Jetzt wird Saft gemacht: Solaranlage

Die eigene Solaranlage einfach selbst einbauen. Kein Wunschtraum, sondern mit wenigen Handgriffen Realität.
Kein fertiges Paket kaufen, sondern sich nach eigenen Wünschen die Einzelteile im Internet zusammen kaufen. Dazu braucht man einige Grundlagen, jedoch ist das kein Hexenwerk und von jedem halbwegs versierten Bastler in kurzer Zeit zu beherrschen.

2013-04-20_13-58-05_Womo_20130420_135805-1600Richtig autark wird man mit dem Wohnmobil am einfachsten mit einer Solaranlage.
War dies vor einigen Jahren noch eine echte Anschaffung fürs Leben, mit einigen tausend Euro Kosten, kann man aufgrund der massiv gefallenen Preise sich heute für kleines Geld eine gute Solaranlage aufs Wohnmobildach kleben.

Am Anfang steht natürlich die Frage: Welches Solarmodul, welche Wattzahl, welchen Solarregler  soll ich kaufen.

Nach dem Studium der vielen hundert Seiten im Netz, war ich zu der Erkenntnis gelangt, dass viele selbsternannte Gurus unterwegs sind, die Halbwissen verbreiten oder gar Unsicherheit. So stark, dass nicht wenige Wohnmobilisten befürchten nicht „die Richtige“ Anlage zu kaufen und entweder dann doch den guten Teutschen Anbieter oder gar keine Anlage installieren. Witzig finde ich die Aussage, man soll bloß kein „China-Zeug“ kaufen. Mal ganz ehrlich: 90% unseres Technik-Gedöns kommt mittlerweile aus Asien. Und in den restlichen 10% steckt wahrscheinlich auch ebenfalls asiatische Billigproduktion drin. Und das das nicht schlecht ist, sollten unsere Fernseher, Handys und Autos doch mittlerweile jedem beweisen. Warum also sollten Solarpanels oder Laderegler aus Asien schlecht sein? Und wie viele Solaranbieter in Deutschland kaufen ihre Sachen in Asien und kleben ihren Aufkleber auf die Rückseite?

Wenn ich mir die Campingshops anschaue, finden ich sehr häufig Produkte, die 1:1 bei eBay und Amazon für einen Bruchteil der Summe zu haben sind.

Dementsprechend habe ich mich für Solarpanel von eBay entschieden und über den Winter mir den Spaß gemacht immer und immer wieder mit zu bieten, aber nie mehr als 60 Euro. Und tatsächlich konnte ich deutlich darunter drei Schnäppchen machen. Man braucht nur Zeit! Schneller geht es bei Amazon und auch nicht viel teurer.
Beim Solarladeregler sah es ähnlich aus. Diesen gibt es von unterschiedlichen Herrstellern (sieht immer absolut gleich aus!) und da ich für den Schwiegervater auch noch einen brauchte, kaufte ich zwei „unterschiedliche“, von unterschiedlichen Anbietern, die am Ende absolut identisch waren. Na so etwas.

Also einfach nicht so viel Gedanken machen. Sollte tatsächlich mal etwas kaputt sein, hat man Gewährleistung und Garantie und kann bei diesen Preisen im Zweifel in ein paar Jahren ein neues Gerät anschaffen. Zu oft habe ich in der Vergangenheit teure Geräte gekauft. Frei nach dem Motto: Wer billig kauft, kauft zweimal.
Witzigerweise sind die teuren Geräte genauso oft und schnell (kurz nach Ablauf der Garantie) kaputt gegangen…

Aber zurück zu unserer Solaranlage:

Gekauft habe ich 100 Watt Panels: 100 Watt polykristalline Solarzellen. Lange habe ich gegrübelt, ob nicht besser monokristalin, starr oder flexibel, Leistungsdichte. Bis mir ein Bekannter der in der Branche arbeitete sagte: „Wenn du den Platz hast, nimm die billigen, der Leistungsverlust ist zu verschmerzen, wenn er denn überhaupt spürbar ist. Der Gewichtsunterschied ist bei zwei Stück ebenfalls unerheblich.“ (Mittlerweile gibt es bei gleicher Größe noch mehr Watt)

Daran habe ich mich gehalten.

Mehr als zwei Panals bekomme ich nicht auf das Euramobil 580, denn es soll ja noch ein Kajak aufs Dach und die Sat-Anlage steht auch noch herum. Stand 2013 waren bei 100×60 cm 100 Watt möglich. In einigen Jahren wird das hoffentlich mehr sein. Mit 200 Watt kommen wir aber locker von April bis Oktober ohne Landstrom aus.

Als Laderegler habe ich einen 30A Laderegler gewählt, mit LCD Display. Eigentlich unnötig, aber als Spielkind ist es schön anzusehen, wenn am ablesen kann, wie viel Strom die Anlage in die Batterien pumpt. 30A LCD Laderegler. 30A weil ich ein wenig Luft nach oben haben möchte. Könnte sein, dass ich später ein weiteres, flexibles Modul am Alkoven anbringen möchte oder einen Solarkoffer.

