
Panik am Old Man of Hoy – Orkney/Hebrides Teil 10
Hoy im Sturm – wie ich gegen den Wind kämpfte, meinen Rucksack verlor und den Old Man of Hoy trotzdem nicht sah

Hoy im Sturm – wie ich gegen den Wind kämpfte, meinen Rucksack verlor und den Old Man of Hoy trotzdem nicht sah

Platzregen, Windböen, Orkney in Reinstform. Eine Robbe bettelt um Aufmerksamkeit. Der Broch of Gurness in echtem Orkney Wetter Eine Kathedrale, die 1137 für einen gemordeten Heiligen gebaut wurde. Was man hier alles an einem Tag erlebt, reicht anderswo für einen ganzen Urlaub

5.000 Jahre alte Wohnräume, in denen noch die Steinbetten stehen. Ein Kammergrab, in dem Wikinger aus purer Langeweile Graffiti hinterließen – einer behauptete, die besten Runen im westlichen Ozean zu beherrschen. Und eine Felsinsel, die nur bei Ebbe zu erreichen ist – und auf der man besser nicht vergisst, wann die Flut zurückkommt. Orkney hat uns 5.000 Jahre Geschichte in drei Tagen gezeigt. Wir sind noch lange nicht fertig damit.

Orkney empfängt uns mit Wundern: Steinzeit und Naturwundern.
Ein Wunder für mich, dass ich meinen YT-Star treffe.
2500 Jahre alte Steinkreise lassen uns vor Ehrfurcht erstarren und gewaltige Klippen uns vor Angst zurücktreten. Der erste Tag auf Orkney hat es in sich

Steile Klippen, stolze Burgen – und ein Schloss, das eine Queen Mum vor dem Abriss gerettet hat, weil sie es einfach nicht ertragen konnte. Das Castle of Mey war der Lieblingsrückzugsort der Queen Mother. Die Leute hier kannten sie. Noch heute erzählen sie von ihr, als wäre sie gestern hier gewesen
Duncansby mit seinen spitzen Felsen zeigt uns, wie anders Schottland wirklich ist

Steile Klippen, stolze Burgen – und ein Schloss, das aussieht, als hätte jemand Versailles an die schottische Nordseeküste gesetzt. Dunrobin Castle ist real, bewohnt und beeindruckend. Danach paddele ich alleine durch Meereshöhlen, während Robben mit ihren Heuler-Babys auf den Felsen liegen und Papageientaucher auf Armlänge vorbeischwimmen. Und schließlich John O’Groats – touristisch, windig, 12 Grad – und trotzdem ein Moment, der zählt. Denn in der Ferne sieht man zum ersten Mal die Orkneys.

Steile Klippen, stolze Burgen – Lallybroch. Der Stammsitz von Jamie Fraser. Auch für Nicht- Outlander-Fan ein schönes Ziel. Danach: Inverness im Abendlicht, ein Pub mit Live-Musik und Delfine, die sich für unsere Kajaks schlicht nicht interessierten.

Steile Klippen, stolze Burgen, die Highlands und dann weite Sandstrände und türkisblaues Meer. 44 Tage. Und das Gefühl, dass diese Reise etwas Besonderes werden würde – noch bevor wir Schottland auch nur gesehen hatten. Die Fähre von Amsterdam nach Newcastle ist lang, das Essen für Vegetarier ein schlechter Witz und die erste Stunde im Linksverkehr pure Konzentration. Aber dann: Jedburgh im Regen, Rosslyn im Staunen, und die Kelpies in einem Sonnenuntergang, der jedes mit Flutlicht erzeugte Bild in den Schatten stellt. So fängt eine Reise an, die man nicht vergisst.

Linksverkehr, Single Track Roads, Fähren die ausgebucht sind, Diesel der fehlt und Whisky der teurer ist als zu Hause – wer nach Schottland fährt, sollte ein paar Dinge wissen. Nicht als Abschreckung, sondern damit man die Energie fürs Wesentliche hat: die Landschaft, die Menschen, das Erlebnis. Hier sind unsere gesammelten Erfahrungen aus 44 Tagen – ohne Beschönigung.

Orkney, die Äußeren Hebriden, der Norden des schottischen Festlands.
Das war unser Schottland-Trip 2026 – und er hat alles gehalten, was wir uns erhofft hatten. Und noch ein bisschen mehr. Hier findet ihr alle Infos und wichtige Tipps die euren eigenen Roadtrip unvergesslich machen!

Eine Nacht in der Ukraine — wegen eines Aufklebers. Nadja wollte nicht. Im Nachhinein würde ich es jederzeit wieder tun. Dann Slowakei, Tschechien, Brünn. Und eine Zusammenfassung dieser Reise — was bleibt, wenn 40 Tage und 6.063 Kilometer hinter einem liegen.

Die Gruppenreise ist vorbei. Drei Wochen, täglich neue Eindrücke, täglich neue Menschen, täglich neue Erfahrungen — und jetzt plötzlich: Stille.
Wir brauchen das.

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Diese Geschichte muss ich kurz dazwischen schalten.Wir sind mittlerweile im Urwald des Białowieża National Park angekommen. Gestern hatte ich mir die Gegend um die Stadt
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