Ich bin ziemlich frustriert.
Und einigen von euch geht das sicher genauso.
Die Urlaubspläne waren gemacht. Das Frühjahr kommt, die Tage werden länger, die Vögel zwitschern schon ganz früh am Morgen, überall stehen die Knospen in den Startlöchern.

Und nun sind erst einmal alle Urlaubspläne vom Tisch.
Südtirol gestrichen – wir wollten Ski fahren gehen in Sexten oder in Wolkenstein.
Und ob man uns im Sommer noch auf die Insel lässt? Wir werden es erst kurz vorher wissen.
Natürlich habe ich Verständnis für die Entscheidungen der Regierungen: Man will eine schnelle Ausbreitung verhindern. Das sich Corona ausbreitet ist ja unbestritten, nur, je schneller das passiert, desto schlimmer für die Wirtschaft und für uns alle.
Und natürlich fragen wir uns, wie alle anderen Menschen auch:
Sollen wir einfach trotzdem fahren?

Was macht ihr?

Aber wenn ich mir nur vorstelle, ich bringe dann den Virus mit nach Hause und stecke vielleicht unsere Omas und Opas an, die eh schon Risikogruppe sind?
Nein, dass wäre unverzeihlich!

Allein der Gedanke lässt mich schaudern.

Oder: Ausreiseverbot aus der Sperrzone. Man lässt uns einfach nicht heim. Und dann?
Oder wir kommen heim, stehen aber unter häuslicher Quarantäne. Die Firma lässt mich nicht arbeiten?

Angst um das eigene Wohl?
Nein, haben wir nicht. Unsere Tochter hatte damals die Vogelgrippe und die verlief harmlos. Fieber, matt im Bett liegen, tagelang. Aber am Ende war es nicht so schlimm.
Zu den Risikopatienten gehören wir glücklicherweise nicht

Wie gehts euch damit?

Auf zum Skifahren, ins Stadion, an den Strand?
Egal, was kommt?

Wir werden wohl eine Woche Landvergnügen machen – wird sicher schön und wir sind im Zweifel schnell wieder daheim. Auf kleinen Bauerhöfen oder beim Winzer, das wird sicher recht nett, dann fällt das Skifahren in diesem Jahr wieder aus. Letztes Jahr war es der fehlende Schnee, dieses Jahr Covid 19.

Sicher ist sicher

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12 Antworten

  1. Es gab schon viele Bakterien und Viren, die als gefährlich eingestuft wurden. Es ist doch immer die Frage für wen das gefährlich werden kann. Das ältere und kranke und auch die ganz kleinen gefährdeter sind als ein gesunder Erwachsener trifft sogar beim grippalen Infekt ,sprich einer ganz normales Erkältung, zu.
    Diese „Panik“ die entsteht liegt ursächlich in der menschlichen Dummheit. Wenn kranke, angeschlagene Menschen in Unsicherheit verfallen, kann ich das durchaus nachvollziehen und ist auch verständlich. Diese Menschen brauchen jeden Schutz!
    Wenn aber gesunde, erwachsene Menschen anfangen wegen einem Virus Unmengen Toilettenpapier und Nudeln zu kaufen, Desinfektionsmittel im Krankenhaus zu stehlen und sinnlose Atemschutzmasken zu bunkern, dann ist doch irgendwas im Argen! Und zwar nicht mit dem Virus, sondern mit den Menschen.
    Nichts breitet sich schneller aus als eine Massenhysterie – und da befinden wir uns mittendrin. Bedingt durch Facebook, Twitter, Instagram und was es noch alles an (A)Social Media gibt, wird das Feuer noch geschürt, anstatt die Flamme klein zu halten.
    Was uns angeht, so werden wir unsere Wohnmobil-Trips und den Urlaub verbringen. Aus zeitlichen Gründen haben wir dieses Jahr die Nordseeküste als Ziel gewählt, was die Sache vereinfacht. Unsere Wochenendtrips nach NL und an die Mosel sollten auch nicht gefährdet sein!

    1. Das stimmt.
      Aber wie ich schon schrieb: Wenn ich die Krankheit mit nach Hause bringen würde und unsere Oldies anstecke – da darf ich gar nicht dran denken…

  2. Sehe es als Chance.
    Wir wollten im Mai nach Sizilien – das wird wohl auch nichts. Also schütze ich mich und Italien. Dafür werden vom Bodensee aus eine Deutschlandtour starten – im Osten rauf uns im Westen runter. Wohl möglich von der Sonne nicht so verwöhnt wie geplant aber schön wird es alle mal.

    VG Tim

  3. Hallo Jürgen,

    ich kann das gut nachvollziehen. Aber das hat auch massive Auswirkungen auf die Skigebiete, Hotels und Campingplätze in Südtirol. Beruflich habe ich viel mit China zu tun und deshalb habe ich bereits Anfang Februar mit dem Thema massiv zu tun gehabt. Es trifft inzwischen ganze Wirtschaftszweige. Bei unserem gemeinsamen Wohnmobilhersteller in Sprendlingen stehen fertige Mobile ohne Türen rum und können nicht ausgeliefert werden, schrieb ein frustrierter User auf Facebook. Unsere weltweit stark verflochtene Wirtschaft zeigt eine große Anfälligkeit für solche Ausfälle. Die Verlagerung der Zulieferteile auf die Strasse Just in Time und Just in sequence rächen sich jetzt. Jeder hofft, das es endlich vorbei ist und bald wieder Normalität einzieht und man im Supermarkt wieder Klopapier und Nudeln bekommt.

