Powerstation brauchst du nicht!

Ich möchte jetzt nicht der Spielverderber sein und bin mit diesem Artikel auch nicht auf Quote aus. Aber wer länger Womo.blog folgt, weiß, dass ich mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg halte, auch wenn sie einigen nicht passen wird.
Daher schaut euch meinen Clip dazu an und lasst uns diskutieren:

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Ich mag gute Technik: Und die aktuellen Powerbanks sind schon ziemlich gut, vielleicht noch nicht zu Ende gedacht.
Nichtsdestotrotz wird mit den Powerbanks ein Hype erzeugt, der so ohne Kriegs. und Blackout-Angst der Bevölkerung niemals so erfolgreich wäre.
Ja, es gibt die kleinen, außerhalb liegenden Gärten ohne Strom.
Da ist so eine Powerbank sicher toll.

Oder als Insellösung mit Solaranlage für die Datsche, das Tiny House.
Aber das wars doch auch schon.
Wer von uns hat bis vor dem Ukraine-Krieg über einen Benzingenerator für Notzeiten nachgedacht?
Einige wenige.
Auch Balkonkraftwerke waren im letzten Jahr noch belächelt.

Preppers first

Seit Jahresanfang muss man kein Prepper sein, um über das Ende der Welt nachzudenken und Notvorräte im Keller zu horten.
Die Industrie nimmt das dankbar auf.
Und entgegen der ernsthaften Menschen, die sich bereit auf den Tag X machen, will der Möchtegern-Prepper zuallererst einmal sein Elektronikspielzeug weiter benutzen – und dafür ist er auch gerne bereit viel Geld zu zahlen.
Also schwappt eine gigantische Welle an Powerstations aus Asien gerade über uns zusammen. Täglich kommen neue Anbieter hinzu.
Natürlich alles sichere Geräte und schon mit dem CE Zeichen versehen.
Ob das Siegel echt ist?
Wir können es nur ahnen. Als Laie kaum zu erkennen.

 

Für was braucht man eine Powerstation?

Immer mehr No-Name Powerstations

Jedoch gibt es ja auch die guten Geräte.
Ein ausgeklügeltes Stück Technik, mit wertiger Batterie und Wechselrichter, Solarladeregler und netten Features.

Bleibt trotzdem die Frage: Für was brauche ich so ein Teil.
Um die private Party im Stadtpark mit Strom zu versorgen?
Ging das nicht bislang auch ohne Strom?

Die Kühlbox zu betreiben, den Mixer, die Lautsprecher?
Echt jetzt? 
Für ein Heizöfchen im Herbst sind die Teile schon zu schwach.
Hm.
Aber – die Dinger sind doch wichtig: Für die Versorgungssicherheit!

Zuerst einmal sind sie wichtig, weil viele Menschen derzeit bereit sind, dafür viel Geld zu bezahlen.
Das ist schon einmal gut für unsere Konjunktur und den Händler und ja, auch irgendwo auch in Asien für die Arbeiter in der Fabrik.

Aber für die Versorgungssicherheit bei uns? Ernsthaft jetzt?
Der Strom in der Kiste hält vielleicht eins, zwei Tage mit Smartphone, PC und TV – vielleicht auch für den Kühlschrank.

Und dann?

Lade ich mit Solar.

Viel Erfolg damit im Winter. Oder auch Sommer, Herbst und Frühjahr, wenn sich die Sonne tagelang hinter Wolken verbirgt.

„Na, dann fahr ich mit dem Auto oder Wohnmobil herum und dabei lädt die Powerstation auf“
Auch so eine Krücke – wenn wir echte Versorgungsprobleme bekommen, fehlt dir ganz schnell der Sprit für so etwas.

 

Ich will damit mein Wohnmobil aufladen!

Und dann gibt es noch die Idee, die Powerstation in der Wohnmobil-Garage immer dabei zu haben, falls einmal der Strom knapp wird – dann wird die Powerstation zum Ladegerät des Wohnmobils.

