Barock Weihnacht in Ludwigsburg

Ludwigsburg ist mehr als eine Reise wert. Dazu gibt es einfach zu viel zu sehen und auch jede Jahreszeit hat ihren Charme. Im Frühjahr, wenn die Gärten erblühen, im Sommer das großartige Schloss, im September die venezianischen Messe und im Winter mit dem barocken Weihnachtsmarkt.

Und entsprechend groß ist der Andrang, denn auch Parkraum gibt es reichlich und dementsprechend kommen Bussgruppen, um sich das Treiben auf dem barocken Marktplatz anzuschauen.

Sehenswert sind sie, die Stände auf dem Markt. Irgendeinen Bezug auf Barock muss immer gegeben sein. Hunderte Anmeldungen, jedes Jahr, Streit mit welchen, die abgewiesen werden, bis hin zu Bestechungsvorwürfen und Gerichtsverfahren. Das Gerangel um die begrenzten Standplätze ist groß.
Uns ist das nicht wichtig, aber offenbar lässt sich gut mit einem Stand auf diesem Markt verdienen. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass selbst auf kleinen Märkten die Standgebühr über Erfolg und Misserfolg entscheiden kann. Und die Standgebühr muss man erst einmal verdienen.


Warum ich das so ausführe? Nadja und ich haben das Gefühl, alle Waren, die hier ausliegen schon einmal gesehen zu haben. Kein einzelner Stand gab uns das Gefühl: Hier verkauft jemand sein Handwerksgut. Alles meist Kommerzware, die man anderswo ähnlich bekommt

Hingegen, die Stände und das Ambiente, das Lichtermeer und die Engel, die leuchtend über dem Markt wachen sind sehenswert. Keine Frage. Eingerahmt durch die beiden Kirchen liegt der Markt in leuchtendem Licht. Einzig ein Blick von oben, einer Tribüne oder von der Kirche, fehlt mir. Bestimmt ein großartiges Bild.

Jedoch fehlt das heimatliche, das Besondere!
Zwar gibt es aufwendige Buden mit guten Winzerglühweinen und viel Auswahl, teils mit eigenen warmen Räumen, quasi kleine Gaststätten, aber das Angebot an den Hütten bleibt dann oft bei Wurst und Pommes. Vegetarisch fand ich gar nicht.

Ein getrübter Gesamteindruck?
Ja und Nein. Vielleicht sind wir einfach verwöhnt, nach den vielen Weihnachtsmärkten.
Ludwigsburg hat einen schönen Markt, ohne Zweifel mit viel Aufwand auf den Marktplatz gezaubert, jedoch sprang der Funke nicht über.

Stellplatz in Ludwigsburg: Ver- und Entsorgung, aber keine Mülleimer

Auch der Stellplatz war gut für die Nacht, aber das Dauerbrummen des städtischen Straßenverkehrs bewog uns nach dem Weihnachtsmarktbesuch gleich weiter zu fahren und irgendwo außerhalb der Stadt einen ruhigen Platz am Wald zu suchen.

Mit 10 Euro ist der Stellplatz in Ludwigsburg gut bezahlt, jedoch fehlt völlig eine Müllentsorgung. Dafür sind Ver- und Entsorgung vorhanden und so konnten wir zumindest wieder einmal Wasser bunkern – Im Winter manchmal auch nicht so einfach.

Unsere Tour de Weihanchtsmarkt führt uns schon zu vielen Märkten. Diese möchten wir euch vorstellen:

Michelstadt
Quedlinburg Weihnachtsmarkt
Esslinger Weihnachts- und Mittelaltermarkt
Ravennaschlucht Weihnachtsmarkt
Burg Hohenzollern Weihnachtsmarkt
Nördlinger Weihnachtsmarkt
Ulmer Weihnachtsmarkt
Augsburger Weihnachtsmarkt
Innsbruck Weihnachtsmarkt
Neu-Um Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt
Rothenburg ob der Tauber
Michelstädter Weihnachtsmarkt
Erfurter Weihnachtsmarkt
Goslar – Waldweihnacht mitten in der Stadt
Wiesbaden – Sternschnuppenmarkt
Dortmund – der größte Weihnachtsbaum der Welt
Hameln
Stuttgart
Hildesheim
Ludwigsburg Barockweihnachtsmarkt

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