Der Weihnachtsmarkt in Quedlinburg – ein Traum in den Höfen

Unsere „Tour de Weinachtsmarkt“ geht weiter.
Nach Michelstadt im Odenwald geht es nach Quedlinburg.

Quedlinburg
Quedlinburg ist als UNESCO Welterbe mit über 2000 Fachwerkgebäuden gesegnet.
Die perfekte Kulisse für einen Weihnachtsmarkt.
Und wenn man sich am Wochenende den Weihnachtsmarkt anschaut, kann man noch den „Advent in den Höfen“ erleben.

Fast noch schöner, als der Weichnachtsmarkt auf dem Marktplatz, ist der „Advent in den Höfen, denn die 25 Innenhöfe geben nicht nur einen Einblick, wie es hinter den Kulissen der großartigen Fassaden aussieht, sondern bietet oft auch echte Handwerkskunst und nette, sehr liebevoll gestaltete Stände und Hütten.
Viele Höfe haben ein eigenes Motto: Im Hof »Pfeiffer mit drei f«: Dort haben wir die jungen Männer in ihrem Frack mit der Feuerzangenbowle im Heinz Rühmann-Stil bewundert. Dazu passend schallten die alten Lieder aus den Lautsprechern. Oder „Orient meets Occident“ mit stilvollen Basteleien und Keramik, präsentiert in einem schönen Ambiente.



Der Marktplatz dann mit dem eigentlichen Weihnachtsmarkt, viele Fressbuden und trotzdem auch Stände mit Handwerkskunst. Das zeichnet diesen Weihnachtsmarkt aus: Wenig kommerzielles, dafür viel Handwerk und Mitbringsel. Das hat uns sehr gefallen.

Auch der Marktplatz ist einfallsreich gestaltet und bietet viele schöne Ansichten.

Zum Stellplatz:
Natürlich ist die Parkplatzsituation, insbesondere am Wochenende, sehr schwierig.
Der eigentliche Wohnmobilstellplatz nahe der Innenstadt ist gesperrt und soll nur durch Busse befahrbar sein, die Einweiser verweigern uns die Zufahrt. Später sehen wir dort trotzdem einige Wohnmobile stehen.
Der zum Weihnachtsmarkt ausgewiesene Stellplatz soll nachts recht laut sein. Wir haben ihn nicht genutzt.

In fußläufiger Entfernung finden wir am Rande eines Wohngebiets die Möglichkeit unser Wohnmobil zu parken, fragen höflich die Anwohner, ob dies für sie ok ist und bekommen die Antwort, dass man für eine Nacht nichts dagegen habe.

So verbringen wir eine ruhige Nacht und frühstücken am Morgen in einem Café am Marktplatz.
Zu empfehlen ist das Cafe Roland, dass sich über sieben(!) Häuser verteilt, wir gehen aber zum SAMOCCA QUEDLINBURG, bei dem man behinderte Menschen integriert. Der Ablauf ist etwas anders, wie in einem normalen Kaffee, aber wenn man es dann begriffen hat, klappt alles problemlos, der Kaffee ist ausgezeichnet und das Frühstück gut und die Bedienungen ausgesprochen freundlich. Sehr zu empfehlen!

SAMOCCA QUEDLINBURG ist ein Franchiseprojekt der Lebenshilfe- Harzkreis-Quedlinburg gemeinnützige Gesellschaft mbH. Diese Idee verbindet die Lebenshilfe mit ihrem Anliegen der beruflichen Bildung, Begleitung und Integration der Menschen mit Behinderung.

Gegen 11 Uhr öffnen die Adventshöfe und wir schauen uns viele davon noch einmal an. An einem Abend schafft man unmöglich alle.
Auch der eine oder andere Laden hat nun geöffnet und diesen solltet ihr unbedingt besuchen.
Alle, wirklich ALLE Frauen kamen aus diesem Laden mit breiten Grinsen und leuchtenden Augen:

Später machen wir uns mit der Drohne noch zur ebenfalls sehenswerten Burg auf.

Wir können euch den Weihnachtsmarkt in Quedlinburg wärmstens empfehlen. Es ist einer der schönsten Weihnachtsmärkte,den wir auf unserer „Tour de Weihnachtsmarkt“ je besucht haben!

Ganz sicher werden wir einmal im Sommer wieder kommen und die vielen schönen Ecken und Winkel der Stadt, die Burg und die Umgebung genauer kennenlernen.
Quedlinburg ist ein echtes Kleinod und wir sind froh, es besucht zu haben!

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