Mal abgesehen davon, dass ihr ein technisches Problem bezüglich eures FIs bekommt (darüber haben wir schon berichtet, machen aber demnächst mal eine Bastelanleitung, wie ihr es lösen könnt)
ist es doch völlig unwirtschaftlich, dass mit einer Powerstation zu lösen.
Sinnvoller wäre eine Zusatzbatterie direkt einzubauen. Dann schleppt ihr das zusätzliche Gewicht wenigstens nicht ungebraucht umher.
Allein die Powerstation ständig geladen zu haben – für den Notfall – und dabei alles im Wohnmobil schon verbaut zu haben, würde mich stören.
Denn Wechselrichter, Mppt-Regler, Netzvorrangschaltung usw. habt ihr wahrscheinlich ebenfalls im Van und Wohnmobil.

Wir haben keinen Wechselrichter und Solar im Camper

Das ist die wirklich beste Begründung:
Die Powerstation als Energiezentrale im Wohnwagen, Van oder Wohnmobil.
Bei Bedarf nehme ich sie heraus und nutze sie außen oder anderweitig.
Man hat alle Geräte nur einmal und schleppt nicht unnötig Gewicht mit.

Das wäre auch meine Wunschvorstellung an die Hersteller:
Baut Geräte, die man sinnvoll integrieren kann.
Ansonsten: Seht eure Vans und Wohnmobile als große Powerstation. Zusätzliche Geräte braucht ihr nicht.

 

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Es gibt auch gute Gründe, eine Powerstation zu haben

Ja, als Fotograf nehme ich sie gerne für die Lampen mit.
Aber bislang hat das auch mit Kabeln funktioniert.

Mir fehlt vielleicht die zündende Idee. Auf allen unseren Roadtrips haben wir neben dem Wohnmobil in den letzten Jahren NIE eine Situation gehabt, wo wir sie hätten sinnvoll einsetzen können!

Wenn ihr für euch den wichtigen Grund gefunden habt, dann, ja dann lohnt sich eine Powerstation.
Aber für die allermeisten ist das nur das nächste Gadget, das nächste Statussymbol, dass einige Zeit in der Garage vor sich hin dümpelt, um irgendwann entsorgt zu werden.
Wie so vieles, dass bestimmt total sinnvoll ist – für was nur?

Inga meinte gestern:
Am Nachhaltigsten wäre es, wenn solche Produkte erst gar nicht produziert werden. Sie verbrauchen Ressourcen, belasten den Geldbeutel und bei der Entsorgung erneut die Umwelt, ohne, dass sie jemand jemals richtig und ausgiebig benutzt hat.
Recht hat sie!

Jürgen Rode

Jürgen Rode

schreibt seit 2012 für Womo.blog und hat das Camping-Gen quasi mit der Muttermilch bekommen.
Im Wohnwagen seit 1968, später mit dem eigenen Zelt, im Auto durch Norwegen mit viel Regen, musste anschließend ein Kastenwagen her, der 1990 selbst ausgebaut wurde, mit den Kindern kam der Wohnwagen und als die fast aus dem Haus waren, 2012 die erste Weißware.

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34 Antworten

  1. 100 % der Meinung von Inga. Bin 40 Jahre mit Womo unterwegs. Wüsste nicht was ich mit einer Powerstation anfangen soll.
    Denke nur interessant für Leute. Die. nur das neueste haben wollen. Um es anderen zu zeigen dass man sich’s leisten kann.
    Mit freundlichen Grüßen
    Otto

  2. Sehr ähnlich sehe ich es auch. Man sollte immer differenzieren und hinterfragen das trifft auf alle Themen zu 😉
    Immer lockt das schnelle große Geschäft….

  3. Endlich mal wird der inflationäre Hype der Powerstations in Frage gestellt. In den Reihen der YouTube-Camper gibt es wohl kaum jemanden, der seine selbstredend positiven Test-Erlebnisse mit Jackery & Co in seinem Kanal verbreitet. So zumindest mein Erleben! Man muss nicht groß rechnen können, um festzustellen, dass das Preis-/Kapazitätsverhältnis bei weitem nicht mit den fest in den Camper verbauten Gerätschaften mithalten kann. Okay für den, der 230 V für seine Zwecke mobil nutzen kann, aber die gezielte Werbung macht es halt populär, dass es hipp ist, sich mit elektrischer Energie 5 m vom Camper entfernt auf eine Sitzbank zu setzen!

    1. So sehe ich das auch. Da wird dann umständlich auf das funktionierende Gaskochfeld die mit der Ecoflow gespeiste Induktionsplatte gestellt und stolz Kartöffelchen gekocht. Erlärt das mir mal einer? Ich verstehe denn Sinn nicht.