Damit dachte ich, die Vorbereitungen seien abgeschlossen. Schließlich war tiefster Winter und die Sonne schien noch nicht. Bei den ersten wärmeren Tagen im Januar wurden die Panels dann erstmals ausgepackt und der Laderegler angeschlossen. Erste Erkenntnis: Ich brauche noch die speziellen Solarstecker. Natürlich geht es auch ohne und man verbindet einfach die Kabel, aber wenn es so etwas schon gibt, wird es auch benutzt.

Auch hier ist eBay mein Freund und für wenig Geld bekam ich einen Satz Stecker und einen Y- Solar Doppelverbinder.

Dazu noch 10 Meter 2,5^2 Kabel. Oft liest man von 4mm oder gar 6mm, auch von 10mm Kabeln habe ich schon gelesen. Ich weiß ja nicht, welche Ströme sich manche Leute vorstellen. Mein Physikunterricht ist lange her, aber ein Taschenrechner bedienen kann ich noch und die Rückfrage beim Elektriker bestätigte: 2,5mm reichen völlig (Ich schreibe hier mm, weil ich ^2 Quadrat – also Querschnitt auf der Tatstatur nicht finde)

Das Solarkabel bekam ich günstig bei Fraron: Solarkabel Xtrem 2 x 2,5mm²  (Ein Kabel mit zwei Adern) Wichtig ist das  H07RN-F , Gummischlauch für hohe Belastung

Wichtig, das im Sonnenlicht das Kabel auf dem Dach nicht irgendwann spröde wird.

Dazu noch eine Dachdurchführung und einige Tuben Sikaflex 221i und Aderendhülsen für das Kabel.

Kopfzerbrechen machten mir die Befestigungen für die Solarpanels. Für viel Geld bieten verschiedene Anbieter „Spoiler“ an. Aus Kunststoff (in Asien?). Wenn die im Laufe der Zeit spröde werden, fliegt das Panel vom Dach. Daher habe ich kurzerhand 4cmx4cm Aluwinkel gekauft und diese als Halterung verwendet.

So sieht nun die gesamte Ausstattung aus:

2 Solarpanel 100 Watt        120,00 €
1 Solarladeregler           35,00 €
10 Meter Kabel           16,00 €
1 Dachdurchführung           13,00 €
2 Sikaflex 221i           15,00 €
1 Y-Stecker             6,00 €
1 Solarstecker             3,00 €
2 Aluwinkel 2m           19,00 €
  Kleinteile             2,00 €
     
           229,00 €

Nicht einmal 250 Euro!

Und das soll funktionieren?

Endlich ist es warm genug draußen, dass die Dacharbeiten beginnen können. Unter 15 Grad sollte es nicht werden, damit der Kleber gut abbinden kann.

Zuerst musste ich unsere Sat-Antenne versetzen, damit ich die Panels optimal aufs Dach bekomme. Die Sat-Antenne ist mit Sikaflex aufgeklebt und so benötigte ich einen Tip aus dem Internet, um auf die Idee zu kommen, die Halteplatte einfach mit einem Sägedraht abzusägen. Sägedraht für 4 Euro bei Amazon gekauft, zwei Holzgriffe geschnitten (alter Besenstil) mit Lüsterklemmen den Draht an den Griffen befestigt und sorgsam dem Sikaflex zu Leibe gerückt.

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Alden-Sat-Antenne

 

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Sikaflex hält die Platte am Dach
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Halterung der Antenne

 

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Der Sägedraht schneidet wie Butter durch den alten Kleber

 

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Eine Platte ist schon abgesägt – später mit einem Cuttermesser die Fläche glätten

Es ging überraschend einfach und ohne Beschädigungen des Daches!

Jetzt können erstmals alle neuen Teile auf dem Dach positioniert werden. Dabei stellte ich fest, dass die Antenne am geplanten Standort mit einer Dachhaube kollidiert. Daher mussten wir kurzfristig umplanen. Wenn die Dachhaube aufgestellt ist UND die Sat-Antenne den Sateliten sucht und dabei die Schüssel dreht, kamen die beiden sich gefährlich nahe – daher vorher testen!

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So passt alles zueinander

 

Als erstes bohrte ich ein Loch für die Dachdurchführung des Kabels. Beim Euramobil 580 gibt es hinter dem Steuerpanel (Wasser/Strom usw.) im Wohnmobil einen Kabelkanal, der knapp unter dem GFK Dach entlang führt. Dort ist das Dach nur wenige Millimeter dick. Um so geeigneter hier das Solarkabel durch zu führen und den Bereich mit der Abdeckung später sogar noch zu schützen.2013-01-15_15-49-37_Womo_20130115_154938-1600

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Bei Tageslicht sieht man im dunklen Kasten des Wohnraumpanels Licht durch das GFK Dach scheinen. Von unten mit einem Nagel das spätere Loch nach oben durchstoßen…
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…und von oben durchgebohrt…
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Dank Handykamera kann man heute leicht prüfen, ob alles so klappt, wie gewünscht.
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Das Loch sollte groß genug für ein Kabelrohr sein.
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Das Loch mit dem Cuttermesser ausschneiden
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Ein Kabelrohr, Sika zum abdichten und das Solarkabel.

Das Kabelrohr steht einige Millimeter über das Dach und wird gut mit Sika abgedichtet. Sollte nun tatsächlich einmal Wasser in die Abdeckung eindringen, wird es nicht gleich ins Innere abfließen können.

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Dachdurchführung aufsetzen, aufkleben, abdichten.

