Braunschweiger Weihnachtsmarkt

zum Braunschweiger Weihnachtsmarkt sind wir durch die Burg Dankwarderode gekommen.
Die wird gerade (also 1175) in einem mittelalterlichen Roman von Sabine Ebert gebaut und Nadja baut in Gedanken mit. 
„Die müssen wir uns unbedingt anschauen, wenn wir schon in der Nähe sind“
Und so kommen wir nicht nur in den Dom und besuchen die Burg Dankwarderode, sondern direkt im Anschluss dann den schönen Weihnachtsmarkt in herrlicher Kulisse.

Da es hier um den Weihnachtsmarkt gehen soll, kommen erst anschließend unsere Eindrücke zum Dom und zur Burg.

Der Weihnachtsmarkt beginnt Ende November und geht bis Ende Dezember. An Weihnachten 24. und 25. ist geschlossen.
Montag bis Samstag: 10:00 – 21:00 Uhr
Sonn- und Feiertag: 11:00 – 21:00 Uhr
29. Dezember: 10:00 – 20:00 Uhr

Der Markt ist sehr kommerziell und durchorganisiert, was den Flair aber nicht schmälert.
Erstaunlich ist, dass die Getränkestände und Fressbuden ein völlig unterschiedliches Angebot haben. So gibt es nicht den 5ten Frittenstand und 3 mal den gleichen Glühwein. Das gefällt uns gut und scheint zentral abgestimmt zu sein.

Und dann sind da noch die Flöße im Burggraben.
Außergewöhnlich und wir stellen uns ein Firmenevent oder eine Familienfeier dort vor. Direkt vor der bunt angestrahlten Burgmauer. Das Highlight jeder Veranstaltung. Man mietet diese „Flöße“ stundenweiße und holt sich das Catering direkt vor Ort

Flöße im Burggraben

Stellplatz

Zwei Stellplätze bieten sich in Braunschweig an, wir wählen den am Park an der Messe.
Ein schöner Platz mit Ver- und Entsorgung.
Eine Hauptverkehrsstraße in der Nähe – aber wir bekommen dank des Parks davon kaum etwas mit.

5 Euro pro Tag, Strom am Platz

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Historisches:

Im Roman von Sabine Ebert, aber auch in der Serie von Rebecca Gable haben wir die Geschichte der Region begeistert gelesen. Historisch nah an der Realität kann man sich so geschichtliche Ereignisse ganz nebenbei anlesen.
Beide Serien spielen auch um 1150 und lassen das Leben und Wirken der Fürsten aber auch des gemeinen Volks wieder aufleben.

Rebecca Gable: Otto der Große

Und so bekommen die Burgen, Klöster und Städte, die Kaiserpfalzen, Kriege und Fehden eine ganz eigene Bedeutung.
Wir suchen in der Landschaft nach Landmarken und Ortsnamen aus dieser Zeit.
Und werden fündig in Quedlinburg, in Goslar und natürlich hier in Braunschweig, wo Heinrich der Löwe nicht nur eine Burg baute, um seine junge, englische Frau Mathilde von England zu beeindrucken. Nein, hier findet sich der Welfenschatz und das Evangeliar Heinrich des Löwens hatte seinen Platz im beeindruckenden Dom, den Heinrich begonnen und seine Söhne vollendet haben.
Alles hier rund um den Weihnachtsmarkt atmet so viel Geschichte aus und wenn man ein wenig zum träumen neigt, hört man die Ritter auf ihren Rössern noch heute durch die Gassen reiten.

 

Zum Pflichtprogramm gehört deswegen ein Besuch des Doms und natürlich der Besuch der Krypta, wo die Sarkophage von Heinrich dem Löwe und Mathilde von England zu finden sind.

Anschließend besuchen wir das Museum in der Burg Dankwarderode und sind vollig allein.
Anscheinend sind alle Touristen auf dem Weihnachtsmarkt und so haben wir die große Halle völlig für uns allein.
Nein, nicht ganz. Ein Pianist, ein richtig guter noch dazu, spielt gerade am Flügel und wir bleiben mit offenem Mund stehen und lauschen.
Juan Peñalver füllt sonst große Hallen – wir dürfen ihm alleine lauschen und sind zutiefst beeindruckt!
Wunderbar, was wir doch immer für verrückte Sachen erleben.

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„Zu diesem Klaviertück: Es ist die Etude Nr. 6 des amerikanischen Komponisten Philip Glass.
Ich veranstalte gerade in Braunschweig die Konzertreihe „The Piano Art of Philip Glass“ in meinem Klavierstudio.“

Weitere Infos: https://braunschweig.die-region.de/Adressen/Juan-Penalver-Madrid.html?

Jetzt aber Bilder zur Burg und die sind doch wirklich etwas Besonderes, oder?

Insofern hier unser Tipp des Tages: Immer mal rundherum schauen, was es alles zu entdecken gibt. 
Und dann ergeben sich immer wieder erstaunliche Geschichten, die später erzählt werden wollen.

Unsere „Tour de Weihnachtsmarkt“ führte uns schon zu vielen Märkten. Diese möchten wir euch vorstellen:

Schloss Merode
Quedlinburg Weihnachtsmarkt
Ludwigsburg Barockweihnachtsmarkt
Michelstadt

Esslinger Weihnachts- und Mittelaltermarkt
Ravennaschlucht Weihnachtsmarkt
Burg Hohenzollern Weihnachtsmarkt
Nördlinger Weihnachtsmarkt
Ulmer Weihnachtsmarkt
Augsburger Weihnachtsmarkt
Innsbruck Weihnachtsmarkt
Neu-Um Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt
Rothenburg ob der Tauber
Michelstädter Weihnachtsmarkt
Wernigerode
Wulfenbüttel
Braunschweig
Schloss Bückeburg (bei Minden)
Erfurter Weihnachtsmarkt
Goslar – Waldweihnacht mitten in der Stadt
Stuttgart
Hildesheim
Wiesbaden – Sternschnuppenmarkt (sehr empfehlenswert)
Dortmund – der größte Weihnachtsbaum der Welt*
Dortmund – Lichterweihnachtsmarkt ((sehr empfehlenswert)
Hameln
Velen Waldweihnachtsmarkt
Schloss Benrath*
Weihnachtsmärkte Münster*

                                      * Schöne Weihnachtsmärkte – keine Reiseempfehlung

Jürgen Rode

Jürgen Rode

schreibt seit 2012 für Womo.blog und hat das Camping-Gen quasi mit der Muttermilch bekommen.
Im Wohnwagen seit 1968, später mit dem eigenen Zelt, im Auto durch Norwegen mit viel Regen, musste anschließend ein Kastenwagen her, der 1990 selbst ausgebaut wurde, mit den Kindern kam der Wohnwagen und als die fast aus dem Haus waren, 2012 die erste Weißware.

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4 Antworten

  1. toller Bericht, werden wir nächstes Jahr auch mal versuchen, haben dieses Jahr auch einiges schöne, auf einer Nordlandtour durch Dänemark und Morddeutschland erleben können… Hauptsache nix abhaken, sondern erleben …

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