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Goslar Weihnachtsmarkt – Winterwald mitten in der Stadt

Jede Stadt versucht mit etwas ganz besonderem auf sich aufmerksam zu machen. Goslar schafft es mit einem Wald, der mitten in die Stadt geholt wird.
Und bekommt damit ein ganz einzigartiges Weihnachtsmarkterlebnis.
Mitten in der Stadt zu stehen und doch das Gefühl zu haben, in einem winterlichen Wald zu sein.
Ein kleiner Glühweinausschank an der Seite – so etwas gibt es wohl nur in Goslar

Dabei hat Goslar noch viel mehr zu bieten:
Eine Fachwerk-Altstadt, die Kaiserpfalz, eine ehemalige Kirche, die in diesen Tagen eine Oase für Handwerkskunst ist und dann obendrauf:
Ein Lichterzauber über dem Marktplatz, der seinesgleichen sucht.
Wer auch immer hier plant, hat ein Gespür für die Adventszeit: viele Lichter und doch nicht übertrieben, Abends scheinen die vielen kleinen Lichter, wie Schnee, über dem Markt zu schweben und zaubern ein weiches Licht, dass die umstehenden Fachwerkbauten in eine Märchenlandschaft verwandelt.


Dazu haben die Planer auf dem gesamten Markt eine einheitliche Weihnachtsmusik laufen. Dezent im Hintergrund.
Auf diese Weise fällt das auf manchen Adventsmärkten nervende Durcheinander an Melodien weg. Überhaupt kommt uns der Weihnachtsmarkt ruhig und gelassen vor. Obwohl der Marktplatz voll von Menschen ist, ist es nicht laut und es macht Spaß sich an den vielen Ständen die Auslagen anzuschauen.

Freßbuden gibt es reichlich, leider auch die mit Abstand schlechtesten Maronen! Und bei der Pilzpfanne kam ich mir regelrecht verarscht vor: Ein kleines Schälchen mit gerade einmal 6 (!) Pilzen und einer sehr gewöhnlichen Sauce für sage und schreibe 5 Euro!
Unverschämt. Auch an anderen Ständen waren die Portionen im Verhältnis zum Preis nicht im rechten Verhältnis. Das haben wir auf anderen Märkten in den letzten Tagen ganz anders erlebt.

Gut, dass wir uns, bevor es richtig dunkel wurde, noch auf einen Kaffee im sehenswerten Cafe Anders eingefunden haben. Die Kuchenauswahl lässt nichts zu wünschen übrig und die Qualität war überragend! Sehr zu empfehlen.

Barock-Cafe Anders

Auch in Goslar gilt: So schön der Weihnachtsmarkt auch ist: Ihr solltet euch wieder hier einfinden: Im Frühjahr oder Sommer, durch Goslar und die Umgebung wandern oder mit dem Rad fahren. Goslar hat viel zu bieten: Als alte Silberstadt findet sich unweit der Stadt das Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg, das alleine schon eine Reise wert ist. Und die bewegte Geschichte der Stadt fand einen ersten Höhepunkt, mit der Kaiserpfalz: Nicht ohne Grund steht die Statur von Kaiser Barbarossa davor.

Stellplatz:
Einen Stellplatz gibt es in angemessen kurzer Entfernung am Rande der Stadt. Zu Fuß geht man ca. 10 Minuten.
Jedoch liegt der Stellplatz zwischen zwei stark befahrenen Straßen. Uns war es nachts zu laut, weswegen wir gegen 23 Uhr in den Wald, auf einem Hügel (Malerturm) hinter Goslar umgezogen sind. Dort gibt es nicht nur einen Parkplatz, sondern es bietet sich ein toller Blick über die Stadt.
Einzig die Tatsache, dass der Parkplatz eine starke Neigung hat, macht die Stellplatzsuche etwas schwieriger. Mit zwei Keilen übereinander unter einem Reifen (!) stand das Wohnmobil aber am Ende doch gerade.

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Der Weihnachtsmarkt in Quedlinburg – ein Traum in den Höfen

Unsere „Tour de Weinachtsmarkt“ geht weiter.
Nach Michelstadt im Odenwald geht es nach Quedlinburg.

Quedlinburg

Quedlinburg ist als UNESCO Welterbe mit über 2000 Fachwerkgebäuden gesegnet.
Die perfekte Kulisse für einen Weihnachtsmarkt.
Und wenn man sich am Wochenende den Weihnachtsmarkt anschaut, kann man noch den „Advent in den Höfen“ erleben.