Nun haben wir schon das Kabel an Ort und Stelle. Als nächstes bereiten wir die Solarpanels vor:

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Aluwinkel ablängen – geht natürlich auch per Hand!
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Löcher ausmessen und markieren
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Bohren…
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Die Löcher auf die Seitenleisten der Solarpanels übertragen – ein Körner leistet gute Dienste (ein Nagel tut es auch)
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Hier soll ein Loch hin
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Bohren und anschließend die Winkel an die Panels schrauben

Nun können die Solarpanels aufs Dach.

Damit später der Kleber hält muss das Dach sauber sein. Daher erst einmal putzen. Die späteren Kleberstellen reinigte ich anschließend noch mit Waschbenzin oder Isoprpylalkohol um die Flächen fettfrei zu bekommen (auch die Aluwinkel!)

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Jetzt die Solarpanels an Ort und Stelle bringen und alle Kabel anschließen:

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Nun kann man noch einige Male überlegen und testen und markieren, wo die Panels hin sollen. Fängt man erst einmal an zu kleben, muss alles glatt gehen und man sollte nichts mehr korrigieren wollen. Denn Sikaflex ist ein Teufelskleber! Der geht nicht mehr ab. Also lieber jetzt noch drei Mal üben, bevor geklebt wird!!!

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Die Klebestellen reinigen (entfetten) und aufrauen. Der Lack bleibt dran! Nur aufrauhen.
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Sikflex ca 5mm – 10mm flächig auf die Aluwinkel aufbringen. Gut wenn bei dieser Arbeit jemand die Panels hält, sie dürfen auf keinen Fall mit der Klebefläche aufs Dach fallen. Nun die Panels an die richtige Position bringen und festdrücken.

Das schöne am Hobbybasteln sollte ja sein, dass man ZEIT hat. Früher habe ich mir das nie gegönnt und viele Fehler gemacht. Man wird weiser und daher lasse ich die Solarpanels nun in Ruhe festkleben und mindestens eine Nacht ruhen.

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Am nächsten Tag ist alles fest und da es regnet können die weiteren Arbeiten im warmen Wohnmobil weiter gehen

Aufgepasst: In dem Moment, wo die Kabel am Solarpanel angeschlossen sind und diese Strom produzieren stehen die Kabel unter Strom!
Daher die Solarpanels abdecken. Ich habe einfach Kartons auf die Panels gelegt und mit Klebeband befestigt. Somit kann kein Strom mehr fließen.

Man kann natürlich auch erst die Kabel verlegen und am Ende die Kabel verbinden. Aber auch dann sollte man daran denken, dass die Panels bei strahlendem Sonnenschein eine ordentliche Menge Strom produzieren und daher nicht ungefährlich sind!

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Das Solarkabel passt in die normalen Kabelkanäle des Euramobils
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Vor dem Alkoven geht es hinter dem Warmluftschlauch nach unten in den Keller des Wohnmobils

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Und taucht in der rechten Ecke wieder auf
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Wenig Platz für den Solarladeregler
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Der Regler hat seinen Platz gefunden und kann angeschlossen werden.

Überraschend einfach ist die Verkabelung: Von der Batterie werden zwei Kabel (das gleiche, wie zum Solarpanel) verlegt und an den Regler geschlossen.
Und das Solarpanel dementsprechend an die vorgesehenen Anschlüsse.

Da die Solaranlage nur als Zusatzladegerät fungiert benötigt man keine weitere Technik. Nur eine Sicherung 20A gehört noch in die Plusleitung zur Batterie.

Die Solaranlage ist nun angeschlossen, der Solarladeregler zeigt keine Voltzahl!

Panik macht sich breit, bis meine Tochter auf die Idee kommt die Kartons von den Solarpanels zu nehmen. Na klar, das kann ja nicht gehen.

Jetzt zeigt der Regler 13,7 V. Aber leider erscheint in der Anzeige 0A – Also kein Strom – keine Stärke – kein Fluß.
Rätselraten. Sind die Panels kaputt? Der Laderegler?

Nein – glücklicherweise haben wir diesen Fehler schon beim Testaufbau vor einigen Wochen gemacht: Die Batterie ist einfach randvollgeladen und dem entsprechend gibt der Laderegler keinen Strom weiter, um die Batterie zu schützen. Also Sat-Antenne an, alle Lampen eingeschalten, den Wechselrichter und den Fön an und nach wenigen Minuten hat die Batterie ordentlich Saft verloren.

Und siehe da: Trotz bewölktem Himmel bringt die Anlage 6A.

Nach einigen Tagen kontrolliere ich das System wieder einmal und wir haben bei mäßigem Wetter 53AH Strom produziert.

JETZT sind wir wirklich autark…

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vorher
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nachher

Nachtrag (2014-09-16)

Von der Firma Winner erhielt ich folgenden Hinweis zu meinem Solarladeregler (beschrieben in der Kategorie Solar)

…der Solarregler ist optimal geeignet da Sie alle Werte individuell eingeben können.

