Endlich ruhiger Fahren! Die richtigen Reifen machen den Unterschied.

– Enthält Werbung und Affiliate Links –

18 Zoll Reifen

Es ruckelt und klappert im Van und Wohnmobil? Jedes Schlagloch, jeder Gully, jede Unebenheit der Straße spürst du im Kreuz und am Lenkrad. Helfen andere Reifen? Wir machen den Test und klären auf.

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Inhaltsverzeichnis

CareVan - Die Experten

Wir sind bei CareVan in Gomaringen bei Tübingen, ganz in der Nähe von Stuttgart und fragen den Inhaber Jens Müller Löcher in den Bauch.
Jens Müller und seine Crew sind nicht nur spezialisiert auf 18 Zoll Reifen, sondern bieten die ganze Palette von Aus- und Aufrüstungen für Vans und Wohnmobile: Solar, LiFePo4, Internet, Sat, Trenntoiletten / Clesana.
Hier könnt ihr alles, was das Herz begehrt von Profis einbauen lassen.

 

CareVan
Bahnhofstr. 35

72810 Gomaringen

Telefon: 07072 / 922 71 55

E-Mail: hello@care-van.de 

Warum 18 Zoll Reifen?

In der Regel sind bei Kastenwagen oder Wohnmobilen 16 Zoll Reifen verbaut. Manchmal auch 15 Zoll.
Dabei gibt es unterschiedliche Lochkreise, beim Light und Maxi Chassis sind die Abstände unterschiedlich.
Dazu gibt es Stahlfelgen oder Alufelgen. Breite, grobe, glatte Reifen und natürlich Winter, Sommer, Alljahresreifen.
Traglast und Gewicht gilt es zusätzlich zu beachten.

Und seit langer Zeit schwärmen Autofreaks von 18 Zoll Reifen. Auch beim Van oder Wohnmobil.
So geistern viele Weisheiten durchs Internet, warum 18 Zoll Reifen besser seien und wir haben uns zu CareVan aufgemacht, um mit Jens Müller das Thema intensiv zu besprechen und die Spreu vom Weizen zu trennen. 

Die Reifen

Schaut man sich ein Bild der Querschnitte an, wird deutlich, dass der 18 Zoll Reifen eine andere Geometrie hat.
Er ist breiter, dafür nicht so hoch.
Er braucht weniger Luftdruck, um starr zu sein und ein 16 Zollreifen, mit deutlich mehr Druck, wirkt dann eher wie ein Holzrad. Stöße werden unmittelbar an die Karosserie abgegeben, der 18er dämpft schon viel mehr ab.

Zusätzlich sind die 18 Zoll Reifen breiter, gleichen viele Unebenheiten aus und geben ein weiches Fahrgefühl.
Das Fahrzeug liegt ruhiger auf der Straße. 

Auch zum Thema Reifendruck haben wir schon einen Artikel geschrieben:
Mythos Reifendruck

https://womo.blog/2021/07/09/wohnmobil-mythen-mythos-no-1-reifendruck/

Gute Felgen und Reifen

Achtung: die hier gezeigten Felgen und Reifen habe ich nur als Muster eingefügt, damit ihr eine Vorstellung habt, wie das aussehen kann.
Ob die Felgen und Reifen zu eurem Fahrzeug passen, solltet ihr mit CareVan oder euren eigenen Spezialisten abklären!

Borbet Felge und VanContact Camper
ORC Felge und Loder AT1
Delta Felgen und Goodrich All-Terrain

Unsere Fragen an den Experten

Woran erkenne ich, ob ich ein Light oder ein Maxi-Chassis habe?

Brauche ich Kotflügelverbreiterungen?

18 Zoll Reifen

Vorteile :

Mehr Komfort durch geringeren Luftdruck, also mehr Eigendämpfung des Reifens

Mehr Traktion durch größere Auflagefläche, bessere Gewichtsverteilung auf losem Untergrund

Mehr Fahrstabilität durch Spurverbreiterung und geringe Flankenhöhe

Mehr Gripp auf trockener Straße, mehr Haftung durch mehr Gummiauflage

Verbesserter Bremsweg auf trockener Straße

Nachteile:

Gefahr von Aquaplaning; durch die breite Lauffläche muss der Reifen mehr Wasser verdrängen

Höherer Verbrauch durch mehr Rollwiderstand

Je nach Profil höheres Abrollgeräusch

Höhere Pannenanfälligkeit durch geringeren Querschnitt und Luftdruck

Höherer Anschaffungspreis

Mehr Verschleiß ??? Wohl eher nicht.