Fast noch schöner, als der Weichnachtsmarkt auf dem Marktplatz, ist der „Advent in den Höfen, denn die 25 Innenhöfe geben nicht nur einen Einblick, wie es hinter den Kulissen der großartigen Fassaden aussieht, sondern bietet oft auch echte Handwerkskunst und nette, sehr liebevoll gestaltete Stände und Hütten.
Viele Höfe haben ein eigenes Motto: Im Hof »Pfeiffer mit drei f«: Dort haben wir die jungen Männer in ihrem Frack mit der Feuerzangenbowle im Heinz Rühmann-Stil bewundert. Dazu passend schallten die alten Lieder aus den Lautsprechern. Oder „Orient meets Occident“ mit stilvollen Basteleien und Keramik, präsentiert in einem schönen Ambiente.

Der Marktplatz dann mit dem eigentlichen Weihnachtsmarkt, viele Fressbuden und trotzdem auch Stände mit Handwerkskunst. Das zeichnet diesen Weihnachtsmarkt aus: Wenig kommerzielles, dafür viel Handwerk und Mitbringsel. Das hat uns sehr gefallen.

Auch der Marktplatz ist einfallsreich gestaltet und bietet viele schöne Ansichten.

Zum Stellplatz:
Natürlich ist die Parkplatzsituation, insbesondere am Wochenende, sehr schwierig.
Der eigentliche Wohnmobilstellplatz nahe der Innenstadt ist gesperrt und soll nur durch Busse befahrbar sein, die Einweiser verweigern uns die Zufahrt. Später sehen wir dort trotzdem einige Wohnmobile stehen.
Der zum Weihnachtsmarkt ausgewiesene Stellplatz soll nachts recht laut sein. Wir haben ihn nicht genutzt.

In fußläufiger Entfernung finden wir am Rande eines Wohngebiets die Möglichkeit unser Wohnmobil zu parken, fragen höflich die Anwohner, ob dies für sie ok ist und bekommen die Antwort, dass man für eine Nacht nichts dagegen habe.

So verbringen wir eine ruhige Nacht und frühstücken am Morgen in einem Café am Marktplatz.
Zu empfehlen ist das Cafe Roland, dass sich über sieben(!) Häuser verteilt, wir gehen aber zum SAMOCCA QUEDLINBURG, bei dem man behinderte Menschen integriert. Der Ablauf ist etwas anders, wie in einem normalen Kaffee, aber wenn man es dann begriffen hat, klappt alles problemlos, der Kaffee ist ausgezeichnet und das Frühstück gut und die Bedienungen ausgesprochen freundlich. Sehr zu empfehlen!

SAMOCCA QUEDLINBURG ist ein Franchiseprojekt der Lebenshilfe- Harzkreis-Quedlinburg gemeinnützige Gesellschaft mbH. Diese Idee verbindet die Lebenshilfe mit ihrem Anliegen der beruflichen Bildung, Begleitung und Integration der Menschen mit Behinderung.

Gegen 11 Uhr öffnen die Adventshöfe und wir schauen uns viele davon noch einmal an. An einem Abend schafft man unmöglich alle.
Auch der eine oder andere Laden hat nun geöffnet und diesen solltet ihr unbedingt besuchen.
Alle, wirklich ALLE Frauen kamen aus diesem Laden mit breiten Grinsen und leuchtenden Augen:

Später machen wir uns mit der Drohne noch zur ebenfalls sehenswerten Burg auf.

Wir können euch den Weihnachtsmarkt in Quedlinburg wärmstens empfehlen. Es ist einer der schönsten Weihnachtsmärkte,den wir auf unserer „Tour de Weihnachtsmarkt“ je besucht haben!

Ganz sicher werden wir einmal im Sommer wieder kommen und die vielen schönen Ecken und Winkel der Stadt, die Burg und die Umgebung genauer kennenlernen.
Quedlinburg ist ein echtes Kleinod und wir sind froh, es besucht zu haben!

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Unsere Weihnachtsmarkt Empfehlungen mit dem Wohnmobil – Update 2018

Sammelt ihr auch Weihnachtsmärkte? Jetzt ist die richtige Zeit den Dezember zu planen!
Seit einiger Zeit fahren wir immer mal wieder bekannte und weniger bekannte Weihnachtsmärkte an.

Jeder Weihnachtsmarkt ist anders und alle sind schön.
Die besten Esskastanien gab es bislang in Augsburg und den besten Glühwein bekamen wir in Ulm.
Der außergewöhnlichste Markt war in Neu-Ulm, wobei Innsbruck an Maria-Empfängnis schon crazy ist.

Und der schönste war nicht Rothenburg oder Erfurt, für uns ist der stimmungsvollste Weihnachtsmarkt bislang in Michelstadt im Odenwald!
Und in Quedlinburg begeisterte uns der „Advent in den Höfen„.