  4. Grundsätzlich bei beschriebenen Einsatzbereichen stimme ich zu. Wir nutzen trotzdem eine Powerstation im Womo-Urlaub und denken sogar über eine zweite nach.

    Grund: Wir stehen fast immer frei autark und gehen dabei fast täglich mit E-MTBs im Gebirge biken. Lademöglichkeiten sind dabei entweder begrenzt und oft nicht vorhanden. Eine Powerstation reicht für 2 E-Bikes zum knapp einmal vollladen. Die Wohnraumbatterie brauchen wir zum Freistehen und nutzen sie nur bis zu einem gewissen Grad für die Bikes, sonst geht uns da auch der Strom aus.

    Zuhause laden wir die Powerstation für die Ebikes im Sommer mit Solar im Garten auf und sind damit auch zuhause CO2-neutral und stromsparend unterwegs.

    Und natürlich… bei einem kurzfristigen Blackout läuft damit auch der Kühlschrank weiter 😉 Aber das ist halt nur ein eventueller Zusatznuten.

    Viele Grüße!

  5. Die PB sind eigendlich ein Witz. Das was sie können, wenn man die Daten hinterfragt, steht in keinem Verhältnis zum Preis. Im Womo ist meist mehr Leistung verbaut als so eine PB liefern kann, besonders wenn man die PV auf dem Dach dazu zählt. Ein guter WR mit einer Lifepo hat mehr Power. Ich nutze einen 2,5KW WR mit 320 ah Lifepo und habe bis jetzt mit Fönen und Laptop/Handy laden meist nur 30% verbraucht, die PV macht bei bedeckten Himmel immer noch 90W was zum Nachladen reicht. Wenn der Blackout kommt bracht man fürs Haus einen Mopel mit 3KW und Spritvorat damit auch die Heizung und Kühltruhe läuft. Wenns ganz dick kommt dann leben wir halt ohne Strom mit Gaskocher. Das Internet und die Handys laufen so wie si nicht wenn die Netze wegen alg. Strommangel ausfallen.

  6. Die EcoFlow Delta ist so ziemlich das Beste, was bisher für autarkes Campen entwickelt wurde. Ich möchte das Gerät nicht mehr missen.
    Die Ansichten des o.g. Verfassers kann ich nicht teilen. Jeder soll sich das leisten, was er kann und will. Für jede Erfindung kann man unendliche Argumente dafür oder dagegen äußern.

    1. Ich habe mal nachgeschaut. Welche Kapazität hast Du denn? Der für 3999€, ein stolzer Preis, ist bei voller Leistung in einer Stunde leer, 3,5kWh mit 3600W ergibt eben nur eine Stunde bis zum Nachladen, wenn die Möglichkeit besteht. Für eine sollche Leistung ist ein Mopel sinnvoller da der ca. 2.5l Benzin in der Stunde braucht und mit seinen Tank ca. 2,5h läuft. Mit 10l im Kanister kommt man besser über die Runden und Benzin ist sicher auch noch im Autotank. Wenn ich die letzten Preise für Lifepo Akkus sehe bekommt man ca. 8kWh für diesen Preis, man muss halt dann noch selbst Aufbauen. Ladetechnik und BMS ist ja im Womo vorhanden und wenn nicht auch nicht so teuer.

      1. Sicher, sollte jeder dass machen was er möchte, aber ob dass nun wirklich sinnvoll und ökologisch gut ist…???
        Man sehe nur den Wahn hin zu mehr, oder ausschliesslich E Energie (Devise: Strom kommt ja aus Steckdose…)
        Wchstum bei Energiemarkt um mehr als das doppelte innerhalb von 30 Jahren..klasse Logik…?!
        warum nicht einfch etwas mehr aufs wesentliche beschränken…

        1. Da gebe ich Dir vollkommen recht, es muss nicht alles da sein was möglich ist. Wo der ganze Strom für die E-Autos herkommen soll sagt auch keiner, noch mehr Gas verstromen damit der Strom und das Gas noch teuerer wird? oder nur dann Auto fahren wenn es mit PV geladen wurde? Energiewende hin und her, sie muss sinnvoll und bezahlbar, nicht nur für ein paar Reiche, sein. Im Womo haben wir sie ja schon, nur Küli und Kocher auf Gas, PV und der Antrieb ist ein Diesel der im Wirkungsgrad besser ist als die zig Umwandlungen von Ernergie wie sie für z.B. Wasserstoff nötig sind.

