
Stille Tage, strickende Frauen und der letzte Deutsche im Dorf
Die Gruppenreise ist vorbei. Drei Wochen, täglich neue Eindrücke, täglich neue Menschen, täglich neue Erfahrungen — und jetzt plötzlich: Stille.
Wir brauchen das.

Die Gruppenreise ist vorbei. Drei Wochen, täglich neue Eindrücke, täglich neue Menschen, täglich neue Erfahrungen — und jetzt plötzlich: Stille.
Wir brauchen das.

Honigberg, Kloster Kerz, Hermannstadt — und dann ein Abend in Sibiel, der mit Trachten, Schnaps und Volksmusik endet. So verabschiedet sich Siebenbürgen von uns. Und von der Gruppenreise.

Nach dem Delta braucht man etwas, das einen wieder erdet. Ein Gipfel bei Greci tut das — mit Adler, Bienenfressern und drei Hunden, die einfach mitkommen. Dann brodelnde Schlammvulkane und ein Land voller Hunde, die niemanden stören und doch jeder versteht.

Tag zwei und drei im Donaudelta: per Pritsche durch matschige Steppe, Wildpferde auf der Insel Letea — und dann stundenlang auf dem Oberdeck des Hausbootes, Pelikane und Seeadler im Vorbeiflug wie auf Bestellung.

Donaudelta – drei Tage, ein Hausboot, ein Ornithologe und über 100 Vogelarten. Pelikane, Seeadler, Eisvögel, Bienenfresser, Wildpferde. Wir wollten das unser ganzes Leben lang sehen. Es war noch besser.

Konstanza – wir sind am schwarzen Meer! Dazu eine Stadt mit 2.700 Jahren Geschichte, einem Dichter im Exil und einem Casino, das jahrelang verfiel. Dann die Dobrudscha, eine Landschaft so schön, dass man bleiben will. Und eine Festung auf einem Felsen, von der aus man fast schon ins Donaudelta schaut.

Bukarest – Paris des Ostens, Stadt der Widersprüche, Heimat des größten Gebäudes der Welt. Ein Stadtführer zeigt uns, was Ceaușescu der Stadt angetan hat. Und ein Restaurant aus dem Jahr 1879 zeigt uns, was er nicht zerstören konnte.

Die Transfăgărășan – eine der schönsten Straßen der Welt – ist noch gesperrt. Aber die Bären warten schon. Und am Ende des Tages steht in Curtea de Argeș eine Nonne vor uns, die Geschichten

Das Eiserne Tor – wo die Donau durch die Karpaten bricht und man versteht, warum Kaiser Trajan hier eine Straße bauen ließ. Und dann: Kloster Horezu, UNESCO-Weltkulturerbe, geführt von einer Nonne mit so viel Wissen und Herzlichkeit, dass man gar nicht wieder gehen möchte. 40 Tage. 6.063 km

Timișoara – das kleine Wien des Ostens. Barocke Plätze, bunte Fassaden, Kaffee in der Abendsonne. Und eine Geschichte, die einem den Atem verschlägt. Hier begann 1989 die Revolution, die Ceaușescu stürzte. Was wir von einem einheimischen Stadtführer gehört haben, vergessen wir nicht so schnell.

Rumänien – und gleich hinter der Grenze wartet eine Stadt, die man so nicht erwartet. Oradea ist ein Jugendstil-Juwel, an dem die meisten Reisenden ahnungslos vorbeifahren. Wir haben es zum Glück nicht getan

Rumänien 🇷🇴 – das Land, das wir immer wieder unterschätzen. Pelikane, Eisvögel, Seeadler, Wildpferde und ein Hausboot mitten im größten Flussdelta Europas. 40 Tage. 6.063 km. Unvergesslich. Hier bekommt ihr alles, was ihr für eine Reise nach Rumänien wissen müsst – von der Geschichte der Siebenbürger Sachsen bis zu Campingplätzen, Gas, Maut und dem Donaudelta.

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Sommer, 40 Grad und der Kühlschrank im Wohnmobil ist viel zu warm. Wir bauen uns einen Ventilator in den Abluftkanal und schaffen auf diese Weise

aktualisiert 2020 Irgendwann ist es soweit. Auch beim neuesten Wohnmobil ist die Toilettenkassette voll, das Wasser leer und die Anzeige des Abwassertanks zeigt schon rot an.
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