Hier gehts zu unseren Berichten  von uns mit dem Wohnmobil besuchten Weihnachtsmärkten:

Quedlinburg Weihnachtsmarkt

Nördlinger Weihnachtsmarkt

Ulmer Weihnachtsmarkt

Augsburger Weihnachtsmarkt

Innsbruck Weihnachtsmarkt

Neu-Um Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt

Rothenburg ob der Tauber

Michelstädter Weihnachtsmarkt

Erfurter Weihnachtsmarkt

Goslar – Waldweihnacht mitten in der Stadt

Wiesbaden –
Sternschnuppenmarkt

Dortmund – der
größte Weihnachtsbaum der Welt

Hameln

Hildesheim

Empfehlenswert (aber ohne Bericht) auch Heppenheim, Frankfurt, Heusenstamm, Dreieichenhain, Seligenstadt, Waldweihnacht im Spessart (gibt es leider nicht mehr), Nürnburg,Oberstdorf, die Ronneburg, Veste Otzberg, Winterzauber Laubach und Büdingen

Update 2018:
Planung für 2018:

Essen
Hattingen
Frankfurt
Esslingen
Stuttgart

Unsere Freundin Isa, von IsasWomo.de hat weitere tolle Empfehlungen für euch:

https://isaswomo.de/weihnachtsmarkt-mit-womo-top-17/

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Norwegen – Durch Schweden bis auf die Lofoten – Reisebericht

Norwegen ist das Traumland für Wohnmobilreisen. Update 2018

Unser Roadtrip geht durch Schweden über Mora schnell bis zu den Lofoten und dann langsam über das Fjordland zurück.

Die schönsten Bilder unserer Reise
Planung

00 – Aller Anfang ist schwer

01 – Es geht los: Ziel Travemünde

02 – Travemünde Växjo und ein überraschendes EM-Spiel

03 – Von Växjö nach Mora

04 – Von Mora bis Bodø – Herkules-Tour

05 – Endlich wieder Lofoten

06 – Uttakleiv – Traumstrand im Geheimen

07 – Nusfjord und Strand von Flakstad

08 – Traumwetter in REINE! Wanderung zum Reinebringen

09 – Haeningsvaer bis Vesteralen – Die Bullen sind hinter uns her!

10 – Walsafari in Andenes

11 – Vogelinsel Bleik und Abschied nehmen

12 – Polarzirkel

Statoil Rallye mit Free coffee!

13 – Torghatten oder die Sache mit dem Loch

Torghatten: Nur an einer Stelle im Meer kann man durch das Loch hindurchschauen

14 – Das Trondheim Fiasko

15 – Von Andalsnes über die Trollstiegen nach Geiranger – The Golden Route

16 – Geiranger und die 5 + 2 Schwestern – Delfine und ein Regenbogen

17 – Vom Geiranger zum Briksdalbreen

18 – Stabkirche von Borgund

19 – Bergen

20 – Auf der Zunge des Trolls – 10h Fjellwanderung zur Trolltunga

21 – Stabkirche Heddal, Oslo und der Holmenkollen

22 – Oslo und Herrn Vigeland sein Park, Felszeichnungen in Tanumsvede und Abschied in Fjällbacka

23 – Fjällbacka – Vogelreservat Morups Tange

24 – Travemünde – Wieder in Deutschland

25 – Badetag an der Ostsee und Heimfahrt

Fazit und Statistk

Einbau der Trenntoilette – Drehbar im normalen Wohnmobil – Enthält Werbung

Eigentlich ist der Einbau der Trenntoilette auch in einer normalen „Weißware“ unproblematisch. Da der Platz im Bad beengt ist, wollen wir unsere Airhead Trenntoilette* drehbar einbauen.

Das macht es zwar aufwendiger, ist aber im täglichen Leben dann angenehmer, hat man vor dem Waschbecken doch auf diese Weise deutlich mehr Platz.

Der Video zum Einbau:

Noch einmal zur Funktionsweise einer Trenntoilette: Der Urin und der Kot werden getrennt in unterschiedlichen Behältern gesammelt. Der Urin in einem 8 Liter Kanister, den man täglich unkompliziert entleert, den Kot in einem großen Eimer, der mit Kokos-Humus befüllt ist, und durch eine große Kurbel untergegraben wird. Der Kokus-Humus ist nicht nur richtig trocken und entzieht die Flüssigkeit, sondern kompostiert mit Papier und Kot zu Humus.
Die Toilette ist durch Dichtungen weitgehend abgeschottet und mögliche Gerüche werden durch einen dicken Schlauch und einen Ventilator nach draußen geblasen.