  7. Nun, da möchte ich mich gedanklich anschließen…
    Sicherlich hatten wir auch mal eine schwache Minute, in dem über diverse Zusatztools nachgedacht wurde…
    Aber aus vielen, mittlerweile als vernünftig eingeschätzen Gründen dann wieder verworfen…
    1. Zusätzliches Gewicht…!!
    2. mögliche Reserven , teilweise überschätzt…denn wie geschrieben haben diese Reile einen enormen Energiegunger produziert…
    ummer mehr, immer besser immer weiter….
    Ohne auf früher war alles besser einzugehen, aber hat dies noch etwas mit Camping zu tun…
    Wir haben eine Zusatzbatterie an Bord, Solarpanel und betreiben fast alles per 12V… und stehen trotzdem autark, dies sind mehr oser weniger die einzigen Zusätze, die wir nutzen…
    Und wir haben „nur bormale Räder“, ohne Schnickschnack…es geht auch so…

  8. Hallo Jürgen,

    Powerstations haben mich noch nie interessiert. Im Wohnmobil habe ich alle Verbraucher auf 12 und 5 Volt umgestellt. Das Einzige, wofür wir einen Wechselrichter gebraucht hätten, wäre ein Fön gewesen. Aber die beste aller Ehefrauen trägt ihr Haar kurz. Bevor ich Geld in eine Powerstation investiere, baue ich mir vorher noch mehr Solar aufs Dach und tausche meine 200 Ah Bulltron gegen den neue 480 Ah Untersitzakku aus.

    Zuhause haben wir seit Juli ein Hauskraftwerk von E3DC und 30 Solarplatten auf den Dächern. Bisher haben wir 30 kW/h aus dem Netz gebraucht und 100 eingespeist. Bei Stromausfall kann man damit, je nach Akkustand auch die ein oder andere Stunde überbrücken.

    Zugegeben, die Ecoflow erzeugt beim Spielkind in mir einen Haben Will Impuls und die Werbung ist echt gut gemacht. Aber mehrere Tausend Euro dafür ausgeben, lassen diesen Impuls schnell verstummen. Da macht meine Finanzministerin garantiert nicht mit! 😉

    Gruß Hannes

  9. Sehr geehrter Herr Rode,
    vielen Dank für diesen ehrlichen und klärenden Beitrag.
    Ich bin nun auch nicht mehr der jüngste Wohnmobilist und auch erst als solcher seit drei Jahren mit meiner Frau unterwegs. Gerne schaue ich mir Beiträge in YouTube an, um mich über nützliches zu informieren. In der jüngsten Zeit ist mir auch aufgefallen, dass sich immer mehr YouTuber vor dem „Werbekarren“ der Anbieter von Powerstations spannen lassen und diese Dinger in den höchsten Tönen anpreisen. Zwischendurch bekam ich auch schon Zweifel, warum ich noch keine Power Station benötige und und eine solche noch nicht angeschafft habe. Nach Ihrem Beitrag bin ich mir wieder sicher, dass ich für mein Wohlbefinden unterwegs ein solches „Ding“ nicht benötige. Mit meinen von althergebrachten Blei-Akkus komme ich, auch ohne Stromanschluss, noch gut über die Runden.
    Ich habe natürlich keinen TV, keinen Eierkocher, keinen Stabmixer, keine Induktionsplatte und sonstigen Dinge, die man so in der freien Natur heutzutage benötigt; trotzdem können meine Frau und ich unsere Urlaube und Wochenenden im WoMo genießen. Halt klassisch mit Buch und „Ambientebeleuchtung Kerze“ und vertrauter Zweisamkeit. Und zur Betrachtung eines Sonnenunterganges benötigen wir zur Ausleuchtung auch keine Lightbar am Fahrzeug. „Schon 60 Jahre und vollkommen antiquiert!“.