  4. Wir wollen mit unserem WoMo Ende Mai unsere Nordfrankreichtour machen, die aber in Brügge + Gent (Belgien) anfängt und dann durch Haut France, Normandie, Bretagne, und durch das Tal der Loire und Elsass wieder zurück nach Deutschland führt. Da wir dafür nichts buchen müssen, sind wir da ganz flexibel, wenngleich mir Reiseeinschränkungen seitens Belgien oder Frankreich bislang nicht bekannt sind. Schaumermal…

    1. Dann hoffe ich, du kennst unseren Belgien Bericht.
      Gute Idee – vielleicht eine Alternative auch für uns. Denn nach Brügge wollen wir unbedingt noch einmal

  5. Hallo Jürgen,
    natürlich habe ich den gelesen. Schließlich war der für unseren Abstecher über Brügge + Gent mit verantwortlich. Übrigens habe ich eben recherchiert, dass Umweltzonen in Belgien zur Zeit nicht für Wohnmobile gelten. Quelle ADAC https://www.adac.de/verkehr/recht/verkehrsvorschriften-ausland/umweltzonen-belgien/
    Meine Umweltplakette für Frankreich habe ich eben online (geht nur online) zum Preis von € 4,21 bestellt und mit Kreditkarte (geht nur damit) bezahlt. Deutsche Umweltplakette gilt in Frankreich nicht. Soviel zum Thema vereintes Europa….
    Viele Grüße
    Roland
    Unterwegs mit einem Euramobil Profila A 580 LS Bj. 11/2011 auf Ford Transit 2,2 l, 140 PS + deshalb mit neuem Austausch-Motor für € 11.500,00!! (nein! Kein Ferrari-Motor ?)

  6. Neue Gedanken zu Corona:
    Mittlerweile hat diese „Corona-Krise“ alle Bereiche des Lebens eingenommen. Das ersten Campingwochenende, Ende März, in NL haben wir gecancelt, bzw. auf später im Jahr verlegt. Ostern war das Südsee-Camp gebucht, ein Treffen mit Freunden, so wie es aussieht wird das auch nichts.
    Die Maßnahmen der Regierung kann ich nachvollziehen, die Panikkäufe immer noch nicht. Meine Informationsquellen sind das Robert-Koch-Institut und die Webseiten der Regierung. Von anderen, eher unsichere Infoquellen halte ich Abstand, genauso, wie zu anderen Menschen.
    Unser WoMo steht im Lager und wird wohl hoffentlich nach Ostern die erste Fahrt zu einem schönen Plätzchen machen können.
    Bis dahin heißt es: Abstand halten – Hände waschen – Gesund bleiben – nicht in Panik verfallen und einfach den Maßnahmen folgen.

  7. Hallo, wir hatten geplant vom 9.3. bis 8.5. Frankreich/Spanien/Portugal zu bereisen. Am 12.3. standen wir auf einem leeren SP in Nordspanien und wunderten uns das nichts los ist – fast alles zu. Gut sagten wir uns, ist ja noch Vorsaison. Wir weiter zum nächsten SP bei Palomas. Am 14.3. verkündete der spanische Präsident den Notfall und wir beschlossen die Rückreise (1300 km), denn wir wollten einer eventuellen Grenzschließung, Quarantäne, Ausgangssperre usw. entgehen (wir sahen unsere Hunde schon in einem spanischen Tierheim verrotten ;-( ). Am Sonntag morgen; 22.3. sind wir dann los um bei Lyon noch mal zu übernachten. Montag früh richtete Deutschland am Grenzübergang Luxemburg auf der A1 Kontrollen ein mit einer Std. Wartezeit. Wir, und tausende andere die den Umweg über den kleinen Übergang in Wasserbillig genommen haben, sind prima und unkonntroliert am Montag nach Hause gekommen und warten jetzt mal ab was wird. Hoffentlich normalisiert sich vieles wieder. !! Gutes Heim Office.

  8. Wir haben heute Pfingsten storniert – Venedig und Cinque Terre.
    Und weil der Campingplatz in Korsika schon im Januar 170 Euro Anzahlung wollte und am 3. April nochmal 260 Euro abbuchen will (den Rest dann im Juli, der Urlaub ist erst im August) – da überlegen wir grade, ob wir den nicht auch gleich stornieren. So eine blöde Anzahlung hatten wir aber auch bislang wirklich noch nie und das werde ich so auch niemals wieder buchen. Ich ärgere mich schon, dass ich auf so eine blöde Praxis überhaupt eingegangen bin und natürlich muss es auch genau in diesem Jahr dann so kommen.

    Wenn alles nicht klappt, suchen wir im Inland was – wobei ich fest davon ausgehe, dass es im Sommer im Inland ohne Buchung ein ziemliches Theater werden wird.

    Liebe Grüsse
    rene

    1. Rene, August ist lange hin und hoffentlich normalisiert sich bis dahin einiges. Die Anzahlung dürfte futsch sein, aber zu hoffen, dass du am Ende fahren kannst, wäre es mir nicht wert. Gutes Geld schlechtem nachwerfen, sagt man bei uns Bankern 🙂 Also lieber zurücktreten und im Sommer schauen, was geht. Oder mit dem Campingplatz vereinbaren, dass sie die 260 Euro erst bekommen, wenn du dort bist.
      Das Gespräch würde ich versuchen.

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