Wobei der Geruch nicht nach „Scheißhaus“ riecht, sondern überraschender Weise erdig und nach Wald.
Ob das auch im Sommer und im Dauerbetrieb so ist, werden ich zu einem späteren Zeitpunkt berichten – jetzt kommt erst einmal der Einbau.
Den Ausbau haben wir im letzten Artikel beschrieben.
Der Abluftschlauch wird seitlich an der Toilette angesteckt. Da er im rechten Winkel zu viel Platz verbraucht, haben wir uns einen passenden Eckwinkel besorgt.

Eckwinkel:
PVC-U Gegenmutter Überwurfmutter 1 1/4" (A-809-40)*
PVC-U Winkel 90° Klebemuffe x Aussengewinde 50mm x 1 1/4" A-410-50.40 *

Die Toilette auseinander nehmen und an einer Seite den Eckwinkel anschrauben. In das Loch auf der anderen Seite kommt ein Feinfilter, der verhindert, das Ungeziefer in den Humus einziehen kann.

Nun kann man den Abluftschlauch von unten an die Toilette stecken und  verbraucht so deutlich weniger Platz. Gegen herausrutschen werden wir am Ende den Schlauch mit zwei Schrauben, einfach durch den Kunststoff, am Eckwinkel verschrauben.

Aufstellung aller Bauteile, Zubehör und Geräte, die ich beim Bau verwendet habe:
Trenntoilette Bauteile und Werkzeuge

Eine passenden Kunststoffplatte haben wir hier gefunden: Polyamid im Zuschnitt Größe 40 x 50 cm *

Polyamid lässt sich gut verarbeiten und weiterhin  gut sauber halten.
Ich starte aber erst einmal mit einer Holzplatte, um zu vermeiden, dass ich die teure Kunststoffplatte gleich verhunze.

Die Konturen der Toilette übertrage ich auf eine passende Holzplatte und säge diese dann aus.

Die Halterungen der Airhead-Toilette habe ich schon eingezeichnet. Man muss ein wenig experimentieren, bis alle Halterungen passen und die Toilette sich gut auf der Platte zusammenbauen lässt. Auf der Holzplatte kann man gut auch mehrere Löcher bohren, später auf der Polyamid-Platte kann man dann gleich die richtigen Löcher

verwenden. Noch ein Vorteil, wenn man sich erst einmal eine Übungsschablone macht.

Der eigentliche Clou unserer Einbaulösung ist natürlich der Drehpunkt. Und den geeigneten Punkt zu finden, ist nicht zu einfach und hat viel Zeit und Gehirnschmalz gekostet!

Für unser Bad habe ich den Drehpunkt außerhalb der Mitte gewählt.
Etwas seitlich versetzt und oberhalb der eigentlichen Mitte.
Dadurch dreht später die Toilette von der Wand weg mehr in die Mitte des Raumes.

Testweise kann man natürlich mehrere Löcher auf unserer Übungsplatte bohren und nach und nach den richtigen Punkt herausfinden.

Ich verwende folgende Werkzeuge:
Akkuschrauber Bosch*
Akkulampe Bosch *

An Ort und Stelle suchen wir dann den richtigen Drehpunkt. Aufgepasst, wenn ihr mit der Platte den vermeintlichen Punkt gefunden habt, baut die komplette Toilette auf die Platte und probiert das aus!
Erst mit der kompletten Toilette erkannten wir, dass der Abluftschlauch zu nach an unserer Tür stand und beim Öffnen der Tür Kratzer hinterlassen hätte.

Daher auch der Gedanke mit der nicht mittigen Verschraubung. Auf dem Bildern sieht man deutlich, dass die gedrehte Toilette mehr Platz zur Wand hat, wie die eingeschwenkte.

Ist der richtige Drehpunkt gefunden (Unbedingt sich auch mal auf die Toilette setzen und die normale „Geschäftshaltung“ einnehmen. Und Mann, Frau, Kind sollten das unabhängig beurteilen. Jeder sitzt da doch anders drauf!),
können wir die Holzplatte auf die Kunststoffplatte kopieren.

Mit der Stichsäge* lässt sich die Polyamidplatte gut sägen.
Als Tip: Ein grobes Sägeblatt, an der Säge nur geringen Vorschub einstellen und ganz wichtig, die Säge nur langsam laufen lassen. Mit Volldampf wird das Sägeblatt so heiß, dass der Kunststoff schmilzt und unter Umständen direkt hinter der Sägelinie wieder verklebt.

Die Ränder der Platte nun mit einem Bandschleifer* ordentlich glattschleifen, die Ränder schräge ich etwas an und rund die Kanten am Ende mit einer Ziehklinge. Auf diese Weise sind die Kanten rund und hinterlassen auf dem Boden später keine Kratzer.

Auch ein Grund, warum am Ende unter die Platte noch Filzgleiter geklebt werden.