    Seien Sie weiterhin so offen und kritisch. Viele Grüße aus Baden-Württemberg

  10. Hallo Jürgen,
    Nun, wir sind Neucamper seid einem Jahr mit einem schönen WOMO, das wir auch zum Arbeiten in der Natur nutze falls uns als Selbständigerwerbende im Homeoffice mal die Decke auf den Kopf fallen sollte. Dann gehts raus in die Natur, und mit dabei unsere Ecoflow für unsere Laptops und Handys. Ohne Powerstation hätten wir das nur mit wesentlich höheren Aufwänden im WOMO erreichen können. Nun, man das jetzt wirklich braucht? Nein, nicht wirklich. Und wenn wenn wir ehrlich zu uns sind, auch genauso wenig wie ein WOMO.

    Gruss Michael

    1. Michael ich denke wenn du im Wohnmobil das noch nicht alles verbaut hast, dann ist so eine Power Station eine feine Sache. Aber wer schon alles im Wohnmobil hat, der muss doch nicht noch mal alles separat dazu kaufen. Die Technik an sich finde ich klasse, und spätestens an Weihnachten ist dieses ich-haben-will auch wieder präsent, aber wenn nicht, wie ihr, jemand das beruflich nutzt, finde ich das übertrieben.

  11. Wenn man Strom-intensive Hobbys wie E-Bike, EUC, e-Skateboard o. eFoil betreibt, sind die Dinger Pflicht. Zur Not kann man sogar die Aufbaubatterie laden. Den positiven Effekt als Notstrom -Aggregat bekommt man Gratis dazu.

    1. 🫢🤥
      Klasse Antwort…
      genau das produziert jede Menge zusätzlichen Energiehungers…!!!
      Aber (und ich möchte dass nicht als grünen Anhänger verstanden wissen) ein Leben auf der Überholspur…??
      könnt und ihr eigentlich euch noch an alltäglichen Dingen erfreuen, ohne… zusätzlichen Ballast…???
      Schade um die weltweiten Ressourcen…

      1. Die Umwellt muss geschont werden, das ist klar. Unser Energiehunger ist schon enorm. Die Verhinderunspolitik der Grünen mit Atomausstieg, CO² Abgabe und den anderen Zusatzkosten für Energie und die sehr hohen Preisen dafür hat uns aber in die jetzige Lage gebracht. Klar war die erste Ursache Putin, aber das dauernde Nein zu Vorschlägen in der Ampel lässt einen schon am erkennen der Lage zweifeln. Wenn die AKW bis zum Ende der Krise weiterlaufen evtl. wieder ans Netz gehen und das goldene Kalb der Grünen, die CO² Abgabe bis dahin gestrichen wird läst den Strom um ca. 10 Cent sinken weil dann auch nicht so viel Gas verstromt werden muss.

  12. Wenn man, wie es der Autor im vorliegenden Artikel auch tut, über den WOMO-Zaun hinausblickt und -kommentiert, so kann ich auch nur sagen, dass ich sehr froh bin, einen Benzingenerator schon seit Jahren mein eigen zu nennen, und nicht erst seit einem Jahr vergeblich versucht habe, einen zu bekommen. Wir hatten wie so viele im Abstromgebiet der Eifelflüsse und „-flüßchen“ erstmals seit Jahrzehnten „Land unter“, der Pumpensumpf im Keller lief übervoll, und schließlich fiel auch noch der Strom aus und damit die im Pumpensumpf erforderliche Pumpe. Während alle Anwohner der Straße die Nacht mit mehr oder weniger erfolgreicher Schöpfarbeit verbrachten, brauchte ich lediglich meinen Benzingenerator anzuwerfen, an den ich zusätzlich noch eine weitere Saugpumpe angeschlossen habe, und somit Haus und Keller trocken blieben. Prepper hin oder her, ich würde mir wieder eine zulegen!
    Und hinsichtlich der Powerstation erlaube ich mir zu bemerken, dass auch eine solche mit geringem Geldaufwand, wie bei mir in der Vorukrainekriegszeit, ohne weiteres zusammenzustellen war. Zum Aufladen der gängigen Akkus für z.B. Gartengeräte, Laptops etc. Bis zum Anschluss eines Dörrautomaten reicht es in allen Fällen. Da sollte man nicht auf die Anzahl der sonnenarmen schielen. Wieviele hatten wir noch dieses Jahr davon? Zugegeben, Spaß kostet Geld! WOMO aber auch!