Verschleiß an Achsteilen wie Lager und im speziellen Kugelgelenken größer??? Genauso wenig nachweisbar.

Keine Verwendung von Schneeketten möglich -Ein wichtiger Punkt!

Fazit

Ich bin ein Ungläubiger und ich brauche auch der Optik wegen, keine tollen Alufelgen,
ABER:

Und das ist jetzt (m)ein absolut ehrlicher Eindruck nach dem Fahrtest mit einem Peugeot mit Stahlfelgen und dem gleichen Fahrzeug mit 18 Zoll Reifen:

Der Peugeot mit 16 Zoll hat mich jede Rille, jedes kleine Loch, jede Unebenheit sofort am Lenkrad, wie auch im Kreuz spüren lassen. Permanent war ich am Ausgleichen der Spur. Absolut nichts ungewöhnliches und mir wäre der Unterschied auch gar nicht aufgefallen, wenn ich nicht direkt danach und auf der identischen 10 Kilometer Strecke ein gleiches Fahrzeug mit 18 Zoll und Loader AT1 Reifen gefahren hätte.
Jetzt rollt man über die allermeisten Unebenheiten, Löcher und Gullys hinweg. Die Lenkausschläge minimieren sich.
Insgesamt wird das Fahren viel gleichmäßiger und ruhiger.

Das hatte ich nicht erwartet.
Getoppt werden kann das dann noch mit einer Luftfederung, die das Fahrgefühl zusätzlich erhöht.

Die Nachteile. Aquaplaning. Bei Starkregen heißt es aufpassen. Da wir nicht mit hohen Geschwindigkeiten fahren, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, aber trotzdem eben wahrscheinlicher, wie mit schmaleren Reifen.
Schneeketten: Wer im Winter Schneeketten aufziehen muss, der sollte mit den alten 16 Zoll Reifen fahren. Frühzeitig dran denken: wenn man in die Berge im Winter fährt, die Reifen zu wechseln. Mit 18 Zoll – sind keine Schneeketten möglich!

Wechsele ich nun?

Gute Frage. Rund 1500 Euro kostet das Vergnügen und man bekommt neben dem besseren Fahrgefühl auch eine hochwertige Optik.
Bislang war mir das egal. Aber nachdem unser Wohnmobil neben all den schönen Felgen stand, kommen mir die alten Fiatblenden auf den Stahlreifen ziemlich popelig vor.

Picture of Jürgen Rode

Jürgen Rode

schreibt seit 2012 für Womo.blog und hat das Camping-Gen quasi mit der Muttermilch bekommen.
Im Wohnwagen seit 1968, später mit dem eigenen Zelt, im Auto durch Norwegen mit viel Regen, musste anschließend ein Kastenwagen her, der 1990 selbst ausgebaut wurde, mit den Kindern kam der Wohnwagen und als die fast aus dem Haus waren, 2012 die erste Weißware.

*Die hier verwendeten Links sind Provisions-Links, auch Affiliate-Links genannt. Wenn Sie auf einen solchen Link klicken und auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter oder Online-Shop i.d.R. eine Vermittlerprovision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

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25 Antworten

  1. Hallo,
    bin auf ein 18 Zoll Fan im Van.
    Aber was auch einen großen Komfortgewinn bringt sind andere Federn an der VA und eine Luftfederung an der Hinterachse.
    Das macht zusätzlich noch einiges aus, plus ein deutlich ausgeglicheneres Niveau meine 6,4 Ducato.
    Habe letzten Herbst aufgrund einer Fahrt nach Tromsø die klassischen 16 Zoll Stahlfelgen mit Winterreifen aufgezogen. War schon ein heftiger Unterschied, vor allem das deutlicher schwammigere Kurvenverhalten mit den 16 Zoll.
    Die Entscheidung war aber richtig, denn die Schneeketten musste ich tatsächlich nutzen 🥶
    LG und danke diesen Blog!
    Thorsten aus Mainz

  2. Sehr geehrter Herr Rhode,

    ich fahre einen Hymer MLT 580 mit 18 Zoll Reifen, man kann mit Schneeketten fahren. Wir haben die feingliedrigen Schneeketten von König und lassen jetzt noch eine kleine Spurverbreiterung machen, dann geht das auch.