Die Holzplatte dann zum kopieren der richtigen Löcher benutzen.
Einfach beide Platten aufeinander legen und mit einem dünnen Bohrer die Löcher durch beide Platten bohren.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Toilette mit einfachen 3,5 mm Schrauben am Boden festgeschraubt. Das hielt zwar auch auf einer Testfahrt am Wochenende, aber um sicher zu sein, bohre ich nun den Drehpunkt mit 8 mm für eine entsprechend lange Schloßschraube, die mit einer selbstsichernden Mutter festgeschraubt wird. Habt ihr keine  selbstsichernden Mutter könnt ihr auch mit einer zweiten 8er Mutter kontern.
Da unser Wohnmobil einen Unterboden hat, schrauben wir einfach durch unseren Fußboden und sichern mit der Mutter. Habt ihr keinen Unterboden uns schraub quasi ins Freie, müsst ihr am  Ende von unten die Mutter und das Loch gegen Nässe usw schützen. Da hilft sehr häufig Sikaflex*.

Nun schraube ich die Halterungen der Toilette auf die Kunststoffplatte.
Lange habe ich gesucht, aber nichts vernünftiges gefunden.
Senkkopfschrauben mit Muttern waren zu lang. Flachere Muttern lockerten sich schnell wieder.

Schrauben* 4mm x 16mm Torx
Bit-Set mit Torx*
Unterlegscheiben Set*
Schloßschauben M8 *
Muttern M8 selbstsichernd*

Am Ende habe ich einfach kurze Schrauben mit Unterlegscheiben benutzt. Die Schrauben stehen etwas aus der Polyamidplatte heraus, also müssen sie abgeschnitten werden. Das geht gut mit einem Bandschleifer oder einer Flex. Ich benutz dafür einen Dremel mit einer Trennscheibe. Sollte in keiner Werkstatt fehlen!

Der Dremel im Einsatz

Die Filzgleiter* noch aufbringen, und das Loch der Schloßschraube noch mit einer kleinen Feile viereckig erweitern.

Die Abluft muss von der Toilette nach außen gebracht werden.
Wir hatten an unserer alten Toilette eine SOG montiert.
Dort wird in die Toilettenklappe ja auch ein kleiner Ventilator verbaut und auf der Außenseite eine Abdeckung mit einem Kohlefilter.
Das ist für uns nun total praktisch. Zum einen müssen wir nur das Loch erweitern, zum anderen kann der Kohlefilter auch weiter benutzt werden. Der Kohlefilter sorgt somit dafür, dass man auch außerhalb des Wohnmobil nichts riechen wird.Daher meine Empfehlung Wenn ihr noch keine SOG verbaut habt, dann kauft euch ein SOG-Filtergehäuse* und den Kohlefilter.
Wenn nicht, müsst ihr eine andere Abdeckung auf der Außenseite der Klappe montieren.
Ich könnt den Schlauch natürlich auch irgendwo durch die Wand gehen lassen. Bei uns ist der Vorteil: Die Stauklappe ist eh da und wir kommen im Zweifel immer gut an den Ventilator oder den Schlauch.

Loch in der Größe des Ventilatorhalters sägen.

Und den Ventilator-Eckwinkel aufschrauben.
Es gibt auch gerade Varianten, schaut bei Airhead einfach mal nach. Bei uns passt am besten der Eckwinkel.

Die Stauklappe wieder am Wohnmobil montieren. Den Kohlefilter und die SOG Abdeckung aufsetzen und verschrauben.

Da vorher an dieser Stelle die alte Toilette verbaut war, findet sich dort auch ein Stromanschluss, an den wir nun den neuen Ventilator anschließen können. Der Vorteil: Am Controlpanel lässt sich nun auch der Ventilator ausschalten.

Zuletzt den Abluftschlauch aufschrauben, kürzen und mit dem Filter-Stecker, der zur Toilette führt verbinden.
Das ist etwas tricky und ich habe erst zu kurze und dann zu lange Schlauchstücke geschnitten. Das müsst ihr für euch selbst heraus bekommen. Der Filter-Stecker sollte in der Nähe der Toilette liegen. Denn zum Entleeren der Toilette muss man diesen regelmäßig trennen. Also verbaut diese Verbindung am besten in unmittelbarer Nähe zum Eckwinkel.
Und vergesst weder in diesem Stecker, noch an der Toilette den Feinfilter, um Ungeziefer erst gar keine Chance zu geben.

Die erste Füllung!

Die Toilette muss um funktionieren zu können mit Humus gefüllt werden. Dazu gibt es Kokos-Humus*, der stark komprimiert sich nahezu unbegrenzt lagern lässt und wenig Platz verbraucht.
Um den Humus benutzen zu können, müsst ihr ihn einweichen.

