Warum ich wieder mit dem Wohnmobil nach Brügge muss!

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Gegen Mittag finden wir in einer Vorstadt Brügges einen tollen Parkplatz, knapp außerhalb der Innenstadt. Dieser war in der Park4Night App noch nicht bestätigt, liegt an einer Sportanlage und hatte weder Verbotsschilder noch andere Einschränkungen.  Brügge kann man von hier aus auch zu Fuß gut erreichen, aber dank der Fahrräder waren wir in wenigen Minuten in der Stadt.

Schon nach wenigen Metern waren wir verliebt in dieses Kleinod.
Als wäre es noch das 17. / 18. Jahrhundert. Manche Straßen sehen aus, als hätte sich nie etwas verändert. Entlang der Grachten stehen zahlreiche stattliche Herrenhäuser. Ein Touristentraum!

Und noch schöner: Die erste Frittenbude.
Der nette Herr hinter dem Tresen macht uns schnell klar, das Ketchup gar nicht geht. Das nehmen nur die Deutschen. Eine deutsche Frau sagt uns später (sie kauft Ketchup): „Was der Bauer nett‘ kennt, frisst er nett‘…“

Wir lassen uns überzeugen und testen ein Dutzend Löffelchen mit den unterschiedlichsten Saucen. Von Curry, Spicy, süß, scharf, senfig. Einfach toll.
Noch dazu sind die Portionen riesig! und günstig. Dafür ist der Laden etwas außerhalb gelegen, aber dafür ruhig und nicht von Touristenhorden belagert.

Wir radeln ein wenig durch die Stadt, mittlerweile scheint die Sonne und am ersten Bootssteg wechseln wir das Fortbewegungsmittel.
Mit dem Boot machen wir eine Stadtrundfahrt. Gerade einmal 8 Euro kostet der Spaß und wir erfahren in 30 Minuten viel über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten. Das hilft uns in den nächsten Tagen die Schwerpunkte zu setzen.

Brügge ist einen kompletten Urlaub wert. Es gibt sehr viele Museen, Sehenswürdigkeiten, Cafés, Kneipen und einfach tolle Straßen und Ansichten. Ich kann euch nur ein paar Bilder dazu liefern, kommt und schaut euch die Stadt selbst an.

Ein Monument hat uns besonders berührt: Aus Müll aus dem Meer hat der Künstler einen Buckelwal gestaltet, der aus einer der Grachten springt. Ein echter Hingucker – und ein Mahnmal zum besseren Umgang mit der Natur.

Das Memmling Museum war für uns Pflicht. Der mittelalterliche Maler stammt aus Seligenstadt (dort arbeite ich) und so war es quasi eine Verpflichtung, das Museum des bedeutensten Seligenstädters zu besuchen. Und es lohnt sich! Nicht nur, dass das Museum in einem uralten Krankenhaus seinen Sitz hat, nein auch die Gemälde Memmlings sind für seine Zeit äußerst präzise und bieten eine Perspektive, die für die damalige Zeit außergewöhnlich war.

Am zweiten Tag hatten wir noch mehr Zeit. Die Nacht an unserem Sportcenter war ausgesprochen ruhig und den Parkplatz kann ich euch empfehlen (Der Stellplatz steht nun auch in Park4Night).

Wir starteten den Tag mit einer Radtour durch viele Ecken und Winkel der Stadt. Durch Parks und an den Grachten entlang bis zum Marktplatz in der Innenstadt mit seinem Belfried. Am Vormittag waren Marktstände dort aufgebaut und es herrschte ein munteres Treiben. Das sind keine Touristenstände, sondern Gemüse, Blumen und Alltagswaren.


In den Einkaufsstraßen sahen wir viele Touristengruppen und fragten uns, ob vielleicht Kreuzfahrtschiffe in Seebrügge angekommen sind. Die Horden verliefen sich dann aber recht schnell und wir hatten ausreichend Gelegenheit Brügge näher kennen zu lernen. In einem Biermuseum – hier gibt es nach eigenen Angaben die meisten Biere Belgiens zu kaufen – fanden wir auch die ‚Tintin Chapel‘. Wer die Bücher des belgischen Zeichners Herge kennt, wird sich hier wohl fühlen.
Ein Mix aus Tim und Struppi, den Daltons, Marsupilami. In jedem Raum gibt es etwas Schönes zu entdecken.

Und das Beste: Im Erdgeschoss eine tolle Kneipe mit Blick auf einen der Hotspots in Brügge. Natürlich mussten wir da ein Bier testen. (Brrrrr. schmeckte nach Orangen und Grapefruit – obwohl: Nadja hat es gut geschmeckt…)

Eins von Michelangelos Werken gibt es übrigens auch in Brügge zu sehen: In der Kirche Unserer Lieben Frau steht die Skulptur ‚Maria mit dem Kind‘ des Bildhauers und Malers.  Nicht nur für Fans sehenswert. Aber auch die Kirche ist einen Besuch wert.

Der Tag wird lang und als wir zurück am Auto sind, entscheiden wir, eine weitere Nacht zu bleiben und erst am Morgen nach Gent zu fahren.
Im Biermuseum haben wir uns reichlich eingedeckt und so spricht natürlich nichts gegen eine weitere, nur aus wissenschaftlichen Gründen durchgeführte Bierprobe.

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