    1. Werner,
      Ein Stromgenerator im NOTFALL ist immer gut.
      Ich mag nur keine Camper, die den TV oder die Klimaanlage laufen lassen wollen und dabei einen Moppel nutzen.
      Der Lärm ist ätzend.
      Im Notfall nehmen wir das gerne in Kauf.

      1. Für die Klima geht das nicht, nur bei weiten Abstand zum Nachbarn. Die Klima läuft mit Wandler über den LifePo Akku und auf einen Platz mit Strom eben der Landstrom. Da reichen ein paar Stunden zum Abkühlen

  13. Hallo Jürgen,
    Als treuer Leser bin ich erst durch Deine bisherigen Artikel zu Powerstations auf das Thema aufmerksam geworden. Nach Deinem positiven Fazit (ab Minute 10:25) zu der Jackery Explorer 1000 Pro vom 01.09.22 habe ich mich dann entschlossen eine Powerstation zu kaufen. Jetzt auf einmal die Kehrtwende und Du erzählst uns dass man eine Powerstation eigentlich überhaupt nicht braucht. Ich bin etwas verwirrt, waren die bisherigen positiven Artikel alles nur Werbung?

    1. Nein, die Jackery sind klasse. Darum geht es auch gar nicht.
      Die Frage, die sich jeder stellen sollte ist: Brauch ich eine.
      Und nicht wegen Krieg, Blackout oder weims gerade alle haben.
      Es gibt gute Gründe für eine Powerstation.
      Aber bei etlichen ist mir nicht klar, ob sie es bis zum Ende durchdacht haben.
      Eine ungenutze Powerstation in der Garage?
      Notfallreserve im Winter mit Solar??
      Ich will keinen den Spaß verderben und als USV für Geräte oder das Apnoegerät ist viel möglich.
      Aber bei den meisten Wohnmobilen, die schon Wechselrichter und Solar haben???
      Ich liebe gute Technik und ich benutze die Powerstations, wo ich sonst ein Kabel ausgelegt hätte. Ist das sinnvoll?
      Richtig gut sind sie, wenn man noch keinen Wechselrichter hat oder das Wohnmobil quasi als Basis eine Powerstation hätte, die man zuhause ausbauen könnte.
      In diese Richtung geht meine Kritik an die Hersteller.
      Und zuhause als Balkonkraftwerk ist mir erst kürzlich klar geworden, dass sie im Ernstfall nur kurz funktioniert. Zumindest im Winter dauert es ewig, bis sie geladen sind. Da muss man schon große Anlagen aufbauen, die aber unverhältnismäßig teuer derzeit sind.
      Mit der Angst wird mir zu oft ein Geschäft gemacht.
      Zumindest habe ich in den Videos zu den Powerstations dieses Verkaufsargument nie verwandt.
      Gut sind sie immer dann, wenn man sie benutzt und nicht als Notfallreserve im Keller stehen hat.

      1. Hi Jürgen
        Mir geht es wie Tobias: Zuerst tolle Werbevideos mit vollem Lob für Jackery, Anker und Co, und jetzt Vollbremsung auf allen 4 Rädern. Da habe ich tatsächlich auch Mühe, so gern ich deine Blogs lese/schaue und auch schon viel gelernt habe. Wo hört Werbung auf und fängt die ehrliche Beurteilung an? Deine Antwort an Tobias ist zwar lang, aber ich darf offen sein: ein wenig ein Gewurstel und nicht wirklich klärend, was für dich jetzt Sache sein soll. Ob es jetzt auf einen Womo-Blog Ratschläge zur politischen Grosswetterlage braucht, möchte ich bezweifeln. Mein Wunsch: Zurück zu glaubwürdigen konsistenten Beiträgen!

        1. Christof, ich verstehe deine Sichtweise. Jedoch muss es mir doch erlaubt sein, etwas (technisch) gut zu finden, aber zu hinterfragen, ob es notwendig und sinnvoll ist.
          Auch übe ich keine Kritik an den Geräten, die ich schon auf dem Tisch hatte, aber derzeit werde ich von chinesischen Anfragen überschwemmt, bei denen ich weder CE Konformität prüfen kann, noch Support erhalte, wenn etwas dran ist.
          Für mich als Blogger ist das ein Spagat.