In einem Eimer oder wie bei uns einer Faltschüssel* den Humusziegel legen und mit 2-3 Liter heißem Wasser aufgießen. Und warten.

 

Nach einiger Zeit saugt der Ziegel das Wasser auf und vergrößert dabei erheblich sein Volumen.

Den Humus anschließend in den großen Behälter für den Kot einfüllen.

Nun ist die Toilette fertig vorbereitet.

Im Bad bohren wir nun das Loch für die 8er Schloßschraube und schrauben unsere Kunststoffplatte am Boden fest.

Nicht zu fest anziehen, die Toilette soll sich drehen können, nicht zu locker, damit die Toilette nicht in jeder Kurve mitdreht.

Endlich der Einbau!
Alle Teile der Toilette auf die Platte setzen und festschrauben.

Den Abluftschlauch verbinden und mit zwei Schrauben durch den Eckwinkel fixieren (am besten vorbohren, damit der Winkel keinen Sprung bekommt)


Es ist vollbracht.

Die Trenntoilette ist eingebaut, gefüllt und wartet.
Wartet…
Wartet…

So recht wollten wir gar nicht, aber irgendwann musste es sein. Und ja, alles funktioniert. Ganz normal. Keine Umstellung. Geschäft machen wie immer. Nur vorher den Schieber öffnen. Und das Papier haben wir auch einfach dazu geschmissen.
Wir haben sie nur ein Wochenende ausprobiert und können uns daher noch kein Urteil erlauben. Lasst uns ein paar Wochen Zeit, dann erzählen wir, wie es klappt und ob wirklich nichts riecht oder eklig ist.

Viel Spaß beim Nachbauen

Womo.blog bietet neben Einbau-Videos und Beschreibungen auch den Ausbau der Thetford-Toiletten.

Bei obigen Links zu Amazon zahlt ihr den regulären Preis.
Wir bekommen, wenn ihr diese Produkte kauft von Amazon eine kleine Provision, die jedoch nicht zu euren Lasten geht. Damit unterstützt ihr quasi unseren Blog und dafür sagen wir DANKE!

Auf Womo.blog findet ihr hier viele weitere Basteleien und Produkttips: https://womo.blog/category/bastelei/

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WOHNMOBIL TOP-ZIELE

Wir zeigen euch die schönsten Wohnmobilziele:

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir hier nach und nach ergänzen: Update 11/2018

Aus einigen hundert schönen Plätzen haben wir für euch unsere Favoriten herausgesucht und nach Ländern und Regionen sortiert:

Schottland

Eilean Donan Castle

Belgien

Norwegen

Schweden

Kroatien

  • Dubrovnik
  • Split
  • Paklenica
  • Krka Nationalpark
  • Limski Kanal
  • Vrsar
  • Plitivice

Frankreich

  • Avignon
  • St. Pont Esprit
  • Camargue
  • Tarn
  • La Bambouseraie d’Anduze
  • L‘ Aven Armand
  • Cordes sur ciel
  • Albi
  • Carcassonne
  • Narbonne
  • Pont du Gard
  • Dole

Italien

  • Florenz
  • Venedig
  • Teutonengrill
  • Sienna
  • Pisa
  • Carrara
  • Gardasee
  • Südtirol
  • San Gimignano
  • Vinci

Deutschland

Österreich

Schottland

Dänemark

  • Romo
  • Legoland

Slowenien

  • Bled

Bitte beachtet, dass die oben genannten Ziele in unseren Reiseberichten ebenfalls beschrieben wurden. Am besten folgt ihr den Links und dann weiter zu den Reiseberichten. Dort findet ihr sicherlich weitere Tipps und interessante Orte, die wir in den letzten Jahrzehnten mit dem Wohnmobil angesteuert haben.

Im Laufe der Zeit können sich natürlich Änderungen ergeben haben, daher empfehlen wir euch, insbesondere für Camping- oder Stellplätze aktuelle Apps zu checken!

Ganz wichtiger Hinweis:
Wir haben in all den Jahren die Erfahrung gemacht, dass an besonders stark besuchten Zielorten, die Anreise gegen 10 Uhr am besten ist. Dann sind die Tagesgäste vom Vortag am Abreisen und man bekommt die Chance einen der wenigen freien Plätze zu ergattern.
Wer erst spät Abends anreist, hat zumindest in der Hauptsaison, kaum eine Chance.

An Sehenswürdigkeiten IMMER auf die eigene Sicherheit achten.
Das Wohnmobil gut sichern, nicht am Parkplatzrand abstellen – Musik laufen lassen, Abends Licht brennen lassen: Mehr dazu in unserem Bericht: Wohnmobilurlaub ist riskant (…ist er aber nicht, wenn man sich klug verhält)

Winter: Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest? UPDATE

Update Oktober 2018 – Punkt 9:  EFOY

Die Frage trifft früher oder später jeden Wohnmobilfahrer (aber auch Wohnwagenbesitzer):

Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest?