Für Ihre Batterie sollten Sie als Ladeschlußspannung 14,4Volt eingeben und der Tiefentladeschutz sollte bei ca 12,2Volt einsetzen…

Hier weiterlesen:
Solaranlage in Theorie und Praxis
Solaranlage Ertrag an trüben Tagen
Einstellungen Solarladeregler

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61 Gedanken zu „Jetzt wird Saft gemacht: Solaranlage“

  1. Moin

    Wir sind auch seit ein paar Jahren mit „Billig-Solaranlagen“ aus Ebay unterwegs und sehr zufrieden. Auf unser neues Womo haben wir gerade die Tage auch wieder eine Ebay-Anlage (100€ / 100W inkl. Regler) geklebt und sie funktioniert natürlich ebenfalls tadellos.
    Um die Gefahr des Stroms zu umgehen habe ich das Modul abends aufgeklebt und die Verkabelung dann nachts durchgeführt, für die arbeitende Bevölkerung eh die zwangsläufig bevorzugte Bastelzeit 😉
    Als Batterie haben wir seit Jahren einfache 80Ah Starterbatterien an der Solaranlage die im Winter an ein kleines Erhaltungsladegerät gehängt werden und von diesem einmal im Monat „Jogging“ verordnet bekommen.

    Gruß Christian

  2. Hallo,
    erst einmal vielen Dank für deine tolle Beschreibung, spitzenmässig erklärt! Ich möchte dich Anfragen ob ich deine Anleitung als .pdf den Mitgliedern des Wohnmobilforum-Schweiz zur Verfügung stellen darf, natürlich mit Verlinkung auf deine Seite hier… Oder: Du bist herzlich eingeladen Dich mal bei uns umzusehen, fachkompetente Leute sind uns sehr willkommen!

    Besten Dank und freundliche Grüsse, Dani, Admin Wohnmobil&Caravanforum Schweiz

  3. Moin moin .

    klasse beschrieben und bebildert . Danke für diese seeehr ausführliche Beschreibung .
    Hilft mir und sicherlich auch Anderen bei der Entscheidung weiter .

    MfG

    Mobi-Driver

  4. Hallo,
    super beschrieben, das werde ich auch umsetzen. Ich habe hierzu jedoch Fragen:
    Kann ich jedes Solarpanel nehmen, oder müssen es spezielle für 12 Volt sein? Oder ist das egal, weil der Laderegler, der dazu gekauft werden muss das alleine steuert?
    Muss ich das ganze dann an den EBL99 anschließen, oder geht das auch einfach direkt (mit Sicherung dazwischen) an die Batterie? Gibt es dann keine Überladung durch Landstrom oder beim Fahren durch die Lichtmaschine und gleichzeitig die Solaranlage?
    Sicherlich viele Fragen von einem nicht versierten aber dennoch wissen wollenden User.
    Ich freue mich auf Antworten.
    Vielen Dank.

    1. Der Batterie ist es egal, wer gerade den Strom liefert. Ob Land- LiMa- oder Solarstrom ist egal. Daher direkt vom Solarladeregler an die Batterie mit einer Sicherung dazwischen. Zurückfließen kann Strom auch nicht. Entweder er ist da, oder eben nicht.

      Und die Panels sind egal, der Laderegler macht dann daraus rd. 13,8 Volt. Die Panels geben 20 Volt ab. Teure Panels haben vielleicht eine größere Ausbeute, aber was 1,2 oder 5% da bei den Mengen, die wir benutzen aus?

      Gruß
      Jürgen

  5. Der Anschluss von Solarmodulen an den Elektroblock hat den Vorteil, dass der Solarstrom am Paneel angezeigt wird, nachteilig ist, (jedoch von EBL zu EBL verschieden,) aber gerade der EBL 99 nur geringe bis mittelmäßige Solarströme am vorgesehenen Anschluss verkraftet!
    Wer nur wenig Modulleistung installiert, kann über seine gewohnte Anzeige seines Mobils somit die Solarströme einfach und günstigst einsehen. Meist wird der parallel entnommene Strom dabei direkt verrechnet, quasi wird dann auch nur der tatsächliche Ladestrom zum Akku angezeigt, wenn noch am EBL angeschlossene Verbraucher gleichzeitig betrieben werden.

  6. Hallo Mega und andere

    in meinem Eura Progila 660HB (Bj2012) ist eine NE185_11D als EBL eingebaut.
    Nennt man doch EBL oder was heist EBL eigentlich.
    Dieses Teil hat einen Anschluß für Solar und würde darüner auch die Starterbatterie laden.
    Mir stellt sich dann die Frage:
    – wie verteilt sich der Strom auf die batterien? Ist in dem Prinzipschema der EBL nicht dargestellt
    – an meinem Paneel wird kein Ladestrom angezeigt, nur die Spannung der Batterie

  7. Zumindest unsere EBL hat zwar in der Beschreibung einen Hinweis auf „Solar“, jedoch wurde mir erklärt, dass sich dies nur mit einen eigenen CBE-Regler funktioniert. Daher habe ich den Solarladerregler ja direkt an die Batterien angeschlossen. Den Batterien ist das egal und die Anzeige zeigt eh die Summe der Ladung an. Etwas anderes ist es wohl, wenn das eingebaute Panel auch die Ah anzeigen kann, sowie den Verbrauch. Tut es bei uns nicht, vielleicht schaffe ich mir irgendwann das BM2 an. Obwohl. Wirklich brauchen tue ich es nicht.

  8. Hallo,

    tolle Beschreibung – hab selber so eine Anlage montiert – mir aber leider nicht die Zeit zum Dokumentieren genommen!