    Liebe Grüße

    1. Das hört sich vielversprechend an. Denn bislang gibt es zwar 18 Zoll Schneeketten, jedoch keine Zulassung für Kastenwagen oder Wohnmobile. Könntest du das schriftlich bekommen und mir zuschicken?

  3. Schade, dass das Thema Luftdruck hier zu kurz kam.
    Die meisten Fragen, die aufkommen beim 16 Zoll Reifen betreffen doch die vom Chassis Hersteller vorgegebenen 5,5 bar Luftdruck.
    Dieser gilt bei voller Beladung und hauptsächlich für die so genannten LLKW (leicht LKWs).
    Wichtig wäre der Hinweis gegeben, dass beladenem Fahrzeug pro Achse zu wiegen und dann die Luftdrucktabelle des Herstellers des Reifens her zu nehmen und daraus den vom Reifenhersteller freigegebenen Luftdruck abzulesen.
    Schon da kommt man bei vielen 16 Zöller auf einen drastisch niedrigeren Luftdruck, der das Fahrverhalten und Fahrgefühl schon etwas angenehmer macht.
    Das selbe gilt natürlich auch bei den 18 Zöllern; da geht der freigegebene Luftdruck häufig auch schon mal bis auf 3,5 bar runter.
    Ich habe alles schon gefahren; meine präferieren on: 18 Zöller und Luftfederung hinten.

  4. Das ist alles wohl richtig mit den 18“ Rädern, der große Fehler der jedoch bei 16“ Rädern gemacht wird ist der leider von vielen Herstellern und auch Reifenhändler angegebene Luftdruck, dieser ist viel zu hoch und führt zu den Schlägen und harten Fahrverhalten, nehmen sie mal eine Reifendrucktabellle und sehen bei den Achs Gewichten nach dem Luftdruck und sie werden staunen.

  5. Hallo, ein Kompromiss wären da evtl. noch 17 Zoll Reifen. Hier sind nach meiner Kenntnis noch Schneeketten möglich. Das wäre jedenfalls meine Wahl beim nächsten WoMo Kauf. Knaus/ Weinsberg bietet die ab Werk als Sonderausstattung an.
    Servus
    Klaus

  6. Hallo Jürgen,

    warum sollten bei 18″-Reifen keine Schneeketten möglich sein?
    Bei RUD-Schneeketten gibt es die z.B. die RUD Comfort für 255/55R18 zu kaufen.
    Natürlich müssen dann die Alufelgen wintertauglich und für Schneeketten zugelassen sein.
    Auch hier ist das z.B. bei der Borbet CW5 7,5J18 gegeben.

    Schöne Grüße
    Raimund

  7. Zum Thema Schneeketten:

    Natürlich gibt es passende Schneeketten für 18″ Felgen. Es mag seitens Fiat vielleicht nicht erlaubt sein, aber ich nutze trotzdem passende Schneeketten bei Bedarf. Ich habe auch ganz bewusst Schneeketten taugliche 18″ Felgen gewählt.

    Im Artikel fehlen leider die Informationen zu TüV und Kotflügelverbreiterung (oder der Notwendigkeit eventuell den hinteren Ausschnitt vergrößern zu müssen wie es bei uns war) sowie die Hinweise zur Einstellung des richtigen Luftdrucks gemäß Hersteller Tabelle nach Achsgewicht. Da würde ich mir eine Ergänzung wünschen.