Nachdem ich viel gelesen habe, dabei auch viel Unsinniges, stellten wir uns die Frage: Beheizen wir das Wohnmobil über den Winter, oder machen wir es winterfest? Sollte man wöchentlich oder wenigstens zweiwöchentlich das Wohnmobil nutzen, ist es durchaus sinnvoll permanent die Heizung laufen zu lassen. Dabei ist es eine Kostenfrage, ob man die Gasheizung dazu nutzt oder einen elektrischen Ofen oder Frostwächter. Gas ist dabei die deutlich günstigere Variante! Strom um ein vielfaches teurer! Trotzdem summieren sich die Kosten rasch auf 20-30 Euro die Woche! wenn es richtig kalt ist. Desweiteren muss sichergestellt werden, dass die Heizung nicht ausfällt. Also z.B. Gas und Frostwächter und regelmäßig kontrollieren! Egal, wie man sich entscheidet: Das Heizen kostet Strom, ohne Nutzen! Denn es wohnt niemand in dieser Zeit im Wohnmobil. Es ist also reine Bequemlichkeit, den Winter über zu heizen. Denn das Mobil winterfest zu machen, dauert seine Zeit und bedarf einer Checkliste.

Dazu das Video:

Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist für andere Womos vielleicht nicht weitgehend genug. Vielleicht habt ihr auch andere Heizungen oder Pumpen! Winter: Wie mache ich mein Wohnmobil winterfest? UPDATE weiterlesen

Belgien mit dem Wohnmobil – ohne Maut und Anmeldung – Urlaubstip

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Belgien ist vielleicht nicht eure erste Wahl für einen Urlaub oder Kurztrip mit dem Wohnmobil.
Das wollen wir mit diesem Artikel ändern.

Belgien kennen viele nur als kleiner Nachbar der Niederlande, an der Küste gelegen und vielleicht auf der Durchfahrt in die französische Bretagne.
Wer an Belgien denkt, denkt in diesem Jahr vielleicht noch an die gelungenen Auftritte der Fußballer bei der WM, an den alten Formel 1 Parcours in Spa oder ein Hoch auf die Royal-Fans: an das belgische Königspaar.

Manch einer erinnert sich vielleicht sogar an Fritten: Die Pommes Frittes sollen in Belgien erfunden worden sein, oder gar an die weltbesten Biere. Auch da rühmt sich Belgien mittlerweile nicht zu Unrecht: Belgische Biere sollen im internationalen Vergleich Spitze sein.

Tim (in Belgien Tintin genannt) und Struppi sind belgische Comic-Helden und verzaubern heute noch die Menschen. Auf mancher Fassade, auf T-Shirts und Taschen, sogar in Museen und in vielen Geschäften sind die beiden zu finden.

Unsere Videos zu Belgien:

Belgien - Mit dem Wohnmobil in die Ardennen
Belgien - mit dem Wohnmobil durch die Ardennen
Belgien - auf dem Weg nach Brügge
Brügge - mit dem Wohnmobil
Belgien Roadtrip Zurück im Hohen Venn

Viele mittelalterliche Städte, von Kriegen unzerstört, warten auf Besucher.
Eine Bevölkerung, die auf der einen Seite sehr weltoffen ist, aber leidenschaftlich um ihre Herkunft und ihre Nationalsprache ringt.
So gibt es drei offizielle Sprachen: Französisch, Niederländisch und Deutsch, die in den entsprechenden Landesteilen strikt gesprochen werden. Das Ringen der Flamen und Wallonen ist schon Jahrhunderte alt.

UMWELTZONEN in Belgien

Es gibt verschiedene Umweltzonen in Belgien, bei denen ihr euch registrieren müsst.
Zumindest wenn ihr NICHT mit dem Wohnmobil in eine solche Zone einfahren wollt.
Wohnmobile sind von den Umweltzonen ausgenommen.
Solltet ihr trotzdem ein Ticket bekommen, müsst ihr unbedingt Einspruch einlegen. Offenbar können die automatischen Kameraanlagen nicht erkennen, dass ihr ein Wohnmobil fahrt.
(Tip von Torsten Berning, Autor des Buchs Europa mit dem Wohnmobil*)

Und dann natürlich Brüssel als Vermittler mittendrin.
„Die europäischste aller Hauptstädte in Europa,“ hat ein Belgier mir erklärt, „ist Brüssel. Die Stadt gehört eigentlich gar nicht zu Belgien.
Ohne Brüssel könnte man Belgien in ein flämisches und wallonisches Belgien teilen. Aber in Brüssel wird alles gemixt. Und das funktioniert auch noch.“ Er schüttelt dabei den Kopf und kann das nicht verstehen. Auf dem Land hat man es gerne ruhig und einfach und nicht so hektisch wie in den großen Städten.