    @Frank: EBL heißt Elektro Block – soweit ich weiß und ist im Womo sozusagen die STromverteilung! Ich habe an meinem EBL auch einen eigenen Eingang für den Solarregler und lade über den EBL – so wird auch die Starterbatterie mitgeladen!

    lg Walter

  9. superinteressante Bauanleitung!!!Danke dafür!!! Möchte mir auch eine Anlage draufbauen. Besonders gefällt mir der Hinweis, das man nicht immer „Camping“-Module draufpacken muß.

  10. lieber jürgen,
    herzlichen dank für deine tolle hp. wir sind womo-anfänger und lassen uns – genau nach deiner anleitung – 2 solarpanels aufs dach bauen. brauche ich dafür nicht insgesamt 4 aluleisten à 1m?

    gruß

    detlef

  11. hallo und Danke für die tolle Beschreibung,
    ich habe gerade ein Eura Aktiva HS600 gebraucht gekauft und möchte nun auch eine Solaranlage montieren.
    Dank deiner beschreibung sollte ich das nun auch hinbekommen- nur- da der Aufbau aus GFK ist, bin ich mir nicht sicher, ob mich (90kg) das Dach bei der Montagearbeit aushält?

  12. Hallo,
    super Anleitung, vielen Dank! Vor allem nimmt es einem auch viele Bedenken gegen polykristallin und Ebay-Ware.
    Habe Deinen Beitrag fast 1:1 umgesetzt, lediglich mit den Zahlen haut es nicht so hin, allerdings bin ich auch viel zu ungeduldig um einen ganzen Winter zu bieten 😉
    Eine Sache verstehe ich allerdings noch nicht: 2 Panels mit jeweils 2 Steckern, da braucht es doch 2 von diesen y-Verbindern und somit mindestens 6 Stecker, oder? Hilf mir doch mal vom Schlauch runter, bitte 😉

    1. Zwei Panels mit Steckern (die sind bei meiner Lieferung schon am Panel angeschlossen) führen in je einen Y- Stecker. Also zwei Y-Stecker. Von dort geht ein Kabel mit Stecker ab durchs Womo zum Laderegler. Also 2 Stecker.
      Dementsprechend musste ich zwei Stecker (+ und -) und zwei Y-Stecker kaufen.

  13. Ah, okay. War auf die 1en in der Tabelle reingefallen, so passt es… naja, im Text steht’s ja, wer lesen kann ist klar im Vorteil 😉 Danke.
    Darf ich später (wenn unsere Seite soweit ist) hierher verlinken?

      1. Nochmals danke! Anlage ist drauf, mit gleichen Komponenten, allerdings mit 2x4mm² Kabel. Gestern Abend fertig geworden, heute morgen bin ich natürlich gleich gucken gegangen: Selbst bei starker Bewölkung wie heute liefert die Anlage noch 1.5 A…

  14. Hallo aus Fürstenfeldbruck/Bayern – sehr gute Einbaubeschreibung, noch eine Anregung: auf unserem Knaus Skytraveller haben wir die Dachdurchführung der Solarkabel ins Innere über die Badentlüftung/Dachhaube seitlich einführend gemacht. Vorteil: geht Ruckzuck, Dach bleibt unversehrt, absolut dicht.
    Schönen Gruß und herzlichen Dank für die super Bebilderung.

  15. @Bernd: Wie bist Du dann im Bad weiter vorgegegangen? Ich habe einen Suntraveller und bin gerade bei der Belegungsplanung auf dem Dach…

    Gruß
    Hendrik

  16. Hallo,

    wie verhält sich das alles unterwegs?

    Klar, die PV-Anlage speist in das Bordnetz ein. Zusätzlich lädt aber die Lichtmaschine in die selbe Batterie!

    Wie ist das beim fahren?

    Freundliche Grüße

    Thomas

    1. überhaupt kein Problem.
      Den Batterie ist es egal, wer den Strom erzeugt und der Solarladeregler sperrt, damit kein Strom in die Panels gehen.

  17. Absolut geniale Ein-/Aufbauanleitung! Respekt! Hab mir schon einen Wolf gegoogelt, aber so eine brauchbare Anleitung hab ich noch nicht gesehen.
    Ebenso die Widerlegung der Mär von den „Camping“-Modulen als allein ratsame Quelle.
    Bin grad dabei, einen Renault Master auszubauen und hatte ursprünglich Bammel, da ich sowas von Strom-DAU bin, aber mit dieser narrensicheren Beschreibung werd ichs wagen.

  18. Dank der genialen Beschreibung habe ich mir sofort eine PV-Anlage aufs Dach geklebt. Hat alles wunderbar geklappt. Habe genau wie beschreiben Sikaflex 221i genommen. Jetzt werde ich von allen Seiten verrückt gemacht, ich hätte Sikaflex 252 nehmen müssen. Muss ich jetzt alles wieder entfernen??
    Trotzdem klasse Beschreibung danke!

    1. Lass dich nicht verrückt machen.
      Schau dir mal die Leistungsdaten beider Produkte an.
      Ich befürchte, eher geht dein Auto kaputt, als dass der Kleber den Geist aufgibt.
      Ich kann mich an eine Zeit erinnern, da gab es noch kein 252. Wie war das eigentlich damals? Müssen alle Aufbauten jetzt wieder abgeschnitten werden 🙂
      Wird spannend werden, ich habe damals glaube ich 30 Flaschen benutzt, um mein Hochdach anzukleben. War so Anfang der 90er. 🙂
      Die Firma Reimo schreibt auch heute noch: „Sikaflex 221 und 221i verwenden wir zum Verkleben unserer Hochdächer.“

  19. hallo zusammen…. super anleitung danke !!!

    ich habe folgendes vorhaben….

