Bastelei: Wechselrichter, Inverter, Spannungswandler

2012-12-19_14-35-40_Womo_20121219_143540-1600Eine der ersten Anschaffungen, die ich mir vornahm, war ein Spannungswandler 12V auf 230V. Diese sogenannten Wechselrichter oder Inverter, wandeln den Batteriestrom, um wie im Haushalt normale Stromverbraucher anschließen zu können.

In unserem alten Wohnmobil hatten wir nie Landstrom, nicht einmal einen Anschluß. Bei längeren Aufenthalten legten wir einfach eine Kabeltrommel und schlossen das Ladegerät oder die Kühlbox an.
Das brachte mich auf die Idee, was ich überhaupt dabei habe oder gerne dabei hätte, dass 230V benötigt.

Alle Computer, Handys, Kindles laufen mit 12V, bzw. weniger und dafür reicht die 12V-Anlage. Einige Steckdosen habe ich daher zusätzlich eingebaut (siehe hier).
Gerne hätte ich im Urlaub unsere Senseo dabei. Und bei drei Frauen, mit langen Haaren ist – zumindest im Herbst und Winter – ein Haartrockner zwingend notwendig!

Ja, damit war es dann auch schon. Mir fiel kein Gerät ein, das ich noch mitnehmen würde. Kein Computerspiel, kein Maschine, nix.


Einzig meine Ladegeräte für die Fotos. Aber da ich genügend Akkus habe, sollte es reichen, einmal die Woche Landstrom zu haben. Im Notfall habe ich auch mal während des Essens in der Gastwirtschaft geladen. Ein wenig flexibel muss man schon sein.

Bleibt die Senseo und der Fön.

Für den Fön rechne ich mit 1000 Watt – 1200 Watt. Dem Fön ist es egal, welche Art von 230 V er bekommt.
Anders sieht es bei der Kaffeemaschine aus. Die Teile sind heutzutage empfindlich und da meist auch ein kleiner Computer verbaut ist, muss der Strom – laienhaft gesprochen  – sauber sein.

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Am allerbesten sollte der Wechselrichter ein „reinen Sinus“ abgeben. Ich fang jetzt gar nicht mit der Theorie an, für euch ist nur wichtig: Das ist dann quasi wie zuhause.
Auch recht gut ist „modifizierter Sinus“. Da können viele Geräte mit arbeiten, aber viele weigern sich auch. Und es lässt sich heute eben nicht mehr sagen: das geht und das geht nicht. Mancher Staubsauger geht schon nicht mehr (zu viel Hightech) und Laptops und Handys vertragen das manchmal auch nicht. Aber dazu brauche ich ja keinen Wechselrichter, dafür habe ich ja 12V Trafos.

Recht schnell entschied ich mich für die Firma Fraron! Sitzt bei mir in der Nähe und baut wohl die zuverlässigsten Geräte im Bereich Wechselrichter. Ich entschied mich für das Modell mit 1200 Watt. Nur der Preis von fast 400 Euro passte nicht so in meine Vorstellungen. Für täglich einen Kaffee und ab und zu föhnen?
Wobei wir bislang noch nicht mit Senseo unterwegs waren und ich gar nicht weiß, wohin mit dem Gerät.
So ging ich wochenlang mit dem Gedanken schwanger und entschied mich dann doch gegen die Kaffeemaschine. Das geht auch gefiltert oder mit Nescafee.

Bleibt der Fön und geringer Benutzung, also bin ich nach einiger Suche bei diesem Gerät gelandet: Bei Ebay: Spannungswandler 1500 Watt von Solartronics. Irgendein Asien-Billig-Teil für 63 Euro. Gehen wir mal davon aus, dass er die Gewährleistung durchhält, kein schlechter Preis.

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Eingebaut war er dann schnell. Der dicken Kabel wegen, sollte man nicht allzu weit von der Batterie weg sein. Bei uns bot sich damit der Platz hinter dem Beifahrersitz an. Nun kann man den Fön einstecken und am Beifahrersitz in Ruhe föhnen. Wichtig natürlich, das Gerät nach jeder Benutzung auszuschalten, sonst zieht der schnell die Batterie leer. Jetzt bleibt abzuwarten, wie lange die Batterie durchhält. Wenn man täglich fährt, sollte das gehen, bei längeren Aufenthalten ohne Landstrom, wird die Batterie rasch erschöpft sein. Ich werde davon berichten!

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2 Gedanken zu „Bastelei: Wechselrichter, Inverter, Spannungswandler“

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