    Es ist nämlich nicht pauschal richtig, dass man mit weniger Luftdruck fahren kann! Das ist vom Achsgewicht abhängig. Wenn wir gut beladen sind, fahren wir auch wieder mit 5,5 bar. Es bleiben trotzdem viele andere Vorteile.

  8. Schöne Werbung … Irgend etwas haben sich die Entwickler der Fahrzeuge schon gedacht, dass diese mit einer bestimmten Reifen-/Felgendimension werkseitig ausgerüstet werden … auch wird (weshalb auch immer) fortwährend von erhöhtem Reifendruck (gerade Kastenwagen mit Serienmäßiger Ausstattung) gefahren werden sollen … weshalb? Das sind im ursprünglichen Sinne Transporter, ausgelegt auf hohe Belastungen (voll geladen und Autobahn Vollgas – wenn bis 3,5t), die Teile fahren in 4, 5 Jahren mehrere Hunderttausend Kilometer und werden danach oft weiter genutzt (entweder Umbau WoMo oder eben Ostblock, Afrika) … mit dem vom Hersteller vorgeschlagenen Luftdruck (bspw. Renault Master vorn 3,8 und hinten 4,4 Bar).
    Die hier beschriebenen „Vorteile“ sind abgesehen von der verbesserten Optik doch alle an den Haaren herbeigezogen. Kein Reisemobilist im klassischen Sinne fährt so, dass das Potential eines größeren Rades wirklich zu tragen kommt … dazu erinnere ich dich lieber Jürgen an deinen Blogbeitrag im letzten Jahr zu Sybatec, die angesprochen Verbesserungen im Fahrverhalten erreicht Sybatec für grad mal 100€ (bzw. 180€ mit Einbau vor Ort), bei zusätzlich geringeren Verbrauch …
    Dazu die hier schon in den Kommentaren angesprochenen Nachteile bei Ersatz im Ausland …
    Ergo ist es letztendlich lediglich ein Zeichen vom ausgeprägten Ego desjenigen, der so aufrüstet („… schau wer da kommt …“).

  9. Es sei noch ein Kommentar erlaubt:

    Nichts gegen Carevan und sämtliche anderen Anbieter welche den Umrüstungsservice anbieten, der sicherlich die bequemeste All-Inklusive Art für den Umstieg inklusive Beratung darstellt.

    Aber im Grunde kann man sich auch mit etwas einlesen selbst passende Kompletträder besorgen und in einer Werkstatt der Wahl montieren lassen. Zum TÜV wegen der Eintragung bzw. Ergänzung kann man ebenso selbst fahren.

    Das ist kein Hexenwerk und spart ein paar Euro. Wie immer, wenn man etwas selbst in die Hand nimmt 😉

    1. Du hast absolut recht. Aber nicht jeder kann und will sich darum kümmern. Und „die paar Euro“ investiert er dann halt gerne.
      Genauso wie tapezieren oder Fliesen legen 🙂

      1. Das ist richtig. Daher auch „All-Inklusive“ inklusive Beratung. Nur darf die Alternative schon auch erwähnt werden. Es wird immer so getan, als könnten das nur absolute Spezialisten.

        Wenn ich den Anbietern noch einen Tipp geben darf:

        Es wäre echt cool, wenn Sie zwei Sätze 18″ Räder vorhalten (1x Maxi + 1xLight) und dann Probefahren ermöglichen z.B. gegen €50-€75 Gebühr für die Montage und maximal 50km/2 Stunden mit irgendeiner zusätzlichen Kaution.

        Die Gebühr dann einfach verrechnen, wenn der Kunde sich für einen Kauf entscheidet. Alternativ wenn nicht, die Montagegebühr einbehalten.

        Viele sind doch einfach verunsichert, wenn sie den Unterschied am eigenen Fahrzeug nicht erfahren können. Das wäre ziemlich genial so ein Angebot und führt 100% zur Kundegewinnung. Und das ist dann etwas was man als Privatperson sicher nicht machen kann bzw. wird.

  10. Wie ist das mit dem Abrollumfang? Wenn der zwischen 16″ und 18″ differiert, muss dann nicht der Tacho angeglichen werden?