    35w Kompressorkühlschrank im dauerbetrieb…

    momentan 1 75Ah Optimayellow verbaut

    mir schwebt eine 300 Wp anlage im kopf rum…

    möchte eine 2 Optima paralell schalten.. brauche ich da ein dual laderegel oder reicht ein einfacher ?

    danke im voraus bin für jeden tip zu haben…

    grüsse pointsix

    1. Dual-Laderegler??? Keine Ahnung. Sicherheitshalber würde ich den Hersteller fragen. Kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber das geht über meine Laienkenntnisse hinaus.
      Den Batterien sollte ja eigentlich egal sein, woher der Strom kommt.

  20. Hallo,

    Super Anleitung! Stelle mir gerade auch die nötigen Teile zusammen für meine Anlage! Ich hätte aber noch eine Frage:
    wie hast du denn die mc4 Stecker ans Kabel gekriegt? Mit einer normalen Crimp-Zange? Liegen die Y-Stecker einfach auf dem Dach?

    Vg
    Jake

    1. Mit einer Crimp-Zange klappt das sehr gut. Die Kabel liegen einfach unter den Solarpanels. Da sind sie ein wenig geschützt. Weniger vor Wasser – sind ja (hoffentlich) wasserdicht, denn vor UV-Strahlung.

  21. Jetzt hab ich nochmal eine Frage: Ich habe den gleichen Laderegler wie Du verbaut, und auch eine Winner Solarbatterie. Ich hab die Ladeschlussspannung auf 14,4 V eingestellt. Jetzt ist es nur so, die Batterie ist voll (kein Strom fliesst), aber auf dem Display werden 14,8 V angezeigt (wenn die Sonne scheint). Ist das normal, oder ist mein Laderegler möglicherweise defekt?

    1. Hallo Jake,

      du wirst die Frage vermutlich schon beantwortet bekommen haben, aber hier mein Senf dazu:
      Ich habe den gleichen Laderegler. Die Spannungseinstellung stimmt schlichtweg nicht und ist in der Realität auch bei mir um etwa 0,4V zu hoch, was eine Menge ausmacht für die Ladeschlussspannung.
      Ich ziehe darum beim Einstellen am Laderegler 0,4V ab, also 14,0V als Endwert.

  22. Finde die Beschreibung perfekt. Teste das auch mal aus. wie Verhalten sich zwei Boardbatterien, parallel? Es reicht doch wenn ich die erste anzapfen und es teilt sich auf beide auf?!? Klar, schwächere entzieht. Am besten beide gleich…
    Oder?

  23. ok, nochmal:
    wie verhält es sich wenn ich 2 Batterien mit Solar auflade? Beide Batterien sind parallel geschalten. Es müsste doch reichen, wenn ich eine der beiden anschließe?! Benötige ich somit ein 24v Laderegler?
    Gruß
    Marcel

    1. Moin Marcel

      Jo, genau so haben wir das auch. Eine Batterie ist unter der Sitzbank und daran gehen die Kabel des Ladereglers, die andere ist vorne im Motorraum neben der Starterbatterie durch ein ordentliches Kabel verbunden. 24v bräuchtest du bei einem 24v Aufbau, aber ich denke mal, du möchtest alles mit 12v betreiben wie in Wohnmobilen üblich?
      Andererseits ist es vielleicht auch ratsam, bei so wenig Plan von Stromversorgungsdingen sich an einen Fachmann zu wenden bevor sich das Womo in Rauch auflöst. 2 ordentliche Batterien erledigen das Thema sonst innerhalb Sekunden… und so teuer wie dein darauf folgendes Problem kann kein Fachmann sein. 😉

      Gruß Christian

  24. Beim parallelschalten der Batterien erhöhst du die Leistung (Stärke), nicht die Volt (Spannung). Also aus 2x 100Ah werden 200Ah, aber die Voltzahl bleibt 12 Volt. Das ist wichtig, denn du willst ja weiterhin die vorhandenen 12 Volt Verbraucher benutzen.
    Und den Laderregler solltest du bei zwei Batterien versetzt an die Batterien anschließen. Also Plus bei der einen und Minus bei der anderen: https://womo.blog/wp-content/uploads/2013/05/2013-04-27_18-19-32_Womo__MG_6284-1600a1-600×400.jpg
    Du brauchst also weiterhin einen 12 Volt Laderegler (der zur Gesamt AH deiner Batterien passt. Ansonsten dauert es halt länger, bis sie voll sind)

  25. Hallo,

    gemäß Deiner feinen Anleitung habe ich mir ein 150w Panel aufs Dach geklebt und bin von der Funktion durchaus begeistert. (Intensivere Verbrauchertests stehen noch aus..)

    Ich habe den gleichen Laderegler verbaut und bin nun am rätseln ob alles ok ist, denn der Laderegler zeigt mir durch die flashenden Pfeile eine Erhaltungsladung an, dass Display allerdings zeigt mir permanent 14,6. / 14,7v an. Ist das so in Ordnung.? Ist die Batterie da nicht permanent in Gasungsladung?