        2. Ich verstehe die Antwort von Jürgen schon. Etwas kann technisch gut sein und das darf man auch positiv nennen, genau so kann es man die Sinnhaftigkeit für bestimmte Bereiche in Frage stellen. Jeder der sich mit dem Thema beschäfitgt hat sieht das eine PS nur kurz über einen Stromausfall hilft. Klar hört sich 3000W Leistung am WR gut an, wenn ich mir dann die Akkugröße anschaue erkenne ich das der bei dieser Leitung nach einer Stunde leer ist. Wenn ich eine sollche Leistung länger benötige komme ich nicht an einen Mopel und Spritbevoratung vorbei. Wenn nur wenig Watt benötigt werden z.B. für Laptop. Handy oder eben das Apnoegerät ist eine USV sinnvoll, im Womo habe ich die aber schon und für so ein Gerät gibt es KFZ Netzteile die mit 12V laufen (leider muss ich mit dem Ding schlafen). Wenn ich mir nun bei so einen Apnoegerät einen Lifepo mit eben diesen Netzteil neben das Bett stelle habe ich eine günstigere Lösung, besonders wenn es der Akku aus dem Womo ist. Die Wandelverluste von 230V zu 12V und wieder zurück incl. der Selbstentladung lasse ich mal aussen vor.

  14. Eine Powerstation ist durchaus sinnvoll!

    Die gängigen Geräte mit 1 kWh Kapazität und einer 1.800 W AC-Ausgangsleistung, kosten ohne Solarpanel aktuell ca. 1.200,00 Euro (z.B. Ecoflow Delta 2).
    Die entsprechend notwendige Umrüstung eines Womos mit einer 80 Ah Litihiumbatterie, Ladegerät/booster, Laderegler und Wechselrichter kostet aktuell gut 2.000,00 Euro, wenn man das selber einbauen kann. Ansonsten kommen noch die Einbaukosten hinzu!

    Insofern würde ich nie ein Wohnmobil von Bleibatterien auf eine fest installierte LifePo Anlage umrüsten, da unwirtschaftlich!

    Hinzu kommt: Eine Powerstation kann ich dem Womo entnehmen und behalten, wenn ich es verkaufen will. Das ist mit einer fest installierten Anlage zumindest problematisch! Und die durch die Umrüstung erzielte Wertsteigerung bekommt man bei einem Verkauf des Womos nie im erforderlichen Maße erstattet.

    Zudem erweitere ich mit einer Powerstation die verfügbaren Energiekapazitäten in meinem Womo, da zu der serienmäßig verbauten Energieversorgung noch die Leistung der Powerstation hinzu kommt.

    Verfüge ich dann im Wohnmobil noch über eine Solaranlage und einen 12 V Anschluss, oder gar über einen kleinen Wechselrichter, kann ich die Powerstation autark nachladen.

    Und zu guter letzt kann die Powerstation auch anderweitig, z.B. zur Überbrückung von Stromausfällen genutzt werden.

    Insgesamt kann ich die Argumente gegen Powerstations nicht nachvollziehen, vor allem dann nicht, wenn mit Benzin betriebene Aggregate als Alternative genannt werden.

    1. Wenn ich die von dir genannten Daten sehe, dann ist die PS in etwa 33 Minuten leer. Da ist sie nur dann ein Alternative wenn ich kleine Leistungen benötige. Wenn ich die 1800W länger benötige dann ist ein Mopel die erste Wahl. Der ist für etwa 300€ zuhaben. Ich weis nicht wo her deine Preise stammen, die Premium Anbieter mal aussen vor gelassen, kostet eine 80Ah Lifepo mit Ladetechnik und Wandler, transportable eingebaut, nicht mehr als die PS und hat auch noch mit 1,120 kWh mehr Kapazität. Dafür gibt es im Netz genug Anleitungen. Meine Lifepo z.B. hat 4,480kWh und hält bei den 1800W, im Womo wüste ich nicht wo ich diese Leistung benötige, 2,5 Stunden. Der Kühli würde ohne Nachladen rund 32 Stunden laufen. Ich habe den Bericht vom Jürgen so verstanden das er, wenn die restliche Womo Technik stimmt, fürs Womo keinen Sinn in einer PS sieht. Im Haus macht sie nur Sinn wenn die Akkukapazität viel höher ist als die Leistung die ich benötige. Ich habe aber immer das Problem mit dem Aufladen wenn das Netz weg ist und die Sonne nicht scheint, da ist Sprit sicher besser verfügbar. Wenn du ein E-Mobil mit Rückspeisemöglichkeit hast, es muss aber als Inselanlage nutzbar sein, dann kommst du länger hin. Wenn die Rückspeisung vom vorhandenen Netz abhängt, wie es meist verlangt wird, dann hast du bei Stromausfall auch bei vollen E-Mobil Pech. Ich habe in einer Firma NEA für Funk- und EDV Anlagen mit aufgebaut, da wird der Akku nur für kurze Netzausfälle genutzt und wenn der bei 50% ist springt, bei wichtigen Anlagen, ein Generator mit viel Spritvorrat an, um für weitere 48 Stunden autark zusein. Bei wirklich wichtigen Anlagen verlässt sich keiner nur auf Akkus, weil die bei so einer Zeitspanne sehr viel Platz brauchen. Sprit kann in Kanistern rangeschaft werden, Strom zum nachladen nicht. Es gibt für den Fall der Fälle Tankstellen die mit so einer Technik ausgeüstet sind um den KatS mit Sprit versorgen zukönnen. Meine KatS Org hält für eine bestimmte Infrastrutur 60KVA Generatoren vor.