    1. Das ist ja eben der „Schwindel“ – der Abrollumfang ist minimal anders, dadurch ist auch eine Änderung des Fahrkomfort lediglich subjektiv „spürbar“ … „… der das Experimentellen … ausführen wird … hat nicht unwesentlich Einfluss … auf dessen Ergebnis …“

  11. Hallo Jürgen,

    nach dem nachträglichem Anschauen deines Videos und einiger Internetrecherche muss ich euch bez. der Benutzung der Schneeketten recht geben. Es ist aufgrund des verringerten Platzes im Radhaus bei Verwendung der 18″ Reifen nicht mehr möglich, Schneeketten ohne etwaige Schäden an den umliegenden Bauteilen zu benutzten.

    Ich plane gerade eine Auflastung von 4,4t auf 4,8t durch Einbau einer Zusatz-Luftfederung in Kombination mit 18″-Allwetterreifen, um vor allem einen besseren Fahrkomfort zu bekommen. Das mehr an Zuladung ist dabei natürlich schon positiv.
    Dabei habe ich mir nun eben überlegt, was ich mit den alten 16″-Felgen und meinen Schneeketten machen soll.
    Meine Überlegung nun, Ich kaufe mir dann eben 16″-Winterreifen mit entsprechendem Lastindex um dann in Kombi mit meinen vorhandenen Schneeketten bei Fahrten ins Gebirge im Winter optimal aufgestellt zu sein.
    Eine Sache habe ich dabei noch nicht klären können und zwar für welches Gewicht die vorhandenen 16″-Orignal-Fiat-Alufelgen ausgelegt sind. Aber dieser Sachverhalt hat ja nun mit diesem Thema nichts mehr zu tun. 😉

    Wünsche allen einen schönen Sonntag
    Raimund

    1. Hi Raimund,
      ich meine mich zu erinnern, dass ich bis 3,85t bei meinem Fahrzeug Stahlfelgen benutzen kann. Beim nächsten Auflastungs-Schritt müsste ich dann andere Felgen kaufen.
      Aber ganz sicher kann dir das sicher ein Auflast-Spezialist und dann für dein Fahrzeug sagen. Denn ohne Kenntnis der genauen Daten, legt sich da keiner aus dem Fenster.

  12. 18″Reifen sehen schick aus. Aber wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus, wenn der Reifen nicht repariert werden kann und man ist im Ausland unterwegs. Einen Ersatz im Ausland zubekommen ist schwierig und sehr zeitaufwendig. Ich habe ebenfalls überlegt auf 18″ umzusteigen. Da wir nicht nur in Deutschland s7ndern auch viel im Ausland unterwegs sind, habe ich mich bis hetzt dagegen entschieden.
    Welche Erfahrungen haben den andere Womo-Reisende erlebt.
    Das wü3de mich ebenfalls interessieren

  13. Hallöchen, wir fahren “Weißware” mit 18”.
    Eine Verbesserung!!!! die wir jedem empfehlen können. Ein besseres Fahrverhalten, und Fahrkomfort. Früher haben wir bei ruckelnder Fahrt versucht jedes Schlagloch mit Körperspannung auszugleichen. Nach einem Infogespräch auf dem Caravansalon mit ORC, haben wir dann im E-Mailkontakt alles geklärt und auf dem Rückweg von Kroatien einen Termin bei ORC vereinbart. Wir sind rundum zufrieden. Alles gut gelaufen, sehr freundlich und kompetent.
    Wir haben alle Unterlagen mitbekommen, brauchten nicht mehr zum TUV, nur zum Strassenverkehrsamt zum Eintrag in die Papiere.
    Seit Herbst 2021 fahren wir jetzt damit. Waren in Norwegen, Irland, Kroatien, Portugal und hatten Schnee, Matsch, Geröll, nasse Wiesen und sehr schlechte Straßen. Noch ein Vorteil: wir stabilisieren nicht mehr mit Stützen wenn wir stehen. Das wanken ist nämlich viel weniger und für uns absolut akzeptabel (sogar bei Sturm) Wir haben keine Luftfederung und keine Hubstützen.
    Wir fahren ein Carthago I 141 lightweight, ALKO-Lightfahrwerk, und ORC Typ 33 Noblo, mit General Grabber.