    Meine Einstellung wurde so gewählt, wie Dir von Winner (ich habe den gleiche Akku) mitgeteilt wurde, der Ladeschluss bei 14,4 und die Tiefentladung bei 12,2

    Gruß
    Daniel

  26. @Daniel

    auf dieser Seite hier, veröffentlicht der Inhaber seine ureigene, persönliche Meinung und seine Erfahrungsberichte.
    Dies muss zwangsläufig nicht immer stimmen, genau wie Angaben seiner Leser und User!

    Für die passenden Laderegler-Einstellungen empfehle ich Dir, Dich selbst an Deinen Batterie-Hersteller zu wenden. Dieser kann Dir genau die Ladespannung, Ladeschlussspannung usw. erklären!
    Es ist nämlich ein Unterschied, ob eine Batterie BIS zur Ladeschlussspannung (vielleicht bei Deiner Batterie 13,7V?) mit 14,4V geladen wird, oder ob die Erhaltungsladung auch mit 14,4V erfolgt und somit die Batterie ständig auf 14,4V „gekocht“ wird.

    Das „Wohnmobilforum.de“ z.B., bietet auch eine Plattform, verschiedene „Expertenmeinungen“ in kurzer Zeit zu bekommen.

  27. Hallo,
    kannst Du noch mal genauer die Verkabelung erklären,
    und meine Annahme bestätigen oder ggf. korrigieren?
    Jedes Solarpanel hat einen (+)Stecker und einen (-)Stecker.
    Beide (+)Stecker der Panele in den passenden Y-Stecker(+) und beide
    (-)Stecker der Panele in den passenden Y-Stecker(-).
    Ein wetterfestes Kabel (mit einer Ader) mit einem Kabelstecker(+) an den Y-Stecker(+) und ein weiteres Kabel mit einem Kabelstecker(-)an den Y-Stecker(-) anschließen. Beide Kabel durch die doppelte Dachdurchführung und durch das Dach führen. Im WoMo das (+)Kabel an den (+)Anschluss und das (-)Kabel an den (-)Anschluss des Ladegerätes anschließen.

    Oder hast Du auf dem Dach bereits den (+)Ausgang und den (-)Ausgang der Y-Stecker mit Hilfe einer „Lüsterklemme“ an einem wetterfesten Kabel mit zwei Adern angeschlossen und dann nur dieses eine Kabel durch das Dach gelegt und direkt am Ladegerät angeschlossen?

    Ich freue mich über eine kurze Antwort und noch mal herzlichen Dank
    für Deine Beschreibung, mit der Du mir den Mut zum Selbermachen gegeben hast.
    Viele Grüße
    Lars

  28. Lüsterklemme auf dem Dach geht gar nicht. Die fertigen Stecker sind ja wasserdicht und das ist auch gut so. Ansonsten hast du alles richtig beschrieben. Ob du nun ein einadriges Kabel durchs Dach ziehst oder ein zweiadriges nimmst, ist egal. Ans Ende kommt jeweils einer der Stecker. Fertig.

  29. Super Beschreibung! Gut, dass es nicht die teure zig-tausend-euro-anlage vom Händler sein muss.
    Das Dach von unserem Womo war leider zu klein und das Dach wollte ich nicht durchlöchern… So hat der Anhänger ein Solarkraftwerk bekommen, um unser mobiles Büro komplett autark zu versorgen 🙂
    Lesetipp: Der Anhänger mit Steckdose
    Grüße aus dem Süden!

  30. Hallo aus Flensburg,

    Ich bin neu in Sachen Wohnmobil, war aber vorher acht Jahre auf Weltumseglung mit Frau und Tochter. Dort hatten wir eine schwenkbare 4 x 80 Watt Solaranlage (mit 6 x Trojan T-105 6V 225Ah Batterien), die uns immer absolut wunderbare Dienste geleistet hat. Also habe ich mir jetzt auch das Dach von meinem neu erworbenen – aber 21 Jahre alten – Eura Mobil 590 (weiß irgendwer zufällig ob das Dach begehbar ist?) vermessen und drei 100 Watt Solarpanele gekauft, die demnächst dort oben drauf sollen. Meine Frage ist nach der “Unterlüftung” der Solarpanele. Werden die Dinger nach deiner Anleitung verbaut nicht sehr heiß, so dass sie viel weniger Strom produzieren als wenn sie von unten gekühlt wären? Die “Spoiler” würden das Problem zwar lösen, sind mir aber schlicht und einfach zu teuer. Für Anregungen und Ideen bin ich immer zu haben.

    Vielen Dank im Voraus!

    Mit freundlichen Grüßen,

    KrautHolg

    1. Bei mir ist unter den Panels durch die Aluwinkel gut 3-4cm Platz und die Panels selbst liegen ja noch einmal 4 cm höher. Ich denke, da kann genug zirkulieren.

  31. Moin

    Wir hatten unsere 100W-Platten einfach so aufgeklebt und da gab´s keine Probleme. Jetzt beim neuen Wohnmobil haben wir auf dem krummen Hochdach 6 flexible Module, die ja natürlich ebenfalls direkt verklebt werden. Eine Astaufhängefalle und quasi unputzbares „Dreckloch“ wollte ich nicht auf dem Dach spazieren fahren müssen.