  15. Ja! Es ist die Angst vor dem Krieg!
    Bei mir ist gerade eben der Jackery Explorer 240 von DPD angeliefert worden. Das Solarpanel Jackery SolarSaga 80W kommt dann hoffentlich Anfang nächster Woche.
    Viele Freunde von mir haben sich schon eine Powerstation und Solarmodule gekauft. Es wurden auch Notvorräte angelegt und Schutzbekleidung besorgt um sicher zum nächsten Bunker oder der Ausgabestelle für Jobtabletten zu kommen. In meinem Umfeld sind es vor allem alleinstehende Frauen mit Kindern die hier aktiv wurden, aber auch Freunde die sich um ihre Ehefrau sorgen.
    Die ersten Ent-Täuschungen gab es auch schon: „Meine Powerstation reicht nicht für den Vitamix!“
    Ich selbst bin auf Jackery gekommen über einen Artikel in der New York Times. In dem Artikel ging es um Rabatt-Codes und dass Amazon nicht immer die preisgünstigste Einkaufsmöglichkeit ist. Ich fand das Design einfach cool und habe auf der deutschen Webseite von Jackery gekauft, obwohl Amazon billiger war.

    1. Wenn es soweit kommt das wir Jodtabeletten und Bunker, die nur für unsere „Volksvertreter“ da sind, brauchen, dann ist unsere Wohlfühlumgebung so wie so hin. Glaubt denn wirklich einer das dann hier noch Platz zum Leben ist?

      1. Tja, sehe ich auch so, denn bei allem Verständnis für Sucht nach Freiheit, Liebe, Geborgenheit und allen verständlichen Zukunft haben wollen…
        Leben ist nunmal endlich, ich für meinen Teil möchte keinesfalls in irgendwelchen Erdlöchern, Bunkern oder dergleichen nach einer
        „egal woher Katastrophe“ vollgestopft mit Chemikalien aus solchen Löchern zu krabbeln, um festzustellen, dass es nichts mehr gibt, wofür dieser Aufwand von Nutzen war.
        Und eine, auch wie auch immer ausgestattete Klientel, hat dann ebensolche Probleme auf anderenm Niveau…
        Deshalb sollte man, zwar mit offenen Augen und Sinnen durch die Welt laufen und sich nicht von irgendwelchen „Jüngern und Hiobsbotschaften“ fehlleiten lassen…
        Lieber dafür solchem Gesindel wie Putin, Lavrov Kim wie auch immer Paroli bieten, dass es nicht soweit kommt.
        Ich benötige diesen Umfang nicht, es geht auch einfacher…

        1. Da gebe ich dir zum Teil Recht, aber es wäre schön dann zu sehen das unsere „Volksvetreter“ nun auf dem gleichen Niveau wie das Volk sind und nicht mehr predigen können „das muss der Markt regeln“ damit sich die Konzerne die Taschen voll machen können. Mein Stromvorat reicht jetzt für jeden Urlaub aus, erfreulich war das in Italien der Diesel 1,77€ gekostet hat und nicht 2,17€ wie hier. Da geht es mit güntigen Preisen für Brot und Kraftstoff, warum nicht hier? s.o.

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