  14. Sehr geehrte Damen und Herren,

    aus meiner Sicht wäre eine weitere Variante zu testen:
    Basisfahrzeug mit 16 Zoll Bereifung und reduziertem Reifendruck, der sich an der tatsächlichen Radlast orientieren und dem dafür notwendigen Druck eingestellt sind. Mit dieser Variation wird erst das Potenzial der 18 Zöller erkennbar.
    Da bin ich auf das Ergebnis gespannt.

  15. Hallo Jürgen,

    vielen Dank für dein Video, wie immer sehr kompetent und kenntnisreich recherchiert.

    Zur Ergänzung bzw. Korrektur: ich fahre auf dem zweiten Womo 18 Zöller, zunächst eine Weißware von Hobby (Citroen) mit Lightchassis, jetzt ein Kasten von Megamobil (Peugeot) mit Heavychassis. Gewisse Erfahrung ist also vorhanden. Die besten 18 Zöller von Continental mit 120er Traglast ( leider teuer) werden leider nicht erwähnt. Loder hat nach meinem Wissen 118er Traglast. Die Contis sind Allwetterreifen mit der höchsten Traglast bei 18- Zöllern. BF Goodrich und General Grabber sind mir viel zu laut, Loder schon leiser, aber die Conti haben die besten Fahreigenschaften auf der Straße, das geringste Abrollgeräusch, den geringsten Rollwiderstand ( niedriger Spritverbrauch!) und bei Schnee sind sie besser als die Loder. Ist mir wichtiger als Geländetauglichkeit, andere entscheiden hier anders und wählen daher einen anderen der genannten Hersteller.

    Alles ok, aber fachlich nicht haltbar sind die Aussagen vom Caravan Inhaber, 16 Zöller würden immer mit 5 bzw.5,5 bar gefahren. Das hängt, wie du weißt und mit einem Nebensatz im Interview auch schon relativiert hattest, von der Achslast und von den Vorgaben des Reifenherstellers ab.

    Weiter ist die Aussage nicht zutreffend bzw. mindestens undifferenziert, eine Tachoangleichung sei nicht nötig. Das trifft zu bei Ducato und Geschwistern, beim Sprinter mit Heckantrieb ist sehr wohl eine Tachoangleichung zwingend nötig, sonst gibt’s keine Eintragung in die Papiere.

    Das könntest du nochmal richtig stellen, sonst geraten die Leute in Schwierigkeiten, so wie es einem Freund tatsächlich passiert ist.

    PS:
    Ach ja, das Problem mit der schlechten Verfügbarkeit im Ausland umgehe ich mit einem Ersatzrad auf 16 Zoll, das ich immer dabei habe und auch montieren darf.

    Beste Grüße
    Mario

  16. Ob der Fahrkomfort wirklich so viel besser ist, als mit einem guten Fahrwerk und dem richtigen Luftdruck, ist vermutlich auch eine Frage, ob man sich etwas schönredet, oder nicht.
    OK, mit 18 Zoll Straßenreifen mag das noch eine Verbesserung sein, aber mit diesen lauten und grobstolligen Geländereifen steigt nicht nur die Lautstärke, sondern auch der Spritverbrauch.

    Die meisten montieren sich jetzt „18 Zoll Geländereifen“, der Optik wegen.
    General Grabber, BF Goodrich, Loader usw.., sind alles Reifen, die für das Gelände gemacht sind, oder zumindest All-Terrain und somit nur ein Kompromiss zwischen Asphalt und Off-Road-Piste.
    Der Bremsweg auf nasser Asphalt-Fahrbahn ist bei diesen „Geländereifen“ bei einer Vollbremsung von 100km/h teilweise um 2 Fahrzeuglängen länger.
    Diese Reifen sind halt für das Gelände und wer damit hauptsächlich auf Asphalt fährt, ist eigentlich falsch unterwegs.
    Aus diesem Grund fährt man ja auch im Winter Winterreifen, im Sommer Sommerreifen und wer auf Allwetter-Reifen setzt, geht hier schon einen Kompromiss beim Bremsweg ein.

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