    Gruß Christian

  32. Wirklich super gelöste Aufgabe. Das hätte ich als Bastler und Schrauber nicht besser hin bekommen. Danke dass du das alles so toll dokumentiert hast. Damit hast du sicher vielen Leuten eine Chance gegeben mit günstigen Mitteln und etwas Geschick eine tolle Anlage aufs WoMo zu bauen.
    Ich selber bereite gerade meinen neu erstandenen WW vor, da hier noch nichts der glichen ist. Nur rein 220V Landstrom.
    Eine Frage habe ich aber trotzdem.
    Wie im Deail hast du den Übergang von den beiden Y- Steckern auf das 2×2,5mm² gemacht?
    Hast du da praktisch abgemantelt, beide Adern abisoliert und darauf dann direkt die MC4 Stecker gemacht?

    Viele Grüße aus Karlsruhe

  33. Hallo,

    danke für die tolle Anleitung!

    Kann es sein, dass diese günstigen 100W-Module nicht mehr bei ebay versteigert werden? Ich finde nur noch Module ab ca. 90€ (was ja auch nicht wirklich viel ist…) zum Sofortkauf.

    Recherchiert jemand hier gerade danach? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

    Grüße
    Micha

  34. Moin

    Auf unserem neuen sind seit gut einem Jahr 3x 80W und 1x 60W flexible Zellen von Lenssun-Solar. Würde ich definitiv wieder kaufen… Preis-Leistung wirklich perfekt, schneller Service auch beim Nachordern oder bei Fragen.
    Dazu einen schönen Votronic-MPP 430-Regler…

    Die günstigsten Zellen scheinen etwas teurer geworden zu sein, aber es geht noch immer eine komplette Anlage für ca 150€ zusammen zu stellen…

    Gruß Christian

  35. Ich habe jetzt auch endlich in den Osterferien nach längerer Planungsphase meine Solaranlage genau nach Jürgens Anleitung auf mein Wohnmobil gebaut und mich für folgendes Setup entschieden:

    2x 12V 130Watt Monokristalline Solarzellen ( http://www.ebay.de/itm/Solarpanel-Solarmodul-130W-130Watt-12V-12Volt-MONOKRISTALLIN-Wohnwagen-Wohnmobil-/201109474183?hash=item2ed30f0b87:g:8C0AAOSwjDZYk1Qi )
    dazu ein Solarladeregler von STECA (Solarix 4040 https://www.heizmann.com/epages/heizmann-system-elektronikGmbH44337264.sf/?Locale=de_DE&ObjectPath=/Shops/heizmann-system-elektronikGmbH44337264/Products/85754725&ViewAction=ViewProductViaPortal&gclid=Cj0KEQjwofHHBRDS0Pnhpef89ucBEiQASEp6LOFrQ_WWeW5xQMJriqRJtIdjdUxbiVzy5dMAM9hd8mMaAmpm8P8HAQ ),
    ist zwar kein MPPT sondern nur ein normaler, dafür hat mir das Display gut gefallen weil ich bisher kein Voltmeter im Auto hatte und ich dachte mir auf das bisschen mehr Power kann ich wohl verzichten.
    Als Batterien habe ich 2x die Winner SMF 120AH Solarbatterien, die der gute Admin auch vorher hatte, also insgesamt 240 AH.

    Mal sehen, wie lange sie es bei dem Setup überleben, vielleicht ist mein Solarladeregler ja etwas schonenender zu den Batterien als das China-Teil aus der Anleitung 😉

    Beste Solarausbeute war bisher am Gardasee 10.5 AH in der direkten Sonne. Für April doch schon ganz okay….

    An dieser Stelle noch mal Danke, lieber Jürgen, für die super Anleitung. Sie hat mir sehr geholfen beim Einbau!“

    Und übrigens noch was….:

    Ich habe mittlerweile auch schon so einiges an meinem Wohnmobil umgebaut und wollte dich mal auf eine Sache hinweisen, die ich grundsätzlich anders gelöst habe als du:
    Bei mir hängt mein Fernseher nicht wie bei dir gleich neben der Türe, ich habe ihn stattdessen oben am Fußende des Bettes (bei mir ist das die in Fahrtrichtung RECHTE Seite des Bettes) hingehängt. Befestigt ist er an der Seite der hängenden Oberschränke, durch die Seite geschraubt mit einem 2 cm Konterbrett auf der Innenseite des Schrankes.
    Das hat einige Vorteile: Du hättest den Platz neben der Türe frei um dort ein schickes Regal für Bücher oder anderen Kram hinzubauen (habe ich so gemacht) und wenn du einen Fernseher mit Schwenkarm befestigst , wie du es ja getan hast, kannst du den Fernseher so drehen, dass du sowohl von der Dinette als auch von der Langbank aus bequem fernsehen kannst. Darüber hinaus kannst du sogar im Bett liegend fernsehen (jaja, ich weiß, wer will das schon…. *grins* ) und der Fernseher ist wenn er nicht gebraucht wird einfach aus dem Weg und nicht so sichtbar wie bei deiner Lösung.

    Falls dich das interessiert kann ich dir gern auch mal ein Bild davon schicken.

    So, jetzt wünsch ich dir noch einen schönen Abend!

    Liebe Grüße,

    Martin

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