Die Brüsseler sind weltoffen und dank der europäischen Behörden und Bediensteten hat sich dort ein ganz eigener Lebensflair entwickeln können.

Mit dem Wohnmobil nach Belgien zu fahren ist also eine gute Idee.
Wenn da mittlerweile nicht die Umweltzonen wären. Aber dazu im obigen Kasten ein Tip.
Neben Antwerpen, Gent, Brüssel gibt es eine Reihe von lohnenden kleineren Städten wie Brügge, Lüttich, Tournai oder Charleroi.

Und überall gibt es Campingplätze, Stellplätze, Yachthäfen und auch gute Möglichkeiten frei zu stehen.
Wobei man das in den Sommermonaten unterlassen sollte, dann ist Belgien überfüllt, Franzosen und Italiener, Spanier und Holländer haben längst den Urlaubswert Belgiens erkannt.Insbesondere am Meer wird es dann eng und man muss schon vorgebucht oder Glück haben, um auf einem der Stellplätze noch einen Platz zu bekommen.

Dafür gibt es auf der anderen Seite Belgiens ein echtes Kleinod.

Mehr dazu im 2ten Teil über Belgien

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Neues Wohnmobil? Das brauchen sie jetzt

Neues Wohnmobil und glücklich?

Um es optimal aufzurüsten, sollten sie noch einiges einbauen und ergänzen:

Bekannte von uns haben sich gerade ein Wohnmobil gekauft und bei der Besichtigung kamen wir ins Fachsimpeln. Und schnell wurde klar: Ein Wohnmobil bietet viele Bastelmöglichkeiten und wird nie vollendet sein. Aber einige Dinge sollte man unbedingt haben oder einbauen. 

Daher haben wir uns die Frage gestellt: Wenn wir morgen ein neues Wohnmobil bekämen, was würden wir unbedingt einbauen oder kaufen: Neues Wohnmobil? Das brauchen sie jetzt weiterlesen

Diebstahlschutz: GPS Tracker Thitronik Pro-Finder im Wohnmobil – Werbung – Daumen hoch!

Wir haben ihn jetzt. Den Thitronik Pro-finder
Ja, es war uns wichtig.

Immer zum Saisonstart sind die Facebook-Gruppen und Internetforen voll mit Nachrichten zu gerade geklauten Wohnmobilen. Warum also nicht einen GPS-Tracker einbauen.
Ein kleines Gerät, dass einem jederzeit sagt, wo sich das Wohnmobil befindet. Wäre doch eine tolle Sache, wenn man der Polizei sagen könnte: Sie finden unser Wohnmobil dort und dort. Und man bekommt es wieder!

Alarmanlage WiPro3
Wohnmobilurlaub ist gefährlich
Diebstahl Wohnmobil
Risiko Funkschlüssel
Gefahr ist vermeidbar

Um es gleich zu sagen: Wohnmobilurlaub ist nicht gefährlich, wenn ihr euch an oben beschriebene Vorgaben orientiert

Am besten wäre natürlich, wenn es gar nicht geklaut würde. Dazu haben wir ja schon eine Reihe von Berichten geschrieben.
Aber wenn es dann doch passiert, ist so ein GPS-Tracker, wie der von Thitronik, eine feine Sache.
Im Video zeigen wir euch, wie er funktioniert und was man braucht.

Der Thitronik Pro-finder funktioniert übrigens auch ohne die Alarmanlage WiPro3. Ist die aber angeschlossen, liefert das System zusätzliche Daten und Informationen. So bekommt man via SMS mitgeteilt, wenn ein Alarm ausgelöst wurde, wie die Bordspannung ist und wo sich das Fahrzeug befindet. 
Das kann man natürlich auch dazu nutzen, sein Fahrzeug wieder zu finden, falls man es einmal nicht findet. Kann in einer großen Stadt ja ganz schnell einmal passieren.

Das System arbeitet übrigens sehr stromsparend und braucht auch keine Datenanbindung: Die Informationen kommen per SMS.
SMS funktionieren oft noch dort, wo mobile Daten schon nicht mehr verfügbar sind!

Hat man dann eine SMS aufs Smartphone bekommen, findet sich in Google-Maps rasch der dazugehörende Ort.

Fazit:
Thithronik Pro-finder: Ein durchdachtes System, das einem ein Stück Sicherheit mit auf den Weg gibt.
Einfach zu realisieren, die laufenden Kosten sind gering und den Mehrwert allemal wert.

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