Das Leben genießen in Bad Soden

2013-03-16_10-46-38_Bad Soden-Salmünster__MG_0265-1600Das Wetter hat in den letzten Wochen gar nicht mitgespielt und als dann letztes Wochenende auch noch Schnee und Eis zurück kamen, war der Frust groß. Will der Winter denn gar nicht weichen? Gestern dann haben wir in Windeseile das Wohnmobil startklar gemacht, am Samstag zumindest soll die Sonne scheinen.
Weit fahren wollten wir nicht, und eine Sauna am Ziel wäre schön.
So machten wir uns auf nach Bad Soden. Bad Soden-Samünster.
Thermalbad und Sauna, viele Parkplätze, Wander- und Spazierwege. Ein paar nette Cafes.
Perfekt.
Da wir sehr spät waren, als wir ankamen, übernachteten wir auf dem ersten Parkplatz, den wir fanden und wurden am morgen von strahlendem Sonnenschein begrüßt.
Mal schauen was der Tag noch als bringt.

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Huttenschloß

Nach einem ausgiebigen Frühstück wandern wir durch das menschenleere Bad Soden. Die vielen Cafes und Gaststätten sagen uns, dass das normalerweise anders sein dürfte. Schließlich ist Bad Soden für seine Thermalquellen sehr bekannt und die duzenden Kurkliniken zeugen davon.
Der Stadt hat das nicht unbedingt gut getan. Die Altstadt ist noch ganz schön, die Neubauten grauslig. Die 60er, 70er Jahre lassen sich nicht so leicht verschönener. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten und so schauen wir uns lieber die schönen Seiten der Stadt an: Einen alten Turm und die sehr schöne Kirche.

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Katholische Kirche St. Laurentius mit neogotischem Westwerk (1896)
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Der Bergfried der Burgruine Stolzenberg

Am Nachmittag wandern wir im strahlenden Sonnsenschein die wenigen Kilometer zum Kloster in Salmünster. Vor einigen Jahren war ich dort für ein Wochenende bei den Franziskanern untergebracht, mittlerweile sind die Franziskaner ausgezogen und das Kloster ein Tagungshaus.

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Blick vom Bergfried Richtung Salmünster

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Später am Nachmittag machen wir uns auf zur Spessart-Therme und lassen den Tag ausklingen in der Saunalandschaft. Wir kommen uns vor, als wären wir schon tagelang hier. So viel haben wir gesehen und erlebt. Die Sonne genossen und in den Tag gelebt. Gelernt über das Brunnenbohren und das „Springen“ von Quellen haben anhand der vielen Tafeln und Wanderwege. Die Stadt macht sich viel Mühe für ihre Touristen!

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Spessart-Therme

Nicht weit von der Spessart-Therme finden wir dann auch den Wohnmobilstellplatz der Stadt Bad Soden. Für 5 Euro inkl. Kurtaxe verbringen wir die Nacht dort. Der Stellplatz gefällt uns sehr gut, stehen die Wohnmobile doch hintereinander und man hat so einen Ausblick aus dem Wohnmobil und schaut nicht direkt auf die nächste weiße Wand eines Wohnmobil. Wirklich gut gelöst.

Strom brauchen wir nicht, da der Vorbesitzer noch ein paar Kilowatt übrig gelassen hat.

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Am nächsten Morgen lang geschlafen, es ist ausgesprochen ruhig hier. Kein Fluglärm, keine Autobahn, ab und an hört man einen Zug. Nach der Morgentoilette lassen wir uns das Frühstück schmecken und da es tatsächlich wieder geschneit hat, brechen wir auf und fahren direkt nach Hause.

Aber wir waren sicherlich nicht das letzte Mal in Bad Soden-Salmünster!

Witzig fand ich diese Bank in Salmünster:

Napoleons Ruhebank
Napoleons Ruhebank: Auf dieser Bank rastete Napoleon I. am 29.10.1813 auf der Flucht nach der Schlacht bei Leipzig

 

Ein Gedanke zu „Das Leben genießen in Bad Soden“

  1. Viel Spaß euch allen. Auch hier zwischen Elbe und Weser schien heute die Sonne, und morgen geht es mal wieder für 10 Tage los: Lüneburg, Berlin, Lüneburg und zurück. Ehrenamt und Freizeitspaß im Wechsel. Hoffen wir gemeionsam auf einen schönen Frühling.
    Gruß

    Horst

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