige Suchen und nachjustieren entfällt.

An zwei USB Steckern oder einer SD Karte können wir zusätzlich unsere gesamte MP3 Sammlung anschließen und als sei das noch nicht genug, spielt der Kenwood auch noch Videos auf seinem großen Display ab. 

Mächtig beeindruckt hat uns das Navi.
Bislang sind wir sehr zufrieden mit TomTom auf unseren Smartphones. Wir haben schon alle möglichen Navis getestet, am Ende sind wir meist wegen der Möglichkeit eigene Pois einzustellen, bei TomTom gelandet. Zudem ist die Stauwarnung außerordentlich präzise.
Dementsprechend haben wir in den letzten Wochen das Kenwood Navi auf die Probe gestellt. Auf beiden Systemen das Ziel eingegeben und während der Fahrt überprüft, welches System uns zuverlässig ans Ziel bringt. 
Und ja, wir werden zukünftig das TomTom ausgeschaltet lassen. Das Kenwood Navi ist genauso präzise, warnt rechtzeitig vor Stau oder bietet Umfahrungen an. Ob es immer die beste Route ist, wagen wir nicht zu sagen, aber das konnten wir bei TomTom auch nicht – der Ortskundige findet immer noch einen Weg, der schneller ist.
Aber am Ende kamen wir immer rechtzeitig und sicher am Ziel an.
Mehr wollen wir ja gar nicht.

Etwas ungewohnt ist einzig, dass man mit zwei Fingern die Karte nicht, wie am Smartphone, vergrößern oder verkleinern kann.
Auch die Bedienerführung könnte für Nutzer freundlicher sein. Ist man die Bedienung einmal gewohnt, geht das Navigieren sehr schnell. Wobei es viele Funktionen gibt, die wir noch gar nicht getestet haben.

Eine Klasse für sich ist die Möglichkeit, den Klang für sein Auto, sein persönliches Hörvergnügen, ja sogar seine Sitzposition anzupassen. Wer nun noch Subwoofer und gute Boxen anschließt, der wird sich wie im Konzertsaal fühlen können.
Uns reichen erst einmal die Originalboxen. Was allein schon aus diesen herausgeholt werden kann, war für uns eine weitere Überraschung.

Fazit:

Das ein neues Autoradio her musste, war uns schon beim Kauf des Wohnmobils klar. Mit dem Kenwood Navitainer DNX5170DABS holen wir nun das Maximum heraus: Besten Sound, DAB+, ein hochwertiges Navi und die Möglichkeit die Dometic Birdview Rückfahrkamera anzuschließen. Alles in einem Gerät und zu einem günstigen Preis.
Wir können nur empfehlen, die Finger vom Einbau zu lassen und lieber eine Fachfirma das machen zu lassen – wenn man nicht den richtigen Adapter hat, geht ansonsten schnell etwas schief!

Eine DAB+ Antenne konnten wir uns sparen, ein Splitter nutzt unsere alte UKW Antenne. Vielleicht bringt eine zusätzlich DAB+ Antenne noch mehr Qualität, das behalten wir uns für die Zukunft vor.

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Ein Gedanke zu „Mit dem Kenwood Radio zum Wohnmobil Himmel – Produkttest – Werbung“

  1. Hallo,
    kann man denn beim Navi auch die Größenangaben usw. vom Wohnmobil eingeben, so dass diese bei der Routenberechnung berücksichtigt werden?
    Wenn ich mit dem WoMo plus Bootstrailer unterwegs bin, kann ich keine engen Gassen usw. fahren, da muss die Route schon anders berechnet werden.
    Auch die Höhe sollte berücksichtigt werden.
    Wie ist das bei dem Gerät?
    